NEWS MEDIZIN 2000

- ein Projekt des Info-Netzwerk Medizin 2000 -

www.news.medizin-2000.de  
Bildnachweis: Fotolia ,    aktualisiert: 24.06.18, Uhrzeit: 12.59


Themenwebsites
A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000
17.06.2018





Soziale Netzwerke mit speziellen Medizin-2000-Seiten




WERBUNG


Erektionsstörung

Wenn Mann nicht mehr seinen Mann steht.  Bei Totalausfall der Erektionsfähigkeit hilft nur ein Penis-Implantat  

 

Erektile Dysfunktion kann verschiedenste Ursachen haben. Entsprechend vielfältig sind die Therapiemöglichkeiten. In manchen Fällen wie bei schwerem Diabetes oder nach Entfernung der Prostata helfen durchblutungssteigernde Maßnahmen jedoch nicht mehr. Die letzte Möglichkeit ist der Ersatz der Schwellkörperfunktion mittels eines implantierbaren Pumpsystems.

Die Patientenzufriedenheit ist hoch,  vorausgesetzt das Umfeld und vor allem Partner/Partnerin wurden miteinbezogen.   Unser moderner Lebensstil mit überwiegend sitzender Tätigkeit, mangelnder Bewegung und überreichlicher Ernährung samt Alkohol und Rauchen sind Gift für die Erektionsfähigkeit. Aber auch falsche Vorstellungen über das männliche Stehvermögen, oft angeheizt durch Internet-Gaukeleien, können das Ausleben einer normalen Sexualität beeinträchtigen. „Erektion ist Kopfsache“, wird die Urologin Prof. Dr. Ricarda Bauer, München, nicht müde zu betonen. Wo kein passender Stimulus, wo Stress und Schlafmangel beeinträchtigen oder Kindergeschrei stört, leidet die Erektionsfähigkeit erheblich. Auch psychische Probleme, Partnerschaftskonflikte oder Leistungsdruck sind wichtige Einflussfaktoren.

Von den vielen Betroffen – nach Schätzungen etwa 20 Prozent – vertrauen sich nur wenige einem kundigen Arzt an. Dabei ist die Abklärung denkbar einfach, vorausgesetzt es gelingt, Mann aus seine Sprachlosigkeit zu befreien. An erster Stelle steht für Bauer die Frage nach der Zufriedenheit mit der eigenen Erektionsfähigkeit. Dann wird Häufigkeit, Dauer und Stärke der Erektion, die Möglichkeit, den Geschlechtsverkehr zu vollziehen abgefragt. Neben der körperlichen Untersuchung sollte unbedingt das Herz-Kreislauf-Risiko abgeklärt werden. Männer mit Erektionsstörungen leiden wesentlich häufiger unter Bluthochdruck, KHK, Fettstoffwechsel- und Blutzucker-Störungen als unter Testosteronmangel. Nicht zu vergessen, dass auch etliche Medikamente, allem voran Betablocker, Diuretika oder Antidepressiva die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen können.
An erster Stelle der Therapiemaßnahmen stehen die bekannten PDE5-Hemmer. Dabei sollten diese nach Halbwertszeit und Bedarf – nur kurz oder dauerhaft - ausgewählt werden. Wichtig zu wissen, dass zwei der drei verfügbaren Substanzen zusammen mit fettem Essen eingenommen, ihre Wirksamkeit verlieren.

Im Internet besorgte Pillen halten nicht immer das, was sie versprechen, oft sind sie zu niedrig dosiert oder enthalten überhaupt keinen Wirkstoff. Um den Effekt beurteilen zu könne, sollte das Medikament wenigstens vier Mal ausprobiert werden – mit dem entsprechenden Stimulus! In selten Fällen kann Testosteronmangel ursächlich sein. Um den Testosteronspiegel korrekt zu bestimmen, sollte die Blutentnahme unbedingt am Vormittag erfolgen. Ausnahme: Schichtarbeiter, bei denen entsprechend des verschobenen Tag-Nacht-Rhythmus das Testosteron meist am frühen Abend die höheren Werte erreicht. Testosteron-Substitution ist bei nachgewiesener Mangelsituation sinnvoll. Allerdings, so gibt Bauer zu bedenken, Bewegungsmangel lässt das Testosteron sinken. Dreimal die Woche kräftig ins Schwitzen kommen, sorgt für einen akkuraten Ausgleich.

Wo Medikamente allein nicht ausreichen, eine Erektionsstörung zu beheben, können Hilfsmittel wie Penisring oder Vakuumpumpe die Standfestigkeit unterstützen. „Sprechen Sie besser von Sexspielzeug als von Hilfsmittel“, empfiehlt Bauer ihren Kollegen, dann sei die Akzeptanz gleich deutlich höher. Letztere liegt bei den höchst wirksamen Prostaglandin-Injektionen in Penis oder Harnröhre (SKAT und MUSE) meist sehr niedrig. Als Ultima ratio für Männer, bei denen es mit durchblutungssteigernden Maßnahmen zu keiner Erektion mehr kommen kann, bietet der Ersatz den Schwellkörpers mittels Implantat eine ausgezeichnete Möglichkeit, die in Deutschland viel zu selten genutzt wird.

Seit mehr als 40 Jahren sind derartige Implantate, unschön als Penisprothese bezeichnet, auf dem Markt und werden ständig weiterentwickelt. Eine per Knopfdruck gesteuerte Pumpe im Hodensack und ein kleiner, flüssigkeitsgefüllter Ballon im Unterbauch sorgen für das Füllen und Entleeren des im Schwellkörper plazierten Implantats. Egal, zu welcher Maßnahme man sich entscheidet, wichtig ist es, im Vorfeld genau den Bedarf des Betroffenen und seiner Partner abzuklären und diese gegebenenfalls mit in Untersuchung und Aufklärungsgespräch mit einzubeziehen.

Quellen: Dr. Ulrike Röper Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2017

 

Die thematisch zu dieser Seite passenden Info-Texte wurden in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz "Creative commons   Attribut/Share Alike“  für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie auf der Website von WIKIPEDIA.  Sie können die  thematisch passenden Texte über die Suchfunktion der Hauptseite von WIKIPEDIA aufrufen.  Angaben zu früheren Versionen dieser Texte und zu den Autoren der Textbeiträge finden Sie ebenfalls auf dieser Website - ebenso Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos). Diese Dateien können im Regelfall durch Anklicken der Bilder abgerufen werden. Auf dem Portal Medizin von WIKIPEDIA finden Sie unter anderem Angaben zu allen derzeit definierten medizinischen Fachgebieten. 






 [an error occurred while processing this directive]



 
   





Twitter auf Medizin 2000

WERBUNG

Mit der Maus können Sie den
Bildwechselvorgang anhalten. 
Ein  Mausklick ruft dann die

gewünschte Website auf.


Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000  
Hier können unsere Kooperationspartner die Mitglieder ihrer  jeweiligen Zielgruppen über ihre Produkte, Dienstleistungen und besonderen Kompetenzgebiete werbend informieren.
 

Ohne Schmerzen leben

Die Hochton-Frequenz-Therapie ist eine sehr effektive, schon viele Jahre bekannte elektrotherapeutische Behandlung. WeWoThom® Premium ist eine spezielle Form der Hochton-Frequenz-Therapie zur Selbstanwendung durch die betroffenen Patienten. Das Verfahren arbeitet mit elektromagnetischen Frequenzen aus dem Bereich zwischen ca. 4.000 und 12.000 Hertz und wird sehr erfolgreich angewandt bei Direktbestellung bei WeWoThom hier


Der Sanorell Vital-Test hat ergeben, dass 47% der Frauen und 45% der Männer nicht ausreichend mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt sind.
Der Vital-Test zeigt, ob es sinnvoll ist, einen entdeckten Mangel durch passend, rezeptfrei zu kaufende Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Über die Versandapotheke Fixmedika  können Sie sich die Sanorell Arzneimittel kostengünstig  zusenden lassen.

Immer mehr Ärzte und Patienten interessieren sich für die  Möglichkeiten,  mit Hilfe von Atemgas-Analysen   Gesundheitsstörungen zu erkennen und danach zu managen.
Die Firma Specialmed hat sich seit vielen Jahren erfolgreich auf den Verkauf von Atemgas-Analyse-Geräten spezialisiert
Schwerpunkte der Produkt-Palette sind
FeNO-Atemtest zur Asthma-Diagnose 
(mit dem NoBreath)
H2 Atemtest zur Diagnose der Laktose-Unverträglichkeit(mit dem Gastrolyzer)
CO-Atemtest zur  Rauchenentwöhnung  (mit dem Smokerlyzer).
Sanorell Pharma empfiehlt eine Serie von Gesundheitsratgebern - beispielsweise diese:

Thymustherapie: Furcht vor dem Aus
ist unberechtigt.

Mehrere  deutsche Verwaltungsgerichte haben geurteilt (in erster Instanz), dass Therapeuten die Thymustherapie auch in Zukunft durch die Eigenherstellung der Thymus-Peptide und -Extrakte legal durchführen zu können.  Sanorell unterstützt die Therapeutinnen und Therapeuten. Durch die Anwendung der Virval-Labormethode ist die Sicherheit der Patienten garantiert.