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Zuckerkrankheit (diabetes mellitus)
Aktualisiert am: 13.01.26, Uhrzeit: 16.48
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Die Beiträge werden aktualisiert, sobald neue Erkenntnisse vorliegen
Die Therapie der Zuckerkrankheit erfordert viel Know-how
Warum Typ-2 Diabetiker so besonders sind
Bei dem Einen steigt der Blutzucker ganz langsam, beim Anderen explosionsartig. Der Eine nimmt an Gewicht zu, der andere ab.
Der Eine hat schmerzende Beine, der Andere sieht immer schlechter. Diabetes hat viele Gesichter. Obwohl bei allen Patienten die Blutzucker-Regulation gestört ist, leidet jeder anders und braucht eine ganz individuelle Behandlung.
Woher kommt der früher oft als Altersdiabetes bezeichnete Typ2-Diabetes?
Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort.
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Quelle:werbender Text Dr. med. Ulrike Röper, Medizinjournalistenstammtisch München 2025
Abnehm-Medikamente - Geschäft mit der Eitelkeit: Traumrenditen führen dazu, dass immer mehr Pharmafirmen planen, ein entsprechendes Medikament zu vermarkten.
Die teuren Abnehmspritzen sehen sich einer immer heftigeren Konkurrenz
konfrontiert. Jetzt wurde im Fachblatt New England Journal
of Medicine eine Studie veröffentlicht, bei der der Einsatz des nur einmal im Monat unter die Haut gespritzten Eiweiß-Antikörpers
Maridebart cafraglutide (bekannt als MariTide) in unterschiedlichen Dosierungen analysiert wurde.
Bei dem Medikament liegen zwei
Wirkmechanismen zu Grunde:
glucagon-like peptide-1 receptor
agonism und ein glucose-abhängiger
insulinotropic polypeptide receptor
antagonism.
An der Studie nahmen 592 Patienten
teil, die entweder an Übergewicht in
Kombination mit einem Diabetes Typ 2
litten, oder aber nur an Übergewicht.
Die Studiendauer betrug 52 Wochen. Verglichen
wurden die mit dem Antikörper
erzielten Gewichtsverluste mit den
Ergebnissen des Einsatzes eines
Scheinmedikaments in der
Kontrollgruppe.br>
IIn allen Untergruppen, und bei allen
getesteten Dosierungen, zeigte sich, dass das getestete Diabetes-Medikament
MariTide zu höheren Gewichtsverlusten führte als das in der Kontrollgruppe eingesetzte
Scheinmedikament. Die
Gewichtsverluste schwankten -
je nach Therapievariante - zwischen
8% und 16%. Wobei die
Gewichtsverluste bei den
übergewichtigen Zuckerkranken etwas
niedriger ausfielen als bei den
Übergewichtigen ohne Diabetes Typ 2.
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Quelle:NEJM, 23.6.2025
Der in den gehypten Wegovi-Abnehmspritzen enthaltene Wirkstoff Semaglutid senkt bei oraler Anwendung das Herz-Kreislaufrisiko
An einer im New England Journal of Medicine veröffentlichen Doppelblind-Therapiestudie nahmen rund 10.000
Zuckerkranke teil, die ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislufkrankeiten hatten.
Im Studienverlauf über durchschnittlich vier Jahre wiesen Forscher nach, dass sich das Risiko tödlicher Herz-Kreislauferkrankungen, bzw. das
Risiko für nicht tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle, durch die orale Anwendung von Semaglutid im Vergleich zu
einem Plazebo senken ließ. Das Nebenwirkungsrisiko war nur in Hinsicht auf gut behandelbare Magen-Darmstörungen um weniger
als 1% erhöht.
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Quelle:NEJM, 28.5.2025
Die Abnehmspritzen Ozempic, bzw. Wegovy (Wirkstoff Semaglutide) bekommen wahrscheinlich schon bald Konkurrenz.
Eine einmal täglich
einzunehmende, preisgünstig herzustellende Pille
mit dem Wirkstoff Orforglipron wird möglicherweise schon im nächsten Jahr verfügbar sein.
US-Pharma-Gigant Eli Lilly hat Studienergebnisse veröffentlicht die zeigen, dass der Wirkstoff
Orforglipron nicht nur nur bei Typ-2-Diabetikern den Blutzuckerspiegel senkt, sondern im
Studienverlauf über 40 Wochen auch dazu geführt hat, dass die Studienteilnehmer im Schnitt 8% ihres Körpergewichts verloren haben.
Eli Lilly will noch in diesem Jahr die Zulassung von Orforglipron als Abnehmhilfe beantragen - und
in 2026 als Diabetes Medikament. Das Unternehmen hofft, dass ihm keine ernsten Nebenwirkungen einen Strich durch die
Rechnung machen und das die US-Zulassungsbehörde FDA der Markteinführung zustimmt.
Der preisgünstig herzustellende neue Wirkstoff muß nur einmal am Tag in Pillenform eingenommen werden und kann - anders als
die Abnehmspritzen - ungekühlt gelagert werden. Was die Anwendung welweit natürlich sehr erleichtern würde.
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Quelle:Spiegel online.April 2025
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Quelle:Science, 17.4.2025
Abnehmspritzen: Wirkung und tödliche Risiken.
Im Zusammenhang mit der boomenden therapeutischen Anwendung der zur Familie der GLP-1-Agonisten gehörender Wirkstoffe
Tirzepatide (Mounjaro) und Semaglutide (Ozempic, Rybelsus, Wegovy) wurden in Großbritannien
der zuständigen Behörde Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) 82 Todesfälle gemeldet.
Ob es ursächliche Zusammenhänge gibt ist nicht bekannt. Die Verstorbenen hatten die als
"Abnehmspritzen" bekannt gewordnen Medikamente entweder mit dem Ziel angewandt Körpergewicht zu verlieren -
oder im Zuge der Therapie eines bestehenden Typ-II Diabetes.
Die beunruhigenden Daten beweisen wieder einmal, dass es bei der Anwendung von Medikamenten offenbar keine Wirkung ohne
Nebenwirkung gibt. Patienten und Ärzte sollten daher Nutzen und Risiken der Anwendung von GLP-1 Agonisten sorgfältig
gegeneinander abwägen. Merke: was nützt es, weniger zu wiegen wenn man tot ist?
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Quelle:British Medical Journal, 26.2.2025
Wie gesund ist schwarze Schokolade wirklich ?
Ein Erährungswissenschaftler macht in einem in Focus online
veröffentlichten
Übersichtsartikel klar, wie wenig Wissenschaft in der sog. "Ernährungswissenschaft" steckt.
Der Ökotrophologe und FOCUS-online-Experte,Uwe Knop,
erläutert anhand einer aktuellen wissenschaftlichen Publikation im British Medical Journal zum Thema "
Konsum schwarzer Schokolade und Diabetes-Vermeidung", wie fragwürdig die Ergebnisse
der üblichen Beobachtungsstudien tatsächlich sind.
"Nichts genaues weiß man nicht" lautet das Fazit, wenn es um den praktischen Nutzeffekt der "Ernährungswissenschaft" geht.
Man kann an die Aussagen der Studienteilnehmer und der Experten glauben - oder
besser auch nicht.
Im Regelfall werden statistische Zahlen präsentiert, die prinzipiell nichts über ursächliche Zusammenhänge aussagen können.
Das wird auch in Zukunft so sein, da Menschenversuche mit Doppelblind-Design nicht möglich sind.
Im Fall der im British Medical Journal veröffentlichten Beobachtungsstudie kamen die Autoren zu der
Vermutung, dass der regelmäßige Konsum schwarzer Schololade, möglicherweise, im Gegensatz zum Konsum von Milchschokolade , das Risiko
an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken absenkt - ohne gleichzeitig das Körpergewicht zu erhöhen.
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Quelle: Focus online,23.1.2025
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Quelle: British Medical Journal, BMJ, 4.12.2024
Blutzuckermessgeräte im Test
Blutwert schlägt Geldwert
Wer an Diabetes erkrankt, muss seinen Blutzuckerspiegel kennen, um die richtige Menge Insulin zu spritzen. Im Test konnten
den nicht alle Messgeräte korrekt bestimmen.
Diabetes ist eine Volkskrankheit. Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums zufolge leiden in Deutschland etwa 7,2 Prozent
der Erwachsenen – immerhin mehrere Millionen Menschen – an Varianten der Stoffwechselkrankeit.
Viele von ihnen sind auf Messgeräte angewiesen, um ihren Blutzuckerspiegel mehrmals täglich zu kontrollieren.
Die Stiftung Warentest weist auch mit Blick auf das benötigte Verbrauchsmaterial auf eine zu wenig beachtete
Kostenfalle hin.
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Quelle:Spiegel online, 16.11.2024, Stiftung Warentest
Therapie der Zuckerkrankheit
Weltweit könnte sich schon bald der Lebensalltag von Millionen insulinpflichtigen Diabetikern dramatisch verändern
Zwei renommierte Fachjournale (New England Journal of Medicine und Lancet veröffentlichten zur gleichen Zeit
die Ergebnisse zweier Qualitäts-Studien, die vor wenigen Tagen
in Madrid anläßlich der Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes vorgestellt wurden und die
sich mit der Effizienz der Therapie mit dem Insulin Efsitora beschäftigen
Die beiden Untersuchungen können möglicherweise dafür sorgen, dass sich weltweit schon bald die Lebensumstände von
Millionen von insulinpflichtigen Diabetikern dramatisch verbessern.
Untersucht wurde die Wirkung des neuen, einmal pro Woche zu injizierenden Basalinsulins Efsitora im Vergleich zur
Wirkung des täglich zu spritzenden Basalinsulins Degludec. An den Studien nahmen sowohl Typ 1 Diabetiker teil, als
auch Zuckerkranke vom Typ 2 (Altersdiabetes) teil.
Die Ergebnisse der Untersuchungen geben Anlaß zu der Hoffnung, dass die für Diabetiker so lästigen täglichen
Insulin-Injektionen schon bald durch eine nur noch einmal pro Woche erforderliche Insulin-Injektion ersetzt werden könnten.
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Quelle: British Medical Journal, 10.9.2024
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:NEJM, 10.9.2024
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: The Lancet, 10.9.2024
Abnehmen mit Unterstützung verschiedener Diabetes-Medikamente wird heute leicht gemacht - erweist sich aber als Einbahnstrasse. Sobald die Therapie mit den beliebten, aber teuren "Abnehm-Spritzen" beendet wird, nehmen die Patienten schnell wieder zu.
Verschiedene, ursprünglich für die Therapie einer Zuckerkrankheit entwickelte Medikamente helfen übergewichtigen Patienten dabei, innerhalb eines Jahres
20% und mehr ihres gesundheitsschädlichen Körpergewichts zu verlieren.
Doch keine Rose ohne Dornen: mittlerweile haben zahlreiche Studien gezeigt, dass nur die dauerhafte Anwendung der meist einmal wöchentlich subcutan gespritzten
Wirkstoffe dafür sorgt, dass der erwünschte Gewichtsverlust erhalten bleibt.
Wird die Therapie beispielsweise nach Erreichen des Zielgewichts abgebrochen, so nehmen die Patienten schnell wieder zu und erreichen das Ausgangsgewicht
wieder - oder nehmen sogar weiter zu.
In der im JAMA veröffentlichten SURMOUNT-4-Studie konnte diese unerfreuliche Tatsache für den Wirkstoff Tirzepatide erneut bewiesen
werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,11.12.2023
Gesundheit: Offenbar beeinflußt die Körpergröße das Risiko für bestimmte Krankheiten wie Krebs oder Diabetes
Ob groß oder klein - der Unterschied sind einfach nur Zentimeter, sollte man meinen. Doch wie groß das Risiko für Krankheiten wie Krebs, Diabetes
oder Herzinfarkt ist, hängt auch entscheidend von der Körperlänge ab.
Aus einer im Fachblatt Journal of Cancer Research and Clinical Oncology veröffentlichten Studie der Universität Düsseldorf
geht anhand einer Analyse der Daten von rund 800.000 Menschen des Gesundheitsinformationsunternehmens IQVIA hervor, dass mit der Körpergröße
auch das Risiko zunimmt, an bestimmten bösartigen Tumoren zu erkranken - während umgekehrt das Diabetes-Risiko mit abnehmender Körpergröße zunimmt.
Bei Herz-Kreislauferkrankungen ist die Situatin vieldeutig. Bei einigen Erkrankungen ist das Risiko bei großen Menschen erhöht - bei Schlaganfälle oder
Herzinfarkten eher vermindert. Wie dies ursächlich zusammenhängt, ist noch Gegenstand von Spekulationen.
Die Bedeutung der Daten für den Alltag ist
ohnehin gering, da die Menschen jkeine Möglichkeit haben, ihre Körpergröße aktiv zu beeinflussen.
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Quelle:Süddeutsche Zeitung,4.8.2023, Bezahlschranke
Diabetes bedingt Fußgeschwüre erhöhen das Amputations- und Sterberisiko
Weltweit leiden geschätzt nahezu 20 Millionen Diabetiker unter schwer zu behandelnden Fußgeschwüren. Diese führen zu einem deutlich erhöhten Amputations-
und Sterbe- Risiko.
Durch eine schlecht eingestellte Zuckerkrankheit werden
besonders im Bereich der unteren
Extremitäten die kleinen Blutgefäße (Kapillaren)
irreparabel
geschädigt.
Die daraus resultierende mangelhafte Sauerstoffversorgung erschwert den Heilungsprozeß
ungemein und fördert die bakterielle
Infektion der offenen Wunden .
Im Fachblatt JAMA erschien ein langer
Übersichtsartikel, der die Problematik
und die unzureichenden
Therapiemöglichkeiten ausführlich beschreibt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 3.7.2023
Hype als Abnehmmittel
Diabetes-Medikament wird in Apotheken zur Mangelware. Zuckerkranke haben ein Problem
Ein Diabetes-Medikament wird in den sozialen Medien für seine Wirkung als Abnehmmittel gefeiert. Das führt zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage –
mit spürbaren Folgen für Diabetes-Patienten.
Der synthetisierte Wirkstoff Semaglutid ist in Europa seit 2018 als Diabetes-Medikament »Ozempic« zugelassen, um den Blutzuckerspiegel zu senken.
Seit Anfang 2022 erlaubt
die EU außerdem den Verkauf als Mittel, das beim Gewichtsverlust helfen kann. Für dieses Einsatzgebiet ist der Markenname »Wegovy« vorgesehen: Gedacht ist
es für Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) ab 30, also Adipositas, und für Übergewichtige (BMI ab 27) mit mindestens einer gewichtsbedingten
Begleiterkrankung.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 26.5.2023
Diabetes Therapie wird revolutioniert. Insulin muß nur noch einmal pro Woche gespritzt werden
In mehreren Phase-2-Studie konnte gezeigt werden, dass ein nur noch einmal pro Woche zu spritzendes, neuartiges Basal Insulin Fc (BIF;
insulin efsitora alfa; LY3209590), bei Typ I- und Typ 2-Diabetikern ähnlich gut wirkt, wie die heute üblichen Diabetes-Therapien.
Bei Typ I-Diabetikern wird oft mehrmals am Tag das Langzeit Insulin Degludec (Handesname Tresiba®) subkutan gespritzt. Dabei
handelt es sich um ein gentechnisch hergestelltes Insulin-Analogon.
Typ II-Diabetiker werden meist nicht mit Insulin behandelt, sondern mit oral anzuwendenden, den Blutzucker senkenden Diabetes-Tabletten.
In der hier vorgestellten Studie erhalten die Typ II-Diabetiker in der Vergleichsgruppe einmal am Tag subkutan Degludec.
Die neue, einmal in der Woche subkutan zu spritzende Insulin-Variante Basal Insulin Fc wird nach Marktzulassung die Therapie
der Zuckerkrankheit erleichtern und sorgt dann wahrscheinlich für eine deutlich verbesserte Therapietreue (Compliance) - bei gleich guter Wirkung und
wahrscheinlich nicht erhöhtem Nebenwirkungsrisiko wie zB. Unterzuckerung.
mehr lesen (in englischer Sprache (Diabetes Typ I)
Quelle:Diabetes care, 15.3.2023
mehr lesen (in englischer Sprache (Diabetes Typ II))
Quelle:Diabetes care, 21.3.2023
mehr lesen (in englischer Sprache (Diabetes Typ II))
Quelle:Pharma Wikky Tirzepatid von Eli Lilly, März 2023
Die Einnahme von Vitamin D kann bei Menschen mit erhöhtem Diabetes-Risiko (Praediabetes) das Risiko für einen Diabetes Typ II deutlich absenken.
In einer im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichten Meta-Studie konnten die Autoren nachweisen, dass es bei Praediabetikern durch die prophylaktische Einnahme von Vitamin D gelingt, das Risiko der Manifestation eines Diabetes Typ II deutlich abzusenken. Ob eine Vitamin-D-Prophylaxe auch in der Normalbevölkerung Diabetes-Erkrankungen verhindern kann ist nicht bekannt. Die Autoren der Studie erinnerten daran, dass hochdosiertes Vitamin D durchaus gefährliche Nebenwirkungen haben kann - und daher auch nicht routinemäßig empfohlen werden kann.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine, 7.2.2023
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-A)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
mehr lesen an (in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
mehr lesen an (in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
Irrtümer über Fett und Zucker
Wie gesund oder ungesund Fett und Zucker wirklich sind, erfahren Sie hier.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Aponet der deutschen Apotheker,
Prognose: die Zahl der insulinpflichtigen Typ-1-Diabetiker wird sich wahrscheinlich bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln
Es wird geschätzt, dass derzeit mehr als 8 Millionen Menschen an einem insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 leiden. Weltweit sind im Jahr 2021 etwa 3 Millionen Menschen an den Folgen einer mangelhaften Versorgung ihres Diabetes gestorben. Weitere 700.000 sind gestorben weil ihr Diabetes nicht erkannt worden war. Forscher aus Australien, Kanada und Luxemburg prognostizierten in einer im Fachblatt Lancet veröffentlichten Studie, dass sich die Zahl der Typ-1-Diabetiker bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln wird.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,Lancet Diabetes and Endocrinology, September 2022
Diabetes-Experte über gesunde Ernährung:
"Verzichten Sie auf Obst und Reis, essen Sie mehr Fett!"
Ein Experte für gesunde Ernährung, der Chefarzt Stephan Martin, erforscht, wie man durch seinen Lebensstil einen gestörten Zuckerstoffwechsel normalisieren und das Herz-Kreislaufrisiko senken kann. Er sagt: »Fett in der Nahrung wird zu Unrecht verteufelt.«
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel, 21.3.2021
Das weitverbreitete Diabetes-Medikament Metformin eignet sich nicht für die Behandlung von Brustkrebs
Experten erhofften sich vom Diabetes-Medikament Metformin eine
positive Wirkung bei Brustkrebspatientinnen, die nicht unter Diabetes
leiden.
Doch diese Hoffnung wurde nun im MA.32 Randomized Clinical
Trial enttäuscht an dem
3.649 Patientinnen
teilgenommen hatten.
Bei der Datenanalyse zeigte sich, dass sich die
erkrankungsfreie Überlebenszeit bei den mit
Metformin behandelten
Hochrisiko-Patientinnen, im Vergleich zu
den Frauen der Kontrollgruppe, nicht verlängern
ließ.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 24.5.2022
Die Übergewichts-Welle ist in Europa ungebrochen
Wie die WHO herausgefunden hat, sind etwa 60% aller erwachsenen Europäer - und 30% der Kinder - übergewichtig. Die Daten zeigen, dass es keinem europäischen Land gelingen wird, diesen gesundheitsschädlichen Trend, entsprechend der Vorgaben der WHO, bis zum Jahr 2025 umzukehren.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 3.5.2022
Blutzuckermessung auf der Haut - im Schweiß
Diabetes: Experimenteller Sensor misst Blutzucker direkt auf der Haut Kein Piks nötig: Der Prototyp eines tragbaren Glukosemessgeräts kann im Schweiß auf der Haut die Zuckerkonzentration bestimmen. Ausgereift ist das kleine Gerät aber noch lange nicht.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 20-102021
Neue Methode um auf Dauer Körpergewicht abzubauen?
Im Fachblatt New England Journal of Medicine wurde eine Studie
veröffentlicht, die eine neue Methode des Abnehmens vorstellt. Eine Gruppe von
Übergewichtigen hatte über 68 Wochen einmal in der Woche
den Wirkstoff Semiglutide injiziert bekommen - ein
Medikament, das zur Behandlung von Diabetes Typ 2 zugelassen ist.
Während die Patienten der Plazebo-Gruppe in 68 Wochen aufgrund der
gleichzeitig angewandten kalorienreduzierten
Diät nur 2,4% ihres Körpergewichts abgenommen hatten, waren es in der
Semiglitide Gruppe immerhin 14,9% - mehr als mit anderen nicht-operativen Methoden
wie Magenverkleinerungen zu erzielen ist.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,10.2.2021
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung,15.2.2021
Intervallfasten ist den üblichen kalorienreduzierten Diäten nicht überlegen. Bei Diabetikern kann sie sich schädlich auf die Gesundheit auswirken
Intervallfasten ist derzeit ein Medien-Hype und zieht viele Menschen an, die ihr Gewicht reduzieren wollen. Doch Intervallfasten ist nicht ungefährlich, da es zu Unterzuckerung, zu niedrigem Blutdruck und anderen Änderungen des Stoffwechsels führen kann. Viele Experten sind daher aufgrund wissenschaftlicher Studien der Meinung, dass das Intervallfasten einer allgemeinen kalorienreduzierten Diät nicht überlegen ist. Doch wie reagieren Typ-2-Diabetiker auf das Intervallfasten? Hier kommt eine Forschergruppe im Fachblatt JAMA zu dem Schluß, dasss das Intervallfasten auch bei Diabetikern einer kalorienreduzierten Diät nicht überlegen ist und daher nur dann ärztlich empfohlen werden sollte, wenn die Entstehung einer gefährlichen Unterzuckerung durch engmaschige Kontrollen sicher ausgeschlossen werden kann.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 2.7.2020
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das individuelle Diabetes-Risiko sind offenbar ursächlich miteinander verbunden - dies selbst bei Menschen mit normalem oder sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
gespeichert sind.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Das facettenreiche "Wundermittel" Vitamin-D3 ist entzaubert
Jahre lang galt Vitamin D3 (Cholecalciferol) als eine Art "Wundermittel", das nicht nur für gesunde, starke Knochen sorgt, sondern auch das Risiko für Krebs, Immunschwäche, Herz-Kreislaufleiden und Diabetes senkt.
Doch seit einiger Zeit hat eine ständig wachsende Zahl
von international durchgeführten Qualitätsstudien eindeutig
gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin-D3 offenbar keinen
gesundheitlichen Zusatznutzen hat, der über die Sicherung
der Knochengesundheit hinausgeht.
Das Vitamin D3
vermindert weder wie erhofft das Krebsrisiko, noch kann es
Herz-Kreislauferkrankungen oder
Diabetes verhindern. Als letzter Sargnagel für das Image
von Vitamin D3 erwies sich nun eine Studie die zeigte, dass
die Einnahme des Vitamins nicht in der Lage ist, die bei
Diabetes als Spätfolge drohende Schädigung der
Nierenfunktion aufzuhalten.
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Quelle: News Medizin 2000, November 2019
Jeder fünfte Diabetiker droht zu erblinden. Nur die jährliche Augenuntersuchung deckt Schäden frühzeitig auf
Schuld am Erblindungsrisiko sind Gefäßveränderungen am Augenhintergrund, die durch zu hohe und schwankende Blutzuckerspiegel getriggert werden. Doch die Gefahr lässt sich bannen, vorausgesetzt sie wird frühzeitig genug erkannt. Das heißt, jeder Diabetiker - egal, ob Typ 1 und Typ 2 - sollte regelmäßig zum Augenarzt gehen. Wenn Sehstörungen auftreten, ist der Schaden oft schon sehr groß und kaum mehr zu beherrschen.
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Quelle: Dr. Ulrike Röper Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2019
Umstrittener Diabetestest "Erhebliche Risiken für Mutter und Kind"
Nach dem ungeklärten Tod einer Mutter und ihres Babys in Köln fordern Ärzte einen anderen Diabetestest. Die gängige Methode sei "mehrfach fehleranfällig", sagt die Internistin Heinke Adamczewski.
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Quelle: Spiegel online
Vorbeugung funktioniert nicht: wie die D2d- Studie beweist, läßt sich die Entstehung einer Zuckerkrankheit (sog. Alterszucker = Diabetes Typ II) durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin-D3 als Nahrungsergänzungsmittel nicht verhindern.
Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass ein niedriger Vitamin D3 Blutspiegel mit einem deutlich erhöhten Risiko für die Entstehung einer Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II) einhergeht. Doch nun zeigte eine aufgrund dieses Verdachts staatlich finanziert Studie, dass dieses Risiko durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin D3 in Form von frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln nicht gesenkt werden kann.
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Quelle: News Meldung des US-National Institute of Health, Juni 2019
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Impfung gegen Zuckerkrankheit: Autoimmunerkrankung Diabetes Typ 1
Eine Impfung schützt möglicherweise Kinder vor dem insulinpflichtigen Typ 1 der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). In Australien gewonnene wissenschaftliche Daten wurden nun im Fachblatt JAMA Pediatrics veröffentlicht. Sie deuten darauf hin, dass die im Jahr 2007 eingeführte, oral anzuwendende Impfung gegen den weit verbreiteten Durchfall-Erreger Rotavirus, im Lauf der Jahre bei Kindern die Häufigkeit der Zuckerkrankheit Typ 1 vermindert hat. Im Tierversuch hatte sich schon vor längerer Zeit gezeigt, dass Rotavirus-Infektionen in der Bauchspeicheldrüse der Tiere einen programmierten Zelltod auslösen. In diesen Zell wird aber das Hormon Insulin produziert, das der Regulation des Blutzuckerspiegels dient. Ein Insulinmangel ist die Ursache des Diabetes Typ1.
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Quelle: JAMA Pediatrics
Darmverödung: eine unkonventionelle Therapie-Variante bei einerZuckerkrankheit Typ-2
Durch eine endoskopisch vorgenommene Teil-Verödung der Schleimhaut des oberen Dünndarms - als Zwölffingerdarm-Schleimhauterneuerung (englisch, Duodenal Mucosal Resurfacing, DMR) bezeichnet, lassen sich die drastisch erhöhten Blutzuckerwerte bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern, zumindest kurz- und mittelfristig, deutlich absenken. Das angesehene Wissenschaftsmagazin Spektrum berichtete nun ausführlich über diese unkonventionell Alternativ-Therapie, mit der sich der drohende Umstieg von blutzuckersenkenden Tabletten auf Insulin-Spritzen hinauszögern lassen soll. Bei der Therapie ist aber das letzte Wort noch nicht gesprochen und viele Ärzte stehen diesem Behandlungansatz noch eher skeptisch gegenüber. Doch zumindest die Kurzzeitwirksamkeit der DMR ist gut belegt.
mehr lesen
Quelle: Spektrum Januar 2019
Aspirin bei Zuckerkranken: funktioniert die Vorbeugung (Primärprophylaxe) von Herzinfarkten und Schlaganfällen?
Bei Zuckerkranken ist das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich erhöht. Darunter Herzinfarkte und Schlaganfälle, die durch Blutgerinnsel ausgelöst werden. Aspirin (ASS= Azentylsalizilsäure) soll das Risiko für die Bildung dieser Blutgerinnsel absenken und so lebensbedrohliche Krankheiten verhindern. Jetzt hat eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlchte Studie gezeigt, dass dieser Wirkmechanismus tatsächlich funktioniert. An der Untersuchung nahmen mehr als 15.000 Diabetiker teil, die zu Beginn der Untersuchung herzgesund waren. Im Verlauf von sieben Jahren zeigte sich, dass es in der Aspirin-Gruppe tatsächlich zu weniger gefährlichen Herz-Kreislauferkrankung gekommen war. Doch gleichzeitig wurden in der Aspirin-Gruppe deutlich mehr schwere Blutungen registriert, so dass der beobachtete Schaden der Aspirin-Therapie den Nutzen deutlich überstieg. Daher empfiehlt es sich nicht, Diabetiker vorbeugend mit Aspirin zu behandeln.
mehr lesen
Quelle: NEJM August 2018
Diabetes: Blutzuckerbestimmung wird erleichtert
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat nun das erste zur kontinuierlichen Blutzuckerbestimmung geeigente Gerät (Eversense Continuous Glucose Monitoring System) zugelassen, bei dem der Sensor unter die Haut implantiert wird. Das Gerät wird von dem Unternehmen Senseonics Inc. angeboten. Der Sensor soll bis zu drei Monate lang die zur Blutzuckerbestimmung erforderlichen Messwerte an ein Smartphone oder ein Tablett übermitteln. Sind die Blutzuckerwerte zu hoch oder zu niedrig, wird ein Alarm ausgelöst.
mehr lesen
Quelle: FDA Newsletter 2018
Zukunftsmusik: Ein Diabetes Typ1 soll schon bald ohne Insulin-Injektionen behandelt werden.
Eine neue, hightech Therapiemethode soll es in Zukunft möglich machen, unter Diabetes Typ1 leidende Patienten ohne die jetzt mehrmals täglich erforderlichen, lebensrettenden Insulin-Injektionen zu behandeln.
Von Stammzellen abgeleitete Inselzellen, haften an einem Kunststoff-Faden und sollen in den Körper der Kranken implantiert werden, um in der Bauchhöhle bis zu zwei Jahre lang Insulin zu produzieren. Insulin-Injektionen sollen damit überflüssig werden. Dieses sensationelle Forschungsprojekt der renommierten Cornell Universität, USA, wird unter anderem von der American Diabetes Association gefördert.
mehr lesen
Quelle: Medizin 2000, Presseerklärung Cornell Universität und MedGadget 2018
Diabetes Typ 2
In Zukunft ist das Management der weit verbreiteten Krankheit wahrscheinlich ohne schmerzhafte Nadelstiche möglich - weder zur Blutentnahme, noch zur erforderlichen Insulin-Zufuhr.
In einer im Fachblatt Nature Communications vorgestellten Studie konnte eine Wissenschaftlergruppe des NIH’s National Institute of Biomedical Imaging and Bioengineering (NIBIB) zeigen, dass ein einmal in der Woche auf die Haut des Zuckerkranken geklebtes, aus Algen gewonnenes Pflaster, über schmerzfrei in die Haut gedrückte Mikronadeln in der Lage ist, die Therapie der Zuckerkrankheit zu automatisieren.
mehr lesen
Quelle: Medizin 2000, MedGadget 2018
Medizintechnik
Tatoos können in Zukunft unter anderem Zuckerkranken und Hochleistungssportlern dabei helfen ihre Gesundheitszustand besser zu kontrollieren
Eine Wisenschaftlergruppe um Dr. Ali Yetisen von der US-Universität Harvard Medical School und des Massachusetts General Hospital sowie des MIT Media Lab haben eine Tätowierungsfarbe (Dermal Abyss tattoo ink) entwickelt, die die sichtbare Farbe abhängig von der Konzentration bestimmter Biomarker ändern kann. Die smarte Farbe reagiert damit beispielsweise auf die Konzentration von Blutzucker. Aus Grün wird Braun, wenn die Blutzuckerkonzentration zunimmt. Eine weitere Anwendung kann die Überwachung der Natriumkonzentration im Blut sein. Diese steigt beispielsweise bei Leistungssportlern an, wenn es bei diesen im Verlauf einer starken Belastung zu einer gefährlichen, behandlungsbedürftige Dehydration kommt.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Harvard Gazette
Diabetes Therapie bald leichter zu überwachen
In Zukunft ist eine kontinuierliche Blutzuckerkontrolle auch ohne die von vielen Zuckerkranken gefürchteten Blutentnahmen aus dem Ohrläppchen oder der Fingerbeere möglich
Die Arzneimittelbehörde FDA hat jetzt erstmalig für die Diabetes Diagnostik eine kleines Kombi-Gerät zugelassen, das aus einem auf die Haut geklebten münzgroßen Sensor und einem smartphone großen Lesegerät (FreeStyle Libre Glucose Monitoring System) besteht, das in den USA bei erwachsenen Zuckerkranken den Blutzuckerspiegel kontinuierlich überwachen kann. In der EU ist das Gerät auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 4-17 Jahren zugelassen.
mehr lesen
Quelle: News Medizin 2000, FDA, Abbott, Medgadget
Gefährliche Diabetes-Spätfolgen
Studien zeigen: Spurenelemente können das Risiko deutlich verringern
Mehr als sechs Millionen Deutsche leiden unter Diabetes Typ 2, auch Altersdiabetes genannt. Das beeinträchtigt nicht nur erheblich ihre Lebensqualität, sondern kann auch zu gefährlichen Spätfolgen führen. Doch das Risiko kann mit geringem Aufwand durch die Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen deutlich gesenkt werden.
mehr lesen
Quelle: werbende Presseinformation Sanorell Pharma, 1.6.2017
Gesunde Ernährung
Ist Weiß- und Vollkornbrot gleich gesund?
Israelische Forscher haben am renommierten Weizmann-Institut zum Thema gesunde Ernährung eine Vergleichsstudie durchgeführt und die Ergebnisse im Fachblatt Cell Metabolism veröffentlicht. Die Studienteilnehmer nahmen 25% des täglichen Kalorienverbrauchs entweder in Form von labbrigem Weißbrot zu sich oder als täglich frisch gebackenes Vollkornbrot. Die Analyse der gesundheitsrelevanten Blutparameter zeigte, dass es in beiden Gruppen keine relevanten Unterschiede gab. In der Süddeutschen Zeitung wurde diese Studie im Detail besprochen. Das Vollkornbrot erwies sich zur Überraschung der Studienautoren mit Blick auf die gesundheitsrelevanten Blutwerte dem Weißbrot gegenüber nicht als überlegen. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluß, dass die Problematik einer gesunden Ernährung individueller betrachtet werden muß. Möglicherweise gibt es keine gesunden, bzw. ungesunden Lebensmittel.
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Quellen: Süddeutsche Zeitung Weizmann-Institut,Cell Metabolism
Diabetes-Typ 2: die von Ärzten routinemäßig empfohlene Selbstmessung des Blutzuckers bringt keine Vorteile und ist somit medizinisch sinnlos
Die auch in Deutschland bei Alterszucker (Diabetes Typ 2) üblicherweise und ohne akuten medizinischen Anlaß empfohlene tägliche Selbstmessung des Blutzuckers erweist sich als mediznisch sinnlos. Sie kann daher ohne Gefahr für den Patienten aufgrund der Ergebnisse einer im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichten Studie beendet werden. Die ärztliche Empfehlung einer neu zu beginnenden Selbstmessung kann unterbleiben, da sich ein Nutzen nicht nachweisen läßt.
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Quellen: News Medizin 2000, JAMA Internal Medicine
Ist Alkohol als Diabetes-Medikament geeignet ?
Mäßiger Alkoholkonsum senkt bei Zuckerkranken (sog. "Alterszucker", oder auch Diabetes Typ II genannt) das Herz-Kreislaufrisiko.
Eine im renommierten Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichte wissenschaftliche Studie zeigte, dass sich bei den Weintrinkern unter anderem die Konzentration des sog. "guten Cholesterins" (HDL) im Blut statistisch signifikant erhöhte.
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Quelle: Annals of Internal Medicine
Schockierende Überraschung: Fruchtsäfte sind offenbar eher ungesund und sollten daher nach Meinung von Experten möglichst im Regelfall durch vollständige Früchte ersetzt werden.
Selbst frisch gepresste - also "hochwertige" - Fruchtsäfte sind nach Experten-Meinung nicht mehr als überteuertes Zuckerwasser. Den Säften fehlen nahezu immer wichtige Vitamine und Mineralien, Balaststoffe und die Gesundheit fördernde Antioxydantien. Fruchtsäfte können bei regelmäßigem Konsum im Lauf der Zeit zu krankmachendem Übergewicht führen. Außerdem überfordern sie leicht die Insulin-Produktionskapazität des Körpers. Fruchtsäfte lösen somit gelegentlich eine Zuckerkrankheit -Diabetes-Typ-II genannt - aus und erhöhen so mittel- und langfristig das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko. Kinder sollten nasch Meinung der Ernährungsdwissenschaftler Milch oder Wasser trinken und somit im Alltag Fruchtsäfte meiden.
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Quelle: Washington Post, Mai 2017
Innovative Medizintechnik optimiert die Diabetes-Behandlung.
Der Einsatz von Insulin-Pumpen rettet bei der Therapie des Diabetes Typ 1 (Zuckerkrankheit insulinpflichtig) langfristig Menschenleben und reduziert im Therapiealltag das Vorkommen der üblichen Komplikationen (Hyper- und Hypoglykämie).
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Quelle: British Medical Journal
Inhalierbares Insulin erfolgreich angewandt
Viele Jahre sind seit den ersten klinischen Studien verstrichen in denen die Wirkung inhalierbarer Insulin-Varianten untersucht wurden. Bisher erwies sich die Therapie mit inhalierbarem Insulin immer als der "Normaltherapie" unterlegen. Jetzt scheint der Durchbruch gelungen zu sein.
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Zulassungsunterlagen
MannKind Corporation für FDA
(PDF englisch)
hier
Quelle: Diabetes Care 2015
Im Bereich des Gesundheitswesens tätige Personen und Unternehmen können hier über ihre Anliegen wie Meinungen zu gesundheitspolitischen Themen, über besondere Kompetenzgebiete, soziales Engagement sowie angebotene Produkte bzw. Dienstleistungen werbend informieren.
29.1.2025
Bio-Nutzhanf-Produkte sollen bei Mensch und Tier bei Gesundheitsstörungen die Kräfte der Natur unterstützen.
Innovative Unternehmen stellen in enger Kooperation mit engagierten Bio-Landwirten - Cannabis-Bio-Produkte her, die ausschließlich aus EU-zertifiziertem Bio-Saatgut gezogen werden.
Diese enthalten naturbelassene, stoffwechselaktive Pflanzenbestandteile wie unter anderem Cannabidiol (CBD), Cannabigerol (CBG) oder das psychoaktive Tetrahydrocanabinol (THC).
Wenn im Blut werdender Mütter zu geringe Mengen des Schutz-Vitamins Folsäure enthalten sind, können die Kinder Kinder mit schwersten, lebensgefährlichen Missbildungen zur Welt kommen.
Ein Mangel an Vitamin Folsäure muß daher unbedingt schon vor Beginn einer geplanten Schwangerschaft durch die vorbeugende Einnahme von in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlicher Folsäure-Tabletten beseitigt werden.

Unternehmen haben mit dem populären Thema "Kater nach Alkoholexzess" eine Marktlücke entdeckt. und bieten zur Vorbeugung von Schwindel, Übelkeit und quälenden Kopfschmerzen die unterschiedlichsten Wirkstoff-Kombinationen an.
Diese nicht standardisierten Wirkstoff-Mixturen enthalten u.a. Enzyme, Proteine sowie Vitamine und Spurenelemente.
Am bekanntesten ist das Nahrungsergänzungsmittel Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl ist ohne Rezept frei verkäuflich und enthält den bioaktiven Wirkstoff AB001 der nach Herstellerangaben dafür sorgt , dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm "aufgespalten" wird - bevor er Leber-Zellen schädigen und am Morgen danach den gefürchteten "Alkohol-Kater" auslösen kann.

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten sehbehinderten Menschen mit Hilfe der kostenlosen Smartphone- APP
"Be My Eyes" die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen.
Atemgas-Analysen helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von weit verbreiteten Erkrankungen der Atemwege wie chronischer Bronchitis, Asthma. oder COPD
Das angesehene Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich seit vielen Jahren auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten kleine und leicht zu bedienende Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der FeNO-Atemtest zur Asthma-Diagnose und dem schwierigen Management der Asthma-Therapie.
Der H2 Atemtest, u.a. zur Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit und der ToxCO-II Atemtest zur Erkennung von Kohlenmonoxid- Vergiftungen und zur Raucherentwöhnung.
Wichtige Links sind hier aufgelistet:
Website Specialmed
Atemgas Analysen
Nobreath für FeNo-Atemtest
Gastrolyzer für den H2 Atemtest
Smokerlyser für die Raucherentwöhnung
Anwendung von Thymus-Medikamenten in der Alternativmedizin:
Eine Behandlung mit und die Herstellung von Thymus-Peptiden ist laut zahlreicher Urteile deutscher Verwaltungsgerichte weiter legal möglich - solange die Medikamente nicht gespritzt werden.
In den Apotheken rezeptfrei erhältliche Thymus-Homöopathika sind in Form beliebter Spritzenkuren ein für die Tumor-Begleittherapien und für die Vorbeugung bzw. Behandlung einer Immunschwäche geeigneter Ersatz für Thymus-Peptid-Spritzen.