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Information
Deutsches Ärzteblatt
Erblindungsgefahr nach Augenoperation
Köln – Das bei einigen Operationen ins Auge injizierte Gas kann
durch Ausdehnung zur Erblindung führen. Auf dieses seltene, aber
gravierende Problem weisen Anästhesisten und Augenärzte vom Universitätsklinikum
Essen in der neuen Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts hin (Dtsch
Arztebl 2008; 105(6): 108-12).
Augenärzte setzen
Gasinjektionen vor allem bei Blutungen oder Schäden der Netzhaut
ein. Das Gas soll helfen, die abgelöste Netzhaut an die Augenwand
zu drücken. Bei Flugreisen, in großen Höhen oder durch Lachgasanästhesie
besteht die Gefahr, dass sich die Gasblase ausdehnt und so die
Netzhautgefäße schädigt. Das Risiko besteht noch Wochen nach dem
Eingriff.
Um diese Komplikation
zu vermeiden, muss der Patient vor einer entsprechenden Augenoperation
über die möglichen dramatischen Folgen einer Lachgasnarkose und
dem Aufenthalt in großen Höhen aufgeklärt werden. © me/aerzteblatt.de

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The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de
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