Die auf den Websites des Info-Netzwerk Medizin 2000 veröffentlichten Texte werden im Gegensatz zu vielen anderen Medizin-Websites nicht von Werbe-, oder PR-Agenturen verfasst, sondern von praktisch erfahrenen Ärztinnen und Ärzten, die die Texte bei widersprüchlicher Datenlage auch kritisch bewerten.  Dabei stehen immer die Interessen der Besucher unserer Websites im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Werbung wird als solche kenntlich gemacht.

Auf vielen Gebieten der Medizin hat sich der Kenntnisstand in den vergangenen Monaten und Jahren dramatisch verändert.  Was noch vor kurzer Zeit von Ärzten und Medien als Gewissheit verkündet wurde, ist heute aufgrund der zum Teil überraschenden Ergebnisse wissenschaftlicher Langzeit-Studien widerlegt und daher neu und oft ganz anderes zu bewerten - doch nur selten machen Ärzte und Medien die Patienten mit Nachdruck auf den veränderten Kenntnisstand aufmerksam!  Insbesondere dann, wenn die neuen Erkenntnisse den Interessen industrieller Körperschaften zuwider laufen.

Als typisches Beispiel sei hier die "Cholesterin-Panik" erwähnt, die über Jahrzehnte die Lebensqualität von Millionen von Menschen  negativ beeinflusst hat. Weltweit versuchten Millionen von Frauen und Männer  mit ihrer Nahrung möglichst wenig Cholesterin zu sich zu nehmen. Unterstützt wurden sie von jenen Teilen der Nahrungsmittel-Industrie, die an "fettarmen" (cholesterinarmen) Produkten Milliarden verdienten.

Doch mittlerweile haben Studien gezeigt, dass diese die Lebensqualität beeinträchtigende Selbstkasteiung medizinisch sinnlos und nicht in der Lage war, das Herzinfarkt Risiko zu senken.  Nur ein kleiner Anteil des tatsächlich im Blut gefundenen Cholesterins stammt nämlich aus der Nahrung und läßt sich durch Veränderungen der Lebensgewohnheiten tatsächlich  beeinflussen.  Der Löwenanteil des über viele Jahre geradezu verteufelten Blutfetts wird im Körper aus anderen Substanzen synthetisiert. Lästige und teure Einschränkungen bei der Ernährung sind daher überflüssig,  oder im Einzellfall sogar schädlich.  

Diese und andere Fakten  sind vielen Menschen nicht bekannt. Dieses Info-Defizit  und ähnliche Missverständnisse wollen die Mitglieder des Ärzte-Teams des Info-Netzwerk Medizin 2000 vermindern.

Doch bei aller kritischer Sicht auf die negativen, kommerziellen Seiten der Medizin bewundern die Mitglieder des Teams des Info-Netzwerk Medizin 2000 die beeindruckenden  Errungenschaften der modernen, wissenschaftlichen Medizin. Dessen ungeachtet ignorieren sie aber nicht deren Schwachpunkte, bzw. Widersprüche. Und oft müssen wir die Besucher unserer Websites auch daran erinnern, dass nicht alle Patienten aufgrund von Verteilungsproblemen tatsächlich in den Genuß der Fortschritte der modernen Medizin kommen. 

Daher verwundert es nicht, dass sich alternative,  bzw. additive (ergänzende) Heilverfahren im Zuge der Weiterentwicklung hin zur  "Integrativen Medizin" großer Beliebtheit erfreuen.  Diese oft etwas ungenau auch als "Naturheilverfahren" bezeichneten unkonventionellen Methoden erfordern meist keinen großen technischen, oder finanziellen Aufwand, da sie sich darum bemühen, die kostenlos vorhandenen  Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Sie sind somit quasi überall "gemeindenah" und "kostenlos" verfügbar.  Sie treten  automatisch und unbeabsichtigt in unmittelbare Konkurrenz zu vielfältigen kommerziellen Interessen der Industrie.

Die ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Info-Netzwerk Medizin 2000 unterstützen aus persönlichen und medizinisch wissenschaftlichen Gründen das immer populärer werdende Konzept der " Integrativen Medizin in Deutschland".  Der auf Chancengleichheit und Fairness beruhenden kombinierten Anwendung der Erkenntnisse der modernen wissenschaftlichen Medizin - auch als "Schulmedizin" bekannt -  und den eher individuell geprägten unkonventionellen Methoden der "Alternativmedizin"  -  sowie der schon seit Jahrhunderten praktizierten Natur- und Pflanzenheilkunde.

Die unter Ärzte teilweise zu Recht umstrittene pauschale Ansicht "wer heilt,  hat recht" soll im Bereich des Info-Netzwerk Medizin 2000 eine faire Chance haben, sich im wirklichen Leben zu bewähren.  Doch im Einzelfall ist der ursächliche Zusammenhang zwischen der Therapie und der Verbesserung der Krankheitssymptome oft unklar und daher deutungsabhängig.   Die Kraft der Selbstheilungskräfte des Körpers - und auch die Wirkung von Plazebos -wird oft zu Unrecht unterschätzt.

Allerdings muß dem abdriften der "Integrativen Medizin" in esotherische Fantasiewelten  von verantwortungsbewußten Ärztinnen und Ärzten unedingt entgegen gewirkt werden. Immer mehr kritisch denkende Menschen hoffen, dass sich interessierte Anhänger alternativmedizinischer - bzw. naturheilkundlicher Diagnose- und Therapie-Methoden - schon bald locker zu einem "Info-Netzwerk Integrative Medizin in Deutschland"  zusammenschließen werden - um so ein gleichberechtigtes Gegengewicht zu der zum Schaden der Patienten einseitig und unkritisch geförderten Schulmedizin entstehen zu lassen.

Das Team des Info-Netzwerk Medizin 2000 publiziert - wann immer dies möglich ist - parallel zu den eher konventionellen Quellen medizinischen Wissens auch  um Objektivität bemühte, werbefreie Informationen,  die unter anderem in der kostenlos zu nutzenden online Enzyklopädie WIKIPEDIA,  bzw. in werbefreien Medizin-Journalen wie PLOS one zugänglich sind.

Doch trotz aller berechtigter Skepsis ist Werbung für Produkte, Meinungen  und Dienstleistungen auch für das Team des Info-Netzwerk Medizin 2000 ein unverzichtbarer Bestandteil jeder um Objektivität bemühten Informationspolitik - sie muss aber  im Interesse der Patienten grundsätzlich als Werbung ausgewiesen werden!  Sog. "Schleichwerbung" ist aus ethischer Sicht strikt abzulehnen.
Unsere "Redaktionspolitik"  soll das Leitbild des vielseitig und objektiv informierten "mündigen Patienten" auf vielen Ebenen fördern, der sich aufgrund der ihm vorliegenden vielseitigen Informationen zu einem überzeugten Anhänger der "Integrativen Medizin in Deutschland" entwickelt.