Bildnachweis: Fotolia     Logo News Medizin 2000  
        >    Zurück

   | Home | Suche | Nutzung | Impressum | Kontakt |


Themenwebsites
Medizin A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026

 

 

 


Krebs Vorbeugen mit B-Vitaminen?

An der Women's Antioxidant and Folic Acid Cardiovascular Studie nahmen in de USA  5.442 US weibliche Patienten teil, die ein hohes Herz-Kreislaufrisiko hatten. Die Versuchsteilnehmerinnen erhielten über 7 Jahre entweder ein Scheinmedikament (Placebo) oder eine Kombination von täglich 2.5 mg Folsäure, 50 mg Vitamin B6 und
1 mg Vitamin B12.  Viele Experten gingen bisher davon aus, dass die untersuchten B-Vitamine eine wichtige Rolle bei der Entstehung,  bzw. Vorbeugung von Krebs spielen.

Die im JAMA (Journal of the American Medical Association) publizierten Ergebnisse der Untersuchung widerlegten die optimistische Annahme, dass sich bei Frauen durch die regelmäßige Einnahme der drei B-Vitamine  bestimmte Krebserkrankungen verhindern lassen.  Es zeigte sich, dass in der Therapie- bzw. der Placebo-Gruppe nahezu gleich viele Fälle von invasivem Krebs und Brustkrebs auftraten. Auch die Zahl der Krebstodesfälle war nahezu identisch.
 

 

 


 

 

Die vollständige englischsprachige Version dieser Studie 
finden Sie hier

 

 

Effect of Combined Folic Acid, Vitamin B6, and Vitamin B12 on Cancer Risk in Women

A Randomized Trial

Shumin M. Zhang, MD, ScD; Nancy R. Cook, ScD; Christine M. Albert, MD, MPH; J. Michael Gaziano, MD, MPH; Julie E. Buring, ScD; JoAnn E. Manson, MD, DrPH

JAMA. 2008;300(17):2012-2021.

Context

Folate, vitamin B6, and vitamin B12 are thought to play an important role in cancer prevention.

Objective
To evaluate the effect of combined folic acid, vitamin B6, and vitamin B12 treatment on cancer risk in women at high risk for cardiovascular disease.

Design, Setting, and Participants
In the Women's Antioxidant and Folic Acid Cardiovascular Study, 5.442 US female health professionals aged 42 years or older, with preexisting cardiovascular disease or 3 or more coronary risk factors, were randomly assigned to receive either a daily combination of folic acid, vitamin B6, and vitamin B12 or a matching placebo. They were treated for 7.3 years from April 1998 through July 31, 2005.

Intervention
Daily supplementation of a combination of 2.5 mg of folic acid, 50 mg of vitamin B6, and 1 mg of vitamin B12 (n = 2721) or placebo (n = 2721).

Main Outcome Measures

Confirmed newly diagnosed total invasive cancer or breast cancer.

Results
A total of 379 women developed invasive cancer (187 in the active treatment group and 192 in the placebo group). Compared with placebo, women receiving the active treatment had similar risk of developing total invasive cancer (101.1/10 000 person-years for the active treatment group vs 104.3/10 000 person-years for placebo group; hazard ratio [HR], 0.97; 95% confidence interval [CI], 0.79-1.18; P = .75), breast cancer (37.8/10 000 person-years vs 45.6/10 000 person-years, respectively; HR, 0.83; 95% CI, 0.60-1.14; P = .24), or any cancer death (24.6/10 000 person-years vs 30.1/10 000 person-years, respectively; HR, 0.82; 95% CI, 0.56-1.21; P = .32).

Conclusion
Combined folic acid, vitamin B6, and vitamin B12 treatment had no significant effect on overall risk of total invasive cancer or breast cancer among women during the folic acid fortification era.



Trial Registration clinicaltrials.gov Identifier: NCT00000541


Author Affiliations: Divisions of Preventive Medicine (Drs Zhang, Cook, Albert, Gaziano, Buring, and Manson) and Aging (Drs Gaziano and Buring), Department of Medicine, Brigham and Women's Hospital and Harvard Medical School; Department of Epidemiology, Harvard School of Public Health (Drs Cook, Buring, and Manson); Veterans Affairs Boston Healthcare System (Dr Gaziano); and Department of Ambulatory Care and Prevention, Harvard Medical School (Dr Buring), Boston, Massachusetts.


 

 

 

 

 

 

  [an error occurred while processing this directive]

 

 

Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000

Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und  Unternehmen die Möglichkeit,  über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen zu informieren , bzw. für diese zu werben.  


Anzeige

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten, bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu meistern.

mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)
zum Download und zur Anmeldung (App-Website in englischer  Sprache)





Anzeige

Was Sie schon immer über die Antibabypille wissen wollten

Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit,  sich die zu ihrer Lebenssituation passende Antibabypille verordnen zu lassen.

mehr lesen (in deutscher   Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



Anzeige

Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
 
Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine, leicht zu bedienende   Atemgas-Analyse-Geräte an.

Schwerpunkte der  Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der  H2-Atemtest der eine schnelle und unkomplizierte  Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit dient.

Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest,
da er die  Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen  Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.

Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Atemgas Analyse Geräte

Nobreath für den FeNo-Atemtest


Gastrolyzer für den H2 Atemtest


Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






Anzeige
Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






Anzeige
Die angeblich weite Verbreitung von Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen. Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird selten überprüft und ist oft  (bis zu 90%?)   falsch.  Sie führt zum unnötigen Einsatz von teuren Reserve-Antibiotika und fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen. 
Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.


 

 

 

 

 

zum Seitenanfang

 


[an error occurred while processing this directive]

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

  

Werbung:
24 h Schlüsseldienst München

Copyright ©  LaHave Media Services Limited