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2.1.2026

 

 

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Quelle: MEDLINE Abstract

Alzheimer-Therapie: Bisher schlugen alle Versuche fehl, den Verlauf einer Alzheimer-Erkrankung mit Hilfe von Medikamenten signifikant zu verbessern. Daher hat die hier vorgestellte Studie eine große Bedeutung. Unter der Gabe 2 x täglich von 800 mg Tarenflurbil gelang es bei den in die Studie eingeschlossenen Alzheimer-Patienten im Vergleich zu einem Scheinmedikament ein Fortschreiten der den Alltag beeinflussenden neurologischen Ausfälle zu verlangsamen.

 

 


 

 

Die vollständige englischsprachige Kurzversion dieser Studie (sog. MEDLINE Abstract) finden Sie hier

 

Wilcock GK, et al.

Efficacy and safety of tarenflurbil in mild to moderate Alzheimer`s disease: a randomised phase II trial.

Lancet Neurol. 2008 Jun;7(6):483-93.

Epub 2008 Apr 29. PMID: 18450517



Abstract


BACKGROUND: The amyloid-beta peptide Abeta(42) has been implicated in the pathogenesis of Alzheimer`s disease (AD). We aimed to test the effects of tarenflurbil, a selective Abeta(42)-lowering agent (SALA), on cognition and function in patients with mild to moderate AD.

METHODS: 210 patients living in the community who had a mini-mental state examination (MMSE) score of 15-26 were randomly assigned to receive tarenflurbil twice per day (400 mg [n=69] or 800 mg [n=70]) or placebo (n=71) for 12 months in a phase II, multicentre, double-blind study.

FINDINGS: A prespecified interaction analysis revealed that patients with mild AD (baseline MMSE 20-26) and moderate AD (baseline MMSE 15-19) responded differently to tarenflurbil in the ADAS-cog and the ADCS-ADL (p>or=0.10); therefore, these groups were analysed separately.

Patients with mild AD in the 800 mg tarenflurbil group had lower rates of decline than did those in the placebo group in activities of daily living (ADCS-ADL difference in slope 3.98 [95% CI 0.33 to 7.62] points per year, effect size [reduction from placebo decline rate] 46.4%, Cohen`s d 0.45; p=0.033) and global function (CDR-sb difference -0.80 [-1.57 to -0.03] points per year, effect size 35.7%, Cohen`s d 0.42; p=0.042); slowing of cognitive decline did not differ significantly (ADAS-cog difference -1.36 [-4.07 to 1.36] points per year, effect size 33.7%, Cohen`s d 0.20; p=0.327). In patients with moderate AD, 800 mg tarenflurbil twice per day had no significant effects on ADCS-ADL and ADAS-cog and had a negative effect on CDR-sb (-52%, Cohen`s d -1.08; p=0.003).

The most common adverse events were diarrhoea (in seven, nine, and five patients in the 800 mg, 400 mg, and placebo groups, respectively), nausea (in seven, seven, and four patients), and dizziness (in five, nine, and four patients). Patients with mild AD who were in the 800 mg tarenflurbil group for 24 months had lower rates of decline for all three primary outcomes than did patients who were in the placebo group for months 0-12 and a tarenflurbil group for months 12-24 (all p<0.001), and had better outcomes than did patients who were in the placebo group for months 0-12 and the 800 mg tarenflurbil group for months 12-24 (all p<0.05).


INTERPRETATION: 800 mg tarenflurbil twice per day was well tolerated for up to 24 months of treatment, with evidence of a dose-related effect on measures of daily activities and global function in patients with mild AD.

 

FUNDING: Myriad Pharmaceuticals.

 

 

 

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