Die auf den Websites des Info-Netzwerk Medizin 2000 veröffentlichten Texte werden nicht von Werbe-, oder PR-Agenturen verfasst, sondern von praktisch erfahrenen Ärztinnen und Ärzten, die die Texte bei widersprüchlicher Datenlage auch kritisch bewerten können.  Dabei stehen immer die Interessen der Besucher unserer Websites im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Werbung wird als solche deutlich kenntlich gemacht.

Das Team des Info-Netzwerk Medizin 2000 publiziert - wann immer dies möglich ist - parallel zu den eher konventionellen Quellen medizinischen Wissens auch  um Objektivität bemühte, werbefreie Informationen,  die unter anderem in der kostenlos zu nutzenden online Enzyklopädie WIKIPEDIA,  bzw. in werbefreien Medizin-Journalen wie PLOS one zugänglich sind.

Doch trotz aller berechtigter Skepsis ist Werbung für Produkte, Meinungen  und Dienstleistungen auch für das Team des Info-Netzwerk Medizin 2000 ein unverzichtbarer Bestandteil jeder um Objektivität bemühten Informationspolitik - sie muss aber  im Interesse der Patienten grundsätzlich als Werbung ausgewiesen werden!  Sog. "Schleichwerbung" ist aus ethischer Sicht strikt abzulehnen.

Auf vielen Gebieten der Medizin hat sich der Kenntnisstand in den vergangenen Monaten und Jahren dramatisch verändert.  Was noch vor kurzer Zeit von Ärzten und Medien als Gewissheit verkündet wurde, ist heute aufgrund der zum Teil überraschenden Ergebnisse wissenschaftlicher Langzeit-Studien widerlegt und daher neu und oft ganz anderes zu bewerten.  Doch viel zu selten machen Ärzte und Medien die Menschen mit Nachdruck auf den veränderten Kenntnisstand aufmerksam!  Insbesondere dann, wenn die neuen Erkenntnisse den Interessen mächtiger industrieller Körperschaften oder bisher von vielen Ärzten verkündeten medizinischen "Tatsachen"  nicht entsprechen.

Als typisches Beispiele seien hier die Hormonersatztherapie in den Wechseljahren, Chemotherapie bei Krebs, minimal-invasive Eingriffe am Kniegelenk, die Risikobewertung bei Antibabypillen  und auch die "Cholesterin-Panik" erwähnt.

Die neueren medizinischen Erkenntnisse sind vielen Menschen nicht bekannt. Dieses Info-Defizit  und weitverbreitete Missverständnisse wollen die Mitglieder des Ärzte-Teams des Info-Netzwerk Medizin 2000 beseitigen.

Doch bei aller kritischer Sicht auf die negativen, kommerziellen Seiten der Medizin bewundern die Mitglieder des Teams des Info-Netzwerk Medizin 2000 die beeindruckenden  Errungenschaften der modernen, wissenschaftlichen Medizin. Doch sie ignorieren auch nicht deren Schwachpunkte, bzw. Widersprüche.

Es verwundert nicht, dass sich alternative,  bzw. additive (ergänzende) Heilverfahren im Zuge der Weiterentwicklung hin zur  "Integrativen Medizin" großer Beliebtheit erfreuen.  Diese oft etwas ungenau als "Naturheilverfahren" bezeichneten unkonventionellen Heilmethoden erfordern oft keinen großen technischen, oder finanziellen Aufwand, da sie sich im Prinzip oft darum bemühen, die kostenlos vorhandenen  Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Sie sind somit quasi überall "gemeindenah" und "kostenlos" verfügbar.  Sie treten  daher automatisch und unbeabsichtigt in unmittelbare Konkurrenz zu vielfältigen kommerziellen Interessen der Industrie und werden daher nur zögerlich gefördert.

Die ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Info-Netzwerk Medizin 2000 unterstützen aus persönlichen und medizinisch wissenschaftlichen Gründen das immer populärer werdende Konzept der " Integrativen Medizin in Deutschland" - der auf Chancengleichheit und Fairness beruhenden kombinierten Anwendung der Erkenntnisse der modernen wissenschaftlichen Medizin - auch als "Schulmedizin" bekannt -  und den eher individuell geprägten, unkonventionellen Methoden der "Alternativmedizin"  -  sowie der schon seit Jahrhunderten praktizierten Natur- und Pflanzenheilkunde.

Im Einzelfall ist der ursächliche Zusammenhang zwischen der Therapie und der Verbesserung der Krankheitssymptome gelegentlich unklar und daher deutungsabhängig.   Die Kraft der Selbstheilungskräfte des Körpers - und auch die Wirkung von wirkstofffreien Scheinmedikamenten (Plazebos) - wird oft aufgrund von Vorurteilen in Zweifel gezogen.

Allerdings muß dem abdriften der "Integrativen Medizin" in weltfremde und unwissenschaftliche  esotherische Fantasiewelten  von verantwortungsbewußten Ärztinnen und Ärzten unedingt entgegen gewirkt werden.

Immer mehr kritisch denkende Menschen hoffen, dass sich interessierte Anhänger alternativmedizinischer - bzw. naturheilkundlicher Diagnose- und Therapie-Methoden - schon bald locker zu einem "Info-Netzwerk Integrative Medizin in Deutschland"  zusammenschließen werden - um so ein gleichberechtigtes Gegengewicht zu der zum Schaden der Patienten einseitig und unkritisch geförderten Schulmedizin entstehen zu lassen.

Unsere "Redaktionspolitik"  soll auf vielen Ebenen das Leitbild des vielseitig und objektiv informierten "mündigen Patienten"  fördern, eines Patienten, der sich aufgrund der ihm vorliegenden vielseitigen Informationen zu einem überzeugten Anhänger der "Integrativen Medizin in Deutschland" entwickelt.