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Windpocken-Impfung:
Ein bei Ärzten und Laien gleichermaßen weit verbreitetes Vorurteil
gefährdet unnötigerweise Gesundheit und Leben - und kostet die
Volkswirtschaft viel Geld.....
von
Dr. med. Jochen Kubitschek
Aus
Gründen die im Dunkel der Medizin-Geschichte verschwunden sind,
gilt die Windpockenerkrankung bei Ärzten und Eltern - zu Unrecht
- als eine harmlose Kinderkrankheit, bei der man außer abzuwarten
nichts tun kann. Diese Einstellung ist leider nicht berechtigt.
Wie die von Experten zusammengetragenen Daten eindeutig zeigen,
sind die Folgen der Windpocken so gravierend, dass sich eine allgemeine
Impfung medizinisch und ökonomisch durchaus rechnet.
In Deutschland
werden pro Jahr etwa 750.000 Windpocken-Erkrankungen registriert.
Davon verlaufen 40.000 mit ernsten Komplikationen. In 5.500 Fällen
wird eine Krankenhauseinweisung erforderlich. Leider kommt es
in Deutschland pro Jahr im Durchschnitt sogar zu 21 Todesfällen.
All dies ließe sich durch eine Impfung verhindern.
Bisher
übernehmen die Krankenkassen die pro Impfung anfallenden Kosten
von rund 50 EURO nicht. Dieser Geiz ist unverständlich,
da pharmaökonomische Studien eindeutig zeigen, dass die Kassen
von einer Impfung gegen Windpocken nur profitieren können: pro
Euro der für diese Impfung ausgegeben wird, " fallen rund
1.80 EURO an Kosten weg, die andernfalls von den Kassen getragen
werden müssen. Bereits ab August wird ein neuer Lebedimpfstoff
zur Verfügung stehen, der sich in den USA seit Jahren hervorragend
bewährt hat.
schon bald finden Sie hier weitere Informationen
zum Thema Windpocken-Impfung
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