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Genetische
Faktoren spielen bei der RA eine untergeordnete Rolle
Eine
im Februar 2002 im BMJ veröffentlichte Studie zeigt,
daß die Genetik in der Entstehung der RA offenbar nur einen
geringen Einfluß hat. Untersucht wurden in einer Fragebogenaktion
und anschließender klinischer Evaluation über 33.000
mono- und dizygote Zwillingspaare in Dänemark.
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Schulung
bei Rheuma-Erkrankungen sinnvoll - auch für Eltern
Patienten
mit rheumatischer Gelenkentzündung kann ein gutes Wissen
über die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten helfen,
Fehlzeiten in Schule und Beruf zu vermindern. Deshalb sollten
Schulungsangebote auch von Eltern betroffener Kinder wahrgenommen
werden. Jugendliche zeigen oft wenig Interesse an diesen Angeboten
- zu ihrem eigenen Schaden.
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Cox-2-Inhibitor
ein Gewinn für Risikopatienten
Patienten mit Ulkusanamnese, Nierenschädigung,
Diabetes mellitus oder Kortikoid-Komedikation profitieren
von der Verordnung eines Cox-2-Hemmers.
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Weniger
Protein im Essen - mehr Kalzium im Knochen
Eine in Boston
durchgeführte Studie hat gezeigt, daß eine ausreichende Aufnahme
von Magnesium, Kalium, Obst und Gemüse wichtig ist für
eine gute Knochendichte. Dagegen beschleunigt eine hohe Proteinaufnahme
den Verlust an Knochendichte bei älteren Menschen, während
eine eher knappe Proteinzufuhr diesen negativen Effekt nicht
hervorruft.
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Deutscher Schmerz-Kongress
Kopfschmerzen, Nervenschmerzen,
Tumorschmerzen, Operationsschmerzen - ihre Erkennung und erfolgreiche
Behandlung, dies alles sind die Themen des Deutschen Schmerzkongresses
in Berlin.
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Ko-Morbidität
unterschätzt
Leipzig,
September 2001 - Fast jeder zweite Patient mit RA leidet unter
weiteren Erkrankungen, vor allem degenerative Gelenk- und
Wirbelsäulenerkrankungen, Herzerkrankungen oder Übergewicht.
Gravierend sind auch die Langzeitfolgen der NSAR-Therapie:
15-30% der mit NSAR behandelten Patienten entwickeln gastroduodenale
Ulzera.
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Kompetenznetz
Rheuma - breites Spektrum, hohe Ansprüche
Ende
März 2000 nahm das Kompetenznetz Rheuma seine Arbeit
auf; heute ist es eine medizinische Konstante, die aus der
deutschen Rheumatologie nicht mehr wegzudenken ist. Zentrale
Ziele sind die verbesserte Versorgung der Rheumakranken und
die Etablierung einer international konkurrenzfähigen Forschungslandschaft.
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darüber:
Aus der Forschung
Doktor, mir
tut die Ferse weh
Die Ferse gilt bei
den Orthopäden als der "Wetterwinkel des Fußes": Viele Fehlstellungen
und Gelenksveränderungen im Fuß machen sich zuerst durch unklare
Schmerzen im Fersenbereich bemerkbar. Oft gelingt es dem Arzt
erst durch genaue Untersuchung beider Füße und Sprunggelenke
und der Röntgenbilder, Aufschluß über die Ursache der Schmerzen
zu erhalten und eine gezielte Therapie einzuleiten.
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Fitness für Osteoporose-Kranke!
Osteoporose-erkrankte
Patienten (Frauen und Männer) sind im Durchschnitt bereits
lange Zeit vor Beginn der Erkrankung weniger sportlich aktiv
als Menschen ohne Osteoporose-Risiko. Daher fällt es
ihnen schwer, die täglichen Bewegungsübungen über
lange Zeit durchzuhalten, die das Fortschreiten der Osteoporose
aufhalten könnten. In einem sechswöchigen, umfangreichen
Sportprogramm wurden 275 Patienten am Rheumazentrum Oberammergau
trainiert. Nach dieser Zeit war die Fitness der Teilnehmer
im Durchschnitt auf ein altersadäquates Niveau angestiegen.
Die Teilnehmer zeigten nicht nur eine deutliche Besserung
ihrer Herz-Kreislauf-Gesundheit, sondern es wurde auch seltener
über Rückenschmerzen und schwere Beine geklagt.
H. Frank, W. Hohmann,
Verbesserung der Funktionskapazität,
der Schmerzhaftigkeit und der Leistungsfähigkeit bei Patienten
mit Osteoporose durch ein spezielles Sportrehabilitationstraining.
Rheumazentrum Oberammergau. Dt. Z. Sportmedizin, S. 63 - 67
(2/2001)
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