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Bayer-Schreiben
an die Bundesgesundheitsministerin Schmidt:
Fakten
belegen: Bayer hat Behörden korrekt informiert
Unternehmen
weist Kritik erneut entschieden zurück
Leverkusen – In einem Schreiben an die Bundesministerin für
Gesundheit, Ulla Schmidt, hat Bayer die Kritik unzureichender
Behörden-Information im Zusammenhang mit dem freiwilligen Rückzug
des Cholesterinsenkers Lipobay entschieden zurückgewiesen. Mit
dem Schreiben reagierte das Unternehmen auf Vorwürfe einer angeblich
"unakzeptablen“ Informationspolitik gegenüber dem Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte. Entsprechende Vorwürfe gegen
Bayer hatte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Dr.
Klaus Theo Schröder, am 16. August 2001 in einer Pressekonferenz
geäußert.
"Gegen
die dort gemachte Aussage wehren wir uns entschieden“, schrieb
Dr. David Ebsworth, Leiter des Geschäftsbereichs Pharma der Bayer
AG, an die Ministerin. Die am 16. August 2001 in der Pressekonferenz
erhobenen Vorwürfe seien unzutreffend. Dies kann das Unternehmen
durch Dokumente eindeutig belegen.
Die
wesentlichen Fakten des Informationsablaufs im Überblick:
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Zur
weiterführenden Bewertung des Nutzen-Risiko-Profils des Wirkstoffs
Cerivastatin gab Bayer Studien in Auftrag. Erste Daten standen
im Februar 2001 zur Verfügung. Diese Informationen wurden
der MCA, sowie zusätzlich der deutschen Arzneimittelbehörde
im Rahmen routinemäßiger Sicherheitsanalysen (PSUR Periodic
Safety Update Report) rechtzeitig weitergeleitet. Diese Daten
lagen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
( BfArM) am 28. April 2001 vor.
"An
Hand dieser Tatsachen können Sie ersehen, dass wir immer im Interesse
der Patientensicherheit gehandelt haben“, schrieb Ebsworth in
seinem Brief an die Ministerin. "Daher hat es uns sehr betroffen
gemacht, von Ihrem Ministerium vor allen Medien in der erfolgten
Art und Weise "angeklagt" zu werden“. In der Öffentlichkeit
sei dadurch der Eindruck entstanden, als ob Bayer versucht hätte,
mit der Verschleierung von Fakten wirtschaftliche Vorteile zu
erzielen. Ebsworth: "Wir haben in der gesamten Entwicklung
um unseren Cholesterinsenker Lipobay stets die Sicherheit und
Gesundheit der Patienten an erster Stelle gesehen und sofort freiwillig
reagiert, als eine Häufung von Auffälligkeiten deutlich wurde.“
Leverkusen, 17. August 2001
di
(2001-08-236)
Ihr
Ansprechpartner:
Dr.
Michael Diehl, Tel.: 0214/30 58532
E-Mail:
michael.diehl.md@bayer-ag.de
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