Sind regelmäßige körperliche
Belastungen wirklich gesund - oder stellt Sport möglicherweise
eher ein Gesundheitsrisiko dar?
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Asthma und
Sport – Möglichkeiten und Grenzen. Mit
Blick auf das Belastungsasthma scheinen die beiden Begriffe
Asthma und Sport im Widerspruch zu stehen. Doch wenn man bei
Asthmatikern ausschließlich auf Schonung setzt, führt dies
dazu, dass sie im Alltag immer weniger belastbar sind. Dem
läßt sich mit einem individuell angepassten Training vorbeugen.
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Diabetes
und Sport. Die Steigerung körperlicher Aktivität
ist in der Anfangsphase des Typ-2-Diabetes eine wesentliche
Säule der Therapie. Aber auch in späteren Stadien verbessert
Sport die Stoffwechselsituation und senkt so das Risiko
von Folgeerkrankungen. Bei Typ-1-Diabetikern verbessert
regelmäßige Bewegung die körperliche Leistungsfähigkeit
und damit die Lebensqualität. mehr
Sport im Alter. Sport
ist gesund und erhält die körperliche Leistungsfähigkeit
oft bis ins hohe Alter. Trotzdem sind die meisten Senioren
eher träge. Nach Schätzungen bewegen sich weniger als fünf
Prozent regelmäßig. Dabei senkt Sport das Risiko für zahlreiche
Erkrankungen und unterstützt die Behandlung vieler Beschwerden,
die das Alter mit sich bringt. mehr
Rheumasalben
helfen nur kurz. Die
Auswertung der vorhandenen wissenschaftlichen Daten zeigt,
dass sog. "Rheumasalben" - die im Regelfall einen
Wirkstoff aus der Aspirin-Familie (NSAIDs) enthalten
- bei Arthritis nur etwa 14 Tage lang wirken. Danach
ist ihr Therapie-Effekt nicht besser als jener eines
Scheinmedikaments.
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RUB-Sportmedizin:
Krafttraining gegen Atemnot. Übliche Behandlungsformen
für Patienten mit Atemnot sollten bisher lediglich verhindern,
dass die Krankheit noch weiter fortschreitet. Ganz anders
das vom Bochumer Sportwissenschaftler Peter Richard Wright
angewandte Therapiekonzept: Erste Studien belegen, dass sein
speziell auf COPD-Patienten zugeschnittenes Krafttraining
die Leistungsfähigkeit der Lunge zum Teil wiederherstellen
kann.
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Kreuzschmerzen:
Röntgenuntersuchungen haben wenig Aussagekraft. Schmerzen
der Lendenwirbelsäule (LWS) stehen nicht zwangsläufig
mit auf Röntgenaufnahmen nachweisbaren Wirbelverschiebungen
oder degenerativen Veränderungen in Zusammenhang, berichten
Radiologenvon der Universität Jena auf dem Deutschen
Röntgenkongress. Die Magnetresonanz-Tomografie (MRT)
könnte die herkömmliche Röntgenaufnahmenin
der Zukunft ersetzen und somit Strahlenbelastung und Kosten
für die Mehrfach-Diagnostik senken.
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Einzigartig
in Deutschland:
Neuer Hochseilgarten an der Deutschen Sporthochschule Köln.
Tarzan
läßt grüßen - auf dem Campus der Deutschen Sporthochschule
Köln wurde ein Freiluft-Hochseilgarten eröffnet, der
in seiner Art und Ausführung als in Deutschland einmalig bezeichnet
werden kann.
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Gummi-Allergien
bei Sportlern. Gummi-Allergien bei Sportlern nehmen zu:
Schuhe, Handschuhe, Kleidung für Schwimmer, Segler, Surfer,
Triathleten, Taucher, Tauchermasken, die ganz oder teilweise
aus Gummi hergestellt werden, enthalten häufig die Allergene
Mercaptobenzothiazolen und Thiouram. Diese beiden Allergene
können Kontaktallergien verursachen. Eine italienische
Arbeitsgruppe hat festgestellt, dass unter Sporlern, die solche
Kleidungsstücke häufig und regelmäßig
tragen, jeder vierte unter einer allergischen Hauterkrankung
leidet. Menschen, die zu allergischen Hauterkrankungen neigen,
sollten daher besonders darauf achten, ob ein Zusammenhang
mit ihrer Sportkleidung möglich ist und soweit möglich
zu gummi-freien Alternativen greifen
Quelle:
Br J Sports Med 35, 2001,1100
Eiweissbedarf
von Nicht-Sportlern, Ausdauer- und Kraftsportlern
Bei
Leistungssportlern, im Wachstum, nach Krankheiten oder Verletzungen
kann der Proteinbedarf auf über das Doppelte der empfohlenen
täglichen Eiweißzufuhr ansteigen. Das gilt auch
für ausgedehntes Ausdauertraining. Bei intensivem Krafttraining,
das einen verstärkten Muskelaufbau zum Ziel hat, steigt
der tägliche Eiweißbedarf auf 1,4 bis 1,8 g pro
kg Körpergewicht. Aber, so die Sportmedizin, im Allgemeinen
nimmt man dieses Eiweiß ohnehin mit der Nahrung auf.
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Fitness für Osteoporose-Kranke! Osteoporose-erkrankte
Patienten (Frauen und Männer) sind im Durchschnitt bereits
lange Zeit vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen
weniger sportlich aktiv als Frauen ohne Osteoporose-Risiko.
In einem sechswöchigen, umfangreichen Sportprogramm wurden
275 Patienten am Rheumazentrum Oberammergau trainiert. Nach
dieser Zeit war die Fitness der Teilnehmer im Durchschnitt
auf ein altersadäquates Niveau angestiegen. Die Teilnehmer
zeigten nicht nur eine deutliche Besserung ihrer Herz-Kreislauf-Situation,
sondern auch spürbare Besserungen ihrer vorherigen Beschwerden
- vor allem Rückenschmerzen und schwere Beine.
H.
Frank, W. Hohmann, Verbesserung
der Funktionskapazität, der Schmerzhaftigkeit und der Leistungsfähigkeit
bei Patienten mit Osteoporose durch ein spezielles Sportrehabilitationstraining.
Rheumazentrum Oberammergau. Dt. Z. Sportmedizin, S. 63 - 67
(2/2001)
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