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Quelle:
Ärzte Zeitung
Hochauflösende
Computer Tomographen (CT) rücken die Praxistauglichkeit der virtueller
Koloskopie (Dickdarmspiegelung) in greifbare Nähe
von
Dr. med. Jochen Kubitschek
Für
viele Patienten ist eine Darmspiegelung
eine schwere psychische Belastung. Daher unterbleiben gelegentlich
Untersuchungen, die aus medizinischer Sicht eigentlich indiziert
wären. Viele der betroffenen Patienten warten daher sehnsüchtig
auf die Verfügbarkeit der virtuellen Koloskopie, bei der eine
in wenigen Sekunden durchgeführte Untersuchung mit dem Computer
Tomographen die unangenehme Untersuchung mit dem in den Darm eingeführten
Endoskop überflüssig machen soll. Noch liefert diese Untersuchung,
die weltweit etwa 30.000 durchgeführt wurde, keine zuverlässigen
Resultate. Doch dies könnte sich an naher Zukunft ändern.
Die
Ärzte Zeitung berichtete über die Möglichkeit, diese Untersuchung
mit einem hoch auflösenden 1mm-CT durchzuführen. Ein solches Gerät
steht in Berlin in der Charite, wo unter anderem von dem Radiologen
Privatdozent Dr. Patrick Rogalla bereits 1.500 Untersuchungen
durchgeführt wurden.
Derzeit
bemühen sich die Fachgesellschaften neue CT-Koloskopie-Richtlinien
zu entwickeln, die jene Ärzte von der Durchführung dieser Untersuchungen
ausschließen, die entweder zu wenig Erfahrung (weniger als 200
Untersuchungen im Jahr) haben oder aber mit veralteten Geräten
arbeiten.
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