 |
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
|
Quelle:
Fachblatt Neurology
Antibabypille
Mehr
Kopfschmerz
mit der "Pille" ?
Eine norwegische Studie an 27.700 Frauen weist einen Zusammenhang
zwischen östrogenhaltigen oralen Kontrazeptiva und Kopfschmerzen
nach. "Diese große und wichtige Studie zeigt, dass Frauen,
die die 'Pille' einnehmen, häufiger unter Kopfschmerz und Migräne
leiden als Frauen, die das nicht tun", kommentieren Experten
der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)
in den "Kopfschmerz-News", der Gesellschaft.
Bei einer großen Bevölkerungsstudie in Norwegen analysierten die
Forscher auch, ob es einen Zusammenhang zwischen Migränehäufigkeit
und oralen Kontrazeptiva gibt. Dazu werteten die Wissenschaftler
die Daten einer Bevölkerungsumfrage aus den Jahren 1995 bis 1997
aus. Etwa die Hälfte der 27.700 Frauen, die den Fragebogen
beantwortet hatten, waren noch nicht in den Wechseljahren. Das
Ergebnis der Befragung: Frauen, die östrogenhaltige Kontrazeptiva
einnahmen oder in der Vergangenheit eingenommen hatten, litten
deutlich häufiger an Kopfschmerz und Migräne als Frauen, die nicht
die "Pille" nahmen und auch nie genommen hatten.
Allerdings gab es keinen Zusammenhang zwischen dem Östrogengehalt
der Pillen und den Kopfschmerzen, d.h., Frauen, die etwas höher
dosierte Präparate nahmen (über 30 bis 50 Mikrogramm Östrogen),
litten nicht häufiger unter Kopfschmerzen als Frauen, deren Pille
nur 30 Mikrogramm oder weniger Östrogen enthielt.
In ihrem Kommentar schränken die Autoren der Studie ein, man dürfe
aus
diesem Ergebnis jedoch keinen ursächlichen
Zusammenhang zwischen der
Kopfschmerzhäufigkeit und der Einnahme oraler Kontrazeptiva
herstellen. Es sei auch denkbar, dass Frauen, die häufig unter
Kopfschmerz leiden, bevorzugt die "Pille" einnehmen,
weil sie sich
dadurch eine Besserung ihrer Beschwerden erhoffen. Vorausgehende
Studien hatten mitunter auch vorteilhafte Auswirkungen oraler
Kontrazeptiva auf den Kopfschmerz gezeigt.
Quelle: Aegidius K, Zwart J-A, Hagen K, Schei B, Stovner LJ. Oral
contraceptives and increased headache prevalence. The Head-HUNT
study.
Quelle:Neurology 2006;66:349-353
|
[an error occurred while processing this directive]
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen
zu informieren , bzw. für diese zu
werben.
Anzeige
Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige
Idealisten mit Hilfe der
kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten,
bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu
meistern.
mehr lesen
(WIKIPEDIA in deutscher Sprache)
Anzeige
Was Sie schon immer über die
Antibabypille
wissen wollten
Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit, sich die zu ihrer Lebenssituation passende
Antibabypille verordnen zu lassen.
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025
Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management
von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
Das
Medizintechnik-Unternehmen
Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet
Therapeuten und betroffenen Patienten kleine,
leicht zu bedienende
Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum
Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete
FeNO-Atemtest
- und
der
H2-Atemtest
der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer
Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest,
da er die Erkennung von
leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen
ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die
Rauchenentwöhnung
und senkt bei
Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Wichtige Info-Links:
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
zum Seitenanfang
|
|
[an error occurred while processing this directive]
|
|