Informationen zum Thema Capsaicin
als Nahrungsbestandteil
als Nahrungsbestandteil
Ökotest klärt auf
Paprikakerne: Müssen sie raus oder kann
man sie unbesorgt mitessen?
Kaum ein Gemüse ist in
Deutschland so beliebt wie die Paprika. Doch bei der Zubereitung stellt sich
schnell die Frage: Was macht man eigentlich mit den Kernen? Muss man sie,
wie es üblich ist, entfernen – oder kann man sie auch einfach mitessen?
Die klare Antwort ist:
Paprikakerne sind reich an
Balaststoffen und sind weder giftig
noch ungesund. "Gesundheitlich ist
das gelegentliche Mitessen von Samen
der Gemüsepaprika nicht
problematisch", erklärt Hannah
Zeyßig von der
Verbraucherzentrale NRW.
Auch für Kleinkinder stellen sie
in der Regel kein Problem dar,
solange man darauf achtet, dass sich
die Winzlinge an den Kernen nicht
verschlucken.
Etwas
vorsichtiger sollte man mit den
Kernen von extrascharfen
Paprika-Sorten sein, die im
beliebten Paprikapulver enthalten
sind und viel von dem Schärfeträger
Capsaicin enthalten. Dieser
Wirkstoff reizt die Schleimhäute von
Mund, Magen und Darm. Doch giftig
sind auch diese nicht.
mehr lesen span> (in deutscher Sprache)
Quelle: Ökotest, 4.8.2025
News und wissenschaftliche
Informationen zum Themenkomplex
gesunde Ernährung und extremes Übergewicht
Informationen zum Themenkomplex
gesunde Ernährung und extremes Übergewicht
Aktualisiert am: 01.01.26, Uhrzeit: 01.38 WERBUNG
Die Beiträge werden aktualisiert, sobald neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen
Kann man Aufgetautes nochmal einfrieren? Was Experten raten
Viele fragen sich, ob man bereits aufgetaute Lebensmittel nochmals einfrieren darf – und die Antwort ist komplex. In diesem ÖKO Test Artikel erfahren Sie, wann ein erneutes Einfrieren unproblematisch sein kann, wann Risiken bestehen und worauf Sie im Alltag achten sollten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:ÖKO Test, 17.1.2025
Bei der Krankheitsvorbeugung stellt Deutschland im Bereich der EU meist das Schlusslicht dar.
Die Folgen der Privatisierung der Vorsorgemaßnahmen sind spürbar: Deutschland gehört zu den Ländern mit den höchsten
Gesundheitsausgaben pro Kopf, doch die Lebenserwartung liegt trotzdem deutlich unter dem EU-Durchschnitt.
Der Public-Health-Experte Ansgar Gerhardus beklagt: „In Deutschland herrscht die Grundhaltung
vor, es reiche, wenn der Staat über gesundes Verhalten informiert, danach liegt es beim Einzelnen“.
Dabei ließen sich viele Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen durch konsequent angewandte Vorbeugemaßnahmen sicher
verhindern.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 8.12.2025
Abermals bestätigt: Kaffee - in vernünftigen und verträglichen Mengen getrunken - schützt das Herz-Kreislaufsystem
In der Vergangenheit dachten viele Ärzte, dass Kaffee und ein krankes Herz keine gute Kombination
darstellen und rieten daher Ihren Herzpatienten routinemäßig vom Kaffee-Genuß ab.
Doch nun hat eine in Australien an der Universität von Adelaide durchgeführte Studie abermals gezeigt, dass
unter Vorhofflimmern leidende Patienten seltener an Herzinfarkt und Schlagfanfall erkrankten wenn sie pro Tag
mindestens eine Tasse Kaffe tranken. Dies im Vergleich zu den Patienten der Kontrollgruppe, die keinen Kaffee
trinken sollten.
Vorhofflimmern ist weltweit stark verbreitet und betrifft etwa jeden dritten Erwachsenen. Es könnte sich daher für
Herzpatienten als sinnvoll erweisen, pro Tag mindestens eine Tasse Kaffee zu trinken - zusammen mit den oft zum
Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall verordneten oral einzunehmenden Blutgerinnungshemmern vom Typ Apixabann..
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:SCIMEX, Presseerklärung der Universität von Adelaide, 10.11.2025
Mediterranes Menü
Mittelmeerkost schützt junge Menschen vor
Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörungen) und Co.
Kindheit und Adoleszenz sind kritische Phasen für die Entwicklung der Stoffwechselgesundheit. Doch die Prävalenz von Stoffwechselstörungen unter Jugendlichen nimmt weltweit zu berichtet das Fachblatt Medical Tribune. Ein Autorenteam ergründete daher, wie sich die Einhaltung einer mediterranen Ernährungsweise bei Kindern und Jugendlichen auf bestimmte gesundheitliche Aspekte auswirkt. Mediterrane Ernährung zeichnet sich durch einen hohen Verzehr von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Fisch und Olivenöl sowie einen geringen Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch, Süßigkeiten und raffinierten Getreideprodukten aus.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:
Greenpeace warnt Verbraucher
Vorsicht bei Fisch aus dem Supermarkt: Finger weg von
Steinbutt, Scholle und Hering? Die sind zumindest in Stichproben am stärksten mit gefährlichen , nicht abbaubaren
„Ewigkeitschemikalien“ belastet
Wer an der Fischtheke zu Hering, Muscheln oder Nordseekrabben greift, bekommt mehr als nur frischen Fisch. Eine aktuelle Greenpeace-Untersuchung zeigt: Viele Meerestiere aus Nord- und Ostsee enthalten PFAS - die sog. „Ewigkeitschemikalien“ Das Ergebnis: Drei Proben überschritten die EU-Grenzwerte und dürften eigentlich nicht verkauft werden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:msn, 17.10.2025
Gesundheitliche Vorteile von Knoblauch
Jeden Tag Knoblauch: Das sind die möglichen Folgen
Die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Knoblauch untersucht die Wissenschaft schon lange. Viele dieser Untersuchungen
deuten auf gesundheitliche Vorteile hin, wenn Menschen jeden Tag Knoblauch essen.
Möglicherweise reduziert sich das statistische Risiko für lebensbedrohliche oder gar tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Eine
viel beachtete Meta-Studie aus dem Jahr 2022 hat 22 Studien untersucht, die auf einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Knoblauch und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
hinweisen.
Es besteht jedoch
weiterer Forschungsbedarf, um eine
eindeutige Aussage treffen zu
können.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Utopia, 29.9.2025
Falsche Freunde geben falsche
Ratschläge
Eiweiß kann man nicht zu viel essen? Neun Mythen der Ernährung. Influenzer nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau
Viele Annahmen über ausgeglichene und gesunde Ernährung halten sich seit Jahrzehnten – sind aber schlicht falsch. Ernährungsmediziner und Diabetologe Hans Hauner klärt auf: über angeblich gesunde Rohkost, ach so böse Fette und den wahren Wert von Superfoods.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung Magazin, 1.10.2025
ÖKO-Test warnt vor Thunfisch in Dosen.
Während die meisten getesteten Produkte die Note "Sehr gut" erhielten, wurde bei Aldi - und Edeka-Produkten das gefährliche Methylquecksilber in Dosenthunfisch gefunden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:msn, 26.9.2025
Öko-Test fällt Senf-Urteil: Zwei „sehr gute“ Produkte kosten nur 45 Cent
Die gute Nachricht vorweg: Rund zwei Drittel der getesteten Senfe schneiden mit „gut“ oder „sehr gut“ ab. Besonders erfreulich:
Zwei „sehr gute“ Produkte gibt es bereits für 45 Cent pro 250 Gramm. Verbraucher müssen also nicht tief in die Tasche greifen für
Qualität.
Schlechtester Senf ist Bio-Produkt: Alnatura erhält Note „mangelhaft“. Den größten Schock liefert jedoch das
Alnatura-Produkt „Mittelscharfer Senf“, das mit „mangelhaft“ komplett durchfällt.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:ÖKO-Test 2024
Unicef-Ernährungsbericht
Erstmals sind mehr Kinder fettleibig als untergewichtig
Auch Kinder essen zunehmend stark verarbeitete Lebensmittel – mit erheblichen Folgen: Fettleibigkeit nimmt bei ihnen drastisch zu. Besonders betroffen sind Länder mit hohem Einkommen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 10.9.2025
Zweifel an der Motivation von Veganern und Vegetariern tauchen auf
Eine in Polen von dem Psychologen John B. Nezlekdurchgeführte und im angesehenen Wissenschaftsjournal
PLOS ONE veröffentlichte Studie weckt bei Skeptikern Zweifel an der zugrunde liegenden Motivation von Vegatariern und Veganern.
Die Meinungsumfrage (rund 3.800 Teilnehmer) weisen auf die Möglichkeit hin, dass viele so sanft und freundlich erscheinde Vegatarier und
Veganer möglicherweise nicht in erster Linie am Tierwohl und dem Schutz der Umwelt interessiert sind, sondern mehr am eigenen
psychologischen Vorteil.
Ihre Antworten auf die Testfragen rund um allgemeine Menschenrechte enthüllten bei Vegetariern und Veganern eine Tendenz zu autoritärem
Denken und dem Wunsch andere Menschen zu dominieren, bzw. Macht über sie auszuüben.
Die Tierliebe und die Sorge um die Umwelt könnten - so der sich aus der Studie ergebende Verdacht des Psychologen Nezlek -
vorgeschoben sein, um wahre Motive und Charaktereigenschaften zu verschleiern.
mehr lesen (ZME Science) (in englischer Sprache)
mehr lesen (PLOS ONE Volltext) (in englischer Sprache)
Quelle: ZME Science Juni 2025 und PLOS ONE Mai 2025
ÖKO-TEST warnt
Erdbeermarmelade im Test: Einige enthalten Pestizide und zu viel Zucker
Unser größter Kritikpunkt sind Pestizidrückstände. So sind wir in einigen Produkten auf Mehrfachrückstände gestoßen. Zwar
gelten die gemessenen Gehalte nicht als akut giftig, aber die Wechselwirkung mehrerer Pestizidspuren ist noch nicht ausreichend
erforscht.
Eine Studie lieferte jüngst Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Pestizid-Mehrfachrückständen und Parkinson.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:ÖKO-TEST,29.8.2025
Alkoholfreies Bier unterstützt Abnehm-Diäten
Die KI Google Gemini weist darauf hin, dass alkoholfreies Birr nur halb soviele Kalorien enthält wie Bier, das Alkohol enthält
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: KI Gemini von Google
Kaffeetrinker haben morgens nach der ersten Tasse bessere Laune
Endlich ist es mehr als eine gefühlte Wahrheit: Eine Studie der Universitäten Warwick und Bielefeld zeigt, dass koffeinhaltige Getränke die Stimmung heben. Doch ein allgemeiner Glücklichmacher ist Kaffee damit nicht -belegt eine im Fachblatt Nature - Scientific Reports veröffentlichte Studie.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Spiegel online, 16.8.2025, Nature/Scientific Reports 5.8.2025
ÖKO-TEST klärt auf
Paprikakerne: Müssen sie raus oder kann man sie unbesorgt mitessen?
Kaum ein Gemüse ist in Deutschland so beliebt wie die Paprika. Doch bei der Zubereitung stellt sich schnell die Frage: Was macht
man eigentlich mit den Kernen? Muss man sie, wie es üblich ist, entfernen – oder kann man sie auch einfach mitessen?
Die klare Antwort ist: Paprikakerne
sind reich an Balaststoffen und sind
weder giftig noch ungesund.
"Gesundheitlich ist das
gelegentliche Mitessen von Samen der
Gemüsepaprika nicht problematisch",
erklärt Hannah Zeyßig von
der Verbraucherzentrale NRW.
Auch für Kleinkinder stellen sie in
der Regel kein Problem dar, solange
man darauf achtet, dass sich die
Winzlinge an den Kernen nicht
verschlucken.
Etwas vorsichtiger sollte man mit
den Kernen von extrascharfen
Paprika-Sorten sein, die im
beliebten Paprikapulver enthalten
sind und viel von dem Schärfeträger
Capsaicin enthalten. Dieser
Wirkstoff reizt die Schleimhäute von
Mund, Magen und Darm. Doch giftig
sind auch diese nicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Öko-Test, 4.8.2025
Die derzeit angebotenen Abnehmspritzen erhalten Konkurrenz. Der US-Pharmariese Eli Lilly wird schon bald eine nach dem gleichen Prinzip wirkende Abnehmtablette auf den Markt bringen
Eli Lilly hat kürzlich Ergebnisse der ATTAIN-1-Studie veröffentlicht. Die 3.127 Studienteilnehmer
nahmen über rund 1.5 Jahre täglich entweder 36 mg des Wirkstoffs Orforglipron in
Tablettenform ein oder
sie erhielten in der Kontrollgruppe ein
wirkstoffreies Scheinmedikament.
Orforglipron
ist ein sogenannter GLP-1-Rezeptoragonist, der wie ein natürlich
im
menschlichen
Körper vorkommendes Hormon wirkt.
Er reguliert den Blutzucker, macht schneller satt und zügelt
so den Appetit.
Während die Patienten der Kontrollgruppe im Verlauf der
Studie nur 0.9% ihres Körpergewichts
verloren, lag die angestrebte Gewichtsabnahme in der Orforglipron-Gruppe
bei 12.4%. Damit ist die Tablette offenbar
etwas
weniger
wirksam
als
die
verfügbaren
Abnehmspritzen.
Bei
diesen
liegen
die
registrierten
Gewichtsverluste
zwischen
10%
und
20%.
Experten
vermuten,
dass
die
meisten
der
für
diese
Therapie
in
Frage
kommenden
stark Übergewichtigen die
Abnehmtabletten
den
-Spritzen
vorziehen
werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Presseerklärung Elli Lilly vom 7.8.2025
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 8.8.2025
»Hochverarbeitete Lebensmittel sind nicht per se ungesund«
Sie sollen dick und krank machen und das Leben verkürzen: Der Ruf von hochverarbeitetem Produkten
ist miserabel. In einem Interview mit der SZ erklärt der Ernährungswissenschaftler
Professor Martin Smollich warum das zu kurz gedacht ist – und an
welche Formeln für gesundes Essen man sich wirklich halten sollte.
»Wer Lebensmittel meidet, die viel Zucker, Salz oder ungesunde Fette enthalten, sortiert fast
automatisch aus, was ungesund oder hochkalorisch ist« meint Professor Smollich.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Bezahlschranke der Süddeutsche Zeitung, Magazin, 22.7.2025
Der angesehene US-Herzspezialist Dr. Dmitry Yaranov offenbart in einem Interview, welche Nahrungsergänzungsmittel er selbst seit Jahren in der Hoffnung einnimmt, dass diese seine Herzgesundheit fördern.
Yaranov, leitender Herzspezialist am Baptist Memorial Hospital in Memphis, Tennessee, sagte Business Insider, dass er selbst seit vielen Jahren auf die auch in Deutschland frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmittel Omega-3-Fettsäuren, Magnesiumglycinat und Vitamin D schwört, da diese drei Wirkstoffe, im Gegensatz zu vielen anderen Nahrungsergänzungsmittel, relativ gut erforscht sind. Einmal im Jahr überprüft er die Blutspiegel der Wirkstoffe mit Hilfe von Labortests, da, besonders beim Magnesium, eine zu hohe Konzentration sehr schädlch sein kann indem es Herzrhythmusstörungen auslöst.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: werbender Artikel in Business Insider, 17.7.2025
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: werbender Artikel in msn.com , Juli 2025
Kaffee: lange verteufelt - nun hochgelobt. Das beliebte schwarze Gebräu soll vor einigen Krebsarten schützen
Kaffee als potenzieller Krebsschutz: Neue Studien deuten darauf hin, dass der Konsum von mehr als vier Tassen Kaffee täglich das Risiko für Mundhöhlen- und Rachenkrebs um bis zu 17 Prozent senken kann. Besonders auffällig ist die Reduktion des Risikos bei Mundhöhlenkrebs um 30 Prozent. Auch Teegenuß wirkt sich auf das Krebsrisiko aus.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Focus online, 17.7.2025
Ernährungstrend als Krebsrisiko: Mediziner warnen vor gefährlichen Nebenwirkungen
Wenig Ballaststoffe, viele Erkrankungen: Studien belegen, wie eine faserarme Ernährung Entzündungen fördert und sogar
das Krebsrisiko steigert.
Aktuelle Ernährungstrends drehen sich um Proteine und Superfood, Ballaststoffe geraten dabei
ins Hintertreffen. Ernährungswissenschaftler:innen warnen: Der geringe Ballaltstoffkonsum vieler Menschen hat
weitreichenden Folgen für die Gesundheit
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Frankfurter Rundschau,
Gesunde Ernährung:
Überraschende Erkenntnis: Eier senken bei Seniorinnen und Senioren das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz
Je mehr Eier die 1200 über 80jährigen Teilnehmer einer Langzeitstudie Saßen, um so niedriger war ihr Risiko an Alzheimer-Demenz zu erkranken. Die Studie lief über sieben Jahre. Vermutlich ist die Substanz Cholin für die Schutzwirkung verantwortlich zu machen. Bei Studienteilnehmern, die pro Woch mindestens zwei, bzw. mehr Eier aßen, sank das Alzheimer-Risiko um nahezu die Hälfte
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:The Journal of Nutrition, 2024
Wussten Sie das?
So ungesund ist Toastbrot wirklich
Toastbrot ist das beliebteste Brot in Deutschland. Fast jedes dritte in Deutschland verkaufte Brot war 2021 ein Toast
(27,9 Prozent), wie aus Daten des Statistikportals Statista hervorgeht. Die Gründe liegen auf der Hand: Die rechteckigen
Scheiben gibt es in vielen Sorten, sie halten sich scheinbar ewig, und getoastet wird der frische, süßliche Geschmack des
weichen Brotes noch intensiver.
Aber genau da liegt das Problem: die Süße, das Rösten, die Weichheit. Nichts an Toastbrot ist ernährungstechnisch gut.
Experten raten von den weißen Scheiben ab. Sie können zu Krankheiten führen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:t-online, 6..1.2025
Sind Eier gesund - oder gesundheitsschädlich?
Neuere Studien zeigen, dass Eier
-als "Cholesterin-Bomben"
bekannt - das Risiko für Schlaganfall und
Herzinfarkt offenbar sogar senken können. Demnach hatten Probanden, die bis zu fünf Eier pro Woche gegessen hatten, ein rund zehn Prozent
niedrigeres Risiko für diese Krankheiten als Menschen, bei denen Eier nur ausnahmsweise auf den Speiseplan kamen.
Bevor jedoch ungetrübte Freude über den Freispruch für das Frühstücksei aufkommt: Eine andere Untersuchung scheint den vormals
schlechten Ruf der Eier wieder zu bestätigen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, 25.3.2025
Zucker kann auf unterschiedliche Weise durch geeignete Austauschsubstanzen ersetzt werden
Zuckerersatzprodukte sind ein Weg zu einer gesünderen Ernährung, sagt Ernährungswissenschaftler Stefan Kabisch.
Im Interview erklärt der Charité-Mediziner
von welchen Produkten man dennoch die Finger lassen sollte, womit er einen Joghurt süßen würde – und wie man den Süßdrang
langfristig verlernt.
»Das Bedürfnis nach Süßem lässt schon nach zwei bis drei Wochen nach«
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung Magazin, 1.4.2025
Mittelmeerdiät senkt das Krebsrisiko
In einer Großstudie zeigte sich wieder einmal wie wichtig eine gesunde Ernährung für die Senkung des Krebsrisikos ist.
In einer im Fachblatt JAMA Network open publizierten Studie,in der die Daten von mehr als 500.000 Patientinnen und
Patienten eingeflossen sind konnte gezeigt werden, dass die konsequente Einhaltung der sog. "Mittelmeerdiät" das Risiko
an mit Übergewicht assoziierten Krebserkrankungen zu erkranken um 6% senkte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Network open, 25.2.2025
Achtung
Zucchini aus eigenem Garten können giftig sein
Selbst angebaute Zucchini und Kürbisse erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie als kalorienarm, vitaminreich und leicht verdaulich gelten. Allerdings ist Vorsicht geboten, da unter bestimmten Bedingungen das Gemüse giftig werden kann. Worauf Sie achten sollten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, 14.3.2025
Große Langzeitstudie bestätigt die bei Ernährungs-Wissenschaftlern weit verbreitete Überzeugung, dass der überwiegende Verbrauch von Pflanzenölen deutlich besser für die Gesundheit ist, als der erhöhte Konsum von Butter.
In einer großen Meta-Studie wurden die Daten von 221.054 Menschen statistisch ausgewertet, die an drei
Langzeit-Beobachtungsstudien teilgenommen hatten, die bis zu maximal 33 Jahre dauerten.
Am Ende der Auswertungsperiode zeigte sich, dass bei den Menschen, die angaben überwiegend Pflanzenöle zu sich genommen
zu haben, die Gesamt-, Krebs- und Herz-Kreislaufsterblichkeit deutlich niedriger ausfiel, als bei den Menschen die
mehr Butter als Pflanzenöl konsumiert hatten. Der bevorzugte Verbrauch von Oliven-, Raps- und Soja-Öl wirkte sich am stärksten
positiv aus.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 6.3.2025
Vegetarische und vegane Kochbücher sorgen für Abwechslung
Darf es die vegane Dashi-Sülze sein? Von Fine Dining bis Alltagskost:
Ein Spiegel-Experte hat aktuelle fleischlose
Rezeptsammlungen studiert.
Darunter das wohl beste vegane Kochbuch der vergangenen Jahre.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel Tests, 18.1.2025
Wissenschaftskritik: wie wissenschaftlich ist die Ernährungsmedizin?
Ein bekannter Ernährungswissenschaftler klärt auf: da auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin alle Studien auf den Aussagen der
Studienteilnehmer oder auf Tierversuchen basieren, sind die Ergebnisse aller publizierten Untersuchungen fragwürdig.
Die Ergebnisse können wahr sein - oder
auch nicht.
Die Ernährungswissenschaft gehorcht weitestgehend dem frustrierendem Motto "Nichts genaues weiß man nicht!"
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Focus online, 23..1.2025
Gesunde Ernährung:
Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke erweisen sich in einer neuen Studie abermals als
Gesundheitsgefahr und sollten
wo immer möglich durch sauberes Leitungswasser ersetzt werden
In einer im Fachblatt Nature Medicine veröffentlichten und an der Tafts Universität, USA durchgeführten
Großstudie dokumentierten Wissenschaftler, basierend auf den in den Jahren 1990-2020 in 184 Ländern erfaßten Daten der
Global Diatary Database die Schädlichkeit zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke.
Die Daten zeigen, dass der regelmäßige Konsum zuckerhaltiger Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte, Cola oder Energy Drinks
das Adipositas-, das Diabetes-Risiko sowie das Risiko lebensbedrohlicher Herz-Kreilauferkrankungen deutlich erhöht.
Ernährungsfachleute empfehlen daher dringend den Total-Verzicht auf jede Art süsser "Kalorien-Bomben" und
raten, dass in den meisten Ländern normales, sauberes Leitungswasser all diesen Getränken vorgezogen werden sollte.
Ob der Ersatz von Zucker durch Zuckerersatzstoffe mit Blick auf die Gesundheit sinnvoll oder kontraproduktiv ist, wird in
Fachkreisen noch diskutiert.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Nature Medicine, 6.1.2025
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle Focus online, Januar 2025
Wie gesund ist schwarze Schokolade wirklich ?
Der Ökotrophologe und FOCUS-online-Experte, Uwe Knop,
erläutert anhand einer aktuellen wissenschaftlichen Publikation im British Medical Journal zum Thema "Konsum schwarzer Schokolade und Diabetes-Vermeidung", wie fragwürdig die Ergebnisse
der üblichen Beobachtungsstudien tatsächlich sind.
"Nichts genaues weiß man nicht" lautet das Fazit, wenn es um den praktischen Nutzeffekt der "Ernährungswissenschaft" geht.
Im Fall der im British Medical Journal veröffentlichten
Studie kamen die Autoren zu der
Vermutung, dass der regelmäßige Konsum schwarzer Schololade, im Gegensatz zu Milchschokolade,
das Risiko an einem Typ 2 Diabetes zu erkranken absenkt - ohne gleichzeitig das Körpergewicht zu erhöhen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Focus online,23.1.2025
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: British Medical Journal, BMJ, 4.12.2024
Verstopfung (Obstipation): Behandlungsmöglichkeiten
Fast bei jedem Menschen tritt einmal eine Verstopfung auf. Meist verschwindet sie innerhalb weniger Tage wieder, aber sie kann auch länger andauern und chronisch werden. Die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig. Sie reichen von der gelegentlichn Einnahme von Naturheilmitteln bis hin zu invasiven OP-Methoden. Experten helfen bei der Auswahl.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Universitätsspital Zürich, Viszeral- und Transplantationschirurgie, 2025
Gesunde Ernährung:
Zuckerhaltige Erfrischungsgetränke erweisen sich in einer neuen Studie abermals als
Gesundheitsgefahr und sollten
wo immer möglich durch sauberes Leitungswasser ersetzt werden
In einer im Fachblatt Nature Medicine veröffentlichten und an der Tafts Universität, USA durchgeführten
Großstudie dokumentierten Wissenschaftler, basierend auf den in den Jahren 1990-2020 in 184 Ländern erfaßten Daten der
Global Diatary Database die Schädlichkeit zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke.
Die Daten zeigen, dass der regelmäßige Konsum zuckerhaltiger Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte, Cola oder Energy Drinks
das Adipositas-, das Diabetes-Risiko sowie das Risiko lebensbedrohlicher Herz-Kreilauferkrankungen deutlich erhöht.
Ernährungsfachleute empfehlen daher dringend den Total-Verzicht auf jede Art süsser "Kalorien-Bomben" und
raten, dass in den meisten Ländern normales, sauberes Leitungswasser all diesen Getränken vorgezogen werden sollte.
Ob der Ersatz von Zucker durch Zuckerersatzstoffe mit Blick auf die Gesundheit sinnvoll oder kontraproduktiv ist, wird in
Fachkreisen noch diskutiert.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Nature Medicine, 6.1.2025
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle Focus online, Januar 2025
Herz-Kreislauferkrankungen:
Kaffee ist gesund. Wird er am Morgen getrunken, dann senkt das beliebte Heißgetränk das Herz-Kreislauf-Sterberisiko am stärksten ab.
Ein US-Forscherteam der angesehenen "Harvard Universität" und aus New Orleans, USA, hat sich mit den
gesundheitlichen Auswirkungen des Kaffee-Konsums beschäftigt. Bekannt ist aufgrund früherer Untersuchungen,
dass bis zu 5 Tassen Kaffee am Tag nicht - wie von Vielen befürchtet - der Gesundheit schaden. Im Fokus der Studie stand jetzt die
Frage , ob es für die Gesundheit eine Rolle spielt, zu welcher Tageszeit der Kaffee getrunken wird. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass
Studienteilnehmer, die ihren Kaffee am Morgen trinken, ein deutlich niedrigeres allgemeines Sterberisiko haben, als
Nicht-Kaffeetrinker, bzw. Menschen, die Kaffee über den Tag verteilt trinken.
Es zeigte sich auch, dass die positiven Auswirkungen von Kaffee speziell auf Herz und Kreislauf dann am größten sind, wenn das Heißgetränk
am Morgen getrunken wird.
Im Vergleich zu Nicht-Kaffeetrinkern lag die Herz-Kreislaufsterblichkeit im Studienzeitraum von zehn Jahren um rund 31% niedriger.
Der
Zürcher Kardiologe Thomas Lüscher kommentiert die Studie daher so „trinkt Euren Kaffee und
macht das am Morgen!“
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:European Heart Journal, 8.1.2025
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 9.1.2025
Veganer Käse: 7 von 12 mit Mineralöl belastet
Bei immer mehr Menschen kommen regelmäßig Ersatzprodukte auf den Esstisch. Grund für uns, genauer hinzuschauen. In diesem Test geht's um veganen Käse – und das Ergebnis könnte besser sein. Die meisten Produkte sind mit Mineralölrückständen belastet. Außerdem ist zu viel enthaltenes Salz ein Problem.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Öko-Test, 19.12.2024
Kaffee trinken gefährdet bei gesunden Menschen die Gesundheit nicht - doch ab 5 Tassen pro Tag sollte man daran denken, den weiteren Konsum vorsichtshalber einzuschränken.
Für Menschen mit Bluthochdruck ist Vorsicht beim Kaffeetrinken geboten. Bei gesunden Erwachsenen stellt moderater
Konsum von bis zu fünf Tassen Kaffee täglich jedoch kein gesundheitliches Risiko dar.
Menschen mit Bluthochdruck - insbesondere dann, wenn die Blutdruckwerte über 160/100 steigen - sollten aber vorsichtig sein,
da bereits ein bis zwei Tassen das Risiko für Herzkreislauf-Probleme erhöhen können.
Wer wirklich herzkrank ist und entsprechende Medikamente einnimmt, sollte das Thema mit seinem behandelnden Arzt besprechen, um
einen vernünftigen Mittelweg zwischen Genuß und Risiko zu finden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Berliner Morgenpost, 05.09.2024
Weizenmehl im Test: Die meisten der getesteten Mehle können bedenkenlos fürs Backen genutzt werden
Öko-Test fand heraus, dass von 30 Mehlen die Mehrheit mit Bestnote abschnitt. Die beauftragten
Labore fanden weder abwertungsrelevante Gehalte von giftigem Cadmium und Mineralölbestandteilen noch Verunreinigungen mit potenziell
gesundheitsschädlichen Keimen.
Auch Schimmelpilzgifte waren kein Thema. Ebenso wenig wie Glyphosat.
Dennoch waren in diesem Test bei einigen wenigen Mehlen Rückstände mehrerer bedenklicher Pestizide der häufigste Grund für Abwertungen.
mehr lesen (in deutsche Sprache)
Quelle:Ökotest, November 2024
Blutdrucksenkende Lebensmittel: Diese 5 sollten Sie essen
Tipps von Ernährungsexperten Dr. Riedl
Um einen erhöhten Blutdruck (Hypertonie) zu verhindern, bzw. zu behandeln, genügt oft eine Umstellung der Diät. Während viel
Kochsalz den Blutdruck erhöhen kann, sind Lebensmittel wie Auberginen, Blaubeeren, Nüsse, Rote Beete und Ruckola dafür bekannt,
dass sie den Blutdruck nach unten regulieren.
Erstrebenswert ist ein Blutdruck von 120/80 mmHg. Ab 140/90 mmHg soll es nach Ansicht der meisten Ärzte kritisch werden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Berliner Morgenpost, 14.10.2024
Übergewicht: wird in Zukunft der Body Mass Index (BMI) durch den Body Rounding Index BRI abgelöst?
Bisher ist der BMI der Goldstandard wenn es um die Bewertung eines erhöhten Körpergewichts und die Folgen für die
Gesundheit geht. Der BMI ergibt sich aus Körpergröße und Körpergewicht. Dabei spielt die Verteilung
der Fettdepots keine Rolle. Doch das erwies sich als wenig praxistauglich, sobald es um
die individuelle Risikoanalyse ging.
Medizin-Theoretiker untersuchen nun, ob der
Body Roundness Index BRI - besser
geeignet ist, die Auswirkungen von Übergewicht auf die Herz-Kreislaufgesundheit
abzuschätzen.
Der BRI wurde von der
amerikanischen Mathematikerin Diana Thomas im
Jahr 2024 entwickelt und setzt die Körpergröße
ins Verhältnis zum Taillenumfang. Das
Körpergewicht findet in die Kalkulation keinen
Eingang.
Erste Studien zeigen, dass ein durch
einen großen Taillenumfang charakterisierter erhöhter
BRI meist auf ein ebenfalls
erhöhtes Herz-Kreislaufrisiko hinweist.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: AHA Journals Netzwerk , 5.6.2024
Um gesund zu bleiben, muß der Mensch weniger Wasser zu sich nehmen als allgemein angenommen wird
Durch geschickte Werbung und geschönte Studienergebnisse haben es führende Getränkehersteller geschafft, den Konsum von Wasser in Flaschen argumentativ in die Höhe zu treiben.
Doch Experten raten ohnehin dazu,
Leitungswasser zu trinken und Wasser in
Plastikflaschen, schon aufgrund der
Umweltbelastung , zu meiden.
Grundsätzlich sollte man nur trinken, wenn man Durst hat - und
1.600 bis 1.800 ml sind bei gesunden Menschen
pro Tag meist ausreichend.
Für kleine Kinder und Senioren gelten andere Regeln, da das Durstgefühl nicht mehr - oder noch nicht - gut funktioniert.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Microsoft Start, 8.10.2024ms
ÜbermässigerAlkoholgenuß kann auch bei gesunden jugendlichen Partygängern Herzrhythmusstörungen auslösen
Zwei wissenschaftliche Studien erbrachten Hinweise auf eine nur wenig bekannte - und beachtete Tatsache - übermässiger Alkoholgenuß löst bei etwa 5% auch junger und ansonsten gesunder Menschen Herzrhythmusstörungen mit einer klinisch relevanten Pulsfrquenz von mehr als 100 Herzschlägen pro Minute aus. Ob es zu nach gelegentlichen Alkoholexzessen zu Langzeitschäden am Herzen kommt ist noch unklar.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 4.10.2024
Was ist gesünder - Apfelmus oder Apfelmark?
Nach den Leitsätzen für Obsterzeugnisse muss Apfelmus in Deutschland mindestens 16,5 Prozent Zucker enthalten. Da ein Apfel
von Natur aus etwa 11 Prozent Fruchtzucker enthält, müssen die Hersteller also ordentlich nachsüßen, um ihr Produkt als
Apfelmus deklarieren zu dürfen.
Diese Richtlinie kann jedoch leicht umgangen werden, indem das Produkt als Apfelmark anstatt
als Apfelmus bezeichnet wird, da für dieses kein Mindestzuckergehalt vorgeschrieben ist.
Wer also auf seinen Zuckerkonsum
achten will oder aufgrund
von Übergewicht muß, ist mit Apfelmark besser beraten.
Es schmeckt lecker auch ohne
künstliche Süße.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Focus online und FitforFun,September 2024
Wer ersthaft abnehmen will, kann jede verfügbare Hilfe gebrauchen. Eine weitergehende Analyse des Körpergewichts mit Hilfe smarter Diagnose-Waagen kann nützliche Kontrolldaten liefern
Die Stiftung Warentest hat 17 Körperanalysewaagen kritisch untersucht und fand erstaunliches heraus: zuverlässig wiegen
können alle, richtig analysieren nicht.
Im Kopf an Kopf Vergleich sogenannter Körperfettwaagen schneiden manche bis zu 400 Euro teure Modelle schlecht ab. Die beste smarte Waage
im Test, die
Beurer BF 500 , aber gleichzeitig auch eine der preisgünstigen. Die
innovative Körperfettwaage gibt es schon für rund 30 Euro.
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Quelle:Spiegel, 28.9.2024
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Quelle: test, 10/2024
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Quelle:www.beurer.com , September 2024,werbende Produkt-Informationen
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Zarte Haferflocken im Test: Schimmelpilzgifte und Pestizide sind ein Problem
Haferflocken sind nicht nur ein gesunder, sondern meist auch ein günstiger Sattmacher. Erfreulich, dass in unserem Test
von zarten Haferflocken viele mit "sehr gut" abschneiden. Es gibt aber auch Probleme: In einigen Produkten hat das Labor
Schimmelpilzgifte und mehrere Pestizidrückstände nachgewiesen.
Nach unserem Test können wir auch viele zarte Haferflocken für den Einkauf empfehlen. Wie so häufig sind wir aber gleichzeitig
auf Probleme gestoßen: Einige Haferflocken kritisieren wir, weil das von uns beauftragte Labor darin Schimmelpilzgifte
und/oder mehrere Pestizidrückstände gefunden hat.
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Quelle:ÖKO Test, 26.9.2024
Geburtshilfe
Eisenmangel, bzw. eine Eisenmangel-Blutarmut (Anämie), sind in der Schwangerschaft häufig. Doch sind vorbeugende
Screening-Untersuchungen, bzw. die Gabe von Eisen eine gute Idee?
Die Experten für
Geburtshilfe sind sich nicht einig wenn es um die Frage geht, ob Routine-Screening-Untersuchungen bei asymptomatischen
Schwangeren , bzw. sogar die vorbeugende Gabe von Eisen gut für die Gesundheit von Mutter und Kind sind - oder aufgrund der
Nebenwirkungs-Risiken besser unterbleiben sollten.
Jetzt hat eine hochkarätig besetzte Expertengruppe - die US Preventive Services Task Force - in einer im Fachblatt JAMA
veröffentlichten Stellungsnahme entschieden, dass die wissenschaftlichen Daten derzeit noch nicht ausreichen, um diese wichtige Frage
abschließend zu beantworten oder sogar wissenschaftlich gut begründbare Empfehlungen auszusprechen.
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Quelle: JAMA, 20.8.2024, US Preventive Services Task Force
Das gesündeste Lebensmittel weltweit ist wahrscheinlich die eher unscheinbare und daher von Wissenschaftlern wenig beachtete Brunnenkresse
Die ersten Plätze der in der Fachzeitschrift Preventing Chronic Disease veröffentlichten Rangliste der gesündesten
Lebensmittel werden alle von Gemüsen belegt: nach dem Testsieger Brunnenkresse sind die besten Gemüse Roter Pfeffer,
Kürbis, Tomate und Zitrone.
Auch grüne Blattgemüse wie Spinat, Mangold und Chinakohl sind äußerst nährstoffreich. Brunnenkresse ist
ansonsten das einzige Lebensmittel, das es schafft, pro Verzehr von 100 kcal wirklich 100 Prozent des täglichen Bedarfs an
essentiellen Nährstoffen zu befriedigen.
Damit stellt sie die anderen Kraftpakete wie Chinakohl (91,99%), Mangold (89,27%) und auch Spinat (86,43%) in den Schatten.
Neben einer erheblichen Menge Eisen, Kalzium und Vitamin C kommen bei der Brunnenkresse noch 14 wichtige Vitamine,
Mineralien, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe hinzu, wobei einige sogar effektiv das Risiko bestimmter Krankheiten
senken.
Die wissenschaftliche Bewertung der 41 gesündesten Obst- und Gemüsesorten wurde von Frau Professor Jennifer Di
Noia und ihrem Team an der William Paterson Universität von New Jersey, USA, erarbeitet.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Focus online/Fit for Fun, 27.5.2024 , Preventing Chronic Disease
Können Sie in kurzer Zeit mit einer Eierdiät viel abnehmen? Eine Studie der amerikanischen Saint Louis University zeigt: Ja, die ausgefallene Diät funktioniert. Doch viele Menschen fragen sich, ob die Diät auch gesund ist?
Das Konzept der Eier-Diät: 30 bis 35 Eier pro Woche – etwa 5 Eier am Tag. Gemüse, Obst und mageres Fleisch oder Fisch sind strikt verboten. Besonders Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Reis und Brot sind tabu. Auch Zucker ist strikt verboten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, 8.8.2024
Der Kampf um den Zucker: in der Schweiz droht bald ein Werbeverbot für Süssigkeiten
Die schweizer Bundesregierung will Werbung für ungesunde Lebensmittel verbieten, um Kinder zu schützen. Die Lebensmittelbranche ist bereits alarmiert. Bürger fragen sich, wie weit der Staat bei der Bekämpfung von Übergewicht und Fettleibigkeit gehen soll?
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:NZZ, 5.8.2024
»Das meiste, was aus einer Verpackung kommt, ist sehr wahrscheinlich nicht gesund« titelte der Spiegel bereits 2022. Daran hat sich bis heute nichts geändert
Viele Menschen ernähren sich überwiegend von industriell gefertigter Nahrung voller Fett, Zucker, Salz und Zusatzstoffen. Wissenschaftliche Studien zeigen aber immer wieder: Den Konsumenten von industriell bearbeiteten Lebensmitteln, drohen Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Unverarbeitetes Obst und frische Gemüse sind hingegen die zuverlässige Basis für ein langes, gesundes Leben. Hier können Mütter Einfluss nehmen auf das spätere Schicksal ihrer Kinder.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 7.10.2022
Nachhaltig abnehmen
Fünf Lebensmittel machen einen flachen Bauch
Die beste Ernährung für einen flachen Bauch
Wenn die Körpermitte unförmig und aufgedunsen wirkt, ist nicht immer
das überschüssige Fett schuld. Denn nicht nur die Fettschicht, die jeder Mensch am Bauch hat, kann dazu führen, dass sich
der Bauch wölbt. Auch bestimmte Nahrungsmittel oder Unverträglichkeiten können dazu führen, dass der Bauch eher rund als
flach ist.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, Fit for fun,Juli 2024
Die weit verbreitete Langzeiteinnahme von Multivitamin-Präparaten senkt bei gesunden Erwachsenen das allgemeine Sterberisiko nicht
Eine vom National Cancer Institut der USA finanzierte und im Fachblatt JAMA Network open
veröffentlicht Langzeitstudie, in der die über mehr als 20 Jahre angefallenen Gesundheitsdaten von rund 400.000
Erwachsenen Menschen auswertet wurden zeigten, dass die in wohlhabenden Ländern weit verbreitete regelmäßige
prophylaktische Einnahme von Multivitamin-Präparaten bei Erwachsenen beiderlei Geschlechts das allgemeine Sterberisiko nicht
senken kann.
Das galt auch für die Gruppen der Herz-Kreislaufkrankheiten bzw. für Krebs.
Einzele Aspekte der Studie nähren sogar den vagen Verdacht, dass die im Übermaß eingenommenen Multivitamine der Gesundheit schaden könnten.
Ideal ist es, wenn benötigte Vitamine und Spurenelemente dem Körper in Form von unbehandeltem Obst und Gemüsen zugeführt werden.
mehr lesen (National Cancer Institute (NCI), in englischer Sprache)
mehr lesen (JAMA Network open, in englischer Sprache)
Quelle:Presseinformation National Cancer Institut der USA,26.6.2024,
JAMA Network open 03.6.2024
Darm-Expertin empfiehlt: Das ist das gesündeste Frühstück
Die einen mögen es morgens herzhaft mit Brötchen, Wurst und Käse, die anderen bevorzugen Joghurt und Obst. Wieder andere schwören auf den klassischen Haferbrei, der in den letzten Jahren extrem an Beliebtheit gewonnen hat und nun als Frühstücks-Superfood gilt.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Berliner Morgenpost, 28.6.2024
Menschen, die sich überwiegend von Obst und Gemüse ernähren, leben länger als zum Vergleich herangezogene Liebhaber von Fleisch- und Milchprodukten.
Wer sich wie Veganer und Vegetarier an die
strikten Vorgaben der sogenannte Planetary Health Diet (PHD) hält, tut sich
selbst und dem Planeten Erde etwas Gutes - zu diesem Schluss kommen die Autoren einer Langzeitstudie, die die Ergebnisse
von drei prospektiven Gross-Studien zusammenfaßt, an denen mehr als 200.000 Frauen und Männer bis zu 34 Jahre lang
teilgenommen hatten.
Es zeigte sich, dass Menschen die sich überwiegend pflanzlich ernähren - je nach separat betrachteter Krankheitsgruppe -
im Vergleich zu
Fleischliebhabern ein um bis zu 47% niedriges Sterberisiko (z.B.
an Atemwegserkrankungen wie
COPD oder Asthma) haben. Bei Herz-Kreislaufkrankheiten
(wie Herzinfarkte und
Schlaganfälle) sind es immerhin noch 14%.
Der Planetary Health Diet Index (PHDI) beschreibt das
Verhältnis pflanzenbasierter Lebensmittel zu einer eher
auf Fleisch und Milch
aufbauenden Ernährung. Je höher der
errechnete PHDI ist, um so geringer ist das individuelle Risiko früh zu sterben.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:American Journal of clinical Nutrition, 10.6.2024
Giftige Samen gegessen
15 Schüler mit
Goldregen-Vergiftung im Krankenhaus. Doch es gibt mehr giftige Pflanzen
Kinder und Jugendliche einer Schule in Idar-Oberstein haben offenbar Teile der giftigen Pflanze Goldregen gegessen.
Nach einer zunächst intensivmedizinischen Überwachung bestehe keine akute Lebensgefahr, berichtet der SWR. Spiegel online hat
aufgelistet, welche Pflanzen man auf keinen Fall essen sollte.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 15.6.2024
Allergie-Prophylaxe:
Kann eine Erdnuss-Allergie durch das
früzeitige essen von Erdnüssen verhindert werden?
Eine neue, im Fachblatt NEJM Evidence publizierte und vom National Insitute of Health (NIH)der USA
finanzierte Studie zeigt, dass durch die frühe Einführung von Erdnüssen in die Ernährung kleiner Kinder der spätere Ausbruch
einer gefährlichen Erdnuss-Allergie verhindert werden kann.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Newsletter/Presseinformation NIH,28.5.2024, NEJM Evidence, 28.5.2024
Sprudelwasser im bundesweiten Oeko-Test: nur 14 von 54 enthalten kritische Inhaltsstoffe - sind aber trotzdem unbedenklich
Kaum etwas erfrischt im Sommer mehr als ein Glas kühles, sprudelndes Mineralwasser. Trüben Schadstoffe den Genuss?
Die meisten sprudelnden Mineralwassen überzeugen Deutschland weit im ÖKO-Test.
In 14 Produkten wiesen die Analyse-Labore jedoch Substanzen nach, die das ÖKO-Test-Magazin kritisiert – darunter
kaum vermeidbare Abbauprodukte von Pestiziden, bzw. von Naturstoffen wie Uran und Nickel.
Doch diese minimalen Verunreinigungen gefährden die Gesundheit im individuellen Einzelfall nicht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:ÖKO-Test, 31.5.2024
Kniearthrose: die in das wirkstoffreiche Krill-Öl gesetzten Therapie-Erwartungen wurden bitter enttäuscht
Weltweit sind mindestens 654 Millionen Menschen an ener schmerzhaften Kniegelenks-Entzündung (Osteo- oder Gonarthritis) erkrankt,
Bisher ist keine Therapie bekannt, die den naürlichenn Verlauf der Erkrankung nachweisbar positiv beeinflussen kann und daher für eine ursächlich wirkende Dauertherapie
geeignet ist.
In regelmäßigen Abständen werden der Öffentlichkeit aber angebliche Wundermedikamente präsentiert, mit deren Hilfe die Gelenkschmerzen erfolgreich und dauerhaft vermindert
werden können. In letzter Zeit ist das Omega-3-reiche Krill-Öl zum großen medizinischen und kommerziellen Hoffnungsträger geworden.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA publizierte Therapiestudie allerdings, dass Krill-Öl bei Kniegelenks-Verschleiß nicht besser schmerzlindernd wirkt,
als das zum Vergleich herangezogene Scheinmedikament. Die Empfehlung Krill-Öl bei Kniearthrose als Schmerzblocker einzusetzen, ist somit zum jetzigen
Zeitpunkt wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.
Es kommt hinzu, dass der in Industriemaßstab erfolgte Fang von Krill dessen Überlebenschancen deutlich vermindert und zahllosen Meerestieren ihre Existenzgrundlage
entzieht - mit unabsehbaren Konsequenzen auch für die Menschen, deren Überleben in zunehmendem Maß vom Fischfang abhängt.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 22.5.2024
Fragwürdiger Umgang mit Lebensmitteln:
Was vom Vortag übrig blieb
Beim "Fried Rice Syndrom" verdirbt das Bakterium Bacillus cereus Lebensmittel, die einige Tage ausserhalb des Kühlschranks aufbewahrt wurden.
Nach dem Verzehr der kontaminierten Nahrungsmittel, speziell bei Reis oder Nudeln, kann es zu Erkrankungen mit Durchfall und Erbrechen kommen.
Das Bundesinsitut für Risikobewertung (BfR) und verschiedene Medien warnen: In seltenen Fällen erhöht sich nach einer Bacillus cereus
Infektion das Mortalitäts-Risiko dramatisch. Gekochte und bereits zubereitete Speisen sollten daher spätestens nach 2-3 Tagen verzehrt werden.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quellen:EJZ,24.5.2024, Bundesinstitut für Risikobewertung
Neues Protein-Gel verhindert schädliche Wirkung von Alkohol
Eine Forschungsgruppe hat ein katalytisch aktives Gel entwickelt, das Alkohol in ungefährliche Essigsäure umwandelt.
In Studien mit Mäusen hat es sich bereits bewährt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 16.05.2024
Das Risiko eines "Selbstmord mit Messer und Gabel" kann bei Beachtung einiger unkomplizierter Regeln deutlich
abgesenkt werden
Drei Lebensmittel die der im Internet bekannte Arzt Dr.Ulrich Bauhofer, aus leicht nachvollziehbaren
Gesundheitsgründen, nie zu sich nehmen würde: Frühstücksceralien, Fruchtjoghurts und Softdrinks.
Schon ein Softdrink pro Tag erhöht das statistische Diabetesrisiko um rund ein Drittel.
Zuckerkranke haben aber bekanntlich auf ihre Lebenszeit betrachtet ein deutlich erhöhtes Herz-Kreislauf-Sterberisiko.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: YouTube Shorts, Dr.Ulrich Bauhofer, YouTube 2014
Unterschätzte Getreideflocke: warum Hafer so gesund ist – und wie viel man davon essen sollte
Der Ballaststoff Beta-Glucan im Hafer ist gut für den Darm, senkt den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel, wirkt
entzündungshemmend und beugt damit Diabetes und anderen Zivilisationskrankheiten vor. Empfehlungen zum Umgang mit der
Superflocke.
mehr lesen
(in
deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, NZZ, 2.5.2024
Japan: ein frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel, auf der Basis von Rotschimmelreis,das den
Cholesterin-Blutspiegel senkt, ist möglicherweise für einige jetzt bekannt gewordene Todesfälle verantwortlich
Ein frei verkäuflicher Cholesterinsenker auf der Basis von Rotschimmelreis hat in Japan vermutlich den Tod von
fünf Menschen verursacht.
Nachdem das Unternehmen Kobayashi Pharmaceutical einen möglichen Zusammenhang mit dem Nahrungsergänzungsmittel gemeldet
hat, haben die Gesundheitsbehörden in Osaka die Herstellerfirma durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 31.3.2024
Eine Gesunde Ernährung sollte mindestens zu 3/4 aus pflanzlichen und maximal aus 1/4 tierischen Lebensmitteln wie
Fleisch- und Milchprodukten bestehen
Der gemeinnützige, 4.000-Mitglieder-Verein
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), hat nun die vielbeachteten
lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen (Food-Based Dietary Guidelines, FBDG) für Deutschland überarbeitet und
die aktuelle Version veröffentlicht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE),März 2024
Gute Nachricht für Wein-Liebhaber: Zu den Lebensmitteln, die gut für die Darmgesundheit sind, gehört auch Wein.
Eine im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie zeigte, dass sich das trinken von Wein positiv auf die Vielfalt der Darmbakterien auswirkt - und somit auf die
allgemein Darmgesundheit.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:https://www.naturafoundation.at, 20.5.2026
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(in englischer Sprache)
Quelle:Science, 29.4.2016
Vegane Ernährung: Die vorhergesagte Revolution bleibt wohl aus
In Großbritannien hat es die vegane Ernährung nicht leicht, sich gegen die herkömmliche Ernährung inklusive von Fleischprodukten zu behaupten. Jetzt
schließt die vegane Alternative zu McDonald´s - The Vurger Co - alle seine vegan ausgerichteten Schnellrestaurants. Die
Restaurant-Kette vermarktete in erster Linie Tempeh, Soya-Produkte und den Fleischersatz Beyond Meat.
Offenbar wollten sich einfach zu wenige Kunden feischlos ernähren.
Aber auch bei Mc Donalds nahm das Käuferinteresse am veganen Burger McPlantdeutlich ab. Und der McDonalds-Zulieferer
Beyond Meat meldete
einen Umsatzrückgang um ein Drittel.
Das Unternehmen Pret A Manger kündigte an, dass es seine letzten drei Veggie Pret Schnell-Restaurants von den teuren veganen auf
preisgünstigere konventionelle fleischhaltige Angebote umstellen wird.
Neat Burger, ein Unternehmen in das Leonardo DiCaprio und Lewis Hamilton investiert haben, schloß im Dezember 50% seiner
Londoner Filialen und ein ebenfalls zur Kette gehörendes veganes Restaurant in Cheshire stellt sich auf Fleischprodukte um, da sich zu wenige Kunden für das vegane Angebot interessierten.
Offenbar sind die veganen Start-ups wie The Vurger Co den Branchenriesen wie McDonalds kommerziell einfach nicht gewachsen.
Die Situation ist für die veganen Schnell-Restaurants auch deshalb so kritisch, da alle Supermarktketten vegane Produkte anbieten -
zu deutlich niedrigeren Preisen als die vegan ausgerichteten Schnellrestaurant-Ketten.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Daily Mail, Mail online ,23.2.2024
Stiftung Warentest
Viele Fischstäbchen
sind mit Schadstoffen belastet
Die Probleme stecken in der Panade: Fischstäbchen verfehlen wegen Schadstoffen laut Stiftung Warentest häufig Qualitätsstandards. Nur zwei Produkte
erhielten das Gesamturteil »gut«.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel, 22.2.20245
Bedrohliche
Pilzerkrankung der Bananen: Panama Tropical Race 4
Die sich in den
Bananen-Anbaugebieten verbreitende Pilzerkrankung Panama Tropical Race 4 hat das Potential die Banane, wie wir sie kennen, auszurotten. Verzweifelt suchen Wissenschaftler weltweit nach einem
Gegenmittel für die bisher unheilbare und daher schwer zu beherrschende Pflanzenkrankheit.
Jetzt hat Australien erstmals in der Geschichte eine genmanipulierte Banane zum Anbau und menschlichen Verzehr zugelassen. Diese neue Bananensorte enthält ein in wild wachsenden Bananen gefundenes Gen,
das die Banane weitestgehend davor schützt, an Panama Tropical Race 4 zu erkranken.
Doch die neue Banane wird erst
einmal nicht vermarktet, da sie als Reserve für den
drohenden Bio-Super-Gau dienen soll.
Weltweit läuft die Forschung auf Hochtouren, um andere resistente Bananensorten zu züchten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:ABC Net Australien, 16.2.2024
Gesundheitsrisiko schon für Ungeborene
Thunfische sind stark mit Quecksilber belastet
Weltweit wird in den vergangenen Jahrzehnten weniger Quecksilber
in die Umwelt ausgestoßen. Doch in Meerestieren reichert sich das Schwermetall weiter an
- speziell in Thunfisch. Bestimmte
Menschen-Gruppen wie werdende Mütter sollten daher
möglichst keinen Thunfisch essen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 21.2.2024
"Gesunde Getränke": Leitungswasser ist
die perfekte Lösung
Die beispielsweise weit verbreitete Behauptung, dass Kokosnusswasser den Durst besser stille als Wasser, und gut für die Gesundheit sein soll, ist, offen gesagt,
reiner Humbug. „Wir brauchen eigentlich nur
Leitungswasser, um den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin
Dr. Joanna McMillan.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus ,17.2.2024
Kann das Trendgewürz Kurkuma
(Curcuma) schwere Leberschäden auslösen?
Kurkuma ist sehr beliebt. Es soll Entzündungen hemmen, Krebs vorbeugen und sogar gegen Alzheimer helfen.
Dem Gewürz werden Wunderdinge nachgesagt – aber auch schlimme Nebenwirkungen.
In online Medien wie Spiegel und Bild
wurde
nun aufgrund eines in den USA in den Medien vorgestellten Einzelfalls abermals auf die potentiell gefährlichen Nebenwirkungen
hoher Dosen von Kurkuma aufmerksam gemacht.
Was stimmt,
was nicht - was teilweise? Das deutsche Fachblatt Pharmazeutische Zeitung stellt die widersprüchlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur
ergebnisoffenen Diskussion.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: The American Journal of
Medicine, 22.10.2023
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Pharmazeutische Zeitung, 7.2.2024
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine , Clinical Cases, 21.11.2023
Energy Drinks sollten in Zukunft
in Großbitannien nicht mehr an Jugendliche verkauft werden,
da sie die Gesundheit gefährden.
In einer im Fachblatt British Medical Journal veröffentlichten Studie wurden 57 Untersuchungen aus 21 Ländern ausgewertet, an denen 1,2 Millionen
Heranwachsende
teilgenommen hatten. Es zeigte sich, dass
Energy Drinks die Gesundheit gefährden.
Die Modegetränke sollen für ungesunde Essensgegewohnheiten, Schlafstörungen und
schlechte Schulergebnisse zumindest
mit verantwortlich sein..
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: BMJ, 18.1.2024
Depressionen: Gar nicht gut drauf?
Fünf Lebensmittel machen richtig schlechte Laune
Fünf Lebensmittel können einem Menschen auf Dauer die Laune verderben und im Extremfall Depressionen auslösen,
bzw. verstärken. Besonders fies daran: Viele dieser Lebensmittel sind echte Leckerbissen und stehen bei vielen Menschen daher oft auf dem Speiseplan.
mehr lesen
(in
deutscher Sprache)
Quelle:Focus und Fit for Fun, Weihnachten 2023
Drastischer Gewichtsverlust von US-Moderatorin
Oprah Winfrey durch
Medikamenten-Konsum erklärt?
Die berühmte US-Moderatorin Oprah Winfrey nimmt Medikamente zum Abnehmen ein. Sie habe lange gedacht, sie müsse nur durch pure Willenskraft Gewicht verlieren.
Nun hat der TV-Star in einem Interview
eingeräumt: Sie nimmt zusätzlich zur Diät und zum Sport
auch Medikamente ein.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 14.12.2023
Abnehmen mit Unterstützung verschiedener Diabetes-Medikamente wird heute leicht gemacht - erweist sich aber als Einbahnstrasse. Sobald die Therapie mit
den beliebten, aber teuren "Abnehm-Spritzen"
unterbrochen wird, nehmen die Patienten schnell wieder zu.
Verschiedene, ursprünglich für die Therapie einer Zuckerkrankheit entwickelte Medikamente helfen übergewichtigen Patienten dabei, innerhalb eines Jahres
20% und mehr ihres gesundheitsschädlichen Körpergewichts zu verlieren.
Doch keine Rose ohne Dornen: mittlerweile haben Studien gezeigt, dass nur die
lebenslange Anwendung der meist einmal wöchentlich subkutan gespritzten
Wirkstoffe dafür sorgt, dass der erreichte Gewichtsverlust erhalten bleibt.
Wird die Therapie beispielsweise nach Erreichen des Zielgewichts abgebrochen, so nehmen die Patienten schnell wieder zu und erreichen das Ausgangsgewicht
wieder - oder nehmen sogar weiter zu.
In der im JAMA veröffentlichten SURMOUNT-4-Studie konnte diese unerfreuliche Tatsache für den Wirkstoff Tirzepatide erneut bewiesen
werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,11.12.2023
Was extrem scharfes Essen im
menschlichen Körper auslöst
Wir Werden Alle Sterben: Was extreme Schärfe im Körper
auslöst.
Scharfes Essen ist lecker. Allerdings können übermäßig scharfe Lebensmittel, wie die jetzt zurückgerufenen
Hot Chips, sogar gefährlich sein.
Das Wissenschaftsjournal Spektrum erklärt, warum dies so ist.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 4.12.2023
Bundesamt für Strahlenschutz warnt
vor erhöhter Radioaktivität in Paranüssen
Paranüsse können in der Umwelt vorkommendes natürliches Radium in höherem Maße anreichern. Übermäßiger Verzehr kann daher im Körper die
empfangene Strahlendosis
erhöhen. Kleine Kinder, Schwangere und stillende Mütter sollten daher besser zu heimischen Nüssen greifen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel, 28.11.2023
Manche Menschen bekommen nach
dem Genuß von Rotwein quälende Kopfschmerzen
und andere unangenehme Symptome.
Jetzt vermuten Experten, dass billige
"Supermarkt-Rotweine" weniger Kopfschmerzen
erzeugen als teure Qualitätsweine.
Forscher vermuten, dass die durch Sonneneinstrahlung in den Schalen der Weintrauben gebildete Substanz Quercetin für die Rotwein-Kopfschmerzen
verantwortlich ist. Analysen zeigten, dass in teuren Premium-Weinen aufgrund der stärkeren Sonnenexposition der Star-Trauben mehr Querctin enthalten
ist als in billigen Massen-Weinen von Aldi & Co.
Wer demnach sehr unter "Rotwein-Kopfschmerzen" leidet, kann versuchsweise auf billige Rotweine umsteigen oder gleich zu Weissweinen wechseln,
die kaum Quercetin enthalten. Bei diesen werden beim Produktionsprozess die Traubenhüllen entfernt.
Ein Versuch lohnt sich, da für viele
Rotwein-Fans wahrscheinlich Weisswein besser ist als kein Wein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Washingtonpost, 23.11.2023
In den USA und in Singapur kann man bereits aus Stammzellen gezüchtetes "In-vitro-Fleisch" essen. Doch schmeckt das?
Eine Reporterin der Neuen Zürcher Zeitung hat in Singapur aus Stammzellen gezüchtetes Hühnerfleisch gegessen. Es schmeckte
ihr offenbar gut - ist aber in der Produktion extrem teuer und katastrophal schädlich für die Umwelt.
Erst die ausschließliche Verwendung
grünen Stroms bei der Produktion von In-vitro-Fleisch kann die Umweltbilanz nachhaltig verbessern.
Aber eine preisgünstige Massenproduktiuion
wird voraussichtlich wohl auch in Zukunft nicht möglich sein. Nur die bereits lebenden Nutztiere würden also kurzfristig profitieren.
Mittelfristig würden sie aber wohl aussterben.
Und natürlich gibt es keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass In-vitro-Fleisch gesünder ist als "echtes" Fleisch. Es besteht aus
einer wilden Mischung von zugegebenen Hilfsmitteln. Es ist daher durchaus denkbar, dass es schädlicher für die Gesundheit ist als das Fleisch, das es ersetzen
soll.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000, November 2023
Abnehm-Tipp
Acht Lebensmittel stoppen den Heißhunger auf Kohlenhydrate.
Auf Kohlenhydrate zu verzichten fällt vielen Menschen schwer. Dabei gibt es leckere
Lebensmittel, die den Heißhunger auf Kohlenhydrate ganz einfach stoppen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, 13.11.2023
Salzarme Diät senkt den Blutdruck tatsächlich signifikant
Unter Experten ist nach wie vor umstritten, ob sich der Blutdruck tatsächlich durch die Menge des täglich mit der Nahrung aufgenommenen Kochsalz (NaCL) beeinflussen läßt.
Und wenn ja, in welchem Ausmass.
Studien erbrachten immer wieder widersprüchliche, bzw. schwer zu deutende Ergebnisse. Jetzt wurde im Fachblatt
JAMA eine Studie (CARDIA-SSBP ) veröffentlicht an der sich 213 Patienten beteiligten.
Es zeigte sich, dass sich der gemessene systolische Blutdruck
tatsächlich durch eine Reduktion der aufgenommenen Kochsalzmenge um durchschnittlich 8 mm Hg senken ließ - und dies völlig unabhängig davon, ob die
Studienteilnehmer einen normalen Blutdruck oder aber einen erhöhten Blutdruck hatten .
Die praktischen Auswirkungen auf die Gesundheit der Studienteilnehmer war in dieser am Vanderbilt University Medical Center, Nashville, USA,
durchgeführten Untersuchung nicht Gegenstand der wissenschaftlichen Studie. Es wurde also zwar deutlich belegt, dass sich der Blutdruck durch eine salzarme
Diät tatsächlich senken läßt. Ob dadurch aber auch das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten erniedrigt wird, müssen andere Studien zeigen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA 11.11.2023
Schwarzer Tee:
Labor findet in EU verbotene Pestizide im Tee
Unser Test von schwarzem Tee zeigt: Manche Teeblätter enthalten einen ganzen Cocktail an Pestiziden. Einige davon sind bei uns im Anbau verboten oder nicht
mehr zugelassen. Zudem auffällig: In vielen Produkten steckt Glyphosat.
Im Test: 24 Schwarztees, darunter zehn Bio-Produkte. Bezahlt haben wir zwischen 1,13 Euro und 13,80 Euro für je 100 Gramm Tee.
Nur an zwei überprüften schwarzen Tees haben wir nichts auszusetzen – weder an den Inhaltsstoffen noch am Anbau. Sie schneiden mit "sehr gut" ab.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Öko Test 24.10.23
Lebensmittelskandal: führende Lebensmittelhersteller vertreiben Butter, die
vermeidbare Mineralöl-Anteile enthalten
Produkte von Aldi, Lidl, Rewe und Co. weisen Mineralöl-Bestandteile
(MOSH) auf: „Milsani“ (Eigenmarke Aldi, „Ja“ (Eigenmarke Rewe), „Milbona“ (Eigenmarke Lidl), „Meggle Feine Butter“.
Diese Mineralölrückstände stehen im Verdacht, Milz- und Leberschäden -bzw. vielleicht sogar Krebs -auszulösen.
SDie gefundenen Rückstände (7,7 , 5,9 bzw. 6,7 mg/kg) lagen alle deutlich unter der zulässigen Obergrenze von 22mg/kg. Die Ergebnisse wurden im Magazin Focus veröffentlicht. Die
Journalisten rieten ihren Lesern trotzdem, auf unbedenkliche Produkte wie die rückstandsfreie Bio-Butter der Gläsernen Molkerei auszuweichen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: WDR,Focus, 9.11.2023
In zwei Bundesländern
Lidl ruft rote Trauben wegen Pflanzenschutzmittel zurück
Lidl ruft in zwei Bundesländern eine Sorte roter Trauben zurück. Die Produkte können ein gesundheitsschädigendes Pflanzenschutzmittel enthalten.
Ein wichtige rRückruf wurde in Lidl-Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für dunkle kernlose Trauben der Sorte Crimson
veröffentlicht.
Der spanische Hersteller Amaco C.I.F. gab bekannt, dass bei Tests erhöhte Werte des Pflanzenschutzmittels Acetamiprid in diesen Trauben
festgestellt wurden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus,25.10.2023
Gut fürs Immunsystem
Nicht nur Joghurt – sieben Lebensmittel stärken
den menschlichen Darm
So können Sie Lebensmittel länger haltbar machen:
Beim Fermentieren handelt es sich beispielsweise um einen natürlichen Gärprozess, der mithilfe von Bakterien, Schimmelpilzen oder Hefe vollzogen wird. Diese
befinden sich entweder schon in dem Lebensmittel, oder müssen per Hand dazugegeben werden.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, 24. Oktober 2023
11 Nahrungsmittel sollen in der Lage sein, erhöhte LDL-Blutkonzentrationen
und so das Herz-Kreislauf-Sterberisiko abzusenken.
Die Harvard Medical School veröffentlichte einen Überrsichtsartikel zum Thema Diät bei erhöhten LDL-Cholesterin Blutwerten.
Die überwältigende Mehrheit aller Ernährungsexperten geht heute davon aus, dass erhöhte Serumspiegel des "bösen" LDL-Cholesterins das Herz-Kreislauf-Sterberisiko
erhöhen - im Gegensatz zum "guten" HDL-Cholesterin, das angeblich in der Lage ist, das Herz-Kreislaufrisiko zu senken.
Jetzt haben Ernährungsexperten der Harvard Medical School eine Auflistung von 11 Nahrungsmitteln veröffentlicht, die es ermöglichen sollen,
einen erhöhten LDL-Blutspiegel, und damit das Risiko lebensbedrohlicher Herz-Kreislauferkrankungen, abzusenken.
Darunter Bohnen, Pflanzenöle, Nüsse und fetter Fisch. Schon im Jahr 2020 hatte die renommierte Universität einen Artikel publiziert, der darüber aufklärte wie man
den Cholesterin-Blutspiegel absenken kann - ohne ein mit Nebenwirkungen belastetes Medikamente einnehmen zu müssen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Harvard Health Publishing, 13.8.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Harvard Health Publishing,,15.4.2020
Alle Kinder sollten eine gesunde Schulmahlzeit pro Tag bekommen, sagen EU-Experten
Nahrhafte Mittagessen sollten als wirksames Mittel zur Bekämpfung von Fettleibigkeit, chronischen Krankheiten und Armut angesehen werden, sagen
Ernährungs-Experten der Europäischen Union. Es geht darum, die Leisrungsfähigkeit der Kinder anzuregen.
Laut einer Expertenkoalition sollten Kinder in allen Mitgliedsstaaten der EU pro Tag mindestens eine nahrhafte Schulmahlzeit erhalten, wenn die Regierungen die steigenden
Fettleibigkeitsraten bekämpfen, chronischen Krankheiten vorbeugen und soziale Ungleichheiten verringern wollen.
Fast ein Drittel der Kinder im Grundschulalter sind in Europa entweder übergewichtig oder sogar bereits fettleibig.
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(in englischer Sprache)
Quelle:The Guardian, 13.10.2023
Paradox: Salate können dick machen
Es gibt bessere Alternativen
Vorsicht beim Abnehmen – fünf Salat-Zutaten sind echte Dickmacher
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus,
Hanfprodukte im Test: In vielen Produkten THC-Wert stark erhöht
ÖKO-TEST hat Hanfprodukte wie Tees, Öle sowie Hanfsamen im Labor einer Prüfung unterzogen. Das Ergebnis: In vielen Produkten ist der THC-Wert zum Teil stark erhöht.
ÖKO-TEST zeigt Ihnen daher, wo Sie genau hinschauen sollten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Öko Test 6.10.2023
Gefahr von Bluthochdruck- Französische Bäcker geben sich neue Salzregeln für ihre Baguettes
Neues Pflichtrezept für Frankreichs Baguettes: Um gegen zu hohen Salzkonsum vorzugehen, will die Bäckereibranche in dem Land Schwellenwerte festlegen.
In Deutschland wiederum soll Sauerteig das Problem lösen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel, 3.10.2023
Jedes Jahr kaufen die Deutschen 225 Millionen Packungen
Nahrungsergänzungsmittel. Ist das aus ärztlicher Sicht
wirklich sinnvoll?
»Die Wahrheit über Nahrungsergänzungsmittel liegt zwischen den Extremen«
Martin Smollich, Professor für Pharmakonutrition, im Magazin der Süddeutschen Zeitung über den Nutzen und die Risiken von Vitaminpillen.
Mineraltabletten und Co.
Von
Nahrungsergänzungsmitteln profitieren Menschen, bei denen
durch Blutanalysen tatsächlich ein Mangel nachgewiesen wurde.
Bei einem Mangel sollten Betroffene
zuerst versuchen, ihre Ernährung zu verbessern
- auch mit qualifizierter professioneller Hilfe.
Überdosierungen sollten bei
Vitaminen und Spurenelementen unbedingt vermieden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung Magazin, Bezahlschranke,3.10.2023
"Junkfood" erhöht das Risiko für
bedrohliche Depressionen.
Die Art der Ernährung ist mitentscheidend, ob ein Mensch
an einer Depression erkrankt oder nicht.
An einer im Rahmen der vom National Cancer Institute und den National Institutes of Health finanzierten prospektiven Teil-Studie der
Nurses’ Health Study II nahmen zwischen den Jahren 2003 and 2017 nahezu 32.000 Frauen mittleren Alters teil, die zu Beginn der Studie nicht unter
einer Depression litten.
Nach Ablauf des Untersuchungszeitraums zeigte sich, dass Frauen, die in ihrer Nahrung einen hohen Anteil an ultrastark verarbeiteten Nahrungsmitteln
(ultraprocessed Food = UPF) zu sich genommen hatten, ein deutlich erhöhtes Depressions-Risiko aufwiesen als Frauen in der Vergleichsgruppe,
die weniger UPF zu sich genommen hatten.
Besonders deutlich war der Zusammenhang zwischen dem Depressionsrisiko und dem Konsum künstlicher Süßsstoffe,
bzw. Getränken, die künstliche Süßstoffe enthielten.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Network , 15.8.2023
Herzmuskelschwäche: das allgemeine Sterberisiko ist sowohl bei untergewichtigen, als auch stark übergewichtigen Menschen beiderlei Geschlechts am
höchsten
In einer in Großbritannien durchgeführten und im British Medical Journal Heart publizierte Studie wurde anhand der Daten von 47.531 Patienten mit
diagnostizierter Herzmuskelschwäche festgestellt, dass Untergewicht und starkes Übergewicht das allgemeine Sterberisiko deutlich erhöhen.
Bei steigendem BMI wird das allgemeine Sterberisiko immer kleiner.
Erst bei einem Übergewicht der Kategorie III (BMI 40 und höher) erhöhte sich das allgemeine Sterberisiko im Vergleich zu Menschen mit Normal- bzw.
Übergewicht der Kategorien I und II wieder.
Fazit der Studien: Untergewicht und sehr starkes Übergewicht (ab BMI 40) erhöhen das allgemeine Sterberisiko. Dieses Paradoxon sollte
in Zukunft bei der realistischen Planung einer gewichtsreduzierenden Diät unbedingt berücksichtigt werden.
Abnehmen "um jeden Preis " kann sich andernfalls schnell als kontraproduktiv erweisen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, Heart, 8.6.2023 online
Paläoanthropologie:
Der Mensch, ein geborener Fleischesser?
Viele suchen heute in der fernen Vergangenheit nach einer Rechtfertigung für ihren Fleischkonsum. Doch Fachleute bezweifeln zunehmend, dass Fleisch zur
Menschwerdung beitrug.
Eine paleoanthropologische Studie bringt die Vorstellung ins Wanken, dass der Verzehr großer Fleischmengen die evolutionären Veränderungen bei unseren frühen
Vorfahren der modernen Menschen vorangetrieben hat
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 25.9.20323
Pflanzliche Kost und
gerinfügig industriell verarbeitete Lebensmittel halten das Gehirn gesund.
In einem Interview mit der
NZZ klärt die in Fachkreisen angesehene Neurowissenschafterin Veronica Witte auf.
Eine wichtige Frage steht bisher nicht abschleßend beantwortet im Raum: Lassen sich die kognitiven Leistungen der Menschen über die Ernährung verbessern?
Tatsächlich gibt es Nährstoffe, die sich in Tierstudien als günstig für die Hirnfunktion erwiesen haben.
Dazu gehören etwa Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine - sowie pflanzliche Inhaltsstoffe wie Flavonole und Polyphenole.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 7.9.2023
Industriell ultrastark verarbeitete Nahrungsmittel sind nach Meinung führender Epidemiologen möglicherweise ähnlich gesundheitsschädlich wie das Rauchen
von Zigaretten.
Eine ungesunde Gewohnheit, die laut WHO-Statistiken weltweit pro Jahr etwa 7,7 Millionen Menschen tötet.
Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology wurden zwei in China und Australien durchgeführte Groß-Studien
vorgestellt, die statistisch eindeutig belegen, dass industriell ultrastark verarbeitete Nahrungsmittel (Ultra processed Food =UPF) in hohem Maß
gesundheitsschädigend sind.
Ein hoher Anteil an diesen unbemerkt tickenden Zeitbomben in der Nahrung erhöht das Risko für Bluthochdruck und lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankungen
( z.B. Herzinfarkte, Lungenembolien und Schlaganfälle) dramatisch um rund 30- bis 40%.
Besonders gefährdet sind junge und in Problemviertel großer Städte lebende Menschen, deren Nahrung oft bis zu 80% aus UPF-Nahrungsmitteln besteht
- Tendenz ansteigend.
Diese UPF werden vereinfacht auch als "Junkfood" bezeichnet.
Die mit diesem Problem befassten Forscher wiesen mit Nachdruck darauf hin, dass selbst viele der als besonders gesund beworbene Lebensmittel in Wirklichkeit zur Gruppe der für die Gesundheit
so bedenklichen UPF gehören.
Fazit: wer auf Dauer einen hohen Anteil an industriell ultrastark verarbeitete Lebensmittel (UPF) zu sich nimmt, der erhöht sein Risiko
für zahlreiche lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs, Diabetes,
Herzinfarkt und Schlaganfall - und sein allgemeines Sterberisiko.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 27.8.2023
Öko-Test berät Schwangere:
"Ungenügend" - zwei Femibion-Präparate für Schwangere enttäuschen im Test
Schwangere haben eine große Auswahl an Vitaminpräparaten, die das Vitamin Folsäure enthalten. Doch das Magazin Öko-Test zeigt: Nicht alle
Folsäure haltige Produkte sind empfehlenswert. Das gilt auch für zwei Produkte der bekannten Marke Femibion – beide schneiden im Test nur mit
"ungenügend" ab.
Für Schwangere und ihr ungeborenes Kind ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäuresehr wichtig.
Nach dem Test konnten die Journalisten zumindest acht Vitaminpräparate mit der Note
"gut" empfehlen.
Es gibt jedoch auch einige Tabletten und Kapseln, von denen Öko-Test abrät. Das liegt dann oft nicht an einem zu niedrigen Gehalt an Folsäure,
sondern eher an den beigemischten Zusatz-Stoffen, die aufgrund von Gesundheitsbedenken nicht empfohlen werden können.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Öko-Test, 15.8.2023
Modifizierte Mittelmeerdiät (MIND) hilft wohl nicht bei der Vorbeugung von Alzheimer-Symptomen
Die Ergebnisse einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten US-Studie (600 Teilnehmer) zeigten, dass sich, zumindest im Verlauf von
drei Jahren, mit der Variante einer
kalorienreduzierten Mittelmeerdiät (MIND) Alzheimer-Symptome nicht besser verhindern lassen, als mit einer
ebenfalls leicht kalorienreduzierten Standard-Diät.
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(in englischer Sprache)
Quelle:NEJM,17.8.2023
Von der Öffentlichkeit wenig beachtet: WHO-Behörde stufte rotes Fleisch und Wurst schon 2015 als krebserregend ein. Ein Verzicht auf rotes Fleisch
könnte bis zum Jahr 2050 rund 205.000 Erkrankungen an Darmkrebs verhindern
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stuft den Verzehr von
rotem Fleisch als „wahrscheinlich karzinogen für den Menschen“ (Gruppe 2A) ein. Fleischwaren werden sogar als definitives Gruppe 1-Karzinogen
(qualitativ, aber nicht quantitativ) in die gleiche Kategorie wie Tabakrauchen eingestuft.
Die Forscher begründen die Einstufung mit einer Analyse von mehr als 800 Studien.
Diese haben vor allem einen Zusammenhang mit Kolorektal-,
Pankreas- und Prostatakarzinomen aufgezeigt.
Diese Ergebnisse wurden in einer Studie der Deutschen Krebshilfe und der Marga und Walter Boll Stiftung auf die Jahre 2020 bis 2050
hochgerechnet. Durch den Verzicht auf industriell bearbeitetes Fleisch könnten 63.000 und durch den Verzicht auf den Konsum von rotem Fleisch
sogar 205.000 Neu-Erkrankungen an Kolorektalem Krebs verhindert werden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Ärzteblatt, 26.10.2015
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(in englischer Sprache)
Quelle:MDPI Basel, Nutients, 17.2.2023
Übertriebene "Panikmache" bei kalorienarmem Zuckerersatz-Stoff
?
WHO Gesundheitsgremium hat den von der Lebensmittelindustrie viel verwendeten Zuckerersatzstoff Aspartam
jetzt bei Menschen als potentiell krebserregend eingestuft.
Doch es gibt für Verbraucher keinen wirklichen Grund zur Sorge - und die US-Gesundheitsbehörde FDA relativiert die Kernaussage des UNO-Gremiums.
Die International Agency for Research on Cancer (IARC) und die Food and Agriculture Organization (FAO) Joint Expert Committee on Food Additives
(JECFA). der Weltgesundheitsorganisation WHO haben den Süßstoff Aspartam als »wahrscheinlich krebserregend« eingestuft.
Damit ist Aspartam, zusammen mit Substanzen wie Diesel-Öl, Koffein-Säure und Aloa vera, in die Gruppe 2B
eingeordnet worden. Bei diesen Substanzen gibt es hohe Grenzwerte, die im Alltag nahezu nie überschritten werden.
So müßte beispielsweise ein normalgewichtiger Erwachsener 9-14 Dosen eines Aspartam haltigen Erfrischungsgetränks zu sich nehmen, um die täglich
zulässige Obergrenze des Zuckerersatzstoffs zu überschreiten. Die Food and Drug Administration FDA hält Aspartame in den freigegebenen
normalem Verbrauchmengen weiterhin für unbedenklich. Experten sprechen daher bereits von ungerechtfertigter "Panik-Mache"
der Medien.
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(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 17.7.2023
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:FDA, 14.7.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:IARC,14.7.023
Wissenschaftlicher Tabubruch:
Riesenstudie zeigt, dass selbst deutliches Übergewicht nicht ungesünder
ist, als das anzustrebende
"Idealgewicht".
Jetzt wurde im angesehenen open access Journal PLOS ONE ein Artikel veröffentlicht, der Zweifel an einer wichtigen Medizin-Grundthese weckt.
Datenanalysen haben nämlich bei 554,332 Erwachsenen gezeigt, dass ein erhöhter Body Mass Index (BMI 24.9 -29.9
bisher als Übergewicht bezeichnet)
im Vergleich mit Menschen mit angeblichem "Idealgewicht" (BMI 18.5 - 24.9) nicht mit einem erhöhten allgemeinen Sterberisiko einhergeht.
Bei älteren Menschen erhöht selbst ein BMI von bis zu 34.9 das allgemeine Sterberisiko nicht.
Der BMI ist eine häufig benutzte Maßzahl für die Klassifizierung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS ONE, 5.7.2023
Die WHO rät: Zucker-Ersatzstoffe sollten aufgrund der von ihnen ausgehenden Gesundheitsrisiken nicht zum Abnehmen
eingesetzt werden.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: Süssstoffe haben gefährliche Nebenwirkungen. Sie sollten daher nicht zum Zweck der
Reduzierung eines erhöhten Körpergewichts -oder der Verhütung nicht ansteckender Krankheiten - verwendet werden. Lebensmittel, die Süssstoffe enthalten,
erhöhen laut einer aktuellen Datenanalyse, bei häufigem Konsum, das Risiko für Diabetes Typ II, Herz-Kreislauferkrankungen sowie das allgemeine
Sterbe-Risiko.
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(in englischer Sprache)
Quelle:WHO, 15.5.2023,
"Schokolade, oh du braunes Wunder"
Ist sie nun gesund oder ungesund?
Was Schokolade angeht, ist Ostern fast noch schlimmer als Weihnachten, kaum jemand kommt ganz um das süße Zeug herum; hell, dunkel, in Hasen- oder Eierform,
es lauert überall. Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Überwiegt der gesundheitliche Schaden, den die Kalorienbomben verursachen - oder überwiegt die
Schutzwirkung für Herz- unf Kreislauf? Die Süddeutsche Zeitung hat das existierende Wissen zusammengetragen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:SZ, 7.4.2023
Prophylaxe Herzerkrankungen: Mittelmeer- und Niedrig-Fett-Diät sind mit Blick auf die Herzgesundheit anderen
populären Diäten überlegen.
Im Fachblatt British Medical Journal wurde ein Metastudie veröffentlicht, in der 40 zufallsgesteuert durchgeführte Studien analysiert wurden,
an denen 35 548 Patienten mit erhöhtem Herz-Kreislaufrisiko teilgenommen hatten.
Analysiert wurde die prophylaktische Wirkung von 7 strukturierten Diäten -
darunter die Ornish- und die Pritikin-Diät - in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und die allgemeine, bzw. Herz-Kreislaufsterblichkeit.
Die Forschenden fanden heraus, dass sich die Mittelmeer- und die Low-Fett-Diät am günstigtsten auf die Herzgesundheit auswirkten. Sowohl die Mittelmeer-
als auch die Niedrig-Fett-Diät senkte - mit und ohne zusätzliche körperliche Aktivität - das allgemeine Sterberisiko und die Häufigkeit nicht-tödlich verlaufender Herzinfarkte.
Bei der Mittelmeerdiät wurde auch eine Tendenz beobachtet, das Schlaganfall-Risiko abzusenken.
Bei den anderen analysierten Diäten konnte statistisch keine positive Wirkung gefunden werden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 29.3.2023, Studienregistrierung PROSPERO CRD42016047939
Buchempfehlung:
Bye bye, Reizdarm! Mit 30 Low-FODMAP-Rezepten
Etwa 3 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter der schmerzhaften, häufig chronischen Magen-Darm-Erkrankung „
Reizdarm“.
Trotz dieser hohen Zahl ist
die Krankheit, die die Lebensqualität Betroffener in vielen Bereichen massiv einschränkt, immer noch ein Tabuthema. Dieser Ratgeber nimmt Ihre Schmerzen und
Nöte ernst und begleitet Sie mutmachend auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden und Genuss.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:werbende Buchbesprechung, Stiftung Warentest März 2023
Kaffee hat keine negativen Auswirkungen auf
gemessene Gesundheitsparameter
In einer zufallsgesteuerten, im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie konnten nach dem Genuß
von koffeinhaltigem Kaffeee keine
zur Sorge Anlass gebenden gesundheitlichen Nachteile
registriert werden.
Im
Studienverlauf über 14 Tage konnte
insbesondere keiner erhöhte Zahl von
unerwünschten vorzeitigen
Kontraktionern der Herzvorhöfe
(premature atrial contraction)
aufgezeichnet werden.
Einer
unbedenklich verkürzten
Nachtschlafzeit stand eine erhöhte
Schrittzahl gegenüber, die sich
positiv auf Herz- und Kreislauf
auswirkt. Der Blutzuckerspiegel war
mit und ohne Konsum von
koffeinhaltigem Kaffee gleich.
An der Studie nahmen 100 gesunde Erwachsene teil - 51%
davon waren Frauen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 23.3.2023
Korruption im Gesundheitswesen: ärztliche Befürworter von Abnehmspritze sollen von
der dänischen Herstellerfirma Geld bekommen haben
Bericht im britischen »Observer«: begeisterte ärztliche Befürworter der Abnehmspritze Wegovi sollen vom Hersteller Geld bekommen haben. Das Medikament
Wegovy verspricht, beim Abspecken zu helfen.
Experten gaben sich begeistert
und lobten das Medikament etwa als »Gamechanger«.
Was einige von ihnen verschweigen: Sie erhielten offenbar Zuwendungen
von dem dänischen Unternehmen, das die Spritze verkauft. Im Sommer soll sie in Deutschland zugelassen werden. Die Krankenkassen werden die Kosten
aber vermutlich nur in
Sonderfällen übernehmen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel, Observer, 12.3.2023
Ungerechtfertigte Panikmache: Macht Klarspüler aus industriellen Spülmaschinen
tatsächlich den Darm krank?
Gefahr für den Darm oder falscher Alarm?
In einer Schweizer Studie warnen Forscher vor Klarspülerrückständen, deren Gefahrenpotenzial auch mit
so genannten Organoiden untersucht wurde. Doch das tatsächliche Risiko für die menschliche Gesundheit ist nach übereinstimmender Expertenmeinung wohl
minimal - bis nicht-existent.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 3.3.2023
Lebensgefährliche Lebensmittel-Allergien sind nicht leicht zu diagnostizieren.
Einige der zugelassenen Tests produzieren falsch negative Resultate.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA veröffentlichte einen für
Lebensmittel-Allergiker
und ihre Ärzte bestimmten Ratgeber-Text
zum Thema fehlerhafte Allergen-Tests.
Es kommt immer wieder vor, dass Lebensmittel-Allergiker negativ getestet werden und dann bei
einem späteren Kontakt mit dem ihre Allergie auslösenden Allergen völlig überraschend an einer bedrohlichen
Anaphylaxie
erkranken.
Offenbar gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese Komplikationen sicher zu verhindern. Die FDA ordnete an, dass
zugelassene Test-Produkte mit einer
Warnung
versehen werden und ruft Betroffene und Ärzte dazu auf, diese Zwischenfälle an ein zentrales
Register zu melden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:FDA, Medical Product Safety Information, 3.3.2023
Bei der populären Therapie des Übergewichts mit Glucagon-like peptide-1-Analoga (GLP
1 Rezeptor Agonisten) stellt sich die Frage: welche Therapievariante wirkt am besten?
Für die derzeit populäre Therapie des krankhaften Übergewichts kommen die Substanz Semaglutide, die einmal wöchentlich
subkutan gespritzt werden muß, in Frage - oder alternativ dazu der Wirkstoff Liraglutide, der einmal täglich subkutan gespritzt
werden muß.
Beide Medikamente gehören zur Gruppe der der Glucagon-like peptide-1-Analoga, die schon lange bei der Behandlung des
Diabetes eingesetzt werden. Doch welche Substanz wirkt mit Blick auf die erzielbaren Gewichtsverlust am besten?
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie (386 Stundienteilnehmer ohne Diabetes), dass die einmal wöchentlich zu verabreichende
Spritzen-Therapie mit Semaglutide im Studienzeitraum von 68 Wochen zu einem mehr als doppelt so großen Gewichtsverlust führte
als die Therapie mit Liraglutide.
Auch die Rate der Therapieabbrecher wegen Nebenwirkungen war in der Liraglutide-Gruppe
viel höher als in der Semaglutide-Gruppe.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 11.1.2023
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:The Economist, Cover
Story, 3.3.2023
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-Rezeptor
Agonisten)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
Lebensmittelallergie
Anaphylaktischer Schock tötet in Mailand
eine junge Frau
Eine 20-jährige Frau ist in
Mailand gestorben, nachdem sie ein vermeintlich veganes Tiramisu gegessen hat. Die
auch in Deutschland beliebte Süßspeise
wurde auf der Speisekarte als vegan beschrieben - sie enthielt aber
eine kleine Menge nicht deklarierte Kuhmilch.
Die Frau ist zehn Tage nach dem
Schockereignis im Krankenhaus
gestorben, da der Hersteller des an
63 Restaurants gelieferten Fertigprodukts
schlampig gearbeitet hat.
Da derartige dramatische Schockzustände- ausser bei Insektengiftallergie - extrem selten
vorkommen, tragen viele Allergiker kein kortisonhaltiges Notfallset mit sich herum. Das ist eine
Nachlässigkeit, die sich bitter rächen kann.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 12.2.2023
Das in vielen Pflanzen vorkommende Quercetin eignet sich gut für die Frühtherapie einer unkomplizierten,
leicht- bis mittelgradigen Covid-19-Infektion
Eine im Fachblatt Frontiers in Pharmacology veröffentlichte, in Lahore, Pakistan
zufallsgesteuert durchgeführte Therapiestudie zeigte, dass der weit verbreitete natürliche pflanzliche Wirkstoff Quercetin
(in hoher Konzentration in
Zwiebeln,
Äpfeln,
Brokkoli und
grünen
Bohnen) nahezu nebenwirkungsfrei bei der ambulanten Frühtherapie einer leichten bis mittelschweren Covid-19-Infektion,
zusätzlich zur Standardtherapie, eingesetzt werden kann.
Quercetin hat eine schon lange bekannte, breit gefächerte antivirale, antioxydative und antientzündliche Wirkung. Im Vergleich zur Kontrollgruppe besserten sich in der Quercetin-Gruppe die Symptome und die Entzündungszeichen
schneller und die Infektiosität der Erkrankten nimmt deutlich schneller ab als bei den Patienten der Kontrollgruppe.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Frontiers in Pharmacology,13.1.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA zu Quercetin 2023
WHO warnt vor schädlichen Transfetten
Viele Backwaren oder frittierte Kartoffelprodukte enthalten toxische Transfette – obwohl es eigentlich Alternativen gibt. Laut Weltgesundheitsorganisation
WHO sterben daher in jedem Jahr eine halbe Million Menschen vorzeitig
anvermeidbaren
Herz-Kreislauferkrankungen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 23.01.2023
Diabetes: Intervallfasten kann Typ-2-Diabetes kurieren - zumindest bei einigen Diabetikern
-und zeitweise
Intervallfasten (16 Stunden fasten - 8 Stunden essen) kann gesundheitsfördernde Effekte haben. Eine Studie
zeigt: Manche Typ-2-Diabetiker sind nach einer dreimonatigen Intervallfastenkur für zumindest ein Jahr geheilt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 14.12.2022
Lebensmittelbetrug
Das Geschäft mit dem gefälschten Bienenhonig
Honig gehört zu den Lebensmitteln, die weltweit am häufigsten gefälscht werden. Das ist ärgerlich für Leute,
die Honigbrötchen mögen. Aber vor allem ist es schlecht für die Umwelt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 10.12.2022
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-A)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
Gentechnisch veränderter Reis soll Leben retten
Erstmals konnte der gentechnisch veränderte "Golden Rice" geerntet werden –
er löst seit mehr als zwanzig Jahren grosse Hoffnungen und heftige Kritik aus.
Die golden schimmernden Körner enthalten mit Betakarotin eine Vorstufe von
Vitamin A. Sie sollen gegen tödliche Mangelernährung helfen. Betakarotin
verleiht den Reiskörnern den charakteristischen goldenen Farbton.
Die Philippinen haben jetzt als erstes Land weltweit
"Golden Rice" geerntet.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 7.12.2022
Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäure (Fischöl) sind nicht in
der Lage, weit verbreiteten Krankheiten vorzubeugen.
An der renommierten Harvard-Universität
(USA) wurde die VITAL Studie (The Vitamin D3 and Omega 3 Trial)
initiiert. Bis zum Jahr 2023 werden Studien ausgewertet, die die Ergebnissen der
prophylaktischen Gabe der Nahrungsergänzungsmittel Vitamin D3 und/oder
Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) bewertet.
Eine nach 5 Jahren durchgeführte Zwischenanalyse zeigte, dass die beiden
beliebten Nahrungsergänzungsmittel, im Vergleich zur Plazebo-Kontrollgruppe, nicht in der
Lage waren, das Krebs-, bzw. das Herz-Kreislaufrisiko
signifikant zu senken.
Sie wirkten sich auch nicht positiv auf folgende Studien-Endpunkte aus:
Vorhofflimmern, Abbau der kognitiven Fähigkeiten, Migräne, Stürze,
altersbedingte Makuladegeneration bzw. schmerzende Kniegelenke.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Vital Studie Org,November 2022, Arzneimittelbrief, November 2022
Umweltschutz-Option aus Singapur:
gehören Fleischprodukten die Zukunft, die
tonnenweise in den Bio-Reaktoren riesiger Gen-Fabriken aus Stammzellen gezüchtet
wurden?
Die Regierung des winzigen Stadtstaats Singapur hat
als erstes Land der Erde eine umstrittene Genehmigung erteilt: die Einwohner
von Singapur dürfen Zuchtfleish kaufen und konsumieren.
Den Beginn macht Singapur mit Hähnchenfleisch.
Rind, Schwein und Fisch sollen schnell folgen. Doch die Technologie für eine
bedarfsgerechte Massenproduktion fehlt noch und die Preisgestaltung ist noch
völlig offen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,26.11.2022
Diabetes-Experte über gesunde Ernährung:
"Verzichten Sie auf Obst und Reis, essen Sie mehr Fett!"
Ein Experte für gesunde Ernährung, der Chefarzt Stephan Martin,
erforscht, wie man durch seinen Lebensstil einen gestörten Zuckerstoffwechsel
normalisieren und das Herz-Kreislaufrisiko senken kann. Er sagt: »Fett in der Nahrung
wird zu Unrecht verteufelt.«
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 21.3.2021
Irrtümer über Fett und Zucker
Wie gesund oder ungesund Fett und Zucker wirklich sind, erfahren Sie
hier.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Aponet Website der deutschen Apotheker, ovember 2022
Umwelt-Skandal zu Weihnachten: Mineralöl in Schokolade
»Öko-Test« hält nur 7 von 23 Schoko-Nikoläusen für empfehlenswert
In Schokolade finden sich durch Erntemaschinen oder den Transport von
Kakaobohnen häufig Rückstände von Mineralölen. Bei einer Untersuchung
von »Öko-Test« schneiden viele Nikoläuse äußerst schlecht ab.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: 17.11.2022
Purging-Syndrom: Eine wenig beachtete Esstörung bekommt einen Namen
Patienten, die unter einer Esstörung leiden lassen sich
leichter behandeln, wenn ihre Symptomatik einen Namen hat
und von den Ärzten als behandelbar kommuniziert wird.
Menschen, die bereits normale Nahrungsmengen als übergroße Kalorienbombe
empfinden, leiden oft unter dem Purging-Syndrom. Sie versuchen
unmittelbar nach der beendeten Malzeit die aufgenommenen Kalorien wieder loszuwerden.
Beispielsweise durch Erbrechen, medikamentös ausgelöste Durchfälle oder
über eine gefährliche Manipulation des insulin-gesteuerten
Kohlehydratstoffwechsels. Das Wissenschaftsmagazin Spektrum
hat die bekannten Fakten zusammen getragen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 16.11.2022
Hilfe bei Adipositas: neue Studien
zeigen - Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht
Es gibt viele Arten von Übergewicht. Studien fördern immer mehr Details
zutage. Menschen werden aus ganz unterschiedlichen Gründen dick. Und
manchmal sind die vielen Kilos nicht mal ungesund.
Im Gegensatz zu den "ungesunden" entwickeln die "gesunden" Dicken nur sehr
selten eine Zuckerkrankheit.
Sie sind allerdings stark in der Minderheit: 80 bis 90 Prozent der
Adipositas-Patienten gehören zur Gruppe der "ungesunden" Übergewichtigen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,20.10.2022,
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(in englischer Sprache)
Nature metabolism,12.9.2022
Experten-Interview: Jodmangel
ist in Deutschland weit verbreitet »Wir sollten wieder mehr Jod
zu uns nehmen«
Schätzungsweise ein Drittel der Deutschen leidet an Jodmangel. Der kann
schwere gesundheitliche Folgen haben. Was man dagegen tun kann, erklärt
der Endokrinologe Joachim Feldkamp im Interview.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum,14.10.2022
Abnehmen ist bei Übergewichtigen gut für die Gesundheit - bei
schlanken Menschen aber nicht.
Ein gewollt vermindertes Körpergewicht um 4.5 kg ist bei
Übergewichtigen gut für die Gesundheit - unabhängig von der
angewandten Methode. Das oft mit lebensbedrohlichen Nebenwirkungen
belastete Diabetes-Typ2-Risiko sinkt deutlich.
Dies trifft aber bei schlanken Menschen nicht zu, die abnehmen. Diese
sind sogar stärker gefährdet an Diabetes-Typ2 zu erkranken und schnell
übergewichtig zu werden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine,27.9.2022
Zucker tötet Darmbakterien, die Fettleibigkeit vorbeugen
Dass zu viel Zucker der Gesundheit schadet, ist bekannt. Nun zeigt
sich im Mausmodell: Er stört auch das Darmmikrobiom sowie die
Immunreaktion, die starkem Übergewicht vorbeugt.
Im menschlichen Darm schlummern Bakterien, die für die Entstehung von
Immunzellen sorgen – und die wiederum unterbinden die Bildung von
Fettzellen. Doch eine stark zuckerhaltige Ernährung kann die Zahl dieser
Mikroben verringern, wie Yoshinaga Kawano
von der Columbia University
in New York und sein Team in einer aktuellen Studie im Fachblatt »Cell«
beschreiben.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 26.9.2022,Übersetzung
aus Nature, Originalstudie Cell.
Ernährungsstudie
Welche Meeresfrüchte gesund und zugleich
klimafreundlich sind
Die Menschen sollten weniger Fleisch und mehr Fisch essen, raten
Forscher. Gemüse und Obst haben eine deutlich bessere Klimabilanz als
Fleisch. Das ist klar. Und wie sieht es bei Fisch und Meeresfrüchten aus?
Eine Studie legt erste Zahlen vor.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 15.9.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, Communications earth Á environment,8.9.2022
Schwarzer Tee senkt das Sterberisiko
Eine im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichte
und vom National Cancer Institute (NCI)
der USA finanzierte Studie wies
anhand der Daten von rund 500.000 Studienteilnehmern nach, dass
Menschen, die täglich mehrere Tassen schwarzen Tee trinken, im Vergleich zu jenen, die
keinen Tee trinken, ein statistisch signifikant niedrigeres allgemeins Sterberisko
(9%-13%) haben.
Ebenfalls erniedrigt war auch die
spezifischeHerz-Kreislauf-
Sterblichkeit.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine, 30.8.2022
Ein Leitartikel der Washington Post
empfiehlt, dass Deutschland weiter in
Kernkraft investiert und den
überhastet angeordneten Totalausstieg rückgängig macht
Nach Meinung der Washington Post verhindern die dogmatischen
Grünen aufgrund von Halsstarrigkeit einen erforderlichen Ausstieg aus dem Ausstieg aus der friedlichen
Nutzung der Atomenergie.
Das liberale Blatt, ein Meinungsführer in den USA, verweist darauf, dass die
Sicherheitsbilanz der deutschen AKWs hervorragend ist - und es daher in
der derzeitigen vertrackten Situation keinen rationalen Grund für den Totalausstieg
gibt.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Washington Post, Editorial Post, 11.8.2022
Vitamin D ist bei der Prophylaxe von Covid-19 nicht mehr
wegzudenken. Kann das Vitamin die drohende Herbst-Welle verhindern?
Ob Vitamin D zur Vermeidung einer SARS-CoV-2-Infektion, bzw. einer
Covid-19-Erkrankung ursächlich hilfreich sein kann, ist umstritten.
Doch in letzte Zeit mehren sich die wissenschaftlichen Studien, die darauf
hinweisen, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D - insbesondere in der
sonnenarmen Jahreszeit - wahrscheinich die meisten Infektionen verhindern könnte. Auf der Website
Spitzen-Prävention wurde zum Thema ein langer Übersichtsartikel
veröffentlicht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, 9.8.22
Die anlasslose Einnahme von Vitamin D senkt bei gesunden Menschen
nicht das Risiko für Knochenbrüche
Eine vom National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and
Skin Diseases geförderte und im
New England Journal of Medicine
veröffentlichte wissenschaftliche Studie zeigt, dass die anlasslose,
also vorbeugende Einnahme
von Vitamin D bei gesunden Menschen nicht, wie erhofft, das Risiko
für Knochenbrüche signifikant vermindert.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of
Medicine, 28.7.2022, ClinicalTrials.gov number, NCT01704859.
Verursachen verfälschte Honig-Produkte ungewollte Erektionen?
Die US-Arzneimittel-Behörde FDA warnt vor zwei Honig-Produkten in denen
nicht deklarierte Anteile der Potenzmittel Sildenafil
(Viagra, Kingdom Honey Royal Honey VIP by Shopaax.com)
bzw. von Tadalafil (Vital VIP Vital Honey by MKS Enterprise) gefunden
wurde. Die Zulassung wurde widerrufen und die Hersteller nahmen die
Produkte vom Markt. Sildenafil
und Tadalafil sind bei bestimmten Herzkrankheiten
und niedrigem Blutdruck lebensgefährlich.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung FDA,20.7.2022
Wasser trinken:
zuwenig und zuviel können gleichermaßen
schädlich sein
Viele Mensch kennt man nur mit einer Wasserflasche in der Hand.
Sie werden von einer geradezu panischen Angst dazu bewegt ständig
und überall Wasser zu trinken, um eine Exsikkose zu vermeiden.
Doch dies ist ein gelegentlich gefährlicher Irrweg.
In einem
Übersichtsartikel machen Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung
darauf aufmerksam, dass eine zu hohe Wasserzufuhr das Blut verdünnen kann,
was zu einer Störung der Versorgung des Körpers mit benötigten
Spurenelementen führt. Das kann zum Auftreten von Schwindel,
Kopfschmerzen oder sogar Krampfanfällen führen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung,18.7.2022
Auch wenig Alkohol kann das Gehirn schädigen
Geringer Konsum könnte die geistige Leistungsfähigkeit mindern.
Braucht es neue Empfehlungen für Höchstmengen?
Bereits moderater Alkoholkonsum kann das Gehirn schädigen und dessen
Leistungen beeinträchtigen. In der nach eigenen Angaben bisher größten
Studie zum Thema fanden Wissenschaftler der
Universität Oxford
einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Eisenablagerungen in
bestimmten Bereichen des Gehirns - auch bei Alkoholmengen, die
Fachgesellschaften noch als akzeptabel gelten. Die Eisenablagerungen
gingen mit einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten einher, schreiben
die Forscher im Fachmagazin Plos Medicine.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 15.78.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Plos Medicine,14.7.2022
»Ein gesunder Mensch braucht keine Säfte«
Smoothies und Fruchtsäfte sind nicht so gesund, wie der Hype um
sie es nahelegt, sagt die Ernährungsmedizinerin Yurdagül Zopf.
Ein Gespräch über das, was man stattdessen zu sich nehmen sollte –
und die Wirkung bestimmter Obst- und Gemüsesorten.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Magazin, 28.6.2022
Kurkuma ist eine herbe Enttäuschung
Öko Test: Nur ein Pulver wurde als "sehr gut" bewertet
Kurkuma ist ein Gesundheitsversprechen. Dem Wurzelgewächs wird eine
heilsame Wirkung nachgesagt. Unter anderem soll es
bei Krebs, chronischen Entzündungen und Gelenkschmerzen helfen.
Doch nun hat Öko-Test herausgefunden: Nur ein Produkt erreicht
die Bewertung "sehr gut". 18 fallen durch – vor allem wegen
der aus ÖKO-Sicht zu hohen Belastung mit Mineralölbestandteilen.
Dazu kommen Pestizide und das krebserregende Benzo[a]pyren.
mehr lesen
(indeutscher Sprache)
Quelle:NTV, 26.6.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Öko Test,28.6.2022
Lebensmittel-Qualität: Entscheidend für den Nährwert
unserer pflanzlichen Lebensmittel ist, wie sich unsere Nahrung ernährt
Auf gesunden Ackerböden wachsen Lebensmittel, die besonders
nährstoffreich - also gesund - sind. Der an der Washington Universität tätige
Geomorphologe David Montgomery hat diese
Hypothese anhand umfangreicher wissenschaftliher Daten zusammen mit
seiner Co-Autorin Anne Biklé in seinem neuesten Buch What your
food ate überzeugend belegt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:University of Washington,16.6.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:bestellen bei WW Norton, Juni 2022
Vitamine III
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) empfehlen weiterhin
Frauen die schwanger werden können, bzw. werden wollen die
vorbeugende Einnahme von Folsäure
Die Ernährungs-Experten der USPSTF empfielt Frauen,
die schwanger werden können oder wollen zur Verhütung drohender
Missbildungen der Neugeborenen die tägliche vorbeugende Einnahme
von 0.4 bis 0.8 mg Folsäure.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamine II
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) warnen Gesunde
vor der vorbeugenden Einnahme der Vitamine
Beta-Carotin und E
Die Ernährungs-Experten USPSTF
warnen aufgrund der Datenlage und von
wissenschaftlichen Beweisen für einen Nutzen
vor der Einnahme der Vitamine Beta-Carotin und E
zum Zweck der Verhütung von lebensbedrohlichen
Herz-Kreislaufenerkrankungen, bzw. von Krebs.
Beide Vitamine stehen in Verdacht, die Entstehung
bestimmter Krebs-Erkrankungen zu fördern.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamin I
Die Versorgung des menschlichen Körpers mit
Vitaminen und Spurenelementen über eine vernünftige Misch-Nahrung
deckt bei Gesunden den Vitamin-Bedarf und wird daher weiterhin von
den meisten Ernährungs-Experten empfohlen
Viele Menschen nehmen Vitamine in Form von
Nahrungsergänzungsmitteln ein-oft sehr hochdosiert.
Jetzt hat die von der US-Regierung unterstützte
Expertengruppe USPSTF (The US Preventive
Services Task Force) abermals darauf hingewiesen,
dass sie aufgrund der reichlich vorhandenen Daten
nach wie vor nicht in der Lage ist rational zu
entscheiden, ob zusätzlich zu den mit der Nahrung
aufgenommenen Vitamine und Spurenelemente mehr nutzen
als schaden.
Zumindest ist es durch die Zufuhr hochdosierter Vitamine
bisher nicht gelungen, das Risiko für Herz-Kreislauf-
oder Krebs-Todesfälle statistisch signifikant zu senken.
Die Experten empfehlen daher Gesunden weiterhin die
Vitamin-Versorung des Körpers über eine ausgewogene,
obst- und gemüsereiche Ernährung.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,21.6.2022
Die Wirkung von Vitaminen wird oft verkannt
Der online Blog Newsnery räumt mit vielen
Missverständnissen und Vorurteilen auf.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Newsnery 28.2.2022
Ingwer in der lternativmedizin:
Ingwer soll bei der Linderung arthrotischer
Schmerzzustände ähnlich gut wirken wie das oft eingesetzte
Schmerzmittel Ibuprofen
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Info Netzwerk Medizin 2000, Juni 2022
Verbessert Kaffee auf Dauer die Gedächtnisfunktion?
Im weltweit renommiertesten Wissenschaftsmagazin Nature wurde
eine Labor-Studie veröfffentlicht, die im Tierexperiment zeigte, dass die
Zufuhr von Kaffee im Gehirn zu dauerhaften Veränderungen der Gen-Aktivitäten
führt. Unter anderem wird offenbar die Gedächtnisfunktion verbesserte.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 31.5.2022
Die Vereine für Unabhängige Gesundheitsberatung in Europa (UGB)
berichten, um Objektivität bemüht, in der
werbefreien Zeitschrift UGB forum über Trends und Fakten
rund um gesunde,
pflanzenreiche Ernährung
Der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) setzt sich
in Deutschland, Österreich und der
Schweiz für mehr Gesundheit und Lebensqualität in
der Gesellschaft ein, indem er die Leser zu einer nachhaltigen Ernährung und einer umweltverträglichen
Lebensweise motiviert.
Die Publikationen sind werbefrei.
Die UGB unterstützen in den deutschsprachigen Ländern interessierte Menschen auf ihrem Weg zu einer
erfolgreichen, gesundheitsfördernden Lebensgestaltung.
mehr lesen (Probe-Abo)
(in
deutscher Sprache)
Quelle: UGB forum, Fachzeitschrift für
Gesundheitsförderung, Juni 2022
Extremes Übergewicht:
mit bariatrischen OPs
Körpergewicht dauerhaft absenken
Das von Übergewicht ausgehenden Gesundheitsgefahren
wie Krebserkrankungen, Herzinfarkte und Diabetes sind
unbestritten. Diäten sind nicht in der Lage, das Übergewicht
auf Dauer zu reduzieren.
Als letztes, heroisches Mittel werden im Rahmen der Adipositas-Chirurgie
sog. bariatrische Operationen wie Magenband und
Schlauchmagen durchgeführt. Die Effizienz dieser invasiven Therapien ist
umstritten.
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine Studie
publiziert aus der hervorgeht, dass die bariatrischen Operationen
wahrscheinlich das Risiko für zahlreiche
unterschiedliche Krebserkrankungen
senken - doch der endgültige ursächliche Beweis ist schwer zu erbringen,
da die Operierten meist jung sind und die Krebserkrankungen oft erst
nach Jahrzehnten auftreten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,3.6.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Zink senkt bei Covid-19 das Sterberisiko
Eine im Fachblatt European Journal of Medical Research
veröffentlchte Metaanalye von fünf Studien mit 1.506 teilnehmern zeigte,
dass Patienten, die Zink in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhalten
hatten im Vergleich mit den Studienteilnehmern der Kontrollgruppen , ein
mit rund 50% deutlich vermindetes Sterberisioko hatten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:European Journal of Medical Research, 23.Mai.2022
Gefahr aus dem Wasser
Toxische Algenblüte führt zu Fischvergiftungen
Indigene Gemeinschaften in Alaska bauen wissenschaftliche Netzwerke
auf, um Meerestiere auf Schadstoffbelastung zu prüfen. Denn weil in
ihrem Lebensraum immer häufiger toxische Algenblüten auftreten,
wächst das Risiko, sich an Muscheln oder Fischen zu vergiften.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Prisma, 19.5.2022
Vegane Ernährung "Tierische Produkte haben kein Monopol auf irgendeinen Nährstoff"
Wer kein Fleisch isst, bekommt Mangelerscheinungen? Nein, es kommt nur
auf ein paar Regeln an. Was zu beachten ist, erklärt Ernährungswissenschaftler
Niko Rittenau im Podcast.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 2.11.20
10 Fehler bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung
Eine vegetarische oder vegane Ernährung bietet aus gesundheitlicher Sicht
viele Vorteile. Eine mögliche Gewichtsreduzierung und ein verringertes Risiko
für Herzerkrankungen sind nur einige davon. Allerdings ist es nicht immer
einfach, seinen Körper bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung mit
allen benötigten Nährstoffen zu versorgen. Worauf Sie achten sollten, um
typische Fehler zu vermeiden, erklärt EAT SMARTER.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Eat Smarter, 8.2.2022
Fleischersatz im Fast Food:
Was Burger King, McDonald's & Co für Veganer planen
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Bento, 25.04.2019, 05:49 · Aktualisiert: 25.04.2019, 05:56
Die Übergewichts-Welle ist in Europa ungebrochen
Wie die WHO herausgefunden hat, sind etwa 60% aller erwachsenen
Europäer - und 30% der Kinder - übergewichtig. Die Daten zeigen, dass es keinem europäischen
Land gelingen wird, diesen gesundheitsschädlichen Trend, entsprechend der Vorgaben der WHO, bis zum Jahr 2025 umzukehren.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 3.5.2022
Vegetarisch ernährte Kinder neigen eher zu Untergewicht
Im Vergleich zu Fleischessern sind minderjährige Vegetarier doppelt so
häufig untergewichtig. Wichtige Nährstoffe fehlen ihnen nicht. Die
Studie weist allerdings Schwächen auf.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:
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(in englischer Sprache)
Quelle:Paediatrics,2.5.2022
Covid-19: eine Begleittherapie mit hochdosiertm Vitamin D3 stärkt die
Immunabwehr und verkürzt die Krankenhaus-Verweildauer
In einer im Fachblatt Biomedicine and Pharmacotherapy
veröffentlichten Studie zeigte sich, dass eine über zwei Wochen
durchgeführte tägliche Zusatztherapie mit 10.000 IU Vitamin D3
bei Patienten mit SARS-CoV-2 bedingter Lungenentzündung
- im Vergleich zu Patienten, die nur
2.000 IU Vitamin-D3 erhalten hatten
- zu einem Anstieg der entzündungshemmenden Zytokine IL-10 und der CD4+ T Abwehr-Zellen
sowie einer Abnahme der Krankenhaus-
Verweildauer führte .
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(in englischer Sprache)
Quelle: Biomedicine and Pharmacotherapy, 14.4.2022
Einfache Diagnose eines die Gesundheit gefährdenden
Übergewichts
Das britische National Institute for Health and
Care Excellence (NICE) empfiehlt in ihren überarbeiteten Richtlinien
allen Erwachsenen mit einem Body Mass Index (BMI) unter 35 ihren
Bauchumfang (Waist) zu messen. Dieser sollte nicht mehr als 50% der
Körpergröße betragen.
Wird diese Grenze überschritten, so erhöht sich das
Risiko für Diabetes Typ 2, bzw. für gefährliche Herz-Kreislaufkrankheiten.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 23.4.2022
Einfluß des Biorythmus auf
das Abnehmen: welche Diät-Variante führt
zu einer größeren Gewichtsreduktion?
Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie
untersuchte die Frage, ob eine
kalorienreduzierte Diät dann zu einem höheren
Gewichtsverlust führt, wenn die
tägliche Nahrungsaufnahme auf einen
begrenzten Zeitraum beschränkt wird.
Verglichen wurde die erreichte
Gewichtsabnahme mit Patienten der Kontrollgruppe, die die reduzierte
Kalorienmenge innerhalb eines Tages essen konnten - wann immer
sie wollten.
Es zeigte sich, dass sich die in
12 Monaten erreichte Gewichtsabnahme von durchschnittlich
6-8 Kilogramm bei den beiden Diät-Varianten
statistisch nicht signifikant unterschied.
Auch die anderen untersuchten Parameter wie Menge des Körperfetts, Blutdruck
oder das Risiko metabolischer
Krankheiten waren in beiden Diät-Gruppen nahezu gleich. Das
bestätigt die Richtigkeit der alte
Bauernregel "Du willst abnehmen? Dann
friss die Hälfte (FDH)".
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 21.4.2022
Magersucht: bei Jugendlichen
Was Eltern tun können, wenn ihr Kind
immer dünner wird
Die Zahl der magersüchtigen Kinder und Jugendlichen ist während der
Pandemie stark gestiegen – besonders bei den unter 14-Jährigen.
Welche Warnsignale sollten Eltern kennen? Und wie können sie helfen?
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel online, 15.02.2022, 19.50 Uhr
Propolis und Bienenhonig sind bei Covid-19 wertvolle Begleitmedikamente
Insgesamt wurden in der im Fachblatt Journal of integrative medicine
analysierten Meta-Studie 15 Einzelstudien ausgewertet. Die Daten zeigten,
dass eine die Standardtherapie begleitende Gabe von Propolis und
Bienenhonig offenbar in der Lage ist, die Symptome von Covid-19 zu
bessern und die Virenlast im Vergeich zu den Kontrollgruppe schneller
zu reduzieren. Propolis ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse
mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung.
Die Autoren regen für die Zukunft an, größere Studien durchzuführen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Integrative medicine, 31.1.2022
Änderungen der Ernährungsgewohnheiten können das Leben um bis zu zehn
Jahren verlängern
Je früher im Leben Ernährungsgewohnheiten geändert werden, um so größer
ist der Nutzeffekt und die Verlängerung der Lebenserwartung. Zu diesem
Schluß kam eine in Skadinavien durchgeführte Studie, deren Ergebnise im
Fachblatt PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Die Studie basierte
auf Metastudien und auf Daten der Global Burden of Disease Studie
(2019). Die Forscher stellen einen Kalkulator online zur Verfügung, mit
dessen Hilfe Änderungen der Ernährungsgewohnheiten in statistisch
gewonnene Lebensjahre umgerechnet werden können.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine, 8.2.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Calculator
Mikroplastik verunreinigt Mineralwasser
Forscher der New York State Universität haben im Auftrag der
Journalisten-Organisation Orb Media 259 Flaschen Mineralwasser
analysiert - darunter bekannte Marken wie Nestle Pure Life,
Evian und San Pellegrino. Nur 17 der untersuchten
259 Flaschen waren frei von Plastikteilchen - darunter kein Markenprodukt.
Gefunden wurde Plastik wie Rayon und Polyaethylen - doppelt so
viel wie in normalem Leitungswasser.
Diese Verunreinigungen wurden sogar
in Mineralwasser gefunden, das in Glasflaschen ausgeliefert wurde. Die
stärkste Verunreinigung wurde bei der Analyse der Luxusmarke
Nestle Pure Life gefunden -10,390 Teile in einem Liter
Trinkwasser. Ähnliche Untersuchungen
wurden auch in Deutschland durchgeführt - mit ähnlich negativen
Test-Ergebnissen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Orb Media
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(in englischer Sprache)
Quelle:Stiftung Warentest, 7.7.2021
Smoothies: Angeblich gesunde Drinks
Warentester finden in vielen Smoothies zu viel Zucker
Die Tester der Zeitschrift »Öko-Test« haben die als gesund
geltenden Smoothies unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis ist ernüchternd:
Pestizide, wenig Vitamin C, dafür aber schädlicher Zucker im Überfluss.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online,27.1.2022
Nahrungsergänzungsmittel Curcumin lindert Covid-19-Symptome
In einer im Fachblatt Phytotherapy Research veröffentlichten
Studie konnte gezeigt werden, dass die Gabe von Curcumin die Symptome
von Covid-19 bessert und sich positiv auf die Sauerstoffsättigung der
Blutes der Covid-19-Patienten auswirkt. Curcuminoide sind
sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die aus dem Wurzelstock (Rhizom)
verschiedener Curcuma-Arten gewonnen werden.
Curcumin, so die Forscher, ist daher bei Covid-19 als gut
verträgliche Begleittherapie
geeignet.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Phytotherapy Research, 12.1.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.
21.12.2020
Viele tausend Menschen sterben in jedem Jahr an den Folgen
einer Blutvergiftung. Kann Vitamin C helfen?
Viele intensiv-medizinisch
tätige Ärzte hoffen, dass die Gabe hochdosierten
Vitamin C das bei einem septischen Schock sehr hohe Sterberisiko
senken kann. Doch jetzt zeigten die Ergebnisse einer im Fachblatt
Critical Care Medicine veröffentlichten
Therapie-Studie, dass Vitamin C
keinen Einfluss auf die Letalität des septischen Schocks hat.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Critical care medicine,
Detox
Mythos Entgiften
Sich von schädlichem Ballast befreien, vitaler fühlen, ein paar Pfunde verlieren –
mit Detox soll es endlich klappen.Doch das ist
unwissenschaftlicher Humbug. Was stattdessen hilft.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Test, 15.12.2021
Hohe Dosen von Omega-3-Fischöl erhöhen das
Risiko für Vorhofflimmern - eine gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Eine im Fachblatt Circulation veröffentlichte Metastudie ergab,
dass die Langzeit-Einnahme hoher Dosen von
Omega-3-Fischöl (mehr als 1 Gramm pro Tag) das Risiko für Vorhofflimmern
und Schlaganfälle statistisch signifikant erhöht. Da die Fettsäuren als
Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich sind, besteht die Gefahr
der Überdosierung.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Circulation, 21.12.2021
Covid-19: wie Übergewicht die Infektion befeuert
Dass Immunsystem und Stoffwechsel eng miteinander verbunden sind,
zeigt Sars-CoV-2 eindrücklich. Im Zentrum steht ein Sensorsystem, mit
dem der Körper die Entzündung reguliert.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung.16.12.2021
Probiotika sind für die Covid-19-Therapie nicht geeignet.
Sie bessern lediglich die bei Covis-19 oft auftretenden Durchfälle
Im Fachblatt Probiotics Antimicrob Proteins wurde eine Studie
veröffentlicht, in deren Verlauf jeweils rund 100
an einer Lungenentzündung erkrankte Covid-19-Patienten entweder zufallsgesteuert,
Lacticaseibacillus rhamnosus PDV 1705, Bifidobacterium bifidum PDV
0903, Bifidobacterium longum subsp. infantis PDV 1911, und
Bifidobacterium longum subsp. longum PDV 2301 erhielten oder der Kontrollgruppe
zugeteilt wurden.
Es zeigte sich am Ende der Studienzeit, dass das
Kombi-Probiotikum keinerlei positive Auswirkungen auf den
Krankheitsverlauf und das Sterberisiko hatten - ausser, dass es,
wie für Probiotika nicht unüblich, auftretende Durchfälle besserte.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Probiotics Antimicrob Proteins, 13.10.2021
Freispruch: Kaffee erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen nicht.
Ganz im Gegenteil
Eine große im Fachblatt JAMA Internal Medicine publizierte Studie entlastete
den oft als gefährlich für die Herzfunktion eingestuften Kaffee völlig. Die Ergebnisse
der Untersuchung, in der die Daten von mehr als 300.000 Personen ausgewertet wurden, zeigten,
dass Kaffekonsum das Risiko für Herzrhythmusstörungen nicht, wie
oft befürchtet, erhöht. Ganz im Gegenteil.
Die Analyse machte vielmehr deutlich, dass das
Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen pro zusätzlich
getrunkener Tasse Kaffee sogar um 3%
abnahm. Selbst bekannte genetische Varianten des Kaffee-Abbaus erhöhten das Herz-Risiko nicht.
Es gibt also dem Anschein nach keinen medizinischen Grund, den Kaffee-Konsum einzuschränken.
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(in englischer Sprache)
Quelle: 19.7.2021
Hanf bietet gesundes und nachhaltiges Eiweiß
Um mehr Menschen von Fleischersatzprodukten zu überzeugen, braucht es neue pflanzliche
Proteinquellen sowie clevere Methoden, um sie zu erschließen. Hier entpuppt sich Hanf
als einer der Spitzenreiter in Sachen vielseitig einsetzbare Nutzpflanzen.
Der Nutzhanf für die Lebensmittelproduktion ist dabei frei von der berauschenden
Wirkung. Die psychoaktive Substanz THC ist in dem Hanf für die Lebensmittelindustrie
so gut wie nicht mehr vorhanden.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Heilpraxis Net, 17.9.2021
Weltweit nehmen
Millionen von Menschen Vitamin D3
in Form freiverkäuflicher
Nahrungsergänzungsmittel ein - der
wissenschaftlich belegte Nutzeffekt ist aber
nach Meinung vieler Experten eher fraglich
Die als industriefern geltende NGO U.S. Preventive Services Task
Force hat die zu Vitamin-D3 vorliegenden Daten kritisch analysiert
und kam zu der Empfehlung, dass die verfügbaren Studienergebnisse bei gesunden, asymptomatischen und nichtschwangeren Erwachsenen
eine allgemeine Empfehlung für die
prophylaktische Einnahme von Vitamin D3 nicht
ausgesprochen werden kann. Das gilt nach Meinung der werbefreien
deutschen Zeitschrift
"Gute Pillen - schlechte Pillen" auch für Erwachsene bei denen niedrige
Vitamin-D3-Werte gemesssen wurden. Daher spricht sich die pharmakritische
Zeitschrift auch gegen die häufig beworbenen Vitamin-D-3-Bluttests aus.
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(in englischer Sprache)
Quelle:U.S.-Preventive Services Task Force, 13.4.2021
Ewige
Berg und Talfahrt der Hoffnung: Vitamin D3 und
Covid-19
Viele Studien haben in der Vergangenheit untersucht, ob sich
der Verlauf von Covid-19 durch eine
Supplementation mit Vitamin D3
positiv beeinflussen läßt. Die Ergebnisse der Studien fielen widersprüchlich aus.
Ärzte und Patienten sind daher verunsichert.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt Diabetes
& Metabolic
Syndrome veröffentlichten Studie eine Metastudie publiziert in der 5 qualitativ hochwertige,
davon 3 zufallsgesteuerte Untersuchungen ausgewertet wurden an denen 467 Patienten teilgenommen hatten.
Das Ergebnis fiel enttäuschend aus: es zeigte sich nämlich, dass eine Vitamin D3 Supplementation nicht
wie erhofft in der Lage war, die Covid-19 Mortalität und die Zahl der auf
Intensivstationen eingewiesenen oder mechanisch beatmeten Patienten zu senken.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Diabetes Á Metabolic Syndrome, 28.6.2021
Was kann man gegen die lebensbedrohliche "Verkalkung" der Herzkranz-Arterien tun?
Blutfettsenker aus der Gruppe der Statine sind mittlerweile zu einer Art "Volksnahrungsmittel" geworden.
Zumindest bei der Sekundärprophylaxe nach einem ersten Herzinfarkt kommen sie
weltweit erfolgreich zum Einsatz.
Die Verwendung als Mittel der
Primärprophylaxe ist umstritten und weniger
gebräuchlich.
Ähnlich umstritten ist die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren
(z.B. Fischöl in Form von Nahrungsergänzungsmitteln). Jetzt wurde
in einer im Fachblatt American Journal of Cardiology veröffentlichter Metastudie (in die 8 Studien
einflossen) mit Hilfe verschiedener bildgebender Verfahren der Beweis erbracht, dass sich mit einer
Kombination aus der Einnahme von Omega-3-Fettsäuren und Statinen die lebensbedrohlichen Kalkablagerungen in den
Koronararterien sehr effektiv stoppen bzw.
gar teilweise zurückentwickeln läßt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:American Journal of Cardiology, 25.5.2021
Hochdosierte Omega-3-Fettsäure DHA senkt
bei einigen Schwangeren das Risiko für Frühgeburten um die
Hälfte
Eine Expertenkommission der EU empfielt Schwangeren die Einnahme von 200mg DHA
(Docosahexaensäure)
pro Tag, um de Entwicklung des
Gehirns und der Augen der
Ungeborenen zu fördern. Ausserdem
soll die Omega-3-Fettsäure DHA auch
das Risiko für Frühgeburten
(Entbindung vor der 35.
Schwangerschaftswoche) und
weitere Schwangerschaftskomplikationen
senken.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt
The Lancet veröffentlichten
Studie (1.100 Teilnehmerinnen) gezeigt, dass speziell
Schwangere, die zu Beginn der
Schwangerschaft einen niedrigen
DHA-Blutspiegel aufwiesen,
durch die Zufuhr von täglich 1000mg
DHA das Risiko für eine
Frühgeburt um die Hälfte absenken können.
Doch Vorsicht: das deutsche Bundesinstitut
für Risikobewertungen rät bei
Nicht-schwangeren Personen von der Zufuhr von
DHA als Nahrungsergänzungsmittel ab
und weist auf verschiedene Risiken
hin, die über eine Erhöhung
des "bösen" LDL-Cholesterins von
Omega-3-Fettsäuren ausgehen können.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA, Mai 2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Presseinformation der National Instituts of Health der USA,
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: The Lancet, 17.5.2021
Neue Studie widerspricht der weit
verbreiteten Annahme, dass ein Mangel an Vitamin-D3 das Risiko für
eine Covid-19-Erkrankung erhöht
Im Fachblatt JAMA wurde eine Studie veröffentlicht, in der kein Zusammenhang eines niedrigen
Vitamin-D-Blutspiegels und einem erhöhten Risiko für Covid-19
nachgewiesen werden konnte. Wird dem Körper
Vitamin-D über freiverkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel zugeführt, ohne
dass ein tatsächlich ein Vitaminmangel
vorliegt, dann erhöht dies unter anderem das
Risiko für Nierensteine. Die
ungezielte Selbsttherapie eines vermuteten
Vitaminmangels ist daher eher
kontraproduktiv.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 22.5.2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA 21.5.2021
Gesunde Ernährung - was
ist das eigentlich?
Deutsche geben mehr Geld für Obst und Gemüse aus als für Fleisch und Fisch
Erstmals haben Obst und Gemüse einen größeren Anteil am Einkaufskorb als Fleisch und Fisch. Liegt es an neuen
Ernährungsgewohnheiten der
umdenkenden Menschen, der wachsenden Zahl der Vegetarier – oder schlicht an Preisänderungen?
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 21.5.2021
Fünf
weit verbreitete Mythen im Umfeld der gesunden Ernährung
Kartoffeln machen dick, nichts geht über Rohkost, Entgiften stärkt das Immunsystem: Über Ernährung
kursieren hartnäckige Irrtümer. Die Süddeutsche Zeitung erklärt, wo Umdenken angesagt ist.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Magazin der Süddeutschen Zeitung,28.4.2021
Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (Fischöl),
bzw.
von Vitamin D3 ist nicht
geeignet, das Risiko für im Alter häufig drohende Herzrhythmusstörungen
vom Typ Vorhofflimmern zu vermindern
Viele ältere Menschen entwickeln eine
Herzrhythmusstörung vom Typ Vorhofflimmern und haben dadurch ein erhöhtes
Schlaganfall-Risiko. Um das Risiko für diese weit verbreiteten
Herzkrankheit zu senken, verordnen viele Ärzte vorbeugend
Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel, bzw.
Vitamin D3.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie, an der
über fünf Jahre rund 28.000 ältere Menschen teilgenommen haben, dass weder die Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren, noch von Vitamin D3, im Vergleich zu Plazebo, in der Lage war,
das Risiko für Vorhofflimmern abzusenken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 16.3.2021
"Intervallfasten"erwies sich als reiner Unsinn
Es galt, gilt und wird wahrscheinlich in alle Ewigkeit gelten - wer abnehmen will,
sollte nach der ehernen Regel leben "Friss die Häfte".
Kürzlich hat eine im Fachblatt
JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie (The TREAT Randomized Clinical Trial) -
ähnlich wie frühere wissenschaftliche
Ernährungs-Studien andeuteten - eindeutig bewiesen, dass es nicht darauf ankommt, wann gegessen
wird, sondern in erster Linie darauf, wieviel Energie dem Körper
innerhalb von 24 Stunden, in Form von Nährstoffen
zugeführt wird. Natürlich immer in enger
ursächlichr Relation zur Menge der in 24
Stunden verbrauchten Energie.
Damit erwies sich die Mode-Diät im Rahmen
des Versuchs überflüssige Pfunde zu
verlieren als nicht erfolgreicher als die
"Normal-Ernährung", bei der die Kalorien dem
Körper über den ganzen Tag verteilt
zugeführt werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine,
28.8.2020
Wenig beachtet: der angebliche "Dickmacher" Käse ist längst rehabilitiert
und gilt heute bei Experten eher als gesund
Käse galt lange Zeit als lecker - aber ungesund. Aufgrund des relativ hohen Fett-
und Kalorien-Gehalts wurde Käse
seit Jahrzehnten für die ungewollte Zunahme an Körpergewicht und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten
verantwortlich gemacht.
Doch mittlerweile- so resümiert das Nachrichtenmagezin WIRED - haben diverse wissenschaftlich
hochwertige Ernährungsstudien den Beweis erbracht, dass Käse weder dick macht, noch ungesund für das Herz ist.
Wer mag, kann daher unbesorgt das fermentierte Milchprodukt zu sich nehmen.
Es beweist sich wieder einmal, dass Kalorien
eben nicht wie lange angenommen gleich Kalorien sind. Es gibt offenbar noch viele Faktoren,
die in Hinsicht auf das Körpergwicht und die Herz- und Kreislauf
-Gesundheit eine Rolle spielen - aber bisher von den Ernährungsforschern
noch nicht wirklich verstanden werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: WIRED, 23.2.2021
Krieg dem JoJo-Effekt:
Neue Methode um auf Dauer Körpergewicht abzubauen?
Im Fachblatt New England Journal of Medicine wurde eine Studie
veröffentlicht, die eine neue Methode des Abnehmens vorstellt. Eine Gruppe von
Übergewichtigen hatte über 68 Wochen einmal in der Woche
den Wirkstoff Semiglutide injiziert bekommen - ein
Medikament, das zur Behandlung von Diabetes Typ 2 zugelassen ist.
Während die Patienten der Plazebo-Gruppe in 68 Wochen aufgrund der
gleichzeitig angewandten kalorienreduzierten
Diät nur 2,4% ihres Körpergewichts abgenommen hatten, waren es in der
Semiglitide Gruppe immerhin 14,9% - mehr als mit anderen nicht-operativen Methoden
wie Magenverkleinerungen zu erzielen ist.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,10.2.2021
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung,15.2.2021
Ernährung: Der fulminante Aufstieg des Rapsöls
Rapsöl galt früher als minderwertiges
Öl armer Leute. Heute ist es mit seinem nussigen Geschmack der Deutschen liebstes Öl.
Aus gutem Grund. Denn es hat manche hervorragende Eigenschaft.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 7.2.2021
Covid-19 Vorbeugung und Therapie: Hin und Her beim Vitamin D3
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE hat das vorhandene Datenmaterial analysiert und kam
zu dem enttäuschenden Schluss: »Derzeit liegen keine Argumente vor, die eine Supplementation von Vitamin D bei Personen mit
adäquatem Vitamin-D-Status mit dem Ziel der Prävention einer Sars-CoV-2-Infektion oder der Verringerung des
Schweregrades einer Covid-19-Erkrankung begründen können.«
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 10.2.2021
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung,Fachinformation,11.1.2021
Dr. Fauci - Chefberater
der US-Präsidenten - empfiehlt aus eigener
Erfahrung zur Covid-19-Vorbeugung Vitamin D3 und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, Spitzen Prävention, 20.10.20
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: NZZ, 25.10.20
Herz-Kreislauf-Krankheiten: Cholesterin - der Streit geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die einen
ist das eine Lüge übergriffiger
Gesunsheitsapostel - für die anderen
ist diese These die am besten dokumentierte Theorie der
Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 29.9.2017
Eindeutig belegt: Grüner Tee ist gesund für Herz und Kreislauf
Grüner Tee besteht aus den jungen Blättern und Blattknospen
von Camellia sinensis. Er enthält er einige hundert verschiedene Inhaltsstoffe,
darunter die Bitterstoffe Catechine.
Professor Mario Lorenz von der Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Charité Berlin
hat sich dem Grüntee bereits in einigen Forschungsvorhaben gewidmet.
Im Jahr 2017 kam er mit Kollegen zu dem Schluss: Es liegt eher nicht an
den
gelobten Catechinen, dass grüner Tee die Blutgefäße elastisch hält und damit gut für Herz
und Kreislauf ist. »In einem Vergleich schnitt der grüne Tee als Heißgetränk deutlich
besser ab als catechinhaltiger Grünteeextrakt«, sagt Lorenz.
Es müsse also ein anderer Wirkstoff verantwortlich sein. Doch welcher, das ist bis heute
unklar. Sicher sei nur: »Aufgebrühter grüner Tee hatte eine messbare Wirkung auf die
Blutgefäße.«
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 17.12.2020
Die richtige Säuglingsernährung ist in den ersten Lebenstagen
wichtig, um ein späteres Asthma zu vermeiden
Wenn Mütter darauf verzichten, die Brusternährung ihrer neugeborenen Kinden
in den ersten drei Lebenstagen durch die Gabe von Kuhmilch haltiger
Säuglingsnahrung zu ergänzen, dann haben diese Kinder
später
ein deutlich vermindertes Risiko an Asthma- und allergisch bedingte
Atmungsbehinderungen zu
erkranken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 1.10.20
Das Risiko von Kuhmilchallergien lässt sich senken
Werden Säuglinge im Alter von 1-2 Monaten mit
kleinen Mengen Kuhmilch gefüttert, so lassen sich viele später
zu erwartende Kuhmilchallergien vermeiden. In einer Studie, an der
491 Säuglinge teilnahmen, zeigte sich, dass der frühe Kontakt zu Kuhmilch in der Lage war, dass Risiko
für im 6. Lebensmonat auftretenden Kuhmilchallergien um 6% zu senken.
Die Säuglinge der Kontrollgruppe erhielten statt
Kuhmilch kleine Mengen Sojamailch.
In beiden Gruppen wurden die Kinder bis zum 6.
Lebensmonat gestillt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: J Allergy Clin Immunol. 2020 Sep 2
Omega-3-Fettsäuren
(Fischöl) senken, im Vergleich zu Mais-Öl,
bei Risiko-Patienten das Herz-Kreislaufrisiko
nicht
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine in 22 Ländern an 675
Krankenhäusern durchgeführte Studie veröffentlicht,
in der
die Daten von 13.078 Patienten ausgewertet
wurden. Die Studienteilnehmer hatten
alle ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankungen
und wurden daher mit einem Blutfettsenker aus der Familie der Statine behandelt.
Es zeigte sich am Ende der Studie (nach 3-6 Jahren), dass die Gabe von
Omega-3-Fettsäuren,
im Vergleich zu Mais-Öl, bei
Risikopatienten das Herz-Kreislaufrisiko nicht
absenken konnte. Fazit der Studie: Omega-3-Fettsäuren sind für die Prophylaxe
schwerer Herz-Kreislauferkrankungen nicht besser
geeignet als Mais-Öl.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA 15.11.20
Vitamin D3, Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) oder
intensives Krafttraining konnten bei Senioren den
allgemeinen Gesundheitsstatus nicht verbessern
Viele ältere Menschen versuchen ihre Gesundheit durch die Einnahme
von Vitaminen, Nahrungsergänzungmitteln , bzw.
durch Kafttraining zu
verbessern.
Doch jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA
veröffentlichte Studie, dass die beliebte Einnahme
von Vitamin D,
bzw. Omega-3-Fettsäuren über drei Jahre oder
intensives Krafttraining nicht in der Lage war,
bei ansonsten gesunden Senioren die Blutdruckwerte zu
senken oder das Risiko für
Knochenbrüche, Infektionen, bzw. die
körperliche und geistige Leistungskraft
statistisch signifikant zu verbessern.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 10.11.20
US-Chefberater Dr. Fauci empfiehlt zur Covid-19-Vorbeugung
Vitamin D und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
Intervallfasten ist nicht wirksamer als andere kalorienreduzierte
Diätformen
Übergewichtige und ihre Diät-Berater setzten
gleichermaßen große Hoffnungen auf das sog.
Intervallfasten, bei dem die
Abnahmewilligen nur zu bestimmten Zeiten essen
dürfen. Warum dies das Abnehmen in besonders
hohem Maß fördern soll, wird mit
unterschiedlichen - wissenschaftlich nicht
überzeugenden Theorien - erklärt. Jetzt hat eine im Fachjournal
JAMA Internal Medicine veröffentlichte
Studie gezeigt, dass das Intervallfasten nicht
zu mehr erwünschtem Gewichtsverlust fühte als
das in der Kontrollgruppe beibehaltene übliche
Essen ohne zeitliche Restriktionen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 28.9.2020
Starkes Übergewicht erhöht bei Covid-19 das Sterberisiko deutlich
Eine in Großbritannien durchgeführte Studie (Public Health England Report) zeigte, dass ein Bodymass-Index (BMI) von 35-40
bei Covid-19 das Sterberisiko um 40% erhöht. Ist der BMI höher als 40, nimmt das Sterberisiko
sogar um bis zu 90% zu
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 27.7.2020
Diät: Ersatz von tierischem Eiweiss durch Pflanzeneiweiss
vermindert - auf individueller Ebene und
nicht vorhersagbar - das allgemeine Sterberisiko
In einer grossen, mehrjährigen
prospektiven Kohortenstudie ( US
National Institutes of Health–AARP Diet
and Health Study ) analysierten die
Autoren der im Fachjournal JAMA
Internal Medicine
publizierten Untersuchung die Daten von
416.104 Frauen und Männern.
Mit Blick auf eine die Gesundheit
fördernde Ernährung fanden die Forscher
heraus, dass Menschen in deren Nahrung
ein um 3% höherer Anteil pflanzlicher
Eiweisse enthalten ist, ein rund 10%
niedrigeres allgemeines und
Herz-Kreislauf-Sterberisiko haben als
jene Studienteilnehmer, die mehr
tierisches Eiweiss zu sich nahmen.
Obgleich die über durchschnittlich 16
Jahre registrierten Unterschiede in der
Sterblichkeit mit rund 10% nur klein
waren, lohnt es sich auf
individueller Ebene über eine
Modifikation der eigenen Ernährung
nachzudenken. Sie kann im Einzelfall
eine Frage von Leben und Tod darstellen
- allerdings nicht voraussagbar. Fazit:
wer ohnehin gerne Obst und Gemüse isst,
hat nun auch einen rational
nachvollziehbaren Grund, diese
Tendenz eher zu verstärken.
mehr lesen
(in
englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 13 Juli 2020
Gesunde Kinder: Was viele Frauen nicht wissen
- ein Mangel an Folsäure sollte schon vor Beginn einer
Schwangerschaft durch die Einnahme
freiverkäuflicher Folsäure-Tabletten ausgeglichen werden
Dafür gibt es die in jeder Apotheke
die "Pille zur Anti-Baby-Pille".
Die häufigste Nebenwirkung bei
langjähriger Einnahme einer
Antibabypillei st ein Mangel an
B-Vitaminen, insbesondere an Folsäure.
Vielen Frauen ist
dies noch nicht bekannt. - oder sie
ignorieren diese Erkenntnis und riskieren so
die Geburt eines schwer missgebildeten
Kindes.
Der
Folsäuremangel entsteht, weil
die in
Antibabypillen enthaltenen Östrogene die Funktion
des Enzyms Folatkonjugase in der Schleimhaut des Dünndarms
hemmt. Deshalb kann die in vielen Nahrungsmitteln
in ausreichender Menge enthaltene Folsäure vom Körper nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden und wird
daher, zu einem großen Teil ungenutzt, ausgeschieden.
Frauen, die über
viele Jahre hinweg regelmäßig orale Kontrazeptiva
eingenommen haben, riskieren, dass sie
bis zu 40 % weniger Folsäure im Blut haben, als es dem gesunden
Durchschnitt der Frauen entspricht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Newsmeldung Sanorell, 28.5.20
Traditionelle Chinesische Pflanzenmedizin
erwies sich bei Covid-19 als wirksam
Im Fachblatt Phytomedicine (Pflanzenmedizin)
wurden die Ergebnisse einer Therapiestudie veröffentlicht,
die zu dem Ergebnis kam, dass das traditionelle
Pflanzenmedikament Lianhuaqingwen die klinischen Symptome von Covid-19
schnell bessert. An mehreren Zentren wurden 142 von insgesmt
284 Patienten mit dem Medikament mit dem unaussprechlichen
Namen behandelt. Es zeigte sich, dass sich der
Gesundheitszustand bei den Patienten in der
Lianhuaqingwen-Gruppe deutlich schneller besserte als
bei den Patienten der Kontrollgruppe (7 statt 10 Tage).
Besonders hervorgehoben wurden die Symptome Fieber,
Schwäche, und Husten. Auch im Lungen CT zeigte sich eine
schnellere Erholung. Die alternative Therapie wirkte sich
aber nicht auf den Anteil der Fälle aus, in dem sich
aus der leichten Form der Erkrankung ein schwerer Verlauf
entwickelte. Die Therapie erwies sich als gut verträglich
und sicher ud eignet sich daher als begleitende Therapie..
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Phytomedicine, 2020 May 16;153242.
National Library of Medicine
Organisch erzeugte Lebensmittel senken das
allgemeine Krebsrisiko geringfügig - insbesondere das
Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Ein französisches Forscherteam
veröffentliche im Fachblatt JAMA
Internal Medicine die Ergebnise der
Internet basierten Studie The
NutriNet-Santé an der 68.946
Patienten - 78% davon Frauen - teilgenommen
hatten. Die Studiendauer lag bei nahezu 5
Jahren. Es zeigte sich, dass die
Studienteilnehmer, die einen größeren Anteil
von Bio-Nahrung angegeben hatten, eine
geringfügig vermindertes statistisches
Krebsrisiko (-0.6%) hatten. Es wurden
1.340 Erst-Krebserkrankungen registriert.
Den Forschern fiel besonders ein
erniedrigtes Brustkrebsrisiko auf. Der
Nutzen der Bio-Nahrung ist geringfügig. Aber
zumindest konnte belegt werden, dass
Bio-Nahrung mit Blick auf bösartige Tumore
keinen Schaden anrichtet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Kokosnuss-Öl schadet der Gesundheit
Auch in Deutschland wird immer mehr aus
den Tropen stammendes Kokosnussöl
verbraucht. Es wird von den Produzenten als
gesundes Naturprodukt beworben . Doch anders
als einheimische Pflanzenöle erhöht es
aufgrund des hohen Anteils an gesättigten
Fettsäuren die Blutkonzentration den "bösen"
LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins.
Im Fachblatt Circulation wurde eine
Metastudie veröffentlicht, in der die
Ergebnisse von 16 Diät-Studien kombiniert
ausgewertet wurden. An den Studien nahmen
nahezu 800 gesunde Freiwillige teil. Seither
heisst es : Vorsicht beim Verbrauch von Kokosnussöl.
Das Risiko für bedrohliche
Herzkreislauferkrankungen nimmt um 5-6% zu.
Kokosnussöl ist auch nicht für eine
gewichtsreduzierende Diät geeignet.
Vom Verbrauch dieses Pflanzenöls zur
Vorbeugung von Herz-Kreislazuferkrankungen
kan nur abgeraten werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 08.4.20
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 13.1.2020
Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fischöl-Kapseln)
verbessern bei gesunden jungen Männern die
Hoden-Funktion und speziell die Qualität
ihres Spermas
Seit Jahren wird von Wissenschaftlern in
Studien ein Rückgang der
Samenqualität und der allgmeinen
Hodenfunktion gefunden.
Die Ursachen sind unklar. Es zeigte sich,
dass die längerfristige Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren in Form von
Fischöl-Kapseln bei unfruchtbaren Männern zu
einer Verbesserung der Samenqualität führt.
Unklar blieb, wie sich die
Omega-3-Fettsäuren auf die Hodenfunktion
gesunder junger Männer auswirkt. Jetzt haben
dänische Forscher in einer Studie 1,679
Männer untersucht, von denen 98 in den
vergangenen Monaten ein
Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten,
das Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) enthielt.
Es zeigte sichin der im JAMA Network open
publizierten Studie, dass die jungen
gesunden Männer, die Omega-3-Fettsäuren
eingenommen hatten, eine deutlich bessere
Hodenfunktion hatten als die Männer der
Kontrollgruppe.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open 3.1.2020
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative
zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der
renommierte Alkoholforscher Professor
Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im
Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
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Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
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Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
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Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
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Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
Die Ratschläge sind gut gemeint: 650 Gramm
Obst und Gemüse
über den Tag verteilt versorgen den Organismus mit der
erforderlichen Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch
wie sieht es in der Realität aus? Wird die notwendige Menge
tatsächlich erreicht, um Gesundheit zu erhalten und
Krankheit zu verhindern? Darüber befragten wir Dr.
Marie-Luise Hanus, Fachärztin für Allgemeinmedizin,
Naturheilverfahren, Ernährungs- und Umweltmedizin.
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Quelle: werbende Newsmeldung, Sanorell Pharma, 4.9.2019
Fleischkonsum: verwirrendes Hin und Her bei Ernährungsempfehlungen
In der Vergangenheit galt als ausgemacht, dass ein
hoher Anteil von rotem Fleisch in der Nahrung das
individuelle Risiko erhöht, an
Darmkrebs oder
Herzinfarkt zu erkranken.
Daher wurde den Menschen angeraten möglichst wenig rotes Fleisch
und Wurst zu essen. Doch nun hat ein Forscherteam das vorhandene Datenmaterial
erneut analysiert und kam zu einem anderen Schluß. Aufgrund
der im Fachblatt Annals of Internal Medicine
veröffentlichten Daten kamen die Wissenschaftler zu
der Empfehlung (Nutritional Recommendations (NutriRECS)
Consortium), dass Erwachsene unbesorgt jene Menge rotes Fleisch
und Wurst weiter essen können, an die sie gewöhnt sind und
die sie mögen. Die positiven Folgen der erhöhten
Lebensqualität gleicht wahrscheinlich das geringgradig erhöhte Krankheitsrisiko wieder
aus. Fragen des Tierwohls und Umweltaspekte wurden bei den
Empfehlungen nicht berücksichtigt.
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Quelle: Annals of Internal Medicine, Nutritional
Recommendations (NutriRECS) Consortiumonline
15 Schüler mit Goldregen-Vergiftung im Krankenhaus. Doch es gibt mehr giftige Pflanzen
Kann eine Erdnuss-Allergie durch das früzeitige essen von Erdnüssen verhindert werden?
Die meisten sprudelnden Mineralwassen überzeugen Deutschland weit im ÖKO-Test.
In 14 Produkten wiesen die Analyse-Labore jedoch Substanzen nach, die das ÖKO-Test-Magazin kritisiert – darunter kaum vermeidbare Abbauprodukte von Pestiziden, bzw. von Naturstoffen wie Uran und Nickel. Doch diese minimalen Verunreinigungen gefährden die Gesundheit im individuellen Einzelfall nicht.
Bisher ist keine Therapie bekannt, die den naürlichenn Verlauf der Erkrankung nachweisbar positiv beeinflussen kann und daher für eine ursächlich wirkende Dauertherapie geeignet ist.
In regelmäßigen Abständen werden der Öffentlichkeit aber angebliche Wundermedikamente präsentiert, mit deren Hilfe die Gelenkschmerzen erfolgreich und dauerhaft vermindert werden können. In letzter Zeit ist das Omega-3-reiche Krill-Öl zum großen medizinischen und kommerziellen Hoffnungsträger geworden.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA publizierte Therapiestudie allerdings, dass Krill-Öl bei Kniegelenks-Verschleiß nicht besser schmerzlindernd wirkt, als das zum Vergleich herangezogene Scheinmedikament. Die Empfehlung Krill-Öl bei Kniearthrose als Schmerzblocker einzusetzen, ist somit zum jetzigen Zeitpunkt wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.
Es kommt hinzu, dass der in Industriemaßstab erfolgte Fang von Krill dessen Überlebenschancen deutlich vermindert und zahllosen Meerestieren ihre Existenzgrundlage entzieht - mit unabsehbaren Konsequenzen auch für die Menschen, deren Überleben in zunehmendem Maß vom Fischfang abhängt.
Was vom Vortag übrig blieb
Das Bundesinsitut für Risikobewertung (BfR) und verschiedene Medien warnen: In seltenen Fällen erhöht sich nach einer Bacillus cereus Infektion das Mortalitäts-Risiko dramatisch. Gekochte und bereits zubereitete Speisen sollten daher spätestens nach 2-3 Tagen verzehrt werden.
Schon ein Softdrink pro Tag erhöht das statistische Diabetesrisiko um rund ein Drittel.
Zuckerkranke haben aber bekanntlich auf ihre Lebenszeit betrachtet ein deutlich erhöhtes Herz-Kreislauf-Sterberisiko.
Nachdem das Unternehmen Kobayashi Pharmaceutical einen möglichen Zusammenhang mit dem Nahrungsergänzungsmittel gemeldet hat, haben die Gesundheitsbehörden in Osaka die Herstellerfirma durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), hat nun die vielbeachteten lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen (Food-Based Dietary Guidelines, FBDG) für Deutschland überarbeitet und die aktuelle Version veröffentlicht.
Offenbar wollten sich einfach zu wenige Kunden feischlos ernähren. Aber auch bei Mc Donalds nahm das Käuferinteresse am veganen Burger McPlantdeutlich ab. Und der McDonalds-Zulieferer Beyond Meat meldete einen Umsatzrückgang um ein Drittel.
Das Unternehmen Pret A Manger kündigte an, dass es seine letzten drei Veggie Pret Schnell-Restaurants von den teuren veganen auf preisgünstigere konventionelle fleischhaltige Angebote umstellen wird.
Neat Burger, ein Unternehmen in das Leonardo DiCaprio und Lewis Hamilton investiert haben, schloß im Dezember 50% seiner Londoner Filialen und ein ebenfalls zur Kette gehörendes veganes Restaurant in Cheshire stellt sich auf Fleischprodukte um, da sich zu wenige Kunden für das vegane Angebot interessierten.
Offenbar sind die veganen Start-ups wie The Vurger Co den Branchenriesen wie McDonalds kommerziell einfach nicht gewachsen. Die Situation ist für die veganen Schnell-Restaurants auch deshalb so kritisch, da alle Supermarktketten vegane Produkte anbieten - zu deutlich niedrigeren Preisen als die vegan ausgerichteten Schnellrestaurant-Ketten.
Viele Fischstäbchen sind mit Schadstoffen belastet
Jetzt hat Australien erstmals in der Geschichte eine genmanipulierte Banane zum Anbau und menschlichen Verzehr zugelassen. Diese neue Bananensorte enthält ein in wild wachsenden Bananen gefundenes Gen, das die Banane weitestgehend davor schützt, an Panama Tropical Race 4 zu erkranken.
Doch die neue Banane wird erst einmal nicht vermarktet, da sie als Reserve für den drohenden Bio-Super-Gau dienen soll. Weltweit läuft die Forschung auf Hochtouren, um andere resistente Bananensorten zu züchten.
Thunfische sind stark mit Quecksilber belastet
In online Medien wie Spiegel und Bild wurde nun aufgrund eines in den USA in den Medien vorgestellten Einzelfalls abermals auf die potentiell gefährlichen Nebenwirkungen hoher Dosen von Kurkuma aufmerksam gemacht.
Was stimmt, was nicht - was teilweise? Das deutsche Fachblatt Pharmazeutische Zeitung stellt die widersprüchlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur ergebnisoffenen Diskussion.
Fünf Lebensmittel machen richtig schlechte Laune
Doch keine Rose ohne Dornen: mittlerweile haben Studien gezeigt, dass nur die lebenslange Anwendung der meist einmal wöchentlich subkutan gespritzten Wirkstoffe dafür sorgt, dass der erreichte Gewichtsverlust erhalten bleibt.
Wird die Therapie beispielsweise nach Erreichen des Zielgewichts abgebrochen, so nehmen die Patienten schnell wieder zu und erreichen das Ausgangsgewicht wieder - oder nehmen sogar weiter zu.
In der im JAMA veröffentlichten SURMOUNT-4-Studie konnte diese unerfreuliche Tatsache für den Wirkstoff Tirzepatide erneut bewiesen werden.
Scharfes Essen ist lecker. Allerdings können übermäßig scharfe Lebensmittel, wie die jetzt zurückgerufenen Hot Chips, sogar gefährlich sein. Das Wissenschaftsjournal Spektrum erklärt, warum dies so ist.
Jetzt vermuten Experten, dass billige "Supermarkt-Rotweine" weniger Kopfschmerzen erzeugen als teure Qualitätsweine.
Wer demnach sehr unter "Rotwein-Kopfschmerzen" leidet, kann versuchsweise auf billige Rotweine umsteigen oder gleich zu Weissweinen wechseln, die kaum Quercetin enthalten. Bei diesen werden beim Produktionsprozess die Traubenhüllen entfernt.
Ein Versuch lohnt sich, da für viele Rotwein-Fans wahrscheinlich Weisswein besser ist als kein Wein.
Erst die ausschließliche Verwendung grünen Stroms bei der Produktion von In-vitro-Fleisch kann die Umweltbilanz nachhaltig verbessern.
Aber eine preisgünstige Massenproduktiuion wird voraussichtlich wohl auch in Zukunft nicht möglich sein. Nur die bereits lebenden Nutztiere würden also kurzfristig profitieren. Mittelfristig würden sie aber wohl aussterben.
Und natürlich gibt es keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass In-vitro-Fleisch gesünder ist als "echtes" Fleisch. Es besteht aus einer wilden Mischung von zugegebenen Hilfsmitteln. Es ist daher durchaus denkbar, dass es schädlicher für die Gesundheit ist als das Fleisch, das es ersetzen soll.
Acht Lebensmittel stoppen den Heißhunger auf Kohlenhydrate.
Studien erbrachten immer wieder widersprüchliche, bzw. schwer zu deutende Ergebnisse. Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine Studie (CARDIA-SSBP ) veröffentlicht an der sich 213 Patienten beteiligten.
Es zeigte sich, dass sich der gemessene systolische Blutdruck tatsächlich durch eine Reduktion der aufgenommenen Kochsalzmenge um durchschnittlich 8 mm Hg senken ließ - und dies völlig unabhängig davon, ob die Studienteilnehmer einen normalen Blutdruck oder aber einen erhöhten Blutdruck hatten .
Die praktischen Auswirkungen auf die Gesundheit der Studienteilnehmer war in dieser am Vanderbilt University Medical Center, Nashville, USA, durchgeführten Untersuchung nicht Gegenstand der wissenschaftlichen Studie. Es wurde also zwar deutlich belegt, dass sich der Blutdruck durch eine salzarme Diät tatsächlich senken läßt. Ob dadurch aber auch das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten erniedrigt wird, müssen andere Studien zeigen.
Labor findet in EU verbotene Pestizide im Tee
Diese Mineralölrückstände stehen im Verdacht, Milz- und Leberschäden -bzw. vielleicht sogar Krebs -auszulösen.
SDie gefundenen Rückstände (7,7 , 5,9 bzw. 6,7 mg/kg) lagen alle deutlich unter der zulässigen Obergrenze von 22mg/kg. Die Ergebnisse wurden im Magazin Focus veröffentlicht. Die Journalisten rieten ihren Lesern trotzdem, auf unbedenkliche Produkte wie die rückstandsfreie Bio-Butter der Gläsernen Molkerei auszuweichen.
Lidl ruft rote Trauben wegen Pflanzenschutzmittel zurück
Der spanische Hersteller Amaco C.I.F. gab bekannt, dass bei Tests erhöhte Werte des Pflanzenschutzmittels Acetamiprid in diesen Trauben festgestellt wurden.
Nicht nur Joghurt – sieben Lebensmittel stärken den menschlichen Darm
Beim Fermentieren handelt es sich beispielsweise um einen natürlichen Gärprozess, der mithilfe von Bakterien, Schimmelpilzen oder Hefe vollzogen wird. Diese befinden sich entweder schon in dem Lebensmittel, oder müssen per Hand dazugegeben werden.
Die überwältigende Mehrheit aller Ernährungsexperten geht heute davon aus, dass erhöhte Serumspiegel des "bösen" LDL-Cholesterins das Herz-Kreislauf-Sterberisiko erhöhen - im Gegensatz zum "guten" HDL-Cholesterin, das angeblich in der Lage ist, das Herz-Kreislaufrisiko zu senken.
Jetzt haben Ernährungsexperten der Harvard Medical School eine Auflistung von 11 Nahrungsmitteln veröffentlicht, die es ermöglichen sollen, einen erhöhten LDL-Blutspiegel, und damit das Risiko lebensbedrohlicher Herz-Kreislauferkrankungen, abzusenken.
Darunter Bohnen, Pflanzenöle, Nüsse und fetter Fisch. Schon im Jahr 2020 hatte die renommierte Universität einen Artikel publiziert, der darüber aufklärte wie man den Cholesterin-Blutspiegel absenken kann - ohne ein mit Nebenwirkungen belastetes Medikamente einnehmen zu müssen.
Laut einer Expertenkoalition sollten Kinder in allen Mitgliedsstaaten der EU pro Tag mindestens eine nahrhafte Schulmahlzeit erhalten, wenn die Regierungen die steigenden Fettleibigkeitsraten bekämpfen, chronischen Krankheiten vorbeugen und soziale Ungleichheiten verringern wollen. Fast ein Drittel der Kinder im Grundschulalter sind in Europa entweder übergewichtig oder sogar bereits fettleibig.
Vorsicht beim Abnehmen – fünf Salat-Zutaten sind echte Dickmacher
»Die Wahrheit über Nahrungsergänzungsmittel liegt zwischen den Extremen«
Von Nahrungsergänzungsmitteln profitieren Menschen, bei denen durch Blutanalysen tatsächlich ein Mangel nachgewiesen wurde. Bei einem Mangel sollten Betroffene zuerst versuchen, ihre Ernährung zu verbessern - auch mit qualifizierter professioneller Hilfe. Überdosierungen sollten bei Vitaminen und Spurenelementen unbedingt vermieden.
Die Art der Ernährung ist mitentscheidend, ob ein Mensch an einer Depression erkrankt oder nicht.
Nach Ablauf des Untersuchungszeitraums zeigte sich, dass Frauen, die in ihrer Nahrung einen hohen Anteil an ultrastark verarbeiteten Nahrungsmitteln (ultraprocessed Food = UPF) zu sich genommen hatten, ein deutlich erhöhtes Depressions-Risiko aufwiesen als Frauen in der Vergleichsgruppe, die weniger UPF zu sich genommen hatten.
Besonders deutlich war der Zusammenhang zwischen dem Depressionsrisiko und dem Konsum künstlicher Süßsstoffe, bzw. Getränken, die künstliche Süßstoffe enthielten.
Bei steigendem BMI wird das allgemeine Sterberisiko immer kleiner.
Erst bei einem Übergewicht der Kategorie III (BMI 40 und höher) erhöhte sich das allgemeine Sterberisiko im Vergleich zu Menschen mit Normal- bzw. Übergewicht der Kategorien I und II wieder.
Fazit der Studien: Untergewicht und sehr starkes Übergewicht (ab BMI 40) erhöhen das allgemeine Sterberisiko. Dieses Paradoxon sollte in Zukunft bei der realistischen Planung einer gewichtsreduzierenden Diät unbedingt berücksichtigt werden.
Abnehmen "um jeden Preis " kann sich andernfalls schnell als kontraproduktiv erweisen.
Der Mensch, ein geborener Fleischesser?
Eine paleoanthropologische Studie bringt die Vorstellung ins Wanken, dass der Verzehr großer Fleischmengen die evolutionären Veränderungen bei unseren frühen Vorfahren der modernen Menschen vorangetrieben hat
In einem Interview mit der NZZ klärt die in Fachkreisen angesehene Neurowissenschafterin Veronica Witte auf.
Tatsächlich gibt es Nährstoffe, die sich in Tierstudien als günstig für die Hirnfunktion erwiesen haben.
Dazu gehören etwa Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine - sowie pflanzliche Inhaltsstoffe wie Flavonole und Polyphenole.
Ein hoher Anteil an diesen unbemerkt tickenden Zeitbomben in der Nahrung erhöht das Risko für Bluthochdruck und lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankungen ( z.B. Herzinfarkte, Lungenembolien und Schlaganfälle) dramatisch um rund 30- bis 40%.
Besonders gefährdet sind junge und in Problemviertel großer Städte lebende Menschen, deren Nahrung oft bis zu 80% aus UPF-Nahrungsmitteln besteht - Tendenz ansteigend.
Diese UPF werden vereinfacht auch als "Junkfood" bezeichnet.
Die mit diesem Problem befassten Forscher wiesen mit Nachdruck darauf hin, dass selbst viele der als besonders gesund beworbene Lebensmittel in Wirklichkeit zur Gruppe der für die Gesundheit so bedenklichen UPF gehören.
Fazit: wer auf Dauer einen hohen Anteil an industriell ultrastark verarbeitete Lebensmittel (UPF) zu sich nimmt, der erhöht sein Risiko für zahlreiche lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall - und sein allgemeines Sterberisiko.
"Ungenügend" - zwei Femibion-Präparate für Schwangere enttäuschen im Test
Für Schwangere und ihr ungeborenes Kind ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäuresehr wichtig. Nach dem Test konnten die Journalisten zumindest acht Vitaminpräparate mit der Note "gut" empfehlen.
Es gibt jedoch auch einige Tabletten und Kapseln, von denen Öko-Test abrät. Das liegt dann oft nicht an einem zu niedrigen Gehalt an Folsäure, sondern eher an den beigemischten Zusatz-Stoffen, die aufgrund von Gesundheitsbedenken nicht empfohlen werden können.
Die Forscher begründen die Einstufung mit einer Analyse von mehr als 800 Studien.
Diese haben vor allem einen Zusammenhang mit Kolorektal-, Pankreas- und Prostatakarzinomen aufgezeigt.
Diese Ergebnisse wurden in einer Studie der Deutschen Krebshilfe und der Marga und Walter Boll Stiftung auf die Jahre 2020 bis 2050 hochgerechnet. Durch den Verzicht auf industriell bearbeitetes Fleisch könnten 63.000 und durch den Verzicht auf den Konsum von rotem Fleisch sogar 205.000 Neu-Erkrankungen an Kolorektalem Krebs verhindert werden.
WHO Gesundheitsgremium hat den von der Lebensmittelindustrie viel verwendeten Zuckerersatzstoff Aspartam jetzt bei Menschen als potentiell krebserregend eingestuft.
Doch es gibt für Verbraucher keinen wirklichen Grund zur Sorge - und die US-Gesundheitsbehörde FDA relativiert die Kernaussage des UNO-Gremiums.
Damit ist Aspartam, zusammen mit Substanzen wie Diesel-Öl, Koffein-Säure und Aloa vera, in die Gruppe 2B eingeordnet worden. Bei diesen Substanzen gibt es hohe Grenzwerte, die im Alltag nahezu nie überschritten werden.
So müßte beispielsweise ein normalgewichtiger Erwachsener 9-14 Dosen eines Aspartam haltigen Erfrischungsgetränks zu sich nehmen, um die täglich zulässige Obergrenze des Zuckerersatzstoffs zu überschreiten. Die Food and Drug Administration FDA hält Aspartame in den freigegebenen normalem Verbrauchmengen weiterhin für unbedenklich. Experten sprechen daher bereits von ungerechtfertigter "Panik-Mache" der Medien.
Riesenstudie zeigt, dass selbst deutliches Übergewicht nicht ungesünder ist, als das anzustrebende "Idealgewicht".
Datenanalysen haben nämlich bei 554,332 Erwachsenen gezeigt, dass ein erhöhter Body Mass Index (BMI 24.9 -29.9 bisher als Übergewicht bezeichnet) im Vergleich mit Menschen mit angeblichem "Idealgewicht" (BMI 18.5 - 24.9) nicht mit einem erhöhten allgemeinen Sterberisiko einhergeht.
Bei älteren Menschen erhöht selbst ein BMI von bis zu 34.9 das allgemeine Sterberisiko nicht.
Der BMI ist eine häufig benutzte Maßzahl für die Klassifizierung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:PLOS ONE, 5.7.2023
Die WHO rät: Zucker-Ersatzstoffe sollten aufgrund der von ihnen ausgehenden Gesundheitsrisiken nicht zum Abnehmen eingesetzt werden.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt: Süssstoffe haben gefährliche Nebenwirkungen. Sie sollten daher nicht zum Zweck der Reduzierung eines erhöhten Körpergewichts -oder der Verhütung nicht ansteckender Krankheiten - verwendet werden. Lebensmittel, die Süssstoffe enthalten, erhöhen laut einer aktuellen Datenanalyse, bei häufigem Konsum, das Risiko für Diabetes Typ II, Herz-Kreislauferkrankungen sowie das allgemeine Sterbe-Risiko.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:WHO, 15.5.2023,
"Schokolade, oh du braunes Wunder"
Ist sie nun gesund oder ungesund?
Was Schokolade angeht, ist Ostern fast noch schlimmer als Weihnachten, kaum jemand kommt ganz um das süße Zeug herum; hell, dunkel, in Hasen- oder Eierform, es lauert überall. Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Überwiegt der gesundheitliche Schaden, den die Kalorienbomben verursachen - oder überwiegt die Schutzwirkung für Herz- unf Kreislauf? Die Süddeutsche Zeitung hat das existierende Wissen zusammengetragen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:SZ, 7.4.2023
Prophylaxe Herzerkrankungen: Mittelmeer- und Niedrig-Fett-Diät sind mit Blick auf die Herzgesundheit anderen populären Diäten überlegen.
Im Fachblatt British Medical Journal wurde ein Metastudie veröffentlicht, in der 40 zufallsgesteuert durchgeführte Studien analysiert wurden,
an denen 35 548 Patienten mit erhöhtem Herz-Kreislaufrisiko teilgenommen hatten.
Analysiert wurde die prophylaktische Wirkung von 7 strukturierten Diäten -
darunter die Ornish- und die Pritikin-Diät - in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und die allgemeine, bzw. Herz-Kreislaufsterblichkeit.
Die Forschenden fanden heraus, dass sich die Mittelmeer- und die Low-Fett-Diät am günstigtsten auf die Herzgesundheit auswirkten. Sowohl die Mittelmeer-
als auch die Niedrig-Fett-Diät senkte - mit und ohne zusätzliche körperliche Aktivität - das allgemeine Sterberisiko und die Häufigkeit nicht-tödlich verlaufender Herzinfarkte.
Bei der Mittelmeerdiät wurde auch eine Tendenz beobachtet, das Schlaganfall-Risiko abzusenken.
Bei den anderen analysierten Diäten konnte statistisch keine positive Wirkung gefunden werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 29.3.2023, Studienregistrierung PROSPERO CRD42016047939
Buchempfehlung:
Bye bye, Reizdarm! Mit 30 Low-FODMAP-Rezepten
Etwa 3 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter der schmerzhaften, häufig chronischen Magen-Darm-Erkrankung „ Reizdarm“. Trotz dieser hohen Zahl ist die Krankheit, die die Lebensqualität Betroffener in vielen Bereichen massiv einschränkt, immer noch ein Tabuthema. Dieser Ratgeber nimmt Ihre Schmerzen und Nöte ernst und begleitet Sie mutmachend auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden und Genuss.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:werbende Buchbesprechung, Stiftung Warentest März 2023
Kaffee hat keine negativen Auswirkungen auf gemessene Gesundheitsparameter
In einer zufallsgesteuerten, im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie konnten nach dem Genuß
von koffeinhaltigem Kaffeee keine
zur Sorge Anlass gebenden gesundheitlichen Nachteile
registriert werden.
Im
Studienverlauf über 14 Tage konnte
insbesondere keiner erhöhte Zahl von
unerwünschten vorzeitigen
Kontraktionern der Herzvorhöfe
(premature atrial contraction)
aufgezeichnet werden.
Einer
unbedenklich verkürzten
Nachtschlafzeit stand eine erhöhte
Schrittzahl gegenüber, die sich
positiv auf Herz- und Kreislauf
auswirkt. Der Blutzuckerspiegel war
mit und ohne Konsum von
koffeinhaltigem Kaffee gleich.
An der Studie nahmen 100 gesunde Erwachsene teil - 51%
davon waren Frauen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 23.3.2023
Korruption im Gesundheitswesen: ärztliche Befürworter von Abnehmspritze sollen von der dänischen Herstellerfirma Geld bekommen haben
Bericht im britischen »Observer«: begeisterte ärztliche Befürworter der Abnehmspritze Wegovi sollen vom Hersteller Geld bekommen haben. Das Medikament
Wegovy verspricht, beim Abspecken zu helfen.
Experten gaben sich begeistert
und lobten das Medikament etwa als »Gamechanger«.
Was einige von ihnen verschweigen: Sie erhielten offenbar Zuwendungen
von dem dänischen Unternehmen, das die Spritze verkauft. Im Sommer soll sie in Deutschland zugelassen werden. Die Krankenkassen werden die Kosten
aber vermutlich nur in
Sonderfällen übernehmen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel, Observer, 12.3.2023
Ungerechtfertigte Panikmache: Macht Klarspüler aus industriellen Spülmaschinen tatsächlich den Darm krank?
Gefahr für den Darm oder falscher Alarm?
In einer Schweizer Studie warnen Forscher vor Klarspülerrückständen, deren Gefahrenpotenzial auch mit
so genannten Organoiden untersucht wurde. Doch das tatsächliche Risiko für die menschliche Gesundheit ist nach übereinstimmender Expertenmeinung wohl
minimal - bis nicht-existent.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 3.3.2023
Lebensgefährliche Lebensmittel-Allergien sind nicht leicht zu diagnostizieren. Einige der zugelassenen Tests produzieren falsch negative Resultate.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA veröffentlichte einen für
Lebensmittel-Allergiker
und ihre Ärzte bestimmten Ratgeber-Text
zum Thema fehlerhafte Allergen-Tests.
Es kommt immer wieder vor, dass Lebensmittel-Allergiker negativ getestet werden und dann bei
einem späteren Kontakt mit dem ihre Allergie auslösenden Allergen völlig überraschend an einer bedrohlichen
Anaphylaxie
erkranken.
Offenbar gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese Komplikationen sicher zu verhindern. Die FDA ordnete an, dass
zugelassene Test-Produkte mit einer
Warnung
versehen werden und ruft Betroffene und Ärzte dazu auf, diese Zwischenfälle an ein zentrales
Register zu melden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:FDA, Medical Product Safety Information, 3.3.2023
Bei der populären Therapie des Übergewichts mit Glucagon-like peptide-1-Analoga (GLP 1 Rezeptor Agonisten) stellt sich die Frage: welche Therapievariante wirkt am besten?
Für die derzeit populäre Therapie des krankhaften Übergewichts kommen die Substanz Semaglutide, die einmal wöchentlich
subkutan gespritzt werden muß, in Frage - oder alternativ dazu der Wirkstoff Liraglutide, der einmal täglich subkutan gespritzt
werden muß.
Beide Medikamente gehören zur Gruppe der der Glucagon-like peptide-1-Analoga, die schon lange bei der Behandlung des
Diabetes eingesetzt werden. Doch welche Substanz wirkt mit Blick auf die erzielbaren Gewichtsverlust am besten?
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie (386 Stundienteilnehmer ohne Diabetes), dass die einmal wöchentlich zu verabreichende
Spritzen-Therapie mit Semaglutide im Studienzeitraum von 68 Wochen zu einem mehr als doppelt so großen Gewichtsverlust führte
als die Therapie mit Liraglutide.
Auch die Rate der Therapieabbrecher wegen Nebenwirkungen war in der Liraglutide-Gruppe
viel höher als in der Semaglutide-Gruppe.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 11.1.2023
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:The Economist, Cover Story, 3.3.2023
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-Rezeptor
Agonisten)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
Lebensmittelallergie
Anaphylaktischer Schock tötet in Mailand
eine junge Frau
Eine 20-jährige Frau ist in
Mailand gestorben, nachdem sie ein vermeintlich veganes Tiramisu gegessen hat. Die
auch in Deutschland beliebte Süßspeise
wurde auf der Speisekarte als vegan beschrieben - sie enthielt aber
eine kleine Menge nicht deklarierte Kuhmilch.
Die Frau ist zehn Tage nach dem
Schockereignis im Krankenhaus
gestorben, da der Hersteller des an
63 Restaurants gelieferten Fertigprodukts
schlampig gearbeitet hat.
Da derartige dramatische Schockzustände- ausser bei Insektengiftallergie - extrem selten
vorkommen, tragen viele Allergiker kein kortisonhaltiges Notfallset mit sich herum. Das ist eine
Nachlässigkeit, die sich bitter rächen kann.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 12.2.2023
Das in vielen Pflanzen vorkommende Quercetin eignet sich gut für die Frühtherapie einer unkomplizierten,
leicht- bis mittelgradigen Covid-19-Infektion
Eine im Fachblatt Frontiers in Pharmacology veröffentlichte, in Lahore, Pakistan
zufallsgesteuert durchgeführte Therapiestudie zeigte, dass der weit verbreitete natürliche pflanzliche Wirkstoff Quercetin
(in hoher Konzentration in
Zwiebeln,
Äpfeln,
Brokkoli und
grünen
Bohnen) nahezu nebenwirkungsfrei bei der ambulanten Frühtherapie einer leichten bis mittelschweren Covid-19-Infektion,
zusätzlich zur Standardtherapie, eingesetzt werden kann.
Quercetin hat eine schon lange bekannte, breit gefächerte antivirale, antioxydative und antientzündliche Wirkung. Im Vergleich zur Kontrollgruppe besserten sich in der Quercetin-Gruppe die Symptome und die Entzündungszeichen
schneller und die Infektiosität der Erkrankten nimmt deutlich schneller ab als bei den Patienten der Kontrollgruppe.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Frontiers in Pharmacology,13.1.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA zu Quercetin 2023
WHO warnt vor schädlichen Transfetten
Viele Backwaren oder frittierte Kartoffelprodukte enthalten toxische Transfette – obwohl es eigentlich Alternativen gibt. Laut Weltgesundheitsorganisation
WHO sterben daher in jedem Jahr eine halbe Million Menschen vorzeitig
anvermeidbaren
Herz-Kreislauferkrankungen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 23.01.2023
Diabetes: Intervallfasten kann Typ-2-Diabetes kurieren - zumindest bei einigen Diabetikern
-und zeitweise
Intervallfasten (16 Stunden fasten - 8 Stunden essen) kann gesundheitsfördernde Effekte haben. Eine Studie
zeigt: Manche Typ-2-Diabetiker sind nach einer dreimonatigen Intervallfastenkur für zumindest ein Jahr geheilt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 14.12.2022
Lebensmittelbetrug
Das Geschäft mit dem gefälschten Bienenhonig
Honig gehört zu den Lebensmitteln, die weltweit am häufigsten gefälscht werden. Das ist ärgerlich für Leute,
die Honigbrötchen mögen. Aber vor allem ist es schlecht für die Umwelt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 10.12.2022
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-A)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
Gentechnisch veränderter Reis soll Leben retten
Erstmals konnte der gentechnisch veränderte "Golden Rice" geerntet werden –
er löst seit mehr als zwanzig Jahren grosse Hoffnungen und heftige Kritik aus.
Die golden schimmernden Körner enthalten mit Betakarotin eine Vorstufe von
Vitamin A. Sie sollen gegen tödliche Mangelernährung helfen. Betakarotin
verleiht den Reiskörnern den charakteristischen goldenen Farbton.
Die Philippinen haben jetzt als erstes Land weltweit
"Golden Rice" geerntet.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 7.12.2022
Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäure (Fischöl) sind nicht in
der Lage, weit verbreiteten Krankheiten vorzubeugen.
An der renommierten Harvard-Universität
(USA) wurde die VITAL Studie (The Vitamin D3 and Omega 3 Trial)
initiiert. Bis zum Jahr 2023 werden Studien ausgewertet, die die Ergebnissen der
prophylaktischen Gabe der Nahrungsergänzungsmittel Vitamin D3 und/oder
Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) bewertet.
Eine nach 5 Jahren durchgeführte Zwischenanalyse zeigte, dass die beiden
beliebten Nahrungsergänzungsmittel, im Vergleich zur Plazebo-Kontrollgruppe, nicht in der
Lage waren, das Krebs-, bzw. das Herz-Kreislaufrisiko
signifikant zu senken.
Sie wirkten sich auch nicht positiv auf folgende Studien-Endpunkte aus:
Vorhofflimmern, Abbau der kognitiven Fähigkeiten, Migräne, Stürze,
altersbedingte Makuladegeneration bzw. schmerzende Kniegelenke.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Vital Studie Org,November 2022, Arzneimittelbrief, November 2022
Umweltschutz-Option aus Singapur:
gehören Fleischprodukten die Zukunft, die
tonnenweise in den Bio-Reaktoren riesiger Gen-Fabriken aus Stammzellen gezüchtet
wurden?
Die Regierung des winzigen Stadtstaats Singapur hat
als erstes Land der Erde eine umstrittene Genehmigung erteilt: die Einwohner
von Singapur dürfen Zuchtfleish kaufen und konsumieren.
Den Beginn macht Singapur mit Hähnchenfleisch.
Rind, Schwein und Fisch sollen schnell folgen. Doch die Technologie für eine
bedarfsgerechte Massenproduktion fehlt noch und die Preisgestaltung ist noch
völlig offen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,26.11.2022
Diabetes-Experte über gesunde Ernährung:
"Verzichten Sie auf Obst und Reis, essen Sie mehr Fett!"
Ein Experte für gesunde Ernährung, der Chefarzt Stephan Martin,
erforscht, wie man durch seinen Lebensstil einen gestörten Zuckerstoffwechsel
normalisieren und das Herz-Kreislaufrisiko senken kann. Er sagt: »Fett in der Nahrung
wird zu Unrecht verteufelt.«
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 21.3.2021
Irrtümer über Fett und Zucker
Wie gesund oder ungesund Fett und Zucker wirklich sind, erfahren Sie
hier.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Aponet Website der deutschen Apotheker, ovember 2022
Umwelt-Skandal zu Weihnachten: Mineralöl in Schokolade
»Öko-Test« hält nur 7 von 23 Schoko-Nikoläusen für empfehlenswert
In Schokolade finden sich durch Erntemaschinen oder den Transport von
Kakaobohnen häufig Rückstände von Mineralölen. Bei einer Untersuchung
von »Öko-Test« schneiden viele Nikoläuse äußerst schlecht ab.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: 17.11.2022
Purging-Syndrom: Eine wenig beachtete Esstörung bekommt einen Namen
Patienten, die unter einer Esstörung leiden lassen sich
leichter behandeln, wenn ihre Symptomatik einen Namen hat
und von den Ärzten als behandelbar kommuniziert wird.
Menschen, die bereits normale Nahrungsmengen als übergroße Kalorienbombe
empfinden, leiden oft unter dem Purging-Syndrom. Sie versuchen
unmittelbar nach der beendeten Malzeit die aufgenommenen Kalorien wieder loszuwerden.
Beispielsweise durch Erbrechen, medikamentös ausgelöste Durchfälle oder
über eine gefährliche Manipulation des insulin-gesteuerten
Kohlehydratstoffwechsels. Das Wissenschaftsmagazin Spektrum
hat die bekannten Fakten zusammen getragen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 16.11.2022
Hilfe bei Adipositas: neue Studien
zeigen - Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht
Es gibt viele Arten von Übergewicht. Studien fördern immer mehr Details
zutage. Menschen werden aus ganz unterschiedlichen Gründen dick. Und
manchmal sind die vielen Kilos nicht mal ungesund.
Im Gegensatz zu den "ungesunden" entwickeln die "gesunden" Dicken nur sehr
selten eine Zuckerkrankheit.
Sie sind allerdings stark in der Minderheit: 80 bis 90 Prozent der
Adipositas-Patienten gehören zur Gruppe der "ungesunden" Übergewichtigen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,20.10.2022,
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(in englischer Sprache)
Nature metabolism,12.9.2022
Experten-Interview: Jodmangel
ist in Deutschland weit verbreitet »Wir sollten wieder mehr Jod
zu uns nehmen«
Schätzungsweise ein Drittel der Deutschen leidet an Jodmangel. Der kann
schwere gesundheitliche Folgen haben. Was man dagegen tun kann, erklärt
der Endokrinologe Joachim Feldkamp im Interview.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum,14.10.2022
Abnehmen ist bei Übergewichtigen gut für die Gesundheit - bei
schlanken Menschen aber nicht.
Ein gewollt vermindertes Körpergewicht um 4.5 kg ist bei
Übergewichtigen gut für die Gesundheit - unabhängig von der
angewandten Methode. Das oft mit lebensbedrohlichen Nebenwirkungen
belastete Diabetes-Typ2-Risiko sinkt deutlich.
Dies trifft aber bei schlanken Menschen nicht zu, die abnehmen. Diese
sind sogar stärker gefährdet an Diabetes-Typ2 zu erkranken und schnell
übergewichtig zu werden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine,27.9.2022
Zucker tötet Darmbakterien, die Fettleibigkeit vorbeugen
Dass zu viel Zucker der Gesundheit schadet, ist bekannt. Nun zeigt
sich im Mausmodell: Er stört auch das Darmmikrobiom sowie die
Immunreaktion, die starkem Übergewicht vorbeugt.
Im menschlichen Darm schlummern Bakterien, die für die Entstehung von
Immunzellen sorgen – und die wiederum unterbinden die Bildung von
Fettzellen. Doch eine stark zuckerhaltige Ernährung kann die Zahl dieser
Mikroben verringern, wie Yoshinaga Kawano
von der Columbia University
in New York und sein Team in einer aktuellen Studie im Fachblatt »Cell«
beschreiben.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 26.9.2022,Übersetzung
aus Nature, Originalstudie Cell.
Ernährungsstudie
Welche Meeresfrüchte gesund und zugleich
klimafreundlich sind
Die Menschen sollten weniger Fleisch und mehr Fisch essen, raten
Forscher. Gemüse und Obst haben eine deutlich bessere Klimabilanz als
Fleisch. Das ist klar. Und wie sieht es bei Fisch und Meeresfrüchten aus?
Eine Studie legt erste Zahlen vor.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 15.9.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, Communications earth Á environment,8.9.2022
Schwarzer Tee senkt das Sterberisiko
Eine im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichte
und vom National Cancer Institute (NCI)
der USA finanzierte Studie wies
anhand der Daten von rund 500.000 Studienteilnehmern nach, dass
Menschen, die täglich mehrere Tassen schwarzen Tee trinken, im Vergleich zu jenen, die
keinen Tee trinken, ein statistisch signifikant niedrigeres allgemeins Sterberisko
(9%-13%) haben.
Ebenfalls erniedrigt war auch die
spezifischeHerz-Kreislauf-
Sterblichkeit.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine, 30.8.2022
Ein Leitartikel der Washington Post
empfiehlt, dass Deutschland weiter in
Kernkraft investiert und den
überhastet angeordneten Totalausstieg rückgängig macht
Nach Meinung der Washington Post verhindern die dogmatischen
Grünen aufgrund von Halsstarrigkeit einen erforderlichen Ausstieg aus dem Ausstieg aus der friedlichen
Nutzung der Atomenergie.
Das liberale Blatt, ein Meinungsführer in den USA, verweist darauf, dass die
Sicherheitsbilanz der deutschen AKWs hervorragend ist - und es daher in
der derzeitigen vertrackten Situation keinen rationalen Grund für den Totalausstieg
gibt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Washington Post, Editorial Post, 11.8.2022
Vitamin D ist bei der Prophylaxe von Covid-19 nicht mehr
wegzudenken. Kann das Vitamin die drohende Herbst-Welle verhindern?
Ob Vitamin D zur Vermeidung einer SARS-CoV-2-Infektion, bzw. einer
Covid-19-Erkrankung ursächlich hilfreich sein kann, ist umstritten.
Doch in letzte Zeit mehren sich die wissenschaftlichen Studien, die darauf
hinweisen, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D - insbesondere in der
sonnenarmen Jahreszeit - wahrscheinich die meisten Infektionen verhindern könnte. Auf der Website
Spitzen-Prävention wurde zum Thema ein langer Übersichtsartikel
veröffentlicht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, 9.8.22
Die anlasslose Einnahme von Vitamin D senkt bei gesunden Menschen
nicht das Risiko für Knochenbrüche
Eine vom National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and
Skin Diseases geförderte und im
New England Journal of Medicine
veröffentlichte wissenschaftliche Studie zeigt, dass die anlasslose,
also vorbeugende Einnahme
von Vitamin D bei gesunden Menschen nicht, wie erhofft, das Risiko
für Knochenbrüche signifikant vermindert.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of
Medicine, 28.7.2022, ClinicalTrials.gov number, NCT01704859.
Verursachen verfälschte Honig-Produkte ungewollte Erektionen?
Die US-Arzneimittel-Behörde FDA warnt vor zwei Honig-Produkten in denen
nicht deklarierte Anteile der Potenzmittel Sildenafil
(Viagra, Kingdom Honey Royal Honey VIP by Shopaax.com)
bzw. von Tadalafil (Vital VIP Vital Honey by MKS Enterprise) gefunden
wurde. Die Zulassung wurde widerrufen und die Hersteller nahmen die
Produkte vom Markt. Sildenafil
und Tadalafil sind bei bestimmten Herzkrankheiten
und niedrigem Blutdruck lebensgefährlich.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung FDA,20.7.2022
Wasser trinken:
zuwenig und zuviel können gleichermaßen
schädlich sein
Viele Mensch kennt man nur mit einer Wasserflasche in der Hand.
Sie werden von einer geradezu panischen Angst dazu bewegt ständig
und überall Wasser zu trinken, um eine Exsikkose zu vermeiden.
Doch dies ist ein gelegentlich gefährlicher Irrweg.
In einem
Übersichtsartikel machen Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung
darauf aufmerksam, dass eine zu hohe Wasserzufuhr das Blut verdünnen kann,
was zu einer Störung der Versorgung des Körpers mit benötigten
Spurenelementen führt. Das kann zum Auftreten von Schwindel,
Kopfschmerzen oder sogar Krampfanfällen führen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung,18.7.2022
Auch wenig Alkohol kann das Gehirn schädigen
Geringer Konsum könnte die geistige Leistungsfähigkeit mindern.
Braucht es neue Empfehlungen für Höchstmengen?
Bereits moderater Alkoholkonsum kann das Gehirn schädigen und dessen
Leistungen beeinträchtigen. In der nach eigenen Angaben bisher größten
Studie zum Thema fanden Wissenschaftler der
Universität Oxford
einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Eisenablagerungen in
bestimmten Bereichen des Gehirns - auch bei Alkoholmengen, die
Fachgesellschaften noch als akzeptabel gelten. Die Eisenablagerungen
gingen mit einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten einher, schreiben
die Forscher im Fachmagazin Plos Medicine.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 15.78.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Plos Medicine,14.7.2022
»Ein gesunder Mensch braucht keine Säfte«
Smoothies und Fruchtsäfte sind nicht so gesund, wie der Hype um
sie es nahelegt, sagt die Ernährungsmedizinerin Yurdagül Zopf.
Ein Gespräch über das, was man stattdessen zu sich nehmen sollte –
und die Wirkung bestimmter Obst- und Gemüsesorten.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Magazin, 28.6.2022
Kurkuma ist eine herbe Enttäuschung
Öko Test: Nur ein Pulver wurde als "sehr gut" bewertet
Kurkuma ist ein Gesundheitsversprechen. Dem Wurzelgewächs wird eine
heilsame Wirkung nachgesagt. Unter anderem soll es
bei Krebs, chronischen Entzündungen und Gelenkschmerzen helfen.
Doch nun hat Öko-Test herausgefunden: Nur ein Produkt erreicht
die Bewertung "sehr gut". 18 fallen durch – vor allem wegen
der aus ÖKO-Sicht zu hohen Belastung mit Mineralölbestandteilen.
Dazu kommen Pestizide und das krebserregende Benzo[a]pyren.
mehr lesen
(indeutscher Sprache)
Quelle:NTV, 26.6.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Öko Test,28.6.2022
Lebensmittel-Qualität: Entscheidend für den Nährwert
unserer pflanzlichen Lebensmittel ist, wie sich unsere Nahrung ernährt
Auf gesunden Ackerböden wachsen Lebensmittel, die besonders
nährstoffreich - also gesund - sind. Der an der Washington Universität tätige
Geomorphologe David Montgomery hat diese
Hypothese anhand umfangreicher wissenschaftliher Daten zusammen mit
seiner Co-Autorin Anne Biklé in seinem neuesten Buch What your
food ate überzeugend belegt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:University of Washington,16.6.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:bestellen bei WW Norton, Juni 2022
Vitamine III
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) empfehlen weiterhin
Frauen die schwanger werden können, bzw. werden wollen die
vorbeugende Einnahme von Folsäure
Die Ernährungs-Experten der USPSTF empfielt Frauen,
die schwanger werden können oder wollen zur Verhütung drohender
Missbildungen der Neugeborenen die tägliche vorbeugende Einnahme
von 0.4 bis 0.8 mg Folsäure.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamine II
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) warnen Gesunde
vor der vorbeugenden Einnahme der Vitamine
Beta-Carotin und E
Die Ernährungs-Experten USPSTF
warnen aufgrund der Datenlage und von
wissenschaftlichen Beweisen für einen Nutzen
vor der Einnahme der Vitamine Beta-Carotin und E
zum Zweck der Verhütung von lebensbedrohlichen
Herz-Kreislaufenerkrankungen, bzw. von Krebs.
Beide Vitamine stehen in Verdacht, die Entstehung
bestimmter Krebs-Erkrankungen zu fördern.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamin I
Die Versorgung des menschlichen Körpers mit
Vitaminen und Spurenelementen über eine vernünftige Misch-Nahrung
deckt bei Gesunden den Vitamin-Bedarf und wird daher weiterhin von
den meisten Ernährungs-Experten empfohlen
Viele Menschen nehmen Vitamine in Form von
Nahrungsergänzungsmitteln ein-oft sehr hochdosiert.
Jetzt hat die von der US-Regierung unterstützte
Expertengruppe USPSTF (The US Preventive
Services Task Force) abermals darauf hingewiesen,
dass sie aufgrund der reichlich vorhandenen Daten
nach wie vor nicht in der Lage ist rational zu
entscheiden, ob zusätzlich zu den mit der Nahrung
aufgenommenen Vitamine und Spurenelemente mehr nutzen
als schaden.
Zumindest ist es durch die Zufuhr hochdosierter Vitamine
bisher nicht gelungen, das Risiko für Herz-Kreislauf-
oder Krebs-Todesfälle statistisch signifikant zu senken.
Die Experten empfehlen daher Gesunden weiterhin die
Vitamin-Versorung des Körpers über eine ausgewogene,
obst- und gemüsereiche Ernährung.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,21.6.2022
Die Wirkung von Vitaminen wird oft verkannt
Der online Blog Newsnery räumt mit vielen
Missverständnissen und Vorurteilen auf.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Newsnery 28.2.2022
Ingwer in der lternativmedizin:
Ingwer soll bei der Linderung arthrotischer
Schmerzzustände ähnlich gut wirken wie das oft eingesetzte
Schmerzmittel Ibuprofen
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Info Netzwerk Medizin 2000, Juni 2022
Verbessert Kaffee auf Dauer die Gedächtnisfunktion?
Im weltweit renommiertesten Wissenschaftsmagazin Nature wurde
eine Labor-Studie veröfffentlicht, die im Tierexperiment zeigte, dass die
Zufuhr von Kaffee im Gehirn zu dauerhaften Veränderungen der Gen-Aktivitäten
führt. Unter anderem wird offenbar die Gedächtnisfunktion verbesserte.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 31.5.2022
Die Vereine für Unabhängige Gesundheitsberatung in Europa (UGB)
berichten, um Objektivität bemüht, in der
werbefreien Zeitschrift UGB forum über Trends und Fakten
rund um gesunde,
pflanzenreiche Ernährung
Der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) setzt sich
in Deutschland, Österreich und der
Schweiz für mehr Gesundheit und Lebensqualität in
der Gesellschaft ein, indem er die Leser zu einer nachhaltigen Ernährung und einer umweltverträglichen
Lebensweise motiviert.
Die Publikationen sind werbefrei.
Die UGB unterstützen in den deutschsprachigen Ländern interessierte Menschen auf ihrem Weg zu einer
erfolgreichen, gesundheitsfördernden Lebensgestaltung.
mehr lesen (Probe-Abo)
(in
deutscher Sprache)
Quelle: UGB forum, Fachzeitschrift für
Gesundheitsförderung, Juni 2022
Extremes Übergewicht:
mit bariatrischen OPs
Körpergewicht dauerhaft absenken
Das von Übergewicht ausgehenden Gesundheitsgefahren
wie Krebserkrankungen, Herzinfarkte und Diabetes sind
unbestritten. Diäten sind nicht in der Lage, das Übergewicht
auf Dauer zu reduzieren.
Als letztes, heroisches Mittel werden im Rahmen der Adipositas-Chirurgie
sog. bariatrische Operationen wie Magenband und
Schlauchmagen durchgeführt. Die Effizienz dieser invasiven Therapien ist
umstritten.
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine Studie
publiziert aus der hervorgeht, dass die bariatrischen Operationen
wahrscheinlich das Risiko für zahlreiche
unterschiedliche Krebserkrankungen
senken - doch der endgültige ursächliche Beweis ist schwer zu erbringen,
da die Operierten meist jung sind und die Krebserkrankungen oft erst
nach Jahrzehnten auftreten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,3.6.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Zink senkt bei Covid-19 das Sterberisiko
Eine im Fachblatt European Journal of Medical Research
veröffentlchte Metaanalye von fünf Studien mit 1.506 teilnehmern zeigte,
dass Patienten, die Zink in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhalten
hatten im Vergleich mit den Studienteilnehmern der Kontrollgruppen , ein
mit rund 50% deutlich vermindetes Sterberisioko hatten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:European Journal of Medical Research, 23.Mai.2022
Gefahr aus dem Wasser
Toxische Algenblüte führt zu Fischvergiftungen
Indigene Gemeinschaften in Alaska bauen wissenschaftliche Netzwerke
auf, um Meerestiere auf Schadstoffbelastung zu prüfen. Denn weil in
ihrem Lebensraum immer häufiger toxische Algenblüten auftreten,
wächst das Risiko, sich an Muscheln oder Fischen zu vergiften.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Prisma, 19.5.2022
Vegane Ernährung "Tierische Produkte haben kein Monopol auf irgendeinen Nährstoff"
Wer kein Fleisch isst, bekommt Mangelerscheinungen? Nein, es kommt nur
auf ein paar Regeln an. Was zu beachten ist, erklärt Ernährungswissenschaftler
Niko Rittenau im Podcast.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 2.11.20
10 Fehler bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung
Eine vegetarische oder vegane Ernährung bietet aus gesundheitlicher Sicht
viele Vorteile. Eine mögliche Gewichtsreduzierung und ein verringertes Risiko
für Herzerkrankungen sind nur einige davon. Allerdings ist es nicht immer
einfach, seinen Körper bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung mit
allen benötigten Nährstoffen zu versorgen. Worauf Sie achten sollten, um
typische Fehler zu vermeiden, erklärt EAT SMARTER.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Eat Smarter, 8.2.2022
Fleischersatz im Fast Food:
Was Burger King, McDonald's & Co für Veganer planen
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Bento, 25.04.2019, 05:49 · Aktualisiert: 25.04.2019, 05:56
Die Übergewichts-Welle ist in Europa ungebrochen
Wie die WHO herausgefunden hat, sind etwa 60% aller erwachsenen
Europäer - und 30% der Kinder - übergewichtig. Die Daten zeigen, dass es keinem europäischen
Land gelingen wird, diesen gesundheitsschädlichen Trend, entsprechend der Vorgaben der WHO, bis zum Jahr 2025 umzukehren.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 3.5.2022
Vegetarisch ernährte Kinder neigen eher zu Untergewicht
Im Vergleich zu Fleischessern sind minderjährige Vegetarier doppelt so
häufig untergewichtig. Wichtige Nährstoffe fehlen ihnen nicht. Die
Studie weist allerdings Schwächen auf.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:
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(in englischer Sprache)
Quelle:Paediatrics,2.5.2022
Covid-19: eine Begleittherapie mit hochdosiertm Vitamin D3 stärkt die
Immunabwehr und verkürzt die Krankenhaus-Verweildauer
In einer im Fachblatt Biomedicine and Pharmacotherapy
veröffentlichten Studie zeigte sich, dass eine über zwei Wochen
durchgeführte tägliche Zusatztherapie mit 10.000 IU Vitamin D3
bei Patienten mit SARS-CoV-2 bedingter Lungenentzündung
- im Vergleich zu Patienten, die nur
2.000 IU Vitamin-D3 erhalten hatten
- zu einem Anstieg der entzündungshemmenden Zytokine IL-10 und der CD4+ T Abwehr-Zellen
sowie einer Abnahme der Krankenhaus-
Verweildauer führte .
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(in englischer Sprache)
Quelle: Biomedicine and Pharmacotherapy, 14.4.2022
Einfache Diagnose eines die Gesundheit gefährdenden
Übergewichts
Das britische National Institute for Health and
Care Excellence (NICE) empfiehlt in ihren überarbeiteten Richtlinien
allen Erwachsenen mit einem Body Mass Index (BMI) unter 35 ihren
Bauchumfang (Waist) zu messen. Dieser sollte nicht mehr als 50% der
Körpergröße betragen.
Wird diese Grenze überschritten, so erhöht sich das
Risiko für Diabetes Typ 2, bzw. für gefährliche Herz-Kreislaufkrankheiten.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 23.4.2022
Einfluß des Biorythmus auf
das Abnehmen: welche Diät-Variante führt
zu einer größeren Gewichtsreduktion?
Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie
untersuchte die Frage, ob eine
kalorienreduzierte Diät dann zu einem höheren
Gewichtsverlust führt, wenn die
tägliche Nahrungsaufnahme auf einen
begrenzten Zeitraum beschränkt wird.
Verglichen wurde die erreichte
Gewichtsabnahme mit Patienten der Kontrollgruppe, die die reduzierte
Kalorienmenge innerhalb eines Tages essen konnten - wann immer
sie wollten.
Es zeigte sich, dass sich die in
12 Monaten erreichte Gewichtsabnahme von durchschnittlich
6-8 Kilogramm bei den beiden Diät-Varianten
statistisch nicht signifikant unterschied.
Auch die anderen untersuchten Parameter wie Menge des Körperfetts, Blutdruck
oder das Risiko metabolischer
Krankheiten waren in beiden Diät-Gruppen nahezu gleich. Das
bestätigt die Richtigkeit der alte
Bauernregel "Du willst abnehmen? Dann
friss die Hälfte (FDH)".
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 21.4.2022
Magersucht: bei Jugendlichen
Was Eltern tun können, wenn ihr Kind
immer dünner wird
Die Zahl der magersüchtigen Kinder und Jugendlichen ist während der
Pandemie stark gestiegen – besonders bei den unter 14-Jährigen.
Welche Warnsignale sollten Eltern kennen? Und wie können sie helfen?
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel online, 15.02.2022, 19.50 Uhr
Propolis und Bienenhonig sind bei Covid-19 wertvolle Begleitmedikamente
Insgesamt wurden in der im Fachblatt Journal of integrative medicine
analysierten Meta-Studie 15 Einzelstudien ausgewertet. Die Daten zeigten,
dass eine die Standardtherapie begleitende Gabe von Propolis und
Bienenhonig offenbar in der Lage ist, die Symptome von Covid-19 zu
bessern und die Virenlast im Vergeich zu den Kontrollgruppe schneller
zu reduzieren. Propolis ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse
mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung.
Die Autoren regen für die Zukunft an, größere Studien durchzuführen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Integrative medicine, 31.1.2022
Änderungen der Ernährungsgewohnheiten können das Leben um bis zu zehn
Jahren verlängern
Je früher im Leben Ernährungsgewohnheiten geändert werden, um so größer
ist der Nutzeffekt und die Verlängerung der Lebenserwartung. Zu diesem
Schluß kam eine in Skadinavien durchgeführte Studie, deren Ergebnise im
Fachblatt PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Die Studie basierte
auf Metastudien und auf Daten der Global Burden of Disease Studie
(2019). Die Forscher stellen einen Kalkulator online zur Verfügung, mit
dessen Hilfe Änderungen der Ernährungsgewohnheiten in statistisch
gewonnene Lebensjahre umgerechnet werden können.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine, 8.2.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Calculator
Mikroplastik verunreinigt Mineralwasser
Forscher der New York State Universität haben im Auftrag der
Journalisten-Organisation Orb Media 259 Flaschen Mineralwasser
analysiert - darunter bekannte Marken wie Nestle Pure Life,
Evian und San Pellegrino. Nur 17 der untersuchten
259 Flaschen waren frei von Plastikteilchen - darunter kein Markenprodukt.
Gefunden wurde Plastik wie Rayon und Polyaethylen - doppelt so
viel wie in normalem Leitungswasser.
Diese Verunreinigungen wurden sogar
in Mineralwasser gefunden, das in Glasflaschen ausgeliefert wurde. Die
stärkste Verunreinigung wurde bei der Analyse der Luxusmarke
Nestle Pure Life gefunden -10,390 Teile in einem Liter
Trinkwasser. Ähnliche Untersuchungen
wurden auch in Deutschland durchgeführt - mit ähnlich negativen
Test-Ergebnissen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Orb Media
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(in englischer Sprache)
Quelle:Stiftung Warentest, 7.7.2021
Smoothies: Angeblich gesunde Drinks
Warentester finden in vielen Smoothies zu viel Zucker
Die Tester der Zeitschrift »Öko-Test« haben die als gesund
geltenden Smoothies unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis ist ernüchternd:
Pestizide, wenig Vitamin C, dafür aber schädlicher Zucker im Überfluss.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online,27.1.2022
Nahrungsergänzungsmittel Curcumin lindert Covid-19-Symptome
In einer im Fachblatt Phytotherapy Research veröffentlichten
Studie konnte gezeigt werden, dass die Gabe von Curcumin die Symptome
von Covid-19 bessert und sich positiv auf die Sauerstoffsättigung der
Blutes der Covid-19-Patienten auswirkt. Curcuminoide sind
sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die aus dem Wurzelstock (Rhizom)
verschiedener Curcuma-Arten gewonnen werden.
Curcumin, so die Forscher, ist daher bei Covid-19 als gut
verträgliche Begleittherapie
geeignet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Phytotherapy Research, 12.1.2022
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(in deutscher Sprache)
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.
21.12.2020
Viele tausend Menschen sterben in jedem Jahr an den Folgen
einer Blutvergiftung. Kann Vitamin C helfen?
Viele intensiv-medizinisch
tätige Ärzte hoffen, dass die Gabe hochdosierten
Vitamin C das bei einem septischen Schock sehr hohe Sterberisiko
senken kann. Doch jetzt zeigten die Ergebnisse einer im Fachblatt
Critical Care Medicine veröffentlichten
Therapie-Studie, dass Vitamin C
keinen Einfluss auf die Letalität des septischen Schocks hat.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Critical care medicine,
Detox
Mythos Entgiften
Sich von schädlichem Ballast befreien, vitaler fühlen, ein paar Pfunde verlieren –
mit Detox soll es endlich klappen.Doch das ist
unwissenschaftlicher Humbug. Was stattdessen hilft.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Test, 15.12.2021
Hohe Dosen von Omega-3-Fischöl erhöhen das
Risiko für Vorhofflimmern - eine gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Eine im Fachblatt Circulation veröffentlichte Metastudie ergab,
dass die Langzeit-Einnahme hoher Dosen von
Omega-3-Fischöl (mehr als 1 Gramm pro Tag) das Risiko für Vorhofflimmern
und Schlaganfälle statistisch signifikant erhöht. Da die Fettsäuren als
Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich sind, besteht die Gefahr
der Überdosierung.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Circulation, 21.12.2021
Covid-19: wie Übergewicht die Infektion befeuert
Dass Immunsystem und Stoffwechsel eng miteinander verbunden sind,
zeigt Sars-CoV-2 eindrücklich. Im Zentrum steht ein Sensorsystem, mit
dem der Körper die Entzündung reguliert.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung.16.12.2021
Probiotika sind für die Covid-19-Therapie nicht geeignet.
Sie bessern lediglich die bei Covis-19 oft auftretenden Durchfälle
Im Fachblatt Probiotics Antimicrob Proteins wurde eine Studie
veröffentlicht, in deren Verlauf jeweils rund 100
an einer Lungenentzündung erkrankte Covid-19-Patienten entweder zufallsgesteuert,
Lacticaseibacillus rhamnosus PDV 1705, Bifidobacterium bifidum PDV
0903, Bifidobacterium longum subsp. infantis PDV 1911, und
Bifidobacterium longum subsp. longum PDV 2301 erhielten oder der Kontrollgruppe
zugeteilt wurden.
Es zeigte sich am Ende der Studienzeit, dass das
Kombi-Probiotikum keinerlei positive Auswirkungen auf den
Krankheitsverlauf und das Sterberisiko hatten - ausser, dass es,
wie für Probiotika nicht unüblich, auftretende Durchfälle besserte.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Probiotics Antimicrob Proteins, 13.10.2021
Freispruch: Kaffee erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen nicht.
Ganz im Gegenteil
Eine große im Fachblatt JAMA Internal Medicine publizierte Studie entlastete
den oft als gefährlich für die Herzfunktion eingestuften Kaffee völlig. Die Ergebnisse
der Untersuchung, in der die Daten von mehr als 300.000 Personen ausgewertet wurden, zeigten,
dass Kaffekonsum das Risiko für Herzrhythmusstörungen nicht, wie
oft befürchtet, erhöht. Ganz im Gegenteil.
Die Analyse machte vielmehr deutlich, dass das
Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen pro zusätzlich
getrunkener Tasse Kaffee sogar um 3%
abnahm. Selbst bekannte genetische Varianten des Kaffee-Abbaus erhöhten das Herz-Risiko nicht.
Es gibt also dem Anschein nach keinen medizinischen Grund, den Kaffee-Konsum einzuschränken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: 19.7.2021
Hanf bietet gesundes und nachhaltiges Eiweiß
Um mehr Menschen von Fleischersatzprodukten zu überzeugen, braucht es neue pflanzliche
Proteinquellen sowie clevere Methoden, um sie zu erschließen. Hier entpuppt sich Hanf
als einer der Spitzenreiter in Sachen vielseitig einsetzbare Nutzpflanzen.
Der Nutzhanf für die Lebensmittelproduktion ist dabei frei von der berauschenden
Wirkung. Die psychoaktive Substanz THC ist in dem Hanf für die Lebensmittelindustrie
so gut wie nicht mehr vorhanden.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Heilpraxis Net, 17.9.2021
Weltweit nehmen
Millionen von Menschen Vitamin D3
in Form freiverkäuflicher
Nahrungsergänzungsmittel ein - der
wissenschaftlich belegte Nutzeffekt ist aber
nach Meinung vieler Experten eher fraglich
Die als industriefern geltende NGO U.S. Preventive Services Task
Force hat die zu Vitamin-D3 vorliegenden Daten kritisch analysiert
und kam zu der Empfehlung, dass die verfügbaren Studienergebnisse bei gesunden, asymptomatischen und nichtschwangeren Erwachsenen
eine allgemeine Empfehlung für die
prophylaktische Einnahme von Vitamin D3 nicht
ausgesprochen werden kann. Das gilt nach Meinung der werbefreien
deutschen Zeitschrift
"Gute Pillen - schlechte Pillen" auch für Erwachsene bei denen niedrige
Vitamin-D3-Werte gemesssen wurden. Daher spricht sich die pharmakritische
Zeitschrift auch gegen die häufig beworbenen Vitamin-D-3-Bluttests aus.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:U.S.-Preventive Services Task Force, 13.4.2021
Ewige
Berg und Talfahrt der Hoffnung: Vitamin D3 und
Covid-19
Viele Studien haben in der Vergangenheit untersucht, ob sich
der Verlauf von Covid-19 durch eine
Supplementation mit Vitamin D3
positiv beeinflussen läßt. Die Ergebnisse der Studien fielen widersprüchlich aus.
Ärzte und Patienten sind daher verunsichert.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt Diabetes
& Metabolic
Syndrome veröffentlichten Studie eine Metastudie publiziert in der 5 qualitativ hochwertige,
davon 3 zufallsgesteuerte Untersuchungen ausgewertet wurden an denen 467 Patienten teilgenommen hatten.
Das Ergebnis fiel enttäuschend aus: es zeigte sich nämlich, dass eine Vitamin D3 Supplementation nicht
wie erhofft in der Lage war, die Covid-19 Mortalität und die Zahl der auf
Intensivstationen eingewiesenen oder mechanisch beatmeten Patienten zu senken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Diabetes Á Metabolic Syndrome, 28.6.2021
Was kann man gegen die lebensbedrohliche "Verkalkung" der Herzkranz-Arterien tun?
Blutfettsenker aus der Gruppe der Statine sind mittlerweile zu einer Art "Volksnahrungsmittel" geworden.
Zumindest bei der Sekundärprophylaxe nach einem ersten Herzinfarkt kommen sie
weltweit erfolgreich zum Einsatz.
Die Verwendung als Mittel der
Primärprophylaxe ist umstritten und weniger
gebräuchlich.
Ähnlich umstritten ist die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren
(z.B. Fischöl in Form von Nahrungsergänzungsmitteln). Jetzt wurde
in einer im Fachblatt American Journal of Cardiology veröffentlichter Metastudie (in die 8 Studien
einflossen) mit Hilfe verschiedener bildgebender Verfahren der Beweis erbracht, dass sich mit einer
Kombination aus der Einnahme von Omega-3-Fettsäuren und Statinen die lebensbedrohlichen Kalkablagerungen in den
Koronararterien sehr effektiv stoppen bzw.
gar teilweise zurückentwickeln läßt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:American Journal of Cardiology, 25.5.2021
Hochdosierte Omega-3-Fettsäure DHA senkt
bei einigen Schwangeren das Risiko für Frühgeburten um die
Hälfte
Eine Expertenkommission der EU empfielt Schwangeren die Einnahme von 200mg DHA
(Docosahexaensäure)
pro Tag, um de Entwicklung des
Gehirns und der Augen der
Ungeborenen zu fördern. Ausserdem
soll die Omega-3-Fettsäure DHA auch
das Risiko für Frühgeburten
(Entbindung vor der 35.
Schwangerschaftswoche) und
weitere Schwangerschaftskomplikationen
senken.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt
The Lancet veröffentlichten
Studie (1.100 Teilnehmerinnen) gezeigt, dass speziell
Schwangere, die zu Beginn der
Schwangerschaft einen niedrigen
DHA-Blutspiegel aufwiesen,
durch die Zufuhr von täglich 1000mg
DHA das Risiko für eine
Frühgeburt um die Hälfte absenken können.
Doch Vorsicht: das deutsche Bundesinstitut
für Risikobewertungen rät bei
Nicht-schwangeren Personen von der Zufuhr von
DHA als Nahrungsergänzungsmittel ab
und weist auf verschiedene Risiken
hin, die über eine Erhöhung
des "bösen" LDL-Cholesterins von
Omega-3-Fettsäuren ausgehen können.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA, Mai 2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Presseinformation der National Instituts of Health der USA,
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: The Lancet, 17.5.2021
Neue Studie widerspricht der weit
verbreiteten Annahme, dass ein Mangel an Vitamin-D3 das Risiko für
eine Covid-19-Erkrankung erhöht
Im Fachblatt JAMA wurde eine Studie veröffentlicht, in der kein Zusammenhang eines niedrigen
Vitamin-D-Blutspiegels und einem erhöhten Risiko für Covid-19
nachgewiesen werden konnte. Wird dem Körper
Vitamin-D über freiverkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel zugeführt, ohne
dass ein tatsächlich ein Vitaminmangel
vorliegt, dann erhöht dies unter anderem das
Risiko für Nierensteine. Die
ungezielte Selbsttherapie eines vermuteten
Vitaminmangels ist daher eher
kontraproduktiv.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 22.5.2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA 21.5.2021
Gesunde Ernährung - was
ist das eigentlich?
Deutsche geben mehr Geld für Obst und Gemüse aus als für Fleisch und Fisch
Erstmals haben Obst und Gemüse einen größeren Anteil am Einkaufskorb als Fleisch und Fisch. Liegt es an neuen
Ernährungsgewohnheiten der
umdenkenden Menschen, der wachsenden Zahl der Vegetarier – oder schlicht an Preisänderungen?
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 21.5.2021
Fünf
weit verbreitete Mythen im Umfeld der gesunden Ernährung
Kartoffeln machen dick, nichts geht über Rohkost, Entgiften stärkt das Immunsystem: Über Ernährung
kursieren hartnäckige Irrtümer. Die Süddeutsche Zeitung erklärt, wo Umdenken angesagt ist.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Magazin der Süddeutschen Zeitung,28.4.2021
Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (Fischöl),
bzw.
von Vitamin D3 ist nicht
geeignet, das Risiko für im Alter häufig drohende Herzrhythmusstörungen
vom Typ Vorhofflimmern zu vermindern
Viele ältere Menschen entwickeln eine
Herzrhythmusstörung vom Typ Vorhofflimmern und haben dadurch ein erhöhtes
Schlaganfall-Risiko. Um das Risiko für diese weit verbreiteten
Herzkrankheit zu senken, verordnen viele Ärzte vorbeugend
Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel, bzw.
Vitamin D3.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie, an der
über fünf Jahre rund 28.000 ältere Menschen teilgenommen haben, dass weder die Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren, noch von Vitamin D3, im Vergleich zu Plazebo, in der Lage war,
das Risiko für Vorhofflimmern abzusenken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 16.3.2021
"Intervallfasten"erwies sich als reiner Unsinn
Es galt, gilt und wird wahrscheinlich in alle Ewigkeit gelten - wer abnehmen will,
sollte nach der ehernen Regel leben "Friss die Häfte".
Kürzlich hat eine im Fachblatt
JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie (The TREAT Randomized Clinical Trial) -
ähnlich wie frühere wissenschaftliche
Ernährungs-Studien andeuteten - eindeutig bewiesen, dass es nicht darauf ankommt, wann gegessen
wird, sondern in erster Linie darauf, wieviel Energie dem Körper
innerhalb von 24 Stunden, in Form von Nährstoffen
zugeführt wird. Natürlich immer in enger
ursächlichr Relation zur Menge der in 24
Stunden verbrauchten Energie.
Damit erwies sich die Mode-Diät im Rahmen
des Versuchs überflüssige Pfunde zu
verlieren als nicht erfolgreicher als die
"Normal-Ernährung", bei der die Kalorien dem
Körper über den ganzen Tag verteilt
zugeführt werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine,
28.8.2020
Wenig beachtet: der angebliche "Dickmacher" Käse ist längst rehabilitiert
und gilt heute bei Experten eher als gesund
Käse galt lange Zeit als lecker - aber ungesund. Aufgrund des relativ hohen Fett-
und Kalorien-Gehalts wurde Käse
seit Jahrzehnten für die ungewollte Zunahme an Körpergewicht und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten
verantwortlich gemacht.
Doch mittlerweile- so resümiert das Nachrichtenmagezin WIRED - haben diverse wissenschaftlich
hochwertige Ernährungsstudien den Beweis erbracht, dass Käse weder dick macht, noch ungesund für das Herz ist.
Wer mag, kann daher unbesorgt das fermentierte Milchprodukt zu sich nehmen.
Es beweist sich wieder einmal, dass Kalorien
eben nicht wie lange angenommen gleich Kalorien sind. Es gibt offenbar noch viele Faktoren,
die in Hinsicht auf das Körpergwicht und die Herz- und Kreislauf
-Gesundheit eine Rolle spielen - aber bisher von den Ernährungsforschern
noch nicht wirklich verstanden werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: WIRED, 23.2.2021
Krieg dem JoJo-Effekt:
Neue Methode um auf Dauer Körpergewicht abzubauen?
Im Fachblatt New England Journal of Medicine wurde eine Studie
veröffentlicht, die eine neue Methode des Abnehmens vorstellt. Eine Gruppe von
Übergewichtigen hatte über 68 Wochen einmal in der Woche
den Wirkstoff Semiglutide injiziert bekommen - ein
Medikament, das zur Behandlung von Diabetes Typ 2 zugelassen ist.
Während die Patienten der Plazebo-Gruppe in 68 Wochen aufgrund der
gleichzeitig angewandten kalorienreduzierten
Diät nur 2,4% ihres Körpergewichts abgenommen hatten, waren es in der
Semiglitide Gruppe immerhin 14,9% - mehr als mit anderen nicht-operativen Methoden
wie Magenverkleinerungen zu erzielen ist.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,10.2.2021
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung,15.2.2021
Ernährung: Der fulminante Aufstieg des Rapsöls
Rapsöl galt früher als minderwertiges
Öl armer Leute. Heute ist es mit seinem nussigen Geschmack der Deutschen liebstes Öl.
Aus gutem Grund. Denn es hat manche hervorragende Eigenschaft.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 7.2.2021
Covid-19 Vorbeugung und Therapie: Hin und Her beim Vitamin D3
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE hat das vorhandene Datenmaterial analysiert und kam
zu dem enttäuschenden Schluss: »Derzeit liegen keine Argumente vor, die eine Supplementation von Vitamin D bei Personen mit
adäquatem Vitamin-D-Status mit dem Ziel der Prävention einer Sars-CoV-2-Infektion oder der Verringerung des
Schweregrades einer Covid-19-Erkrankung begründen können.«
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 10.2.2021
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung,Fachinformation,11.1.2021
Dr. Fauci - Chefberater
der US-Präsidenten - empfiehlt aus eigener
Erfahrung zur Covid-19-Vorbeugung Vitamin D3 und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, Spitzen Prävention, 20.10.20
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: NZZ, 25.10.20
Herz-Kreislauf-Krankheiten: Cholesterin - der Streit geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die einen
ist das eine Lüge übergriffiger
Gesunsheitsapostel - für die anderen
ist diese These die am besten dokumentierte Theorie der
Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 29.9.2017
Eindeutig belegt: Grüner Tee ist gesund für Herz und Kreislauf
Grüner Tee besteht aus den jungen Blättern und Blattknospen
von Camellia sinensis. Er enthält er einige hundert verschiedene Inhaltsstoffe,
darunter die Bitterstoffe Catechine.
Professor Mario Lorenz von der Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Charité Berlin
hat sich dem Grüntee bereits in einigen Forschungsvorhaben gewidmet.
Im Jahr 2017 kam er mit Kollegen zu dem Schluss: Es liegt eher nicht an
den
gelobten Catechinen, dass grüner Tee die Blutgefäße elastisch hält und damit gut für Herz
und Kreislauf ist. »In einem Vergleich schnitt der grüne Tee als Heißgetränk deutlich
besser ab als catechinhaltiger Grünteeextrakt«, sagt Lorenz.
Es müsse also ein anderer Wirkstoff verantwortlich sein. Doch welcher, das ist bis heute
unklar. Sicher sei nur: »Aufgebrühter grüner Tee hatte eine messbare Wirkung auf die
Blutgefäße.«
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 17.12.2020
Die richtige Säuglingsernährung ist in den ersten Lebenstagen
wichtig, um ein späteres Asthma zu vermeiden
Wenn Mütter darauf verzichten, die Brusternährung ihrer neugeborenen Kinden
in den ersten drei Lebenstagen durch die Gabe von Kuhmilch haltiger
Säuglingsnahrung zu ergänzen, dann haben diese Kinder
später
ein deutlich vermindertes Risiko an Asthma- und allergisch bedingte
Atmungsbehinderungen zu
erkranken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 1.10.20
Das Risiko von Kuhmilchallergien lässt sich senken
Werden Säuglinge im Alter von 1-2 Monaten mit
kleinen Mengen Kuhmilch gefüttert, so lassen sich viele später
zu erwartende Kuhmilchallergien vermeiden. In einer Studie, an der
491 Säuglinge teilnahmen, zeigte sich, dass der frühe Kontakt zu Kuhmilch in der Lage war, dass Risiko
für im 6. Lebensmonat auftretenden Kuhmilchallergien um 6% zu senken.
Die Säuglinge der Kontrollgruppe erhielten statt
Kuhmilch kleine Mengen Sojamailch.
In beiden Gruppen wurden die Kinder bis zum 6.
Lebensmonat gestillt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: J Allergy Clin Immunol. 2020 Sep 2
Omega-3-Fettsäuren
(Fischöl) senken, im Vergleich zu Mais-Öl,
bei Risiko-Patienten das Herz-Kreislaufrisiko
nicht
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine in 22 Ländern an 675
Krankenhäusern durchgeführte Studie veröffentlicht,
in der
die Daten von 13.078 Patienten ausgewertet
wurden. Die Studienteilnehmer hatten
alle ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankungen
und wurden daher mit einem Blutfettsenker aus der Familie der Statine behandelt.
Es zeigte sich am Ende der Studie (nach 3-6 Jahren), dass die Gabe von
Omega-3-Fettsäuren,
im Vergleich zu Mais-Öl, bei
Risikopatienten das Herz-Kreislaufrisiko nicht
absenken konnte. Fazit der Studie: Omega-3-Fettsäuren sind für die Prophylaxe
schwerer Herz-Kreislauferkrankungen nicht besser
geeignet als Mais-Öl.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA 15.11.20
Vitamin D3, Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) oder
intensives Krafttraining konnten bei Senioren den
allgemeinen Gesundheitsstatus nicht verbessern
Viele ältere Menschen versuchen ihre Gesundheit durch die Einnahme
von Vitaminen, Nahrungsergänzungmitteln , bzw.
durch Kafttraining zu
verbessern.
Doch jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA
veröffentlichte Studie, dass die beliebte Einnahme
von Vitamin D,
bzw. Omega-3-Fettsäuren über drei Jahre oder
intensives Krafttraining nicht in der Lage war,
bei ansonsten gesunden Senioren die Blutdruckwerte zu
senken oder das Risiko für
Knochenbrüche, Infektionen, bzw. die
körperliche und geistige Leistungskraft
statistisch signifikant zu verbessern.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 10.11.20
US-Chefberater Dr. Fauci empfiehlt zur Covid-19-Vorbeugung
Vitamin D und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
Intervallfasten ist nicht wirksamer als andere kalorienreduzierte
Diätformen
Übergewichtige und ihre Diät-Berater setzten
gleichermaßen große Hoffnungen auf das sog.
Intervallfasten, bei dem die
Abnahmewilligen nur zu bestimmten Zeiten essen
dürfen. Warum dies das Abnehmen in besonders
hohem Maß fördern soll, wird mit
unterschiedlichen - wissenschaftlich nicht
überzeugenden Theorien - erklärt. Jetzt hat eine im Fachjournal
JAMA Internal Medicine veröffentlichte
Studie gezeigt, dass das Intervallfasten nicht
zu mehr erwünschtem Gewichtsverlust fühte als
das in der Kontrollgruppe beibehaltene übliche
Essen ohne zeitliche Restriktionen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 28.9.2020
Starkes Übergewicht erhöht bei Covid-19 das Sterberisiko deutlich
Eine in Großbritannien durchgeführte Studie (Public Health England Report) zeigte, dass ein Bodymass-Index (BMI) von 35-40
bei Covid-19 das Sterberisiko um 40% erhöht. Ist der BMI höher als 40, nimmt das Sterberisiko
sogar um bis zu 90% zu
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 27.7.2020
Diät: Ersatz von tierischem Eiweiss durch Pflanzeneiweiss
vermindert - auf individueller Ebene und
nicht vorhersagbar - das allgemeine Sterberisiko
In einer grossen, mehrjährigen
prospektiven Kohortenstudie ( US
National Institutes of Health–AARP Diet
and Health Study ) analysierten die
Autoren der im Fachjournal JAMA
Internal Medicine
publizierten Untersuchung die Daten von
416.104 Frauen und Männern.
Mit Blick auf eine die Gesundheit
fördernde Ernährung fanden die Forscher
heraus, dass Menschen in deren Nahrung
ein um 3% höherer Anteil pflanzlicher
Eiweisse enthalten ist, ein rund 10%
niedrigeres allgemeines und
Herz-Kreislauf-Sterberisiko haben als
jene Studienteilnehmer, die mehr
tierisches Eiweiss zu sich nahmen.
Obgleich die über durchschnittlich 16
Jahre registrierten Unterschiede in der
Sterblichkeit mit rund 10% nur klein
waren, lohnt es sich auf
individueller Ebene über eine
Modifikation der eigenen Ernährung
nachzudenken. Sie kann im Einzelfall
eine Frage von Leben und Tod darstellen
- allerdings nicht voraussagbar. Fazit:
wer ohnehin gerne Obst und Gemüse isst,
hat nun auch einen rational
nachvollziehbaren Grund, diese
Tendenz eher zu verstärken.
mehr lesen
(in
englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 13 Juli 2020
Gesunde Kinder: Was viele Frauen nicht wissen
- ein Mangel an Folsäure sollte schon vor Beginn einer
Schwangerschaft durch die Einnahme
freiverkäuflicher Folsäure-Tabletten ausgeglichen werden
Dafür gibt es die in jeder Apotheke
die "Pille zur Anti-Baby-Pille".
Die häufigste Nebenwirkung bei
langjähriger Einnahme einer
Antibabypillei st ein Mangel an
B-Vitaminen, insbesondere an Folsäure.
Vielen Frauen ist
dies noch nicht bekannt. - oder sie
ignorieren diese Erkenntnis und riskieren so
die Geburt eines schwer missgebildeten
Kindes.
Der
Folsäuremangel entsteht, weil
die in
Antibabypillen enthaltenen Östrogene die Funktion
des Enzyms Folatkonjugase in der Schleimhaut des Dünndarms
hemmt. Deshalb kann die in vielen Nahrungsmitteln
in ausreichender Menge enthaltene Folsäure vom Körper nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden und wird
daher, zu einem großen Teil ungenutzt, ausgeschieden.
Frauen, die über
viele Jahre hinweg regelmäßig orale Kontrazeptiva
eingenommen haben, riskieren, dass sie
bis zu 40 % weniger Folsäure im Blut haben, als es dem gesunden
Durchschnitt der Frauen entspricht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Newsmeldung Sanorell, 28.5.20
Traditionelle Chinesische Pflanzenmedizin
erwies sich bei Covid-19 als wirksam
Im Fachblatt Phytomedicine (Pflanzenmedizin)
wurden die Ergebnisse einer Therapiestudie veröffentlicht,
die zu dem Ergebnis kam, dass das traditionelle
Pflanzenmedikament Lianhuaqingwen die klinischen Symptome von Covid-19
schnell bessert. An mehreren Zentren wurden 142 von insgesmt
284 Patienten mit dem Medikament mit dem unaussprechlichen
Namen behandelt. Es zeigte sich, dass sich der
Gesundheitszustand bei den Patienten in der
Lianhuaqingwen-Gruppe deutlich schneller besserte als
bei den Patienten der Kontrollgruppe (7 statt 10 Tage).
Besonders hervorgehoben wurden die Symptome Fieber,
Schwäche, und Husten. Auch im Lungen CT zeigte sich eine
schnellere Erholung. Die alternative Therapie wirkte sich
aber nicht auf den Anteil der Fälle aus, in dem sich
aus der leichten Form der Erkrankung ein schwerer Verlauf
entwickelte. Die Therapie erwies sich als gut verträglich
und sicher ud eignet sich daher als begleitende Therapie..
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Phytomedicine, 2020 May 16;153242.
National Library of Medicine
Organisch erzeugte Lebensmittel senken das
allgemeine Krebsrisiko geringfügig - insbesondere das
Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Ein französisches Forscherteam
veröffentliche im Fachblatt JAMA
Internal Medicine die Ergebnise der
Internet basierten Studie The
NutriNet-Santé an der 68.946
Patienten - 78% davon Frauen - teilgenommen
hatten. Die Studiendauer lag bei nahezu 5
Jahren. Es zeigte sich, dass die
Studienteilnehmer, die einen größeren Anteil
von Bio-Nahrung angegeben hatten, eine
geringfügig vermindertes statistisches
Krebsrisiko (-0.6%) hatten. Es wurden
1.340 Erst-Krebserkrankungen registriert.
Den Forschern fiel besonders ein
erniedrigtes Brustkrebsrisiko auf. Der
Nutzen der Bio-Nahrung ist geringfügig. Aber
zumindest konnte belegt werden, dass
Bio-Nahrung mit Blick auf bösartige Tumore
keinen Schaden anrichtet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Kokosnuss-Öl schadet der Gesundheit
Auch in Deutschland wird immer mehr aus
den Tropen stammendes Kokosnussöl
verbraucht. Es wird von den Produzenten als
gesundes Naturprodukt beworben . Doch anders
als einheimische Pflanzenöle erhöht es
aufgrund des hohen Anteils an gesättigten
Fettsäuren die Blutkonzentration den "bösen"
LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins.
Im Fachblatt Circulation wurde eine
Metastudie veröffentlicht, in der die
Ergebnisse von 16 Diät-Studien kombiniert
ausgewertet wurden. An den Studien nahmen
nahezu 800 gesunde Freiwillige teil. Seither
heisst es : Vorsicht beim Verbrauch von Kokosnussöl.
Das Risiko für bedrohliche
Herzkreislauferkrankungen nimmt um 5-6% zu.
Kokosnussöl ist auch nicht für eine
gewichtsreduzierende Diät geeignet.
Vom Verbrauch dieses Pflanzenöls zur
Vorbeugung von Herz-Kreislazuferkrankungen
kan nur abgeraten werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 08.4.20
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 13.1.2020
Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fischöl-Kapseln)
verbessern bei gesunden jungen Männern die
Hoden-Funktion und speziell die Qualität
ihres Spermas
Seit Jahren wird von Wissenschaftlern in
Studien ein Rückgang der
Samenqualität und der allgmeinen
Hodenfunktion gefunden.
Die Ursachen sind unklar. Es zeigte sich,
dass die längerfristige Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren in Form von
Fischöl-Kapseln bei unfruchtbaren Männern zu
einer Verbesserung der Samenqualität führt.
Unklar blieb, wie sich die
Omega-3-Fettsäuren auf die Hodenfunktion
gesunder junger Männer auswirkt. Jetzt haben
dänische Forscher in einer Studie 1,679
Männer untersucht, von denen 98 in den
vergangenen Monaten ein
Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten,
das Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) enthielt.
Es zeigte sichin der im JAMA Network open
publizierten Studie, dass die jungen
gesunden Männer, die Omega-3-Fettsäuren
eingenommen hatten, eine deutlich bessere
Hodenfunktion hatten als die Männer der
Kontrollgruppe.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open 3.1.2020
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative
zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der
renommierte Alkoholforscher Professor
Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im
Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren Spritzentherapie möglich zu sein
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die - abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-Rezeptor Agonisten)- unter dem Bandwurmnamen Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte. Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Ausnahmenfällen.
Anaphylaktischer Schock tötet in Mailand eine junge Frau
Da derartige dramatische Schockzustände- ausser bei Insektengiftallergie - extrem selten vorkommen, tragen viele Allergiker kein kortisonhaltiges Notfallset mit sich herum. Das ist eine Nachlässigkeit, die sich bitter rächen kann.
Quercetin hat eine schon lange bekannte, breit gefächerte antivirale, antioxydative und antientzündliche Wirkung. Im Vergleich zur Kontrollgruppe besserten sich in der Quercetin-Gruppe die Symptome und die Entzündungszeichen schneller und die Infektiosität der Erkrankten nimmt deutlich schneller ab als bei den Patienten der Kontrollgruppe.
Das Geschäft mit dem gefälschten Bienenhonig
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren Spritzentherapie möglich zu sein
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die - abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-A)- unter dem Bandwurmnamen Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte. Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Ausnahmenfällen.
Eine nach 5 Jahren durchgeführte Zwischenanalyse zeigte, dass die beiden beliebten Nahrungsergänzungsmittel, im Vergleich zur Plazebo-Kontrollgruppe, nicht in der Lage waren, das Krebs-, bzw. das Herz-Kreislaufrisiko signifikant zu senken. Sie wirkten sich auch nicht positiv auf folgende Studien-Endpunkte aus: Vorhofflimmern, Abbau der kognitiven Fähigkeiten, Migräne, Stürze, altersbedingte Makuladegeneration bzw. schmerzende Kniegelenke.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Vital Studie Org,November 2022, Arzneimittelbrief, November 2022
Umweltschutz-Option aus Singapur:
gehören Fleischprodukten die Zukunft, die
tonnenweise in den Bio-Reaktoren riesiger Gen-Fabriken aus Stammzellen gezüchtet
wurden?
Die Regierung des winzigen Stadtstaats Singapur hat
als erstes Land der Erde eine umstrittene Genehmigung erteilt: die Einwohner
von Singapur dürfen Zuchtfleish kaufen und konsumieren.
Den Beginn macht Singapur mit Hähnchenfleisch.
Rind, Schwein und Fisch sollen schnell folgen. Doch die Technologie für eine
bedarfsgerechte Massenproduktion fehlt noch und die Preisgestaltung ist noch
völlig offen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,26.11.2022
Diabetes-Experte über gesunde Ernährung:
"Verzichten Sie auf Obst und Reis, essen Sie mehr Fett!"
Ein Experte für gesunde Ernährung, der Chefarzt Stephan Martin, erforscht, wie man durch seinen Lebensstil einen gestörten Zuckerstoffwechsel normalisieren und das Herz-Kreislaufrisiko senken kann. Er sagt: »Fett in der Nahrung wird zu Unrecht verteufelt.«
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 21.3.2021
Irrtümer über Fett und Zucker
Wie gesund oder ungesund Fett und Zucker wirklich sind, erfahren Sie hier.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Aponet Website der deutschen Apotheker, ovember 2022
Umwelt-Skandal zu Weihnachten: Mineralöl in Schokolade
»Öko-Test« hält nur 7 von 23 Schoko-Nikoläusen für empfehlenswert
In Schokolade finden sich durch Erntemaschinen oder den Transport von Kakaobohnen häufig Rückstände von Mineralölen. Bei einer Untersuchung von »Öko-Test« schneiden viele Nikoläuse äußerst schlecht ab.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: 17.11.2022
Purging-Syndrom: Eine wenig beachtete Esstörung bekommt einen Namen
Patienten, die unter einer Esstörung leiden lassen sich leichter behandeln, wenn ihre Symptomatik einen Namen hat und von den Ärzten als behandelbar kommuniziert wird. Menschen, die bereits normale Nahrungsmengen als übergroße Kalorienbombe empfinden, leiden oft unter dem Purging-Syndrom. Sie versuchen unmittelbar nach der beendeten Malzeit die aufgenommenen Kalorien wieder loszuwerden. Beispielsweise durch Erbrechen, medikamentös ausgelöste Durchfälle oder über eine gefährliche Manipulation des insulin-gesteuerten Kohlehydratstoffwechsels. Das Wissenschaftsmagazin Spektrum hat die bekannten Fakten zusammen getragen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 16.11.2022
Hilfe bei Adipositas: neue Studien zeigen - Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht
Es gibt viele Arten von Übergewicht. Studien fördern immer mehr Details zutage. Menschen werden aus ganz unterschiedlichen Gründen dick. Und manchmal sind die vielen Kilos nicht mal ungesund. Im Gegensatz zu den "ungesunden" entwickeln die "gesunden" Dicken nur sehr selten eine Zuckerkrankheit. Sie sind allerdings stark in der Minderheit: 80 bis 90 Prozent der Adipositas-Patienten gehören zur Gruppe der "ungesunden" Übergewichtigen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,20.10.2022,
mehr lesen (in englischer Sprache)
Nature metabolism,12.9.2022
Experten-Interview: Jodmangel ist in Deutschland weit verbreitet »Wir sollten wieder mehr Jod zu uns nehmen«
Schätzungsweise ein Drittel der Deutschen leidet an Jodmangel. Der kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Was man dagegen tun kann, erklärt der Endokrinologe Joachim Feldkamp im Interview.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum,14.10.2022
Abnehmen ist bei Übergewichtigen gut für die Gesundheit - bei schlanken Menschen aber nicht.
Ein gewollt vermindertes Körpergewicht um 4.5 kg ist bei Übergewichtigen gut für die Gesundheit - unabhängig von der angewandten Methode. Das oft mit lebensbedrohlichen Nebenwirkungen belastete Diabetes-Typ2-Risiko sinkt deutlich. Dies trifft aber bei schlanken Menschen nicht zu, die abnehmen. Diese sind sogar stärker gefährdet an Diabetes-Typ2 zu erkranken und schnell übergewichtig zu werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine,27.9.2022
Zucker tötet Darmbakterien, die Fettleibigkeit vorbeugen
Dass zu viel Zucker der Gesundheit schadet, ist bekannt. Nun zeigt
sich im Mausmodell: Er stört auch das Darmmikrobiom sowie die
Immunreaktion, die starkem Übergewicht vorbeugt.
Im menschlichen Darm schlummern Bakterien, die für die Entstehung von
Immunzellen sorgen – und die wiederum unterbinden die Bildung von
Fettzellen. Doch eine stark zuckerhaltige Ernährung kann die Zahl dieser
Mikroben verringern, wie Yoshinaga Kawano
von der Columbia University
in New York und sein Team in einer aktuellen Studie im Fachblatt »Cell«
beschreiben.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 26.9.2022,Übersetzung aus Nature, Originalstudie Cell.
Ernährungsstudie
Welche Meeresfrüchte gesund und zugleich
klimafreundlich sind
Die Menschen sollten weniger Fleisch und mehr Fisch essen, raten Forscher. Gemüse und Obst haben eine deutlich bessere Klimabilanz als Fleisch. Das ist klar. Und wie sieht es bei Fisch und Meeresfrüchten aus? Eine Studie legt erste Zahlen vor.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 15.9.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Nature, Communications earth Á environment,8.9.2022
Schwarzer Tee senkt das Sterberisiko
Eine im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichte
und vom National Cancer Institute (NCI)
der USA finanzierte Studie wies
anhand der Daten von rund 500.000 Studienteilnehmern nach, dass
Menschen, die täglich mehrere Tassen schwarzen Tee trinken, im Vergleich zu jenen, die
keinen Tee trinken, ein statistisch signifikant niedrigeres allgemeins Sterberisko
(9%-13%) haben.
Ebenfalls erniedrigt war auch die
spezifischeHerz-Kreislauf-
Sterblichkeit.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine, 30.8.2022
Ein Leitartikel der Washington Post empfiehlt, dass Deutschland weiter in Kernkraft investiert und den überhastet angeordneten Totalausstieg rückgängig macht
Nach Meinung der Washington Post verhindern die dogmatischen
Grünen aufgrund von Halsstarrigkeit einen erforderlichen Ausstieg aus dem Ausstieg aus der friedlichen
Nutzung der Atomenergie.
Das liberale Blatt, ein Meinungsführer in den USA, verweist darauf, dass die
Sicherheitsbilanz der deutschen AKWs hervorragend ist - und es daher in
der derzeitigen vertrackten Situation keinen rationalen Grund für den Totalausstieg
gibt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Washington Post, Editorial Post, 11.8.2022
Vitamin D ist bei der Prophylaxe von Covid-19 nicht mehr wegzudenken. Kann das Vitamin die drohende Herbst-Welle verhindern?
Ob Vitamin D zur Vermeidung einer SARS-CoV-2-Infektion, bzw. einer Covid-19-Erkrankung ursächlich hilfreich sein kann, ist umstritten. Doch in letzte Zeit mehren sich die wissenschaftlichen Studien, die darauf hinweisen, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D - insbesondere in der sonnenarmen Jahreszeit - wahrscheinich die meisten Infektionen verhindern könnte. Auf der Website Spitzen-Prävention wurde zum Thema ein langer Übersichtsartikel veröffentlicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, 9.8.22
Die anlasslose Einnahme von Vitamin D senkt bei gesunden Menschen nicht das Risiko für Knochenbrüche
Eine vom National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and Skin Diseases geförderte und im New England Journal of Medicine veröffentlichte wissenschaftliche Studie zeigt, dass die anlasslose, also vorbeugende Einnahme von Vitamin D bei gesunden Menschen nicht, wie erhofft, das Risiko für Knochenbrüche signifikant vermindert.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 28.7.2022, ClinicalTrials.gov number, NCT01704859.
Verursachen verfälschte Honig-Produkte ungewollte Erektionen?
Die US-Arzneimittel-Behörde FDA warnt vor zwei Honig-Produkten in denen nicht deklarierte Anteile der Potenzmittel Sildenafil (Viagra, Kingdom Honey Royal Honey VIP by Shopaax.com) bzw. von Tadalafil (Vital VIP Vital Honey by MKS Enterprise) gefunden wurde. Die Zulassung wurde widerrufen und die Hersteller nahmen die Produkte vom Markt. Sildenafil und Tadalafil sind bei bestimmten Herzkrankheiten und niedrigem Blutdruck lebensgefährlich.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung FDA,20.7.2022
Wasser trinken:
zuwenig und zuviel können gleichermaßen
schädlich sein
Viele Mensch kennt man nur mit einer Wasserflasche in der Hand.
Sie werden von einer geradezu panischen Angst dazu bewegt ständig
und überall Wasser zu trinken, um eine Exsikkose zu vermeiden.
Doch dies ist ein gelegentlich gefährlicher Irrweg.
In einem
Übersichtsartikel machen Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung
darauf aufmerksam, dass eine zu hohe Wasserzufuhr das Blut verdünnen kann,
was zu einer Störung der Versorgung des Körpers mit benötigten
Spurenelementen führt. Das kann zum Auftreten von Schwindel,
Kopfschmerzen oder sogar Krampfanfällen führen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung,18.7.2022
Auch wenig Alkohol kann das Gehirn schädigen
Geringer Konsum könnte die geistige Leistungsfähigkeit mindern.
Braucht es neue Empfehlungen für Höchstmengen?
Bereits moderater Alkoholkonsum kann das Gehirn schädigen und dessen Leistungen beeinträchtigen. In der nach eigenen Angaben bisher größten Studie zum Thema fanden Wissenschaftler der Universität Oxford einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Eisenablagerungen in bestimmten Bereichen des Gehirns - auch bei Alkoholmengen, die Fachgesellschaften noch als akzeptabel gelten. Die Eisenablagerungen gingen mit einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten einher, schreiben die Forscher im Fachmagazin Plos Medicine.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 15.78.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Plos Medicine,14.7.2022
»Ein gesunder Mensch braucht keine Säfte«
Smoothies und Fruchtsäfte sind nicht so gesund, wie der Hype um sie es nahelegt, sagt die Ernährungsmedizinerin Yurdagül Zopf. Ein Gespräch über das, was man stattdessen zu sich nehmen sollte – und die Wirkung bestimmter Obst- und Gemüsesorten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Magazin, 28.6.2022
Kurkuma ist eine herbe Enttäuschung
Öko Test: Nur ein Pulver wurde als "sehr gut" bewertet
Kurkuma ist ein Gesundheitsversprechen. Dem Wurzelgewächs wird eine heilsame Wirkung nachgesagt. Unter anderem soll es bei Krebs, chronischen Entzündungen und Gelenkschmerzen helfen. Doch nun hat Öko-Test herausgefunden: Nur ein Produkt erreicht die Bewertung "sehr gut". 18 fallen durch – vor allem wegen der aus ÖKO-Sicht zu hohen Belastung mit Mineralölbestandteilen. Dazu kommen Pestizide und das krebserregende Benzo[a]pyren.
mehr lesen (indeutscher Sprache)
Quelle:NTV, 26.6.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Öko Test,28.6.2022
Lebensmittel-Qualität: Entscheidend für den Nährwert unserer pflanzlichen Lebensmittel ist, wie sich unsere Nahrung ernährt
Auf gesunden Ackerböden wachsen Lebensmittel, die besonders nährstoffreich - also gesund - sind. Der an der Washington Universität tätige Geomorphologe David Montgomery hat diese Hypothese anhand umfangreicher wissenschaftliher Daten zusammen mit seiner Co-Autorin Anne Biklé in seinem neuesten Buch What your food ate überzeugend belegt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:University of Washington,16.6.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:bestellen bei WW Norton, Juni 2022
Vitamine III
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) empfehlen weiterhin
Frauen die schwanger werden können, bzw. werden wollen die
vorbeugende Einnahme von Folsäure
Die Ernährungs-Experten der USPSTF empfielt Frauen, die schwanger werden können oder wollen zur Verhütung drohender Missbildungen der Neugeborenen die tägliche vorbeugende Einnahme von 0.4 bis 0.8 mg Folsäure.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamine II
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) warnen Gesunde
vor der vorbeugenden Einnahme der Vitamine
Beta-Carotin und E
Die Ernährungs-Experten USPSTF warnen aufgrund der Datenlage und von wissenschaftlichen Beweisen für einen Nutzen vor der Einnahme der Vitamine Beta-Carotin und E zum Zweck der Verhütung von lebensbedrohlichen Herz-Kreislaufenerkrankungen, bzw. von Krebs. Beide Vitamine stehen in Verdacht, die Entstehung bestimmter Krebs-Erkrankungen zu fördern.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamin I
Die Versorgung des menschlichen Körpers mit
Vitaminen und Spurenelementen über eine vernünftige Misch-Nahrung
deckt bei Gesunden den Vitamin-Bedarf und wird daher weiterhin von
den meisten Ernährungs-Experten empfohlen
Viele Menschen nehmen Vitamine in Form von
Nahrungsergänzungsmitteln ein-oft sehr hochdosiert.
Jetzt hat die von der US-Regierung unterstützte
Expertengruppe USPSTF (The US Preventive
Services Task Force) abermals darauf hingewiesen,
dass sie aufgrund der reichlich vorhandenen Daten
nach wie vor nicht in der Lage ist rational zu
entscheiden, ob zusätzlich zu den mit der Nahrung
aufgenommenen Vitamine und Spurenelemente mehr nutzen
als schaden.
Zumindest ist es durch die Zufuhr hochdosierter Vitamine
bisher nicht gelungen, das Risiko für Herz-Kreislauf-
oder Krebs-Todesfälle statistisch signifikant zu senken.
Die Experten empfehlen daher Gesunden weiterhin die
Vitamin-Versorung des Körpers über eine ausgewogene,
obst- und gemüsereiche Ernährung.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,21.6.2022
Die Wirkung von Vitaminen wird oft verkannt
Der online Blog Newsnery räumt mit vielen Missverständnissen und Vorurteilen auf.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Newsnery 28.2.2022
Ingwer in der lternativmedizin:
Ingwer soll bei der Linderung arthrotischer Schmerzzustände ähnlich gut wirken wie das oft eingesetzte Schmerzmittel Ibuprofen
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Info Netzwerk Medizin 2000, Juni 2022
Verbessert Kaffee auf Dauer die Gedächtnisfunktion?
Im weltweit renommiertesten Wissenschaftsmagazin Nature wurde eine Labor-Studie veröfffentlicht, die im Tierexperiment zeigte, dass die Zufuhr von Kaffee im Gehirn zu dauerhaften Veränderungen der Gen-Aktivitäten führt. Unter anderem wird offenbar die Gedächtnisfunktion verbesserte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 31.5.2022
Die Vereine für Unabhängige Gesundheitsberatung in Europa (UGB) berichten, um Objektivität bemüht, in der werbefreien Zeitschrift UGB forum über Trends und Fakten rund um gesunde, pflanzenreiche Ernährung
Der Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) setzt sich
in Deutschland, Österreich und der
Schweiz für mehr Gesundheit und Lebensqualität in
der Gesellschaft ein, indem er die Leser zu einer nachhaltigen Ernährung und einer umweltverträglichen
Lebensweise motiviert.
Die Publikationen sind werbefrei.
Die UGB unterstützen in den deutschsprachigen Ländern interessierte Menschen auf ihrem Weg zu einer
erfolgreichen, gesundheitsfördernden Lebensgestaltung.
mehr lesen (Probe-Abo) (in deutscher Sprache)
Quelle: UGB forum, Fachzeitschrift für Gesundheitsförderung, Juni 2022
Extremes Übergewicht:
mit bariatrischen OPs
Körpergewicht dauerhaft absenken
Das von Übergewicht ausgehenden Gesundheitsgefahren
wie Krebserkrankungen, Herzinfarkte und Diabetes sind
unbestritten. Diäten sind nicht in der Lage, das Übergewicht
auf Dauer zu reduzieren.
Als letztes, heroisches Mittel werden im Rahmen der Adipositas-Chirurgie
sog. bariatrische Operationen wie Magenband und
Schlauchmagen durchgeführt. Die Effizienz dieser invasiven Therapien ist
umstritten.
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine Studie
publiziert aus der hervorgeht, dass die bariatrischen Operationen
wahrscheinlich das Risiko für zahlreiche
unterschiedliche Krebserkrankungen
senken - doch der endgültige ursächliche Beweis ist schwer zu erbringen,
da die Operierten meist jung sind und die Krebserkrankungen oft erst
nach Jahrzehnten auftreten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,3.6.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Zink senkt bei Covid-19 das Sterberisiko
Eine im Fachblatt European Journal of Medical Research veröffentlchte Metaanalye von fünf Studien mit 1.506 teilnehmern zeigte, dass Patienten, die Zink in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhalten hatten im Vergleich mit den Studienteilnehmern der Kontrollgruppen , ein mit rund 50% deutlich vermindetes Sterberisioko hatten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:European Journal of Medical Research, 23.Mai.2022
Gefahr aus dem Wasser
Toxische Algenblüte führt zu Fischvergiftungen
Indigene Gemeinschaften in Alaska bauen wissenschaftliche Netzwerke auf, um Meerestiere auf Schadstoffbelastung zu prüfen. Denn weil in ihrem Lebensraum immer häufiger toxische Algenblüten auftreten, wächst das Risiko, sich an Muscheln oder Fischen zu vergiften.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Prisma, 19.5.2022
Vegane Ernährung "Tierische Produkte haben kein Monopol auf irgendeinen Nährstoff"
Wer kein Fleisch isst, bekommt Mangelerscheinungen? Nein, es kommt nur auf ein paar Regeln an. Was zu beachten ist, erklärt Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau im Podcast.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 2.11.20
10 Fehler bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung
Eine vegetarische oder vegane Ernährung bietet aus gesundheitlicher Sicht viele Vorteile. Eine mögliche Gewichtsreduzierung und ein verringertes Risiko für Herzerkrankungen sind nur einige davon. Allerdings ist es nicht immer einfach, seinen Körper bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung mit allen benötigten Nährstoffen zu versorgen. Worauf Sie achten sollten, um typische Fehler zu vermeiden, erklärt EAT SMARTER.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Eat Smarter, 8.2.2022
Fleischersatz im Fast Food:
Was Burger King, McDonald's & Co für Veganer planen
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Bento, 25.04.2019, 05:49 · Aktualisiert: 25.04.2019, 05:56
Die Übergewichts-Welle ist in Europa ungebrochen
Wie die WHO herausgefunden hat, sind etwa 60% aller erwachsenen Europäer - und 30% der Kinder - übergewichtig. Die Daten zeigen, dass es keinem europäischen Land gelingen wird, diesen gesundheitsschädlichen Trend, entsprechend der Vorgaben der WHO, bis zum Jahr 2025 umzukehren.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 3.5.2022
Vegetarisch ernährte Kinder neigen eher zu Untergewicht
Im Vergleich zu Fleischessern sind minderjährige Vegetarier doppelt so häufig untergewichtig. Wichtige Nährstoffe fehlen ihnen nicht. Die Studie weist allerdings Schwächen auf.
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Quelle:
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Quelle:Paediatrics,2.5.2022
Covid-19: eine Begleittherapie mit hochdosiertm Vitamin D3 stärkt die Immunabwehr und verkürzt die Krankenhaus-Verweildauer
In einer im Fachblatt Biomedicine and Pharmacotherapy veröffentlichten Studie zeigte sich, dass eine über zwei Wochen durchgeführte tägliche Zusatztherapie mit 10.000 IU Vitamin D3 bei Patienten mit SARS-CoV-2 bedingter Lungenentzündung - im Vergleich zu Patienten, die nur 2.000 IU Vitamin-D3 erhalten hatten - zu einem Anstieg der entzündungshemmenden Zytokine IL-10 und der CD4+ T Abwehr-Zellen sowie einer Abnahme der Krankenhaus- Verweildauer führte .
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Quelle: Biomedicine and Pharmacotherapy, 14.4.2022
Einfache Diagnose eines die Gesundheit gefährdenden Übergewichts
Das britische National Institute for Health and
Care Excellence (NICE) empfiehlt in ihren überarbeiteten Richtlinien
allen Erwachsenen mit einem Body Mass Index (BMI) unter 35 ihren
Bauchumfang (Waist) zu messen. Dieser sollte nicht mehr als 50% der
Körpergröße betragen.
Wird diese Grenze überschritten, so erhöht sich das
Risiko für Diabetes Typ 2, bzw. für gefährliche Herz-Kreislaufkrankheiten.
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Quelle:British Medical Journal, 23.4.2022
Einfluß des Biorythmus auf das Abnehmen: welche Diät-Variante führt zu einer größeren Gewichtsreduktion?
Eine im New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie
untersuchte die Frage, ob eine
kalorienreduzierte Diät dann zu einem höheren
Gewichtsverlust führt, wenn die
tägliche Nahrungsaufnahme auf einen
begrenzten Zeitraum beschränkt wird.
Verglichen wurde die erreichte
Gewichtsabnahme mit Patienten der Kontrollgruppe, die die reduzierte
Kalorienmenge innerhalb eines Tages essen konnten - wann immer
sie wollten.
Es zeigte sich, dass sich die in
12 Monaten erreichte Gewichtsabnahme von durchschnittlich
6-8 Kilogramm bei den beiden Diät-Varianten
statistisch nicht signifikant unterschied.
Auch die anderen untersuchten Parameter wie Menge des Körperfetts, Blutdruck
oder das Risiko metabolischer
Krankheiten waren in beiden Diät-Gruppen nahezu gleich. Das
bestätigt die Richtigkeit der alte
Bauernregel "Du willst abnehmen? Dann
friss die Hälfte (FDH)".
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Quelle:New England Journal of Medicine, 21.4.2022
Magersucht: bei Jugendlichen
Was Eltern tun können, wenn ihr Kind
immer dünner wird
Die Zahl der magersüchtigen Kinder und Jugendlichen ist während der Pandemie stark gestiegen – besonders bei den unter 14-Jährigen. Welche Warnsignale sollten Eltern kennen? Und wie können sie helfen?
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel online, 15.02.2022, 19.50 Uhr
Propolis und Bienenhonig sind bei Covid-19 wertvolle Begleitmedikamente
Insgesamt wurden in der im Fachblatt Journal of integrative medicine analysierten Meta-Studie 15 Einzelstudien ausgewertet. Die Daten zeigten, dass eine die Standardtherapie begleitende Gabe von Propolis und Bienenhonig offenbar in der Lage ist, die Symptome von Covid-19 zu bessern und die Virenlast im Vergeich zu den Kontrollgruppe schneller zu reduzieren. Propolis ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Die Autoren regen für die Zukunft an, größere Studien durchzuführen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Integrative medicine, 31.1.2022
Änderungen der Ernährungsgewohnheiten können das Leben um bis zu zehn Jahren verlängern
Je früher im Leben Ernährungsgewohnheiten geändert werden, um so größer ist der Nutzeffekt und die Verlängerung der Lebenserwartung. Zu diesem Schluß kam eine in Skadinavien durchgeführte Studie, deren Ergebnise im Fachblatt PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Die Studie basierte auf Metastudien und auf Daten der Global Burden of Disease Studie (2019). Die Forscher stellen einen Kalkulator online zur Verfügung, mit dessen Hilfe Änderungen der Ernährungsgewohnheiten in statistisch gewonnene Lebensjahre umgerechnet werden können.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine, 8.2.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Calculator
Mikroplastik verunreinigt Mineralwasser
Forscher der New York State Universität haben im Auftrag der
Journalisten-Organisation Orb Media 259 Flaschen Mineralwasser
analysiert - darunter bekannte Marken wie Nestle Pure Life,
Evian und San Pellegrino. Nur 17 der untersuchten
259 Flaschen waren frei von Plastikteilchen - darunter kein Markenprodukt.
Gefunden wurde Plastik wie Rayon und Polyaethylen - doppelt so
viel wie in normalem Leitungswasser.
Diese Verunreinigungen wurden sogar
in Mineralwasser gefunden, das in Glasflaschen ausgeliefert wurde. Die
stärkste Verunreinigung wurde bei der Analyse der Luxusmarke
Nestle Pure Life gefunden -10,390 Teile in einem Liter
Trinkwasser. Ähnliche Untersuchungen
wurden auch in Deutschland durchgeführt - mit ähnlich negativen
Test-Ergebnissen.
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Quelle:Orb Media
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Quelle:Stiftung Warentest, 7.7.2021
Smoothies: Angeblich gesunde Drinks
Warentester finden in vielen Smoothies zu viel Zucker Die Tester der Zeitschrift »Öko-Test« haben die als gesund geltenden Smoothies unter die Lupe genommen. Ihr Ergebnis ist ernüchternd: Pestizide, wenig Vitamin C, dafür aber schädlicher Zucker im Überfluss.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online,27.1.2022
Nahrungsergänzungsmittel Curcumin lindert Covid-19-Symptome
In einer im Fachblatt Phytotherapy Research veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass die Gabe von Curcumin die Symptome von Covid-19 bessert und sich positiv auf die Sauerstoffsättigung der Blutes der Covid-19-Patienten auswirkt. Curcuminoide sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die aus dem Wurzelstock (Rhizom) verschiedener Curcuma-Arten gewonnen werden. Curcumin, so die Forscher, ist daher bei Covid-19 als gut verträgliche Begleittherapie geeignet.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Phytotherapy Research, 12.1.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. 21.12.2020
Viele tausend Menschen sterben in jedem Jahr an den Folgen einer Blutvergiftung. Kann Vitamin C helfen?
Viele intensiv-medizinisch tätige Ärzte hoffen, dass die Gabe hochdosierten Vitamin C das bei einem septischen Schock sehr hohe Sterberisiko senken kann. Doch jetzt zeigten die Ergebnisse einer im Fachblatt Critical Care Medicine veröffentlichten Therapie-Studie, dass Vitamin C keinen Einfluss auf die Letalität des septischen Schocks hat.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Critical care medicine,
Detox
Mythos Entgiften
Sich von schädlichem Ballast befreien, vitaler fühlen, ein paar Pfunde verlieren – mit Detox soll es endlich klappen.Doch das ist unwissenschaftlicher Humbug. Was stattdessen hilft.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Test, 15.12.2021
Hohe Dosen von Omega-3-Fischöl erhöhen das Risiko für Vorhofflimmern - eine gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Eine im Fachblatt Circulation veröffentlichte Metastudie ergab, dass die Langzeit-Einnahme hoher Dosen von Omega-3-Fischöl (mehr als 1 Gramm pro Tag) das Risiko für Vorhofflimmern und Schlaganfälle statistisch signifikant erhöht. Da die Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich sind, besteht die Gefahr der Überdosierung.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Circulation, 21.12.2021
Covid-19: wie Übergewicht die Infektion befeuert
Dass Immunsystem und Stoffwechsel eng miteinander verbunden sind, zeigt Sars-CoV-2 eindrücklich. Im Zentrum steht ein Sensorsystem, mit dem der Körper die Entzündung reguliert.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung.16.12.2021
Probiotika sind für die Covid-19-Therapie nicht geeignet.
Sie bessern lediglich die bei Covis-19 oft auftretenden Durchfälle
Im Fachblatt Probiotics Antimicrob Proteins wurde eine Studie veröffentlicht, in deren Verlauf jeweils rund 100 an einer Lungenentzündung erkrankte Covid-19-Patienten entweder zufallsgesteuert, Lacticaseibacillus rhamnosus PDV 1705, Bifidobacterium bifidum PDV 0903, Bifidobacterium longum subsp. infantis PDV 1911, und Bifidobacterium longum subsp. longum PDV 2301 erhielten oder der Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Es zeigte sich am Ende der Studienzeit, dass das Kombi-Probiotikum keinerlei positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf und das Sterberisiko hatten - ausser, dass es, wie für Probiotika nicht unüblich, auftretende Durchfälle besserte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Probiotics Antimicrob Proteins, 13.10.2021
Freispruch: Kaffee erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen nicht. Ganz im Gegenteil
Eine große im Fachblatt JAMA Internal Medicine publizierte Studie entlastete
den oft als gefährlich für die Herzfunktion eingestuften Kaffee völlig. Die Ergebnisse
der Untersuchung, in der die Daten von mehr als 300.000 Personen ausgewertet wurden, zeigten,
dass Kaffekonsum das Risiko für Herzrhythmusstörungen nicht, wie
oft befürchtet, erhöht. Ganz im Gegenteil.
Die Analyse machte vielmehr deutlich, dass das
Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen pro zusätzlich
getrunkener Tasse Kaffee sogar um 3%
abnahm. Selbst bekannte genetische Varianten des Kaffee-Abbaus erhöhten das Herz-Risiko nicht.
Es gibt also dem Anschein nach keinen medizinischen Grund, den Kaffee-Konsum einzuschränken.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: 19.7.2021
Hanf bietet gesundes und nachhaltiges Eiweiß
Um mehr Menschen von Fleischersatzprodukten zu überzeugen, braucht es neue pflanzliche Proteinquellen sowie clevere Methoden, um sie zu erschließen. Hier entpuppt sich Hanf als einer der Spitzenreiter in Sachen vielseitig einsetzbare Nutzpflanzen. Der Nutzhanf für die Lebensmittelproduktion ist dabei frei von der berauschenden Wirkung. Die psychoaktive Substanz THC ist in dem Hanf für die Lebensmittelindustrie so gut wie nicht mehr vorhanden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Heilpraxis Net, 17.9.2021
Weltweit nehmen Millionen von Menschen Vitamin D3 in Form freiverkäuflicher Nahrungsergänzungsmittel ein - der wissenschaftlich belegte Nutzeffekt ist aber nach Meinung vieler Experten eher fraglich
Die als industriefern geltende NGO U.S. Preventive Services Task Force hat die zu Vitamin-D3 vorliegenden Daten kritisch analysiert und kam zu der Empfehlung, dass die verfügbaren Studienergebnisse bei gesunden, asymptomatischen und nichtschwangeren Erwachsenen eine allgemeine Empfehlung für die prophylaktische Einnahme von Vitamin D3 nicht ausgesprochen werden kann. Das gilt nach Meinung der werbefreien deutschen Zeitschrift "Gute Pillen - schlechte Pillen" auch für Erwachsene bei denen niedrige Vitamin-D3-Werte gemesssen wurden. Daher spricht sich die pharmakritische Zeitschrift auch gegen die häufig beworbenen Vitamin-D-3-Bluttests aus.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:U.S.-Preventive Services Task Force, 13.4.2021
Ewige
Berg und Talfahrt der Hoffnung: Vitamin D3 und
Covid-19
Viele Studien haben in der Vergangenheit untersucht, ob sich
der Verlauf von Covid-19 durch eine
Supplementation mit Vitamin D3
positiv beeinflussen läßt. Die Ergebnisse der Studien fielen widersprüchlich aus.
Ärzte und Patienten sind daher verunsichert.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt Diabetes
& Metabolic
Syndrome veröffentlichten Studie eine Metastudie publiziert in der 5 qualitativ hochwertige,
davon 3 zufallsgesteuerte Untersuchungen ausgewertet wurden an denen 467 Patienten teilgenommen hatten.
Das Ergebnis fiel enttäuschend aus: es zeigte sich nämlich, dass eine Vitamin D3 Supplementation nicht
wie erhofft in der Lage war, die Covid-19 Mortalität und die Zahl der auf
Intensivstationen eingewiesenen oder mechanisch beatmeten Patienten zu senken.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Diabetes Á Metabolic Syndrome, 28.6.2021
Was kann man gegen die lebensbedrohliche "Verkalkung" der Herzkranz-Arterien tun?
Blutfettsenker aus der Gruppe der Statine sind mittlerweile zu einer Art "Volksnahrungsmittel" geworden.
Zumindest bei der Sekundärprophylaxe nach einem ersten Herzinfarkt kommen sie
weltweit erfolgreich zum Einsatz.
Die Verwendung als Mittel der
Primärprophylaxe ist umstritten und weniger
gebräuchlich.
Ähnlich umstritten ist die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren
(z.B. Fischöl in Form von Nahrungsergänzungsmitteln). Jetzt wurde
in einer im Fachblatt American Journal of Cardiology veröffentlichter Metastudie (in die 8 Studien
einflossen) mit Hilfe verschiedener bildgebender Verfahren der Beweis erbracht, dass sich mit einer
Kombination aus der Einnahme von Omega-3-Fettsäuren und Statinen die lebensbedrohlichen Kalkablagerungen in den
Koronararterien sehr effektiv stoppen bzw.
gar teilweise zurückentwickeln läßt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:American Journal of Cardiology, 25.5.2021
Hochdosierte Omega-3-Fettsäure DHA senkt bei einigen Schwangeren das Risiko für Frühgeburten um die Hälfte
Eine Expertenkommission der EU empfielt Schwangeren die Einnahme von 200mg DHA
(Docosahexaensäure)
pro Tag, um de Entwicklung des
Gehirns und der Augen der
Ungeborenen zu fördern. Ausserdem
soll die Omega-3-Fettsäure DHA auch
das Risiko für Frühgeburten
(Entbindung vor der 35.
Schwangerschaftswoche) und
weitere Schwangerschaftskomplikationen
senken.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt
The Lancet veröffentlichten
Studie (1.100 Teilnehmerinnen) gezeigt, dass speziell
Schwangere, die zu Beginn der
Schwangerschaft einen niedrigen
DHA-Blutspiegel aufwiesen,
durch die Zufuhr von täglich 1000mg
DHA das Risiko für eine
Frühgeburt um die Hälfte absenken können.
Doch Vorsicht: das deutsche Bundesinstitut
für Risikobewertungen rät bei
Nicht-schwangeren Personen von der Zufuhr von
DHA als Nahrungsergänzungsmittel ab
und weist auf verschiedene Risiken
hin, die über eine Erhöhung
des "bösen" LDL-Cholesterins von
Omega-3-Fettsäuren ausgehen können.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA, Mai 2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Presseinformation der National Instituts of Health der USA,
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: The Lancet, 17.5.2021
Neue Studie widerspricht der weit verbreiteten Annahme, dass ein Mangel an Vitamin-D3 das Risiko für eine Covid-19-Erkrankung erhöht
Im Fachblatt JAMA wurde eine Studie veröffentlicht, in der kein Zusammenhang eines niedrigen Vitamin-D-Blutspiegels und einem erhöhten Risiko für Covid-19 nachgewiesen werden konnte. Wird dem Körper Vitamin-D über freiverkäufliche Nahrungsergänzungsmittel zugeführt, ohne dass ein tatsächlich ein Vitaminmangel vorliegt, dann erhöht dies unter anderem das Risiko für Nierensteine. Die ungezielte Selbsttherapie eines vermuteten Vitaminmangels ist daher eher kontraproduktiv.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 22.5.2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA 21.5.2021
Gesunde Ernährung - was ist das eigentlich?
Deutsche geben mehr Geld für Obst und Gemüse aus als für Fleisch und Fisch
Erstmals haben Obst und Gemüse einen größeren Anteil am Einkaufskorb als Fleisch und Fisch. Liegt es an neuen
Ernährungsgewohnheiten der
umdenkenden Menschen, der wachsenden Zahl der Vegetarier – oder schlicht an Preisänderungen?
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 21.5.2021
Fünf weit verbreitete Mythen im Umfeld der gesunden Ernährung
Kartoffeln machen dick, nichts geht über Rohkost, Entgiften stärkt das Immunsystem: Über Ernährung kursieren hartnäckige Irrtümer. Die Süddeutsche Zeitung erklärt, wo Umdenken angesagt ist.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Magazin der Süddeutschen Zeitung,28.4.2021
Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren (Fischöl),
bzw.
von Vitamin D3 ist nicht
geeignet, das Risiko für im Alter häufig drohende Herzrhythmusstörungen
vom Typ Vorhofflimmern zu vermindern
Viele ältere Menschen entwickeln eine
Herzrhythmusstörung vom Typ Vorhofflimmern und haben dadurch ein erhöhtes
Schlaganfall-Risiko. Um das Risiko für diese weit verbreiteten
Herzkrankheit zu senken, verordnen viele Ärzte vorbeugend
Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzungsmittel, bzw.
Vitamin D3.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie, an der
über fünf Jahre rund 28.000 ältere Menschen teilgenommen haben, dass weder die Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren, noch von Vitamin D3, im Vergleich zu Plazebo, in der Lage war,
das Risiko für Vorhofflimmern abzusenken.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 16.3.2021
"Intervallfasten"erwies sich als reiner Unsinn
Es galt, gilt und wird wahrscheinlich in alle Ewigkeit gelten - wer abnehmen will,
sollte nach der ehernen Regel leben "Friss die Häfte".
Kürzlich hat eine im Fachblatt
JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie (The TREAT Randomized Clinical Trial) -
ähnlich wie frühere wissenschaftliche
Ernährungs-Studien andeuteten - eindeutig bewiesen, dass es nicht darauf ankommt, wann gegessen
wird, sondern in erster Linie darauf, wieviel Energie dem Körper
innerhalb von 24 Stunden, in Form von Nährstoffen
zugeführt wird. Natürlich immer in enger
ursächlichr Relation zur Menge der in 24
Stunden verbrauchten Energie.
Damit erwies sich die Mode-Diät im Rahmen
des Versuchs überflüssige Pfunde zu
verlieren als nicht erfolgreicher als die
"Normal-Ernährung", bei der die Kalorien dem
Körper über den ganzen Tag verteilt
zugeführt werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 28.8.2020
Wenig beachtet: der angebliche "Dickmacher" Käse ist längst rehabilitiert und gilt heute bei Experten eher als gesund
Käse galt lange Zeit als lecker - aber ungesund. Aufgrund des relativ hohen Fett-
und Kalorien-Gehalts wurde Käse
seit Jahrzehnten für die ungewollte Zunahme an Körpergewicht und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten
verantwortlich gemacht.
Doch mittlerweile- so resümiert das Nachrichtenmagezin WIRED - haben diverse wissenschaftlich
hochwertige Ernährungsstudien den Beweis erbracht, dass Käse weder dick macht, noch ungesund für das Herz ist.
Wer mag, kann daher unbesorgt das fermentierte Milchprodukt zu sich nehmen.
Es beweist sich wieder einmal, dass Kalorien
eben nicht wie lange angenommen gleich Kalorien sind. Es gibt offenbar noch viele Faktoren,
die in Hinsicht auf das Körpergwicht und die Herz- und Kreislauf
-Gesundheit eine Rolle spielen - aber bisher von den Ernährungsforschern
noch nicht wirklich verstanden werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: WIRED, 23.2.2021
Krieg dem JoJo-Effekt: Neue Methode um auf Dauer Körpergewicht abzubauen?
Im Fachblatt New England Journal of Medicine wurde eine Studie
veröffentlicht, die eine neue Methode des Abnehmens vorstellt. Eine Gruppe von
Übergewichtigen hatte über 68 Wochen einmal in der Woche
den Wirkstoff Semiglutide injiziert bekommen - ein
Medikament, das zur Behandlung von Diabetes Typ 2 zugelassen ist.
Während die Patienten der Plazebo-Gruppe in 68 Wochen aufgrund der
gleichzeitig angewandten kalorienreduzierten
Diät nur 2,4% ihres Körpergewichts abgenommen hatten, waren es in der
Semiglitide Gruppe immerhin 14,9% - mehr als mit anderen nicht-operativen Methoden
wie Magenverkleinerungen zu erzielen ist.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,10.2.2021
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung,15.2.2021
Ernährung: Der fulminante Aufstieg des Rapsöls
Rapsöl galt früher als minderwertiges Öl armer Leute. Heute ist es mit seinem nussigen Geschmack der Deutschen liebstes Öl. Aus gutem Grund. Denn es hat manche hervorragende Eigenschaft.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 7.2.2021
Covid-19 Vorbeugung und Therapie: Hin und Her beim Vitamin D3
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE hat das vorhandene Datenmaterial analysiert und kam zu dem enttäuschenden Schluss: »Derzeit liegen keine Argumente vor, die eine Supplementation von Vitamin D bei Personen mit adäquatem Vitamin-D-Status mit dem Ziel der Prävention einer Sars-CoV-2-Infektion oder der Verringerung des Schweregrades einer Covid-19-Erkrankung begründen können.«
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 10.2.2021
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung,Fachinformation,11.1.2021
Dr. Fauci - Chefberater
der US-Präsidenten - empfiehlt aus eigener
Erfahrung zur Covid-19-Vorbeugung Vitamin D3 und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, Spitzen Prävention, 20.10.20
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: NZZ, 25.10.20
Herz-Kreislauf-Krankheiten: Cholesterin - der Streit geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die einen
ist das eine Lüge übergriffiger
Gesunsheitsapostel - für die anderen
ist diese These die am besten dokumentierte Theorie der
Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 29.9.2017
Eindeutig belegt: Grüner Tee ist gesund für Herz und Kreislauf
Grüner Tee besteht aus den jungen Blättern und Blattknospen
von Camellia sinensis. Er enthält er einige hundert verschiedene Inhaltsstoffe,
darunter die Bitterstoffe Catechine.
Professor Mario Lorenz von der Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Charité Berlin
hat sich dem Grüntee bereits in einigen Forschungsvorhaben gewidmet.
Im Jahr 2017 kam er mit Kollegen zu dem Schluss: Es liegt eher nicht an
den
gelobten Catechinen, dass grüner Tee die Blutgefäße elastisch hält und damit gut für Herz
und Kreislauf ist. »In einem Vergleich schnitt der grüne Tee als Heißgetränk deutlich
besser ab als catechinhaltiger Grünteeextrakt«, sagt Lorenz.
Es müsse also ein anderer Wirkstoff verantwortlich sein. Doch welcher, das ist bis heute
unklar. Sicher sei nur: »Aufgebrühter grüner Tee hatte eine messbare Wirkung auf die
Blutgefäße.«
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 17.12.2020
Die richtige Säuglingsernährung ist in den ersten Lebenstagen
wichtig, um ein späteres Asthma zu vermeiden
Wenn Mütter darauf verzichten, die Brusternährung ihrer neugeborenen Kinden
in den ersten drei Lebenstagen durch die Gabe von Kuhmilch haltiger
Säuglingsnahrung zu ergänzen, dann haben diese Kinder
später
ein deutlich vermindertes Risiko an Asthma- und allergisch bedingte
Atmungsbehinderungen zu
erkranken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 1.10.20
Das Risiko von Kuhmilchallergien lässt sich senken
Werden Säuglinge im Alter von 1-2 Monaten mit
kleinen Mengen Kuhmilch gefüttert, so lassen sich viele später
zu erwartende Kuhmilchallergien vermeiden. In einer Studie, an der
491 Säuglinge teilnahmen, zeigte sich, dass der frühe Kontakt zu Kuhmilch in der Lage war, dass Risiko
für im 6. Lebensmonat auftretenden Kuhmilchallergien um 6% zu senken.
Die Säuglinge der Kontrollgruppe erhielten statt
Kuhmilch kleine Mengen Sojamailch.
In beiden Gruppen wurden die Kinder bis zum 6.
Lebensmonat gestillt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: J Allergy Clin Immunol. 2020 Sep 2
Omega-3-Fettsäuren
(Fischöl) senken, im Vergleich zu Mais-Öl,
bei Risiko-Patienten das Herz-Kreislaufrisiko
nicht
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine in 22 Ländern an 675
Krankenhäusern durchgeführte Studie veröffentlicht,
in der
die Daten von 13.078 Patienten ausgewertet
wurden. Die Studienteilnehmer hatten
alle ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankungen
und wurden daher mit einem Blutfettsenker aus der Familie der Statine behandelt.
Es zeigte sich am Ende der Studie (nach 3-6 Jahren), dass die Gabe von
Omega-3-Fettsäuren,
im Vergleich zu Mais-Öl, bei
Risikopatienten das Herz-Kreislaufrisiko nicht
absenken konnte. Fazit der Studie: Omega-3-Fettsäuren sind für die Prophylaxe
schwerer Herz-Kreislauferkrankungen nicht besser
geeignet als Mais-Öl.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA 15.11.20
Vitamin D3, Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) oder
intensives Krafttraining konnten bei Senioren den
allgemeinen Gesundheitsstatus nicht verbessern
Viele ältere Menschen versuchen ihre Gesundheit durch die Einnahme
von Vitaminen, Nahrungsergänzungmitteln , bzw.
durch Kafttraining zu
verbessern.
Doch jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA
veröffentlichte Studie, dass die beliebte Einnahme
von Vitamin D,
bzw. Omega-3-Fettsäuren über drei Jahre oder
intensives Krafttraining nicht in der Lage war,
bei ansonsten gesunden Senioren die Blutdruckwerte zu
senken oder das Risiko für
Knochenbrüche, Infektionen, bzw. die
körperliche und geistige Leistungskraft
statistisch signifikant zu verbessern.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 10.11.20
US-Chefberater Dr. Fauci empfiehlt zur Covid-19-Vorbeugung
Vitamin D und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
Intervallfasten ist nicht wirksamer als andere kalorienreduzierte
Diätformen
Übergewichtige und ihre Diät-Berater setzten
gleichermaßen große Hoffnungen auf das sog.
Intervallfasten, bei dem die
Abnahmewilligen nur zu bestimmten Zeiten essen
dürfen. Warum dies das Abnehmen in besonders
hohem Maß fördern soll, wird mit
unterschiedlichen - wissenschaftlich nicht
überzeugenden Theorien - erklärt. Jetzt hat eine im Fachjournal
JAMA Internal Medicine veröffentlichte
Studie gezeigt, dass das Intervallfasten nicht
zu mehr erwünschtem Gewichtsverlust fühte als
das in der Kontrollgruppe beibehaltene übliche
Essen ohne zeitliche Restriktionen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 28.9.2020
Starkes Übergewicht erhöht bei Covid-19 das Sterberisiko deutlich
Eine in Großbritannien durchgeführte Studie (Public Health England Report) zeigte, dass ein Bodymass-Index (BMI) von 35-40
bei Covid-19 das Sterberisiko um 40% erhöht. Ist der BMI höher als 40, nimmt das Sterberisiko
sogar um bis zu 90% zu
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 27.7.2020
Diät: Ersatz von tierischem Eiweiss durch Pflanzeneiweiss
vermindert - auf individueller Ebene und
nicht vorhersagbar - das allgemeine Sterberisiko
In einer grossen, mehrjährigen
prospektiven Kohortenstudie ( US
National Institutes of Health–AARP Diet
and Health Study ) analysierten die
Autoren der im Fachjournal JAMA
Internal Medicine
publizierten Untersuchung die Daten von
416.104 Frauen und Männern.
Mit Blick auf eine die Gesundheit
fördernde Ernährung fanden die Forscher
heraus, dass Menschen in deren Nahrung
ein um 3% höherer Anteil pflanzlicher
Eiweisse enthalten ist, ein rund 10%
niedrigeres allgemeines und
Herz-Kreislauf-Sterberisiko haben als
jene Studienteilnehmer, die mehr
tierisches Eiweiss zu sich nahmen.
Obgleich die über durchschnittlich 16
Jahre registrierten Unterschiede in der
Sterblichkeit mit rund 10% nur klein
waren, lohnt es sich auf
individueller Ebene über eine
Modifikation der eigenen Ernährung
nachzudenken. Sie kann im Einzelfall
eine Frage von Leben und Tod darstellen
- allerdings nicht voraussagbar. Fazit:
wer ohnehin gerne Obst und Gemüse isst,
hat nun auch einen rational
nachvollziehbaren Grund, diese
Tendenz eher zu verstärken.
mehr lesen
(in
englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 13 Juli 2020
Gesunde Kinder: Was viele Frauen nicht wissen
- ein Mangel an Folsäure sollte schon vor Beginn einer
Schwangerschaft durch die Einnahme
freiverkäuflicher Folsäure-Tabletten ausgeglichen werden
Dafür gibt es die in jeder Apotheke
die "Pille zur Anti-Baby-Pille".
Die häufigste Nebenwirkung bei
langjähriger Einnahme einer
Antibabypillei st ein Mangel an
B-Vitaminen, insbesondere an Folsäure.
Vielen Frauen ist
dies noch nicht bekannt. - oder sie
ignorieren diese Erkenntnis und riskieren so
die Geburt eines schwer missgebildeten
Kindes.
Der
Folsäuremangel entsteht, weil
die in
Antibabypillen enthaltenen Östrogene die Funktion
des Enzyms Folatkonjugase in der Schleimhaut des Dünndarms
hemmt. Deshalb kann die in vielen Nahrungsmitteln
in ausreichender Menge enthaltene Folsäure vom Körper nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden und wird
daher, zu einem großen Teil ungenutzt, ausgeschieden.
Frauen, die über
viele Jahre hinweg regelmäßig orale Kontrazeptiva
eingenommen haben, riskieren, dass sie
bis zu 40 % weniger Folsäure im Blut haben, als es dem gesunden
Durchschnitt der Frauen entspricht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Newsmeldung Sanorell, 28.5.20
Traditionelle Chinesische Pflanzenmedizin
erwies sich bei Covid-19 als wirksam
Im Fachblatt Phytomedicine (Pflanzenmedizin)
wurden die Ergebnisse einer Therapiestudie veröffentlicht,
die zu dem Ergebnis kam, dass das traditionelle
Pflanzenmedikament Lianhuaqingwen die klinischen Symptome von Covid-19
schnell bessert. An mehreren Zentren wurden 142 von insgesmt
284 Patienten mit dem Medikament mit dem unaussprechlichen
Namen behandelt. Es zeigte sich, dass sich der
Gesundheitszustand bei den Patienten in der
Lianhuaqingwen-Gruppe deutlich schneller besserte als
bei den Patienten der Kontrollgruppe (7 statt 10 Tage).
Besonders hervorgehoben wurden die Symptome Fieber,
Schwäche, und Husten. Auch im Lungen CT zeigte sich eine
schnellere Erholung. Die alternative Therapie wirkte sich
aber nicht auf den Anteil der Fälle aus, in dem sich
aus der leichten Form der Erkrankung ein schwerer Verlauf
entwickelte. Die Therapie erwies sich als gut verträglich
und sicher ud eignet sich daher als begleitende Therapie..
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Phytomedicine, 2020 May 16;153242.
National Library of Medicine
Organisch erzeugte Lebensmittel senken das
allgemeine Krebsrisiko geringfügig - insbesondere das
Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Ein französisches Forscherteam
veröffentliche im Fachblatt JAMA
Internal Medicine die Ergebnise der
Internet basierten Studie The
NutriNet-Santé an der 68.946
Patienten - 78% davon Frauen - teilgenommen
hatten. Die Studiendauer lag bei nahezu 5
Jahren. Es zeigte sich, dass die
Studienteilnehmer, die einen größeren Anteil
von Bio-Nahrung angegeben hatten, eine
geringfügig vermindertes statistisches
Krebsrisiko (-0.6%) hatten. Es wurden
1.340 Erst-Krebserkrankungen registriert.
Den Forschern fiel besonders ein
erniedrigtes Brustkrebsrisiko auf. Der
Nutzen der Bio-Nahrung ist geringfügig. Aber
zumindest konnte belegt werden, dass
Bio-Nahrung mit Blick auf bösartige Tumore
keinen Schaden anrichtet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Kokosnuss-Öl schadet der Gesundheit
Auch in Deutschland wird immer mehr aus
den Tropen stammendes Kokosnussöl
verbraucht. Es wird von den Produzenten als
gesundes Naturprodukt beworben . Doch anders
als einheimische Pflanzenöle erhöht es
aufgrund des hohen Anteils an gesättigten
Fettsäuren die Blutkonzentration den "bösen"
LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins.
Im Fachblatt Circulation wurde eine
Metastudie veröffentlicht, in der die
Ergebnisse von 16 Diät-Studien kombiniert
ausgewertet wurden. An den Studien nahmen
nahezu 800 gesunde Freiwillige teil. Seither
heisst es : Vorsicht beim Verbrauch von Kokosnussöl.
Das Risiko für bedrohliche
Herzkreislauferkrankungen nimmt um 5-6% zu.
Kokosnussöl ist auch nicht für eine
gewichtsreduzierende Diät geeignet.
Vom Verbrauch dieses Pflanzenöls zur
Vorbeugung von Herz-Kreislazuferkrankungen
kan nur abgeraten werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 08.4.20
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 13.1.2020
Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fischöl-Kapseln)
verbessern bei gesunden jungen Männern die
Hoden-Funktion und speziell die Qualität
ihres Spermas
Seit Jahren wird von Wissenschaftlern in
Studien ein Rückgang der
Samenqualität und der allgmeinen
Hodenfunktion gefunden.
Die Ursachen sind unklar. Es zeigte sich,
dass die längerfristige Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren in Form von
Fischöl-Kapseln bei unfruchtbaren Männern zu
einer Verbesserung der Samenqualität führt.
Unklar blieb, wie sich die
Omega-3-Fettsäuren auf die Hodenfunktion
gesunder junger Männer auswirkt. Jetzt haben
dänische Forscher in einer Studie 1,679
Männer untersucht, von denen 98 in den
vergangenen Monaten ein
Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten,
das Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) enthielt.
Es zeigte sichin der im JAMA Network open
publizierten Studie, dass die jungen
gesunden Männer, die Omega-3-Fettsäuren
eingenommen hatten, eine deutlich bessere
Hodenfunktion hatten als die Männer der
Kontrollgruppe.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open 3.1.2020
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative
zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der
renommierte Alkoholforscher Professor
Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im
Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
Dr. Fauci - Chefberater der US-Präsidenten - empfiehlt aus eigener Erfahrung zur Covid-19-Vorbeugung Vitamin D3 und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, Spitzen Prävention, 20.10.20
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: NZZ, 25.10.20
Herz-Kreislauf-Krankheiten: Cholesterin - der Streit geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die einen ist das eine Lüge übergriffiger Gesunsheitsapostel - für die anderen ist diese These die am besten dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spektrum, 29.9.2017
Eindeutig belegt: Grüner Tee ist gesund für Herz und Kreislauf
Grüner Tee besteht aus den jungen Blättern und Blattknospen von Camellia sinensis. Er enthält er einige hundert verschiedene Inhaltsstoffe, darunter die Bitterstoffe Catechine. Professor Mario Lorenz von der Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Charité Berlin hat sich dem Grüntee bereits in einigen Forschungsvorhaben gewidmet. Im Jahr 2017 kam er mit Kollegen zu dem Schluss: Es liegt eher nicht an den gelobten Catechinen, dass grüner Tee die Blutgefäße elastisch hält und damit gut für Herz und Kreislauf ist. »In einem Vergleich schnitt der grüne Tee als Heißgetränk deutlich besser ab als catechinhaltiger Grünteeextrakt«, sagt Lorenz. Es müsse also ein anderer Wirkstoff verantwortlich sein. Doch welcher, das ist bis heute unklar. Sicher sei nur: »Aufgebrühter grüner Tee hatte eine messbare Wirkung auf die Blutgefäße.«
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 17.12.2020
Die richtige Säuglingsernährung ist in den ersten Lebenstagen wichtig, um ein späteres Asthma zu vermeiden
Wenn Mütter darauf verzichten, die Brusternährung ihrer neugeborenen Kinden in den ersten drei Lebenstagen durch die Gabe von Kuhmilch haltiger Säuglingsnahrung zu ergänzen, dann haben diese Kinder später ein deutlich vermindertes Risiko an Asthma- und allergisch bedingte Atmungsbehinderungen zu erkranken.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 1.10.20
Das Risiko von Kuhmilchallergien lässt sich senken
Werden Säuglinge im Alter von 1-2 Monaten mit
kleinen Mengen Kuhmilch gefüttert, so lassen sich viele später
zu erwartende Kuhmilchallergien vermeiden. In einer Studie, an der
491 Säuglinge teilnahmen, zeigte sich, dass der frühe Kontakt zu Kuhmilch in der Lage war, dass Risiko
für im 6. Lebensmonat auftretenden Kuhmilchallergien um 6% zu senken.
Die Säuglinge der Kontrollgruppe erhielten statt
Kuhmilch kleine Mengen Sojamailch.
In beiden Gruppen wurden die Kinder bis zum 6.
Lebensmonat gestillt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: J Allergy Clin Immunol. 2020 Sep 2
Omega-3-Fettsäuren
(Fischöl) senken, im Vergleich zu Mais-Öl,
bei Risiko-Patienten das Herz-Kreislaufrisiko
nicht
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine in 22 Ländern an 675
Krankenhäusern durchgeführte Studie veröffentlicht,
in der
die Daten von 13.078 Patienten ausgewertet
wurden. Die Studienteilnehmer hatten
alle ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislauferkrankungen
und wurden daher mit einem Blutfettsenker aus der Familie der Statine behandelt.
Es zeigte sich am Ende der Studie (nach 3-6 Jahren), dass die Gabe von
Omega-3-Fettsäuren,
im Vergleich zu Mais-Öl, bei
Risikopatienten das Herz-Kreislaufrisiko nicht
absenken konnte. Fazit der Studie: Omega-3-Fettsäuren sind für die Prophylaxe
schwerer Herz-Kreislauferkrankungen nicht besser
geeignet als Mais-Öl.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA 15.11.20
Vitamin D3, Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) oder
intensives Krafttraining konnten bei Senioren den
allgemeinen Gesundheitsstatus nicht verbessern
Viele ältere Menschen versuchen ihre Gesundheit durch die Einnahme
von Vitaminen, Nahrungsergänzungmitteln , bzw.
durch Kafttraining zu
verbessern.
Doch jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA
veröffentlichte Studie, dass die beliebte Einnahme
von Vitamin D,
bzw. Omega-3-Fettsäuren über drei Jahre oder
intensives Krafttraining nicht in der Lage war,
bei ansonsten gesunden Senioren die Blutdruckwerte zu
senken oder das Risiko für
Knochenbrüche, Infektionen, bzw. die
körperliche und geistige Leistungskraft
statistisch signifikant zu verbessern.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 10.11.20
US-Chefberater Dr. Fauci empfiehlt zur Covid-19-Vorbeugung
Vitamin D und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
Intervallfasten ist nicht wirksamer als andere kalorienreduzierte
Diätformen
Übergewichtige und ihre Diät-Berater setzten
gleichermaßen große Hoffnungen auf das sog.
Intervallfasten, bei dem die
Abnahmewilligen nur zu bestimmten Zeiten essen
dürfen. Warum dies das Abnehmen in besonders
hohem Maß fördern soll, wird mit
unterschiedlichen - wissenschaftlich nicht
überzeugenden Theorien - erklärt. Jetzt hat eine im Fachjournal
JAMA Internal Medicine veröffentlichte
Studie gezeigt, dass das Intervallfasten nicht
zu mehr erwünschtem Gewichtsverlust fühte als
das in der Kontrollgruppe beibehaltene übliche
Essen ohne zeitliche Restriktionen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 28.9.2020
Starkes Übergewicht erhöht bei Covid-19 das Sterberisiko deutlich
Eine in Großbritannien durchgeführte Studie (Public Health England Report) zeigte, dass ein Bodymass-Index (BMI) von 35-40
bei Covid-19 das Sterberisiko um 40% erhöht. Ist der BMI höher als 40, nimmt das Sterberisiko
sogar um bis zu 90% zu
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 27.7.2020
Diät: Ersatz von tierischem Eiweiss durch Pflanzeneiweiss
vermindert - auf individueller Ebene und
nicht vorhersagbar - das allgemeine Sterberisiko
In einer grossen, mehrjährigen
prospektiven Kohortenstudie ( US
National Institutes of Health–AARP Diet
and Health Study ) analysierten die
Autoren der im Fachjournal JAMA
Internal Medicine
publizierten Untersuchung die Daten von
416.104 Frauen und Männern.
Mit Blick auf eine die Gesundheit
fördernde Ernährung fanden die Forscher
heraus, dass Menschen in deren Nahrung
ein um 3% höherer Anteil pflanzlicher
Eiweisse enthalten ist, ein rund 10%
niedrigeres allgemeines und
Herz-Kreislauf-Sterberisiko haben als
jene Studienteilnehmer, die mehr
tierisches Eiweiss zu sich nahmen.
Obgleich die über durchschnittlich 16
Jahre registrierten Unterschiede in der
Sterblichkeit mit rund 10% nur klein
waren, lohnt es sich auf
individueller Ebene über eine
Modifikation der eigenen Ernährung
nachzudenken. Sie kann im Einzelfall
eine Frage von Leben und Tod darstellen
- allerdings nicht voraussagbar. Fazit:
wer ohnehin gerne Obst und Gemüse isst,
hat nun auch einen rational
nachvollziehbaren Grund, diese
Tendenz eher zu verstärken.
mehr lesen
(in
englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 13 Juli 2020
Gesunde Kinder: Was viele Frauen nicht wissen
- ein Mangel an Folsäure sollte schon vor Beginn einer
Schwangerschaft durch die Einnahme
freiverkäuflicher Folsäure-Tabletten ausgeglichen werden
Dafür gibt es die in jeder Apotheke
die "Pille zur Anti-Baby-Pille".
Die häufigste Nebenwirkung bei
langjähriger Einnahme einer
Antibabypillei st ein Mangel an
B-Vitaminen, insbesondere an Folsäure.
Vielen Frauen ist
dies noch nicht bekannt. - oder sie
ignorieren diese Erkenntnis und riskieren so
die Geburt eines schwer missgebildeten
Kindes.
Der
Folsäuremangel entsteht, weil
die in
Antibabypillen enthaltenen Östrogene die Funktion
des Enzyms Folatkonjugase in der Schleimhaut des Dünndarms
hemmt. Deshalb kann die in vielen Nahrungsmitteln
in ausreichender Menge enthaltene Folsäure vom Körper nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden und wird
daher, zu einem großen Teil ungenutzt, ausgeschieden.
Frauen, die über
viele Jahre hinweg regelmäßig orale Kontrazeptiva
eingenommen haben, riskieren, dass sie
bis zu 40 % weniger Folsäure im Blut haben, als es dem gesunden
Durchschnitt der Frauen entspricht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Newsmeldung Sanorell, 28.5.20
Traditionelle Chinesische Pflanzenmedizin
erwies sich bei Covid-19 als wirksam
Im Fachblatt Phytomedicine (Pflanzenmedizin)
wurden die Ergebnisse einer Therapiestudie veröffentlicht,
die zu dem Ergebnis kam, dass das traditionelle
Pflanzenmedikament Lianhuaqingwen die klinischen Symptome von Covid-19
schnell bessert. An mehreren Zentren wurden 142 von insgesmt
284 Patienten mit dem Medikament mit dem unaussprechlichen
Namen behandelt. Es zeigte sich, dass sich der
Gesundheitszustand bei den Patienten in der
Lianhuaqingwen-Gruppe deutlich schneller besserte als
bei den Patienten der Kontrollgruppe (7 statt 10 Tage).
Besonders hervorgehoben wurden die Symptome Fieber,
Schwäche, und Husten. Auch im Lungen CT zeigte sich eine
schnellere Erholung. Die alternative Therapie wirkte sich
aber nicht auf den Anteil der Fälle aus, in dem sich
aus der leichten Form der Erkrankung ein schwerer Verlauf
entwickelte. Die Therapie erwies sich als gut verträglich
und sicher ud eignet sich daher als begleitende Therapie..
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Phytomedicine, 2020 May 16;153242.
National Library of Medicine
Organisch erzeugte Lebensmittel senken das
allgemeine Krebsrisiko geringfügig - insbesondere das
Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Ein französisches Forscherteam
veröffentliche im Fachblatt JAMA
Internal Medicine die Ergebnise der
Internet basierten Studie The
NutriNet-Santé an der 68.946
Patienten - 78% davon Frauen - teilgenommen
hatten. Die Studiendauer lag bei nahezu 5
Jahren. Es zeigte sich, dass die
Studienteilnehmer, die einen größeren Anteil
von Bio-Nahrung angegeben hatten, eine
geringfügig vermindertes statistisches
Krebsrisiko (-0.6%) hatten. Es wurden
1.340 Erst-Krebserkrankungen registriert.
Den Forschern fiel besonders ein
erniedrigtes Brustkrebsrisiko auf. Der
Nutzen der Bio-Nahrung ist geringfügig. Aber
zumindest konnte belegt werden, dass
Bio-Nahrung mit Blick auf bösartige Tumore
keinen Schaden anrichtet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Kokosnuss-Öl schadet der Gesundheit
Auch in Deutschland wird immer mehr aus
den Tropen stammendes Kokosnussöl
verbraucht. Es wird von den Produzenten als
gesundes Naturprodukt beworben . Doch anders
als einheimische Pflanzenöle erhöht es
aufgrund des hohen Anteils an gesättigten
Fettsäuren die Blutkonzentration den "bösen"
LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins.
Im Fachblatt Circulation wurde eine
Metastudie veröffentlicht, in der die
Ergebnisse von 16 Diät-Studien kombiniert
ausgewertet wurden. An den Studien nahmen
nahezu 800 gesunde Freiwillige teil. Seither
heisst es : Vorsicht beim Verbrauch von Kokosnussöl.
Das Risiko für bedrohliche
Herzkreislauferkrankungen nimmt um 5-6% zu.
Kokosnussöl ist auch nicht für eine
gewichtsreduzierende Diät geeignet.
Vom Verbrauch dieses Pflanzenöls zur
Vorbeugung von Herz-Kreislazuferkrankungen
kan nur abgeraten werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 08.4.20
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 13.1.2020
Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fischöl-Kapseln)
verbessern bei gesunden jungen Männern die
Hoden-Funktion und speziell die Qualität
ihres Spermas
Seit Jahren wird von Wissenschaftlern in
Studien ein Rückgang der
Samenqualität und der allgmeinen
Hodenfunktion gefunden.
Die Ursachen sind unklar. Es zeigte sich,
dass die längerfristige Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren in Form von
Fischöl-Kapseln bei unfruchtbaren Männern zu
einer Verbesserung der Samenqualität führt.
Unklar blieb, wie sich die
Omega-3-Fettsäuren auf die Hodenfunktion
gesunder junger Männer auswirkt. Jetzt haben
dänische Forscher in einer Studie 1,679
Männer untersucht, von denen 98 in den
vergangenen Monaten ein
Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten,
das Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) enthielt.
Es zeigte sichin der im JAMA Network open
publizierten Studie, dass die jungen
gesunden Männer, die Omega-3-Fettsäuren
eingenommen hatten, eine deutlich bessere
Hodenfunktion hatten als die Männer der
Kontrollgruppe.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open 3.1.2020
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative
zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der
renommierte Alkoholforscher Professor
Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im
Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
Es zeigte sich am Ende der Studie (nach 3-6 Jahren), dass die Gabe von Omega-3-Fettsäuren, im Vergleich zu Mais-Öl, bei Risikopatienten das Herz-Kreislaufrisiko nicht absenken konnte. Fazit der Studie: Omega-3-Fettsäuren sind für die Prophylaxe schwerer Herz-Kreislauferkrankungen nicht besser geeignet als Mais-Öl.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 10.11.20
US-Chefberater Dr. Fauci empfiehlt zur Covid-19-Vorbeugung Vitamin D und Vitamin C
Viele Menschen versuchen ihr Immunsystem mit den unterschiedlichsten
Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen und Pflanzenextrakten zu stärken
- insbesondere um ihr
Covid-19-Erkrankungsrisiko zu senken.
Doch
Dr.Fauci, prominenter Berater von
US-Präsident Trump und früherer Leiter des
National Institute of Allergy and Infectious
Diseases, hält davon
wenig. Nach seiner Erfahrung bewirkt diese alternative
Covid-19-Prohylaxe nichts.
Und werden Vitamine und Pflanzenextrakte überdosiert, dann können sie sogar schaden.
Doch Dr.Fauci macht eine Ausnahme: besonders im sonnenarmen Winter ist die
vorbeugende Einnahme von Vitamin D sinnvoll. Er selbst nimmt das
"Sonnen-Vitamin" ein und meint, dass auch das stark antioxydativ wirkenden Vitamin C das
Risiko an Atemwegsinfektionen zu erkranken seken
kann. Täglich 1-2 Gramm Vitamin C können gut
für das Immunsystem sein.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: CNBC, 14.9.20
Intervallfasten ist nicht wirksamer als andere kalorienreduzierte Diätformen
Übergewichtige und ihre Diät-Berater setzten gleichermaßen große Hoffnungen auf das sog. Intervallfasten, bei dem die Abnahmewilligen nur zu bestimmten Zeiten essen dürfen. Warum dies das Abnehmen in besonders hohem Maß fördern soll, wird mit unterschiedlichen - wissenschaftlich nicht überzeugenden Theorien - erklärt. Jetzt hat eine im Fachjournal JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie gezeigt, dass das Intervallfasten nicht zu mehr erwünschtem Gewichtsverlust fühte als das in der Kontrollgruppe beibehaltene übliche Essen ohne zeitliche Restriktionen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 28.9.2020
Starkes Übergewicht erhöht bei Covid-19 das Sterberisiko deutlich
Eine in Großbritannien durchgeführte Studie (Public Health England Report) zeigte, dass ein Bodymass-Index (BMI) von 35-40 bei Covid-19 das Sterberisiko um 40% erhöht. Ist der BMI höher als 40, nimmt das Sterberisiko sogar um bis zu 90% zu
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 27.7.2020
Diät: Ersatz von tierischem Eiweiss durch Pflanzeneiweiss vermindert - auf individueller Ebene und nicht vorhersagbar - das allgemeine Sterberisiko
In einer grossen, mehrjährigen
prospektiven Kohortenstudie ( US
National Institutes of Health–AARP Diet
and Health Study ) analysierten die
Autoren der im Fachjournal JAMA
Internal Medicine
publizierten Untersuchung die Daten von
416.104 Frauen und Männern.
Mit Blick auf eine die Gesundheit
fördernde Ernährung fanden die Forscher
heraus, dass Menschen in deren Nahrung
ein um 3% höherer Anteil pflanzlicher
Eiweisse enthalten ist, ein rund 10%
niedrigeres allgemeines und
Herz-Kreislauf-Sterberisiko haben als
jene Studienteilnehmer, die mehr
tierisches Eiweiss zu sich nahmen.
Obgleich die über durchschnittlich 16
Jahre registrierten Unterschiede in der
Sterblichkeit mit rund 10% nur klein
waren, lohnt es sich auf
individueller Ebene über eine
Modifikation der eigenen Ernährung
nachzudenken. Sie kann im Einzelfall
eine Frage von Leben und Tod darstellen
- allerdings nicht voraussagbar. Fazit:
wer ohnehin gerne Obst und Gemüse isst,
hat nun auch einen rational
nachvollziehbaren Grund, diese
Tendenz eher zu verstärken.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 13 Juli 2020
Gesunde Kinder: Was viele Frauen nicht wissen - ein Mangel an Folsäure sollte schon vor Beginn einer Schwangerschaft durch die Einnahme freiverkäuflicher Folsäure-Tabletten ausgeglichen werden
Dafür gibt es die in jeder Apotheke
die "Pille zur Anti-Baby-Pille".
Die häufigste Nebenwirkung bei
langjähriger Einnahme einer
Antibabypillei st ein Mangel an
B-Vitaminen, insbesondere an Folsäure.
Vielen Frauen ist
dies noch nicht bekannt. - oder sie
ignorieren diese Erkenntnis und riskieren so
die Geburt eines schwer missgebildeten
Kindes.
Der
Folsäuremangel entsteht, weil
die in
Antibabypillen enthaltenen Östrogene die Funktion
des Enzyms Folatkonjugase in der Schleimhaut des Dünndarms
hemmt. Deshalb kann die in vielen Nahrungsmitteln
in ausreichender Menge enthaltene Folsäure vom Körper nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden und wird
daher, zu einem großen Teil ungenutzt, ausgeschieden.
Frauen, die über
viele Jahre hinweg regelmäßig orale Kontrazeptiva
eingenommen haben, riskieren, dass sie
bis zu 40 % weniger Folsäure im Blut haben, als es dem gesunden
Durchschnitt der Frauen entspricht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Newsmeldung Sanorell, 28.5.20
Traditionelle Chinesische Pflanzenmedizin
erwies sich bei Covid-19 als wirksam
Im Fachblatt Phytomedicine (Pflanzenmedizin)
wurden die Ergebnisse einer Therapiestudie veröffentlicht,
die zu dem Ergebnis kam, dass das traditionelle
Pflanzenmedikament Lianhuaqingwen die klinischen Symptome von Covid-19
schnell bessert. An mehreren Zentren wurden 142 von insgesmt
284 Patienten mit dem Medikament mit dem unaussprechlichen
Namen behandelt. Es zeigte sich, dass sich der
Gesundheitszustand bei den Patienten in der
Lianhuaqingwen-Gruppe deutlich schneller besserte als
bei den Patienten der Kontrollgruppe (7 statt 10 Tage).
Besonders hervorgehoben wurden die Symptome Fieber,
Schwäche, und Husten. Auch im Lungen CT zeigte sich eine
schnellere Erholung. Die alternative Therapie wirkte sich
aber nicht auf den Anteil der Fälle aus, in dem sich
aus der leichten Form der Erkrankung ein schwerer Verlauf
entwickelte. Die Therapie erwies sich als gut verträglich
und sicher ud eignet sich daher als begleitende Therapie..
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Phytomedicine, 2020 May 16;153242.
National Library of Medicine
Organisch erzeugte Lebensmittel senken das
allgemeine Krebsrisiko geringfügig - insbesondere das
Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Ein französisches Forscherteam
veröffentliche im Fachblatt JAMA
Internal Medicine die Ergebnise der
Internet basierten Studie The
NutriNet-Santé an der 68.946
Patienten - 78% davon Frauen - teilgenommen
hatten. Die Studiendauer lag bei nahezu 5
Jahren. Es zeigte sich, dass die
Studienteilnehmer, die einen größeren Anteil
von Bio-Nahrung angegeben hatten, eine
geringfügig vermindertes statistisches
Krebsrisiko (-0.6%) hatten. Es wurden
1.340 Erst-Krebserkrankungen registriert.
Den Forschern fiel besonders ein
erniedrigtes Brustkrebsrisiko auf. Der
Nutzen der Bio-Nahrung ist geringfügig. Aber
zumindest konnte belegt werden, dass
Bio-Nahrung mit Blick auf bösartige Tumore
keinen Schaden anrichtet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Kokosnuss-Öl schadet der Gesundheit
Auch in Deutschland wird immer mehr aus
den Tropen stammendes Kokosnussöl
verbraucht. Es wird von den Produzenten als
gesundes Naturprodukt beworben . Doch anders
als einheimische Pflanzenöle erhöht es
aufgrund des hohen Anteils an gesättigten
Fettsäuren die Blutkonzentration den "bösen"
LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins.
Im Fachblatt Circulation wurde eine
Metastudie veröffentlicht, in der die
Ergebnisse von 16 Diät-Studien kombiniert
ausgewertet wurden. An den Studien nahmen
nahezu 800 gesunde Freiwillige teil. Seither
heisst es : Vorsicht beim Verbrauch von Kokosnussöl.
Das Risiko für bedrohliche
Herzkreislauferkrankungen nimmt um 5-6% zu.
Kokosnussöl ist auch nicht für eine
gewichtsreduzierende Diät geeignet.
Vom Verbrauch dieses Pflanzenöls zur
Vorbeugung von Herz-Kreislazuferkrankungen
kan nur abgeraten werden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 08.4.20
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 13.1.2020
Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fischöl-Kapseln)
verbessern bei gesunden jungen Männern die
Hoden-Funktion und speziell die Qualität
ihres Spermas
Seit Jahren wird von Wissenschaftlern in
Studien ein Rückgang der
Samenqualität und der allgmeinen
Hodenfunktion gefunden.
Die Ursachen sind unklar. Es zeigte sich,
dass die längerfristige Einnahme von
Omega-3-Fettsäuren in Form von
Fischöl-Kapseln bei unfruchtbaren Männern zu
einer Verbesserung der Samenqualität führt.
Unklar blieb, wie sich die
Omega-3-Fettsäuren auf die Hodenfunktion
gesunder junger Männer auswirkt. Jetzt haben
dänische Forscher in einer Studie 1,679
Männer untersucht, von denen 98 in den
vergangenen Monaten ein
Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten,
das Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) enthielt.
Es zeigte sichin der im JAMA Network open
publizierten Studie, dass die jungen
gesunden Männer, die Omega-3-Fettsäuren
eingenommen hatten, eine deutlich bessere
Hodenfunktion hatten als die Männer der
Kontrollgruppe.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open 3.1.2020
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative
zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der
renommierte Alkoholforscher Professor
Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im
Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Newsmeldung Sanorell, 28.5.20
Traditionelle Chinesische Pflanzenmedizin erwies sich bei Covid-19 als wirksam
Im Fachblatt Phytomedicine (Pflanzenmedizin) wurden die Ergebnisse einer Therapiestudie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kam, dass das traditionelle Pflanzenmedikament Lianhuaqingwen die klinischen Symptome von Covid-19 schnell bessert. An mehreren Zentren wurden 142 von insgesmt 284 Patienten mit dem Medikament mit dem unaussprechlichen Namen behandelt. Es zeigte sich, dass sich der Gesundheitszustand bei den Patienten in der Lianhuaqingwen-Gruppe deutlich schneller besserte als bei den Patienten der Kontrollgruppe (7 statt 10 Tage). Besonders hervorgehoben wurden die Symptome Fieber, Schwäche, und Husten. Auch im Lungen CT zeigte sich eine schnellere Erholung. Die alternative Therapie wirkte sich aber nicht auf den Anteil der Fälle aus, in dem sich aus der leichten Form der Erkrankung ein schwerer Verlauf entwickelte. Die Therapie erwies sich als gut verträglich und sicher ud eignet sich daher als begleitende Therapie..
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Phytomedicine, 2020 May 16;153242. National Library of Medicine
Organisch erzeugte Lebensmittel senken das allgemeine Krebsrisiko geringfügig - insbesondere das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Ein französisches Forscherteam veröffentliche im Fachblatt JAMA Internal Medicine die Ergebnise der Internet basierten Studie The NutriNet-Santé an der 68.946 Patienten - 78% davon Frauen - teilgenommen hatten. Die Studiendauer lag bei nahezu 5 Jahren. Es zeigte sich, dass die Studienteilnehmer, die einen größeren Anteil von Bio-Nahrung angegeben hatten, eine geringfügig vermindertes statistisches Krebsrisiko (-0.6%) hatten. Es wurden 1.340 Erst-Krebserkrankungen registriert. Den Forschern fiel besonders ein erniedrigtes Brustkrebsrisiko auf. Der Nutzen der Bio-Nahrung ist geringfügig. Aber zumindest konnte belegt werden, dass Bio-Nahrung mit Blick auf bösartige Tumore keinen Schaden anrichtet.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Kokosnuss-Öl schadet der Gesundheit
Auch in Deutschland wird immer mehr aus
den Tropen stammendes Kokosnussöl
verbraucht. Es wird von den Produzenten als
gesundes Naturprodukt beworben . Doch anders
als einheimische Pflanzenöle erhöht es
aufgrund des hohen Anteils an gesättigten
Fettsäuren die Blutkonzentration den "bösen"
LDL-Cholesterins und des Gesamtcholesterins.
Im Fachblatt Circulation wurde eine
Metastudie veröffentlicht, in der die
Ergebnisse von 16 Diät-Studien kombiniert
ausgewertet wurden. An den Studien nahmen
nahezu 800 gesunde Freiwillige teil. Seither
heisst es : Vorsicht beim Verbrauch von Kokosnussöl.
Das Risiko für bedrohliche Herzkreislauferkrankungen nimmt um 5-6% zu. Kokosnussöl ist auch nicht für eine gewichtsreduzierende Diät geeignet. Vom Verbrauch dieses Pflanzenöls zur Vorbeugung von Herz-Kreislazuferkrankungen kan nur abgeraten werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 08.4.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 13.1.2020
Omega-3-Fettsäuren (z.B. Fischöl-Kapseln) verbessern bei gesunden jungen Männern die Hoden-Funktion und speziell die Qualität ihres Spermas
Seit Jahren wird von Wissenschaftlern in Studien ein Rückgang der Samenqualität und der allgmeinen Hodenfunktion gefunden. Die Ursachen sind unklar. Es zeigte sich, dass die längerfristige Einnahme von Omega-3-Fettsäuren in Form von Fischöl-Kapseln bei unfruchtbaren Männern zu einer Verbesserung der Samenqualität führt. Unklar blieb, wie sich die Omega-3-Fettsäuren auf die Hodenfunktion gesunder junger Männer auswirkt. Jetzt haben dänische Forscher in einer Studie 1,679 Männer untersucht, von denen 98 in den vergangenen Monaten ein Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hatten, das Omega-3-Fettsäuren (Fischöl) enthielt. Es zeigte sichin der im JAMA Network open publizierten Studie, dass die jungen gesunden Männer, die Omega-3-Fettsäuren eingenommen hatten, eine deutlich bessere Hodenfunktion hatten als die Männer der Kontrollgruppe.
mehr lesen
(in englischer Sprache)Quelle: JAMA Network open 3.1.2020
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative
zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der
renommierte Alkoholforscher Professor
Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im
Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
Teilentwarnung: Wer viel Fleisch isst, der erhöht sein
allgemeines Sterberisiko um weniger als 2%.
Doch selbst diese minimale Erhöhung
gilt nicht für das gesunde Geflügel- und Fischfleisch
Wer viel verarbeitetes Fleisch und unverarbeitetes rotes
Fleisch isst, der erhöht sein allgemeines Sterberisiko
absolut um weniger als 2% - das gilt nicht für
Geflügel- und Fischfleisch. Zu diesem Ergebnis kam
eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, in die
die über drei Jahrzehnte gesammelten Daten von 29 682
Studienteilnehmern einflossen.
Die vom Fleisch ausgehenden
Gesundheitsgefahren sollten demnach aufgrund des nur geringfügig
erhöhten Risikos von weniger als 2% nicht hysterisch
überschätzt werden. Und wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der bevorzugt
ohnehin Geflügel- und Fischfleisch
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Alternative zur Kuhmilch: Hafer-Milch ist der wenig beachtete King
Umweltexperten haben herausgefunden,
dass Kuhmilch im Vergleich zu aus Pflanzen
hergestellter Milch sehr schädlich für die Umwelt ist.
Dies liegt unter anderem am hohen
Landverbrauch durch Rinderhaltung und an der
dreimal so hohen Freisetzung von
Treibhausgasen. Zu Kuhmilch gibt es zahlreiche mehr oder weniger
bekannte pflanzliche Alternativen die, wie die britische
Zeitung Guardian betonte, alle für den Planeten Erde
besser sind als Kuhmilch. Doch diese haben
alle ihre Schattenseiten. Wenn man diese zur Kenntnis nimmt, ist die
aus den weit verbreiteten heimischen Pfanzen Hafer und Sojabohnen
hergestellte Milch empfehlenswert.
Milch aus Kokosnüssen und Mandeln stehen dagegen auf der
anderen Seite der Beurteilungsskala. Reis,
Hasel- und Erdnüsse weisen eine gemischte
Bilanz auf - sind für die Umwelt aber
weitaus weniger schädlich als Kuhmilch. Und
bei Milch aus Hanf, bzw. Flachs handelt es sich
um Nischenprodukte, deren Umweltbilanz
derzeit noch schwer zu beurteilen ist. Doch
die Entscheidug ist leicht: die Verbraucher
sollten sich für die Alternativ-Milch
entscheiden, die ihnen am besten schmeckt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Guardian, 29,1,2020
Weit verbreitet aber selten erkannt:
Genschäden können frühen Herztod verursachen
Weltweit schlagen die Dachorganisationen der
Herz-Spezialisten Alarm. In vielen Ländern leidet eine unter
200 bis 250 Personen unter einer genetisch bedingten
Hypercholesterinämie. Von der Ernährung unabhängig, lösen in
diesen kaum beachteten Fällen extrem hohe Blutfettspiegel
schon bei jungen Menschen u.a. durch schnell entstehende
Verkalkungen der Herzkranzgefäße tödlich verlaufende
Herzinfarkte aus.
90% dieser Erkrankungen werden aufgrund
fehlender Krankheitszeichen und fehlendem Problembewußtsein
vieler Ärzte nicht frühzeitig erkannt, obwohl die
Welt-Gesundheitsbehörde WHO bereits 1998 auf diese
bedrohlichen Erkrankungen hingwiesen hatte. Doch wenig
geschah.
Daher riefen renommierte Experten im Jahr 2018
anläßlich mehrerer Fachkongresse abermals auf das noch immer
ungelöste Problem hin und forderten von den Ärzten die
Beachtung jener Verhaltensregeln, die von Expertengremien
der WHO zusammengestellt worden waren.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Cardiology, 2.1.2020
Alkohol: der renommierte Alkoholforscher Professor Helmut Seitz befürwortet einen Total-Alkohol-Verzicht im Monat Januar
Der
bekannteste deutsche Alkoholforscher, der Internist
Professor Helmut Seitz, findet
in einem auf der Website von Spiegel online
veröffentlichten Interview, dass es eine gute
Idee ist, im ganzen Monat Januar auf Alkohol zu verzichten
(Dry january).
Auf diese Weise
kann sich der Körper
ein wenig von den vielfältigen negativen Folgen
der im Monat Dezember weit verbreiteten
Alkoholexzesse erholen und der
individuelle Mensch kann leicht herausfinden, ob
er bereits ein Alkoholproblem
im Sinn einer psychischen Abhängigkeit hat.
"Wem das nichts ausmacht, der kann
beruhigt sein" meint der Forscher.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 1.1.2020
Die große "Zuckerlüge" - Manipulationen wohin man schaut
Ist Zucker Gift? Wie ist es der Lebensmittelindustrie
gelungen, dass wir uns diese Frage kaum noch stellen? Es
begann mit einer geheimen PR-Kampagne in den 1970er Jahren.
Über 40 Jahre lang hat »Big Sugar« es geschafft, die
Welternährung zu verzuckern. Doch die Kritiker der Industrie
haben dazugelernt, die Wissenschaft sammelt neue
Erkenntnisse. Eine bittersüße Investigation.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle. Spektrum, 19.12.2019
Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine in Tablettenform verlängern
die Lebenserwartung nicht wie erhofft- manchmal schaden sie
möglicherweise sogar
Wie der Direktor des US-National Institut of Health
(NIH), Dr. Francis Collins, in dem Internet-Blog seiner Behörde schrieb,
haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die in allen
Industriesländern massenhaft als frei verkäufliche
Nahrungsergänzungsmittel eingenommenen Vitamine, Mineralien und
Spurenelemente die Lebenserwartung nicht wie erhofft verlängern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, 18.12.2019
Das Körpergewicht, bzw. der BMI, und das
individuelle Diabetes-Risiko sind
offenbar ursächlich miteinander verbunden
- dies selbst bei Menschen mit normalem oder
sogar niedrigem Körpergewicht
Ein niedriger Body Mass Index (BMI) ist mit
einem reduzierten
Diabetes-Risiko verbunden -
dies selbst bei Menschen, die
nicht übergewichtig
sind und die daher ohnehin ein
relativ niedriges Diabetes-Risiko haben.
Zu diesem
Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die
in den USA an der renommierten
Stanford-Universität durchgeführt und im
frei zugänglichen Fachjournal
PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die
Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter
englischstämmiger Personen, deren
Daten
in der UK Biobank
ggespeichert sind.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: PLOS Medicine, 10.12.2019
Bambusgeschirr ist für heißes Essen und heiße Getränke ungeeignet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
warnt die Verbraucher in einer
Stellungnahme. Wird das Material zu stark erhitzt,
können schädliche Stoffe auf die
Lebensmittel übergehen. Die
als "Bambusware" vermarkteten Produkte bestehen im
Wesentlichen aus einem Melamin-Formaldehyd-Harz, in das
Bambusfasern als Füllstoff eingearbeitet wurden. Streng
genommen handelt es sich deshalb auch nicht um Bambus-, sondern um Kunststoffgeschirr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 26. November 2019
Gesunde Ernährung im Alter
Pilze und Tee verlangsamen den typischen Abbau geistiger
Fähigkeiten, der vielen Senioren Sorge bereitet.
Wissenschaftler der Universität von Singapur präsentierten ihre
Forschungsergebnisse anläßlich eines in der
asiatischen Metropole veranstalteten Kongresses.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutraingredients, November 2019plagen
Fleischersatz der Zukunft: Mikroben leben von Abfall und
sind sehr gute Eiweiß-Lieferanten
Ernährung: Mikroben könnten die Welt ernähren. Die
derzeitige Landwirtschaft ist wenig nachhaltig. Könnten
Bakterien, Hefen, einzellige Pilze oder Algen zukünftig die
Produktion von tierischen Lebensmitteln oder Palmöl
ersetzen?
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 19.11.2019
Was denn nun?
Cholesterin - der geliebte Feind
Obgleich es so gut wie keine wissenschaftlichen Beweise
dafür gibt, dass das Cholesterin für die Mehrzahl der
Herz-Kreislauferkrankungen ursächlich verantwortlich ist,
werden viele Millionen in Studien investiert, deren
vorgegebenes Ziel es ist, dem Cholesterin den schwarzen
Peter zuzuschieben.
Immer mehr Wissenschaftler erkennen
aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie
Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das
rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, November 2019
Das "böse" LDL-Cholesterin hat einen schlechten Ruf.
Möglicherweise zu Unrecht?
Zu Unrecht meinen einige sachkundige Experten: Ohne das Molekül gäbe es weder Mensch noch
Tier oder Bakterium. Stimmt also nicht, was
Ernährungsberater seit Jahren über das Fett sagen?
Ernährungswissenschaftler raten in wechselnden Moden von
vielem ab – und besonders häufig mit dem Ziel, den Spiegel
von "bösem Cholesterin" im Blut möglichst zu senken. Ist das
überhaupt zeitgemäß? Was macht eigentlich Cholesterin böse,
was gut – und was tut das Molekül überhaupt in unserem
Körper und allen unseren Zellen?
Blutfette: Die Cholesterin-Bombe Millionen Menschen
halten streng Diät und nehmen Statine ein, um ihren
Cholesterinspiegel zu senken. Umsonst, sagen einige
Wissenschaftler.
mehr lesen
Quelle: Spektrum, 2019
Cholesterin - der Streit um das Blutfett geht weiter
Cholesterin verstopft die Blutgefäße und führt zu Herzinfarkten. Für die
einen ist das eine Lüge, für die anderen die am besten
dokumentierte Theorie der Medizingeschichte. Wer hat Recht?
mehr lesen
Quelle: Spektrum 27.10.2019
Wiener Wissenschafter: Backen mit Stromstößen.
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit
revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken
zu HighTech?
Stromstöße von innen backen glutenfreies Brot mindestens
so erfolgreich wie Hitze von außen – doch spart diese
ungewöhnliche Methode Energie
und Zeit. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für
Lebensmitteltechnologie an der Universität für Bodenkultur
Wien (BOKU), die soeben international veröffentlich wurde.
In dieser Institution wurde ein als „Ohmsches Erhitzen“ bezeichnetes
Verfahren für die Herstellung von glutenfreiem Brot
eingesetzt und optimal an die Ervordernisse der
Routine-Backpraxis angepasst. Erste Ergebnisse zeigen nun
überragende Qualitätseigenschaften des mit Hilfe der Ohmschen Erhitzung
gebackenen Brots – bei gleichzeitiger deutlicher Zeit- und
Energieersparnis während der Herstellung des glutenfreien
Brotes.
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
Zu diesem Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie, die in den USA an der renommierten Stanford-Universität durchgeführt und im frei zugänglichen Fachjournal PLOS Medicine veröffentlicht wurde. Ausgewertet wurden die Daten von 287.394 nicht miteinander verwandter englischstämmiger Personen, deren Daten in der UK Biobank ggespeichert sind.
Cholesterin - der geliebte Feind
Immer mehr Wissenschaftler erkennen aber, dass wahrscheinlich bisher zu wenig beachtete Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel, hoher Blutdruck, Diabetes und das rauchen von Zigaretten die wahren Bösewichter sind.
Möglicherweise zu Unrecht?
Österreichische Forscher backen glutenfreies Brot mit revolutionärer neuer Backtechnologie. Wird Brotbacken zu HighTech?
Quellen: Food and Bioprocess Technology September 2019,
Milch im Zwielicht ?
In der Vergangenheit galt Milch als extrem gesund und
wurde Menschen in jedem Lebensalter empfohlen. Je mehr,
desto besser lautete das Motto.
Dann schwang
das Pendel in die Gegenrichtung und Milch geriet in Verdacht,
die unterschiedlichsten Krankheiten auszulösen, bzw. zu
fördern. Einige Experten warnten sogar vor einer
Erhöhung des Krebsrisikos. Doch das erwies sich als Unsinn.
Nun hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum den
Stand des Wissens ausführlich dargelegt. Der Autor kam zu
dem Schluß, dass Milch zwar nicht in beliebiger Menge als Getränk empfohlen werden
kann, doch ein erhöhtes
Krankheitsrisiko besteht bei Erwachsenen bei einem täglichen
Verbrauch von weniger als einem Liter auch nicht
mehr lesen
Quelle Spektrum Oktober 2019
Wir brauchen viel mehr Vitalstoffe als wir glauben
Mangel trotz Überfluss
Die Ratschläge sind gut gemeint: 650 Gramm Obst und Gemüse über den Tag verteilt versorgen den Organismus mit der erforderlichen Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Doch wie sieht es in der Realität aus? Wird die notwendige Menge tatsächlich erreicht, um Gesundheit zu erhalten und Krankheit zu verhindern? Darüber befragten wir Dr. Marie-Luise Hanus, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Ernährungs- und Umweltmedizin.
mehr lesen
Quelle: werbende Newsmeldung, Sanorell Pharma, 4.9.2019
Fleischkonsum: verwirrendes Hin und Her bei Ernährungsempfehlungen
In der Vergangenheit galt als ausgemacht, dass ein hoher Anteil von rotem Fleisch in der Nahrung das individuelle Risiko erhöht, an Darmkrebs oder Herzinfarkt zu erkranken. Daher wurde den Menschen angeraten möglichst wenig rotes Fleisch und Wurst zu essen. Doch nun hat ein Forscherteam das vorhandene Datenmaterial erneut analysiert und kam zu einem anderen Schluß. Aufgrund der im Fachblatt Annals of Internal Medicine veröffentlichten Daten kamen die Wissenschaftler zu der Empfehlung (Nutritional Recommendations (NutriRECS) Consortium), dass Erwachsene unbesorgt jene Menge rotes Fleisch und Wurst weiter essen können, an die sie gewöhnt sind und die sie mögen. Die positiven Folgen der erhöhten Lebensqualität gleicht wahrscheinlich das geringgradig erhöhte Krankheitsrisiko wieder aus. Fragen des Tierwohls und Umweltaspekte wurden bei den Empfehlungen nicht berücksichtigt.
mehr lesen
Quelle: Annals of Internal Medicine, Nutritional Recommendations (NutriRECS) Consortiumonline
Was weiß man heute über Laktose-Unverträglichkeit?
Ich es für Betroffene sinnvoller, kleine Mengen von Milchprodukten zu sich zu nehmen und die Totalvermeidungs-Strategie aufzugeben? Des Fachblatt JAMA berichtet ausführlich.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 26.9.2019
Übergewicht: die Ketogene Diät enttäuscht
Die Auswertung der bisher zum Thema Ketogene Diät durchgeführten Studien zeigte, dass diese extrem kohlehydratarme und dafür fettreichen Mode-Diät weder geeignet ist, deutlich mehr Körpergewicht als mit den üblichen fettreduzierten Diäten zu verlieren, noch das bei Übergewicht erhöhte Risiko für Diabetes Typ II (sog. Altersdiabetes) deutlich zu vermindern.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 15.Juli 2019
Alkoholfreie Getränke erhöhen das Sterberisiko
An der großen European Prospective Investigation into
Cancer and Nutrition (EPIC) Studie waren 10 europäische
Länder und 461.743 Personen beteiligt, deren Daten von
den Forschern analysiert. Die Studie wertete die Daten von
451.743 Menschen aus und wurde im Fachblatt JAMA
Internal Medicine veröffentlicht. Die Studienteilnehmer
hatten zu Beginn der Untersuchung keinen
Krebs, keine
Herz-Kreislauferkrankungenund keine
Zuckerkrankheit.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Menschen, die pro
Tag mehr als zwei Gläser nicht-alkoholische Getränke
(Softdrinks) zu sich nahmen im Vergleich zu Personen, die
seltener als ein Glas pro Monat tranken ein deutlich höheres
Sterberisiko aufwiesen. Waren die Softdrinks mit Zucker
gesüßt, so erhöhte dies das Sterberisiko überwiegend an
Magen-Darmerkrankungen. Wurden sie überwiegend mit künstlichen
Zuckerersatzstoffen gesüßt, so waren die Menschen eher an
Herz-Kreislauferkrankungen gestorben.
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Quelle: JAMA Internal Medicine,September 2019
Wird in der Nahrung das in rotem Fleisch enthaltene Eiweiß über viele Jahre durch Pflanzen-Eiweiß ersetzt, so senkt dies das Sterberisiko.
Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine
veröffentlichte japanische Studie, an der
70 696 Männer und Frauen teilnahmen, ist Wasser auf die Mühlen der
Vegetarier.
Sobald der Anteil an in
rotem Fleisch enthaltenem Eiweiß nämlich durch eine
vermehrte Aufnahme von Pflanzen-Eiweiß ersetzt wird, erniedrigt
sich sowohl die Gesamtsterblichkeiit, als auch die
spezifische Sterblichkeit an
Herz-Kreislaufkrankheiten.
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Quelle: JAMA Internal Medicine, August 2019
Macht dem Trinkwasser zugesetztes Fluor Kinder möglicherweise dumm?
In Ländern wie den USA und Kanada wird dem Trinkwasser als Schutz vor Karies Fluor zugesetzt. In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist dies nicht der Fall. Jetzt hat eine in Kanada durchgeführte, und im Fachblatt JAMA Pediatrics veröffentlichte, Studie gezeigt, dass mit Fluor angereichertes Trinkwasser möglicherweise in der Schwangerschaft auf das heranwachsende Kind neurotoxisch wirkt und so dessen zukünftige Intelligenz geringfügig negativ beeinflusst. Dies gilt insbesondere für Knaben.
Im Rahmen dieser Untersuchung wurde der Intelligenzquotient (IQ) bei den Teilnehmern im Alter von 3-4 Jahren getestet. Verglichen wurden 167 Kinder, die in Gemeinden wohnen, in denen dem Trinkwasser Fluor zugesetzt wird, mit 254 gleichaltrigen Kinder, die in Städten leben, in denen dem Trinkwasser kein Fluor zugesetzt wird. Es ist sinnvoll, dieses Problem aufmerksam zu beobachten. Möglicherweise ist es sinnvoll - so die Forscher - die Fluorzugabe in das Trinkwasser in Zukunft neu und kritisch zu überdenken.
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Quelle: JAMA Pediatrics
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Quelle: Wasserhelden
Gesunde Ernährung: Bananen sind vom Aussterben bedroht
Der bereits in vielen Ländern verbreiteter Pilz Fusarium oxysporum - auch Tropical Race 4 (TR4) genannt - läßt Bananenstauden unheilbar erkranken und bedroht so deren Fortbestand. Der zu beobachtende Klimawandel sorgt für eine zusätzliche Verschlimmerung des Problems. Jetzt hat der Pilz erstmalig Mittelamerika erreicht, wo weltweit die meisten Bananen angebaut, geerntet ud exportiert werden. Am 8.8.2019 meldete das Landwirtschaftsministerium Kolumbiens, dass Tropical Race 4 (TR4) im Land entdeckt wurde.
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Quelle. WIRED 20.8.2019
Mittelmeerdiät in derSchwangerschaft: sehr empfehlenswert
Im Fachblatt PLOS Medicine wurde eine Studie veröffentlicht, an der 1.252 Schwangere teilgenommen hatten, bei denen Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Übergewicht registriert worden waren. Die Untersuchung zeigte, dass eine in der Schwangerschaft angewandte einfache Mittelmeerdiät das Risiko eines Schwangerschaftsdiabetes um 35% senken konnte.
Die Mittelmeerdiät bestand
unter anderem aus einem vermehrten Verzehr von
Olivenöl,
weißem Fleisch, Fisch,
Nüssen, Salaten und
Gemüsen. Zusätzlich wurde der Verzehr von rotem
Fleisch, Sahne und zuckerhaltige Getränke eingeschränkt.
Wie die Untersuchung zeigte, fiel auch die im Verlauf einer
Schwangerschaft übliche Zunahme an Körpergewicht niedriger aus (6.8 vs. 8.3 kg;),
als bei den Schwangeren der Kontrollgruppe.
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Quelle: PLoS Med. 2019 Jul 23;16(7):e1002857. doi: 10.1371/journal.pmed.1002857. eCollection 2019 Jul.
Ist Übergewicht eine Krankheit - vergleichbar beispielsweise mit einem ein Herzinfarkt?
In vielen Ländern debattieren Ärzte über diese Frage. In Großbritannien sind sich die Mediziner uneins - und in Deutschland ist die Frage derzeit noch nicht im Fokus der ärztlichen Öffentlichkeit - obgleich jeder Zweite übergewichtig und jeder Sechster sogar fettleibig (BMI über 30) ist.
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Quelle: BMJ, 17,7,2019
Fast Food ist Kindesmisshandlung" sagt Ex-McDonalds-Manager
Harald Sükar arbeitete 13 Jahre lang für McDonalds, zuletzt als Geschäftsführer. In einem Interview erklärt er, warum er Kinder nie mehr in ein Fast-Food-Restaurant mitnehmen würde - auch nicht ausnahmsweise.
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Quelle: Spiegel online, 9.7.2019
Welche Lebensmittel sind gesund und liegen daher gewissermaßen im "grünen Bereich"?
Foodwatch hat ermittelt, wie die wichtigsten
Nahrungsmittel nach Einführung der Lebensmittelampel
gekennzeichnet werden müssten. Doch welche Ampel sollte
verbundlich vorgeschrieben werden?
Das Agrarministerium startet
unter Verbrauchern eine Umfrage und möchte gerne wissen, welche
Lebensmittelkennzeichnung diese am liebsten hätten?
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Quelle: Spiegel online 5.7.2019, Foodwatch
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Quelle: Spiegel online 5.7.2019, Landwirtschaftsministerium
Frühkartoffeln sind besonders gesund
Frühkartoffeln sind gesund und machen nicht dick - wenn man sie richtig zubereitet. Im Frühsommer geerntete junge Kartoffeln haben noch keine feste Schale, die sie vor Austrocknung und Licht schützt. Das macht sie weniger haltbar als später geerntete Speisekartoffeln, die sich lange lagern lassen. Frühkartoffeln halten bei guter Lagerung maximal zehn Tage, haben dafür aber eine Reihe gesundheitlicher Vorteile.
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Quelle: NDR Fernsehen, Juni 23019
Künstliches Licht während des Schlafes erhöht bei Frauen das Risiko für Übergewicht
Dass kurzer Schlaf ein Risikofaktor für Übergewicht ist, wurde in der Vergangenheit bereits bewiesen. Jetzt fanden Wissenschaftler in einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie, an der 43.722 Frauen teilnahmen, heraus, dass jene Frauen die beim Licht eines eingeschalteten Fernsehgeräts, bzw. bei künstlichem Licht schlafen, im Vergleich zu den Studienteilnehmerinnen, die im Dunklen schlafen, im Durchschnitt 5 kg oder mehr Übergewicht hatten.
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Quelle: JAMA, Juni 2019
Der Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol (CBD) dämpft das Verlangen nach Heroin
Heroin-Abhängige haben bekanntlich große Schwierigkeiten, sich von ihrer Sucht zu befreien. Jetzt haben US-Forscher amMount Sinai Hospital in New York in einer an 42 heroinsüchtigen Patienten durchgeführten Studie herausgefunden, dass CBD (Canabidiol), ein nicht-psychotrop wirkender Inhaltsstoff der Hanfpflanze, bei den Studienteilnehmern das normalerweise überwältigende Verlangen nach Heroin dämpfte. Möglicherweise eignet sich das auch in Hanf-Extrakten enthaltene CBD daher dazu, in Zukunft integraler Bestandteil einer Kombi-Therapie gegen Heroinsucht zu werden?
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Quelle: Spektrum, Juni 2019
Die Vorbeugung einer Zuckerkrankheit mit Vitamin D3 funktioniert nicht:
wie die
D2d-Studie beweist, läßt sich die Entstehung
einer Zuckerkrankheit (sog. Alterszucker = Diabetes Typ II)
durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin-D3 als
Nahrungsergänzungsmittel nicht verhindern.
Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass ein niedriger Vitamin D3 Blutspiegel mit einem deutlich erhöhten Risiko für die Entstehung einer Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II) einhergeht. Doch nun zeigte eine aufgrund dieses Verdachts staatlich finanziert Studie, dass dieses Risiko durch die regelmäßige Einnahme von Vitamin D3 in Form von frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln nicht gesenkt werden kann.
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Quelle: News Meldung des US-National Institute of Health, Juni 2019
Zuckerhaltige Getränke und Fruchsäfte fördern Fettleibigkeit und erhöhen so das allgemeine Sterberisiko
Eine Forschergruppe hat jetzt die auf die Ernährung
bezogenen Daten von 13.440 Teilnehmern der
REGARDS-Studie unter einem neuen Gesichtspunkt
analysiert. Die Ergebnisse dieser Auswertung wurden im
Fachblatt JAMA veröffentlicht. Die
Wissenschaftler fanden heraus, dass zuckerhaltige Getränke,
inklusive süßer Fruchtsäfte, der Gesamt-Sterberisiko
mengenabhängig um bis zu 25% erhöhen.
Je mehr zuckerhaltige
Getränke ein Individuum konsumiert werden, um so stärker
erhöht sich dessen allgemeines Sterberisiko. Ob parallel dazu auch das
Herz-Kreislauf-Sterberisiko erhöht wird, ist
wahrscheinlich. Doch der Beweis für diesen vermuteten
Zusammenhang muß nach Meinung der Forscher erst in Zukunft
mit Hilfe von speziell auf diese Aufgabe zugeschnittene
Großstudien erbracht werden.
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Quelle: JAMA, Mai 2019
Besonders industriell stark bearbeitete Lebensmittel machen dick
In einer vom NIH (National Institute of Health
der USA) finanzierten Studie zeigte sich, dass
Studienteilnehmer der Gruppe 1 , im Vergleich zu den Teilnehmern einer
Kontrollgruppe, mehr Kalorien konsumierten und stärker
zunahmen, wenn Ihnen nur industriell stark bearbeitete Lebensmittel
zur Verfügung gestellt wurden. In der Kontrollgruppe hatten
die Teilnehmer (Gruppe 2) nur Zugriff auf industriell nicht
oder kaum bearbeitete "natürliche " Nahrungsmittel.
In beiden Gruppen durften die Studienteilnehmern
so viel zu essen wie sie wollten.
Die Forscher hatten die Nahrungsmittel in
Bezug auf Nährstoffdichte und die Zusammensetzung der
Nährstoffarten an einander angeglichen. Die
Untersuchungsergebnisse wurden im Fachblatt Cell
Metabolism veröffentlicht. Zukünftige Studien
sollen nun klären, warum die Versuchsteilnehmer der Gruppe 1 mehr aßen und
stärker zunahmen, als die Mitglieder der sich überwiegend gesund
ernährenden Vergleichsgruppe 2.
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Quelle: Cell Metabolism, 16.5.2019
Die Langzeit-Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die die Vitamine B6 und B12 in hoher Dosierung enthalten, kann die Gesundheit älterer Frauen gefährden und ihr Sterberisiko erhöhen.
Im Fachblatt JAMA wurde eine Studie veröffentlicht, in der die Daten von 75.864 Frauen (Teilnehmerinnen der Langzeituntersuchung nurses health study) ausgewertet wurden, die die Wechseljahre bereits hinter sich hatten. 2.304 von ihnen erlitten im Studienzeitraum eine Fraktur eines Hüftgelenks.
Im Gegensatz zu den Frauen, bei denen aufgrund mehrfacher Befragungen eine normal große Einnahme der Vitamine B6 und B12 konstatiert wurde, fanden die Forscher bei den Frauen mit einer erhöhten Einnahme dieser Vitamine ein um 50% erhöhters Risiko für Brüche eines Hüftgelenks - meist handelt es sich um Schenkelhals-Frakturen. Diese Verletzungen erhöhen aufgrund der Begleiterscheinungen dieser Frakturen das Sterberisiko.
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Quelle: JAMA, Mai 2019
Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. veröffentlicht
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Quelle: Website www.dge.de
Kaffee: Studie zu Kaffee-Konsum und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Verbraucher und ihre Ärzte fragen sich, wie viele
Tassen Kaffee am Tag noch gesund sind? Viele Jahrzehnte lang
stand der Verdacht im Raum, dass übermäßiger Kaffeekonsum,
bzw. genetische Varianten im Zusammenhang mit Kaffee Herz un Kreislauf schädigen. Dafür gab es
allerdings keine wissenschaftlichen Beweise.
Doch nun ist die Situation geklärt: laut einer im Fachblatt
The American Journal of Clinical Nutrition
veröffentlichten Studie, in der die Daten von 347.000
Individuen und mehr als 5000 Herzkranken ausgewertet
wurden zeigte sich, dass bis zu 6 Tassen Kaffee pro Tag das
Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten vermindern - also
gesund sind. Dies im Vergleich zu Menschen, die keinen
Kaffee trinken, bzw. pro Tag mehr als 6 Tassen. Diese
Ergebnisse hatten sich unabhängig von den verdächtigten genetischen Faktoren
eingestellt, die
Kaffeetrinker krank machen sollten. Wer Kaffee mag, der kann
also unbesorgt pro Tag bis zu 6 Tassen trinken.
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Quelle: Am J Clin Nutr. 2019 Mar 1;109(3):509-516. doi: 10.1093/ajcn/nqy297.
Kohlehydrate haben derzeit bei Ernährungswissenschaftlern einen schlechten Ruf - zum Teil wohl zu Unrecht
So wie es "gute Fette" und "schlechte Fette" gibt - so gibt es auch "gute" und "schlechte" Kohlehydrate. Viele Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass eine Diät, die reich an balaststoffreichen Kohlehydraten ist, das Risiko für zahlreiche unterschiedliche Krankheiten absenken kann. Im Fachblatt JAMA wurde das Thema jetzt sehr ausgewogen analysiert.
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Quelle: JAMA, April 2019
Cholesterin: Gefahrenpotential abschließend geklärt?
Cholesterin und cholesterinreiche Hühnereier erhöhen sowohl das Herz-Kreislauf-, als auch das allgemeine Sterberisiko. Doch Skeptiker relativieren diese wissenschaftlich überzeugende Erkenntnis weiterhin.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA März, 2019
Kochsalz und Gesundheit: ein wissenschaftliches Minenfeld
Wieviel Salz ist zu viel - oder zu wenig? Die mit der Frage der Auswirkung des Salzkonsums auf die Gesundheit der Menschen befassten Wissenschaftler sind zutiefst zerstritten. Eine Einigung ist nicht in Sicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, Spiegel onlne
Sind nicht optimale Diäten für die Gesundheit schädlicher als Rauchen?
Schon lange gehen Ärzte und medizinische Laien davon aus, dass eine nicht-optimale Ernährungsweise für die Gesundheit schädlich ist. Doch kann man diese negativen Einflüsse quantifizieren? Bisher blieb es meist bei einem vagen Verdacht, bzw. einem unguten Gefühl - aber selbst Experten konnten bisher über das Ausmaß der ursächlichen Zusammenhänge zwischen Diät und weit verbreiteten, nicht anstreckenden Krankheiten nur spekulieren.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Lancet April 2019, Bill und Melinda Gates Stiftung
Foodwatch - die Essensretter
Was bringt das neue Fleisch-Logo von Rewe, Aldi & Co.?
Die großen Supermärkte haben am 1. April ein neues
Fleisch-Siegel eingeführt. Es soll auf Rind- und
Schweinefleisch sowie Geflügel-Produkten der Eigenmarken zu
finden sein und Auskunft darüber geben, unter welchen
Haltungsbedingungen ein Tier gelebt hat.
Was die Supermarktketten nicht an die große Glocke hängen:
Das neue Label bringt zunächst keine Verbesserungen für die Tiere.
mehr lesen
Quelle:Foodwatch,April 2019
Mittelmeerdiät: die Bewertung der medizinischen Auswirkung der bei vielen Menschen beliebten Diät wird immer komplizierter
Anders als in der medizinischen Forschung üblich,
bewirkt die von Jahr zu Jahr qualitativ und quantitativ
bessere Datenlage, in Bezug auf die
Auswirkungen der Mittelmeerdiät auf die
Herz-Kreislaufgesundheit, keine zusätzliche Klarheit.
Die angesehene Wissenschaftsorganisation Cochrane
wertete das vorhandene Datenmaterial aus (mehr als 30
wissenschaftliche Studien an denen rund 12.500
Patienten teilgenommen hatten) und kamen zu dem
Schluß, dass die hochgeschätzte Mittelmeerdiät weder
im Rahmen der Primär-Prophylaxe (z.B. Verhütung des ersten
Herzinfarkts, noch im Verlauf der Sekundärprophylaxe
(Vermeidung z.B. von weiteren Infarkten) eine eindeutig positive
Wirkung entfaltet. Die gefundenen Studienergebnisse sind oft
widersprüchlich und rechtfertigen daher die Durchführung weiterer Studien.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Cochrane Database Syst Rev. 2019 Mar 13
Heißer Tee erhöht das Risiko für Speiseröhrenkrebs (Oesophagus-Karzinom)
Seit vielen Jahren wird unter Experten der Verdacht
diskutiert, dass regelmäßig genossene heiße
Getränke - insbesondere auch der ansonsten als
besonders gesund geltende Tee - das Risiko für Speiseröhrenkrebs deutlich
erhöht
Im nord-östlichen Iran nahmen rund 50.000 Erwachsene an einer
prospektiven Studie teil, die sich über zehn Jahre
erstreckte und die im International Journal of Cancer
veröffentlicht wurde. Die Auswertung der
erhobenen wissenschaftlichen Daten zeigte, dass Menschen, die
täglich mehr als 700 ml heißen Tee (heißer als 60 Grad
Celsius), ein um rund 90% erhöhtes Risiko für
Speiseröhrenkrebs hatten.
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Quelle: International Journal of cancer, März 2019
Diabetes Typ II ist durch Änderung der Ernährungsgwohnheiten heilbar
Das Gerücht, wonach der «Alterszucker» (Diabetes Typ II) unablässig voranschreite, hält sich hartnäckig. Wie die meisten Gerüchte ist es falsch. Änderungen der Ernährung können wahre Wunder bewirken.
mehr lesen
Quelle: Neue Zürcher Zeitung, März 2019
5 Apps helfen bei Lebensmittelunverträglichkeiten
Mit neuen Apps kommen Patienten ihren diffusen Magen-Darm-Beschwerden auf die Schliche. Laktose-Unverträglichkeit, Gluten-Unverträglichkeit, Nussallergie, Reizdarmsyndrom und vieles mehr können in Zukunft mit Hilfe von innovativen Apps in besser in den Griff bekommen werden.
mehr lesen
Quelle: werbende Infos von www.curved.de, Februar 2019
Gesunde Ernährung
Was ist besser für die Gesundheit: Reis, Kartoffeln oder Nudeln?
Ein Ernährungswissenschaftler beantwortet diese vielschichtige Frage ausführlich. Es gibt keinen eindeutigen Sieger.
mehr lesen
Quelle: Bento, Februar 2019
Lebensstil: Macht ausgiebiges Frühstück dick?
Die Meinungen gehen weit auseinander. Während für die Einen das Frühstück die wichtigst Malzeit des Tages ist, verzichten andere Menschen ganz auf das Frühstück. Doch wie sollte man sich verhalten, wenn man Körpergewicht verlieren möchte?
Im Fachblatt BMJ (British Medical Journal) wurde nun eine Studie veröfffentlicht, in der 13 Untersuchungen ausgewertet wurden. Obgleich die Qualität der Studien aher niedrig war, kamen die Forscher zu dem Schluß, dass die Frühstücksesser weniger leicht Gwicht verloren als die Frühstücksverweigerer. Es bestand sogar der dringende Verdacht, dass das Frühstück für eine weitre Gewichtszunahme sorgen könnte. Wer also abnehmen will, sollte wohl besser auf das Frühstück ganz verzichten. Weitere Studien müssen in Zukunft helfen, bestehenden Unsicherheiten auszuräumen.
mehr lesen
Quelle: BMJ British Medical Journal Februar 2019
Probiotika: nur sinnlose Geldvergeudung oder richten diese Nahrungsergänzungsmittel gelegentlich sogar Schaden an?
Eine abschließende Beurteilung der Wirksamkeit der von immer mehr Menschen eingenommenen teuren Probiotika steht noch aus. In einer im Fachbatt JAMA veröffentlichten Studie wies eine Forscherin unter anderem auf zwei kürzlich in Israel durchgeführte Studien hin, die zeigten, dass sich die in Probiotika enthaltenen "gesunden" Bakterien nur bei einem Teil der Studienteilnehmer in deren Darm ansiedelten und vermehrten. In einer zweiten Studie zeigte sich, dass sich die Wiederherstellung der nach Antibiotika-Therapie zerstörten Darmflora gefährlich verzögerte, wenn die Patienten Probiotika eingenommen hatten. Frühere Studien hatten außerdem gezeigt, dass Probiotika, die bei den lebensbedrohlichen Clostridium difficile Infektionen als Therapeutikum eingenommen worden waren, keine nachweisbare Wirkung entfalteten.
mehr lesen
Quelle: JAMA 30.1.2019
Stiftung Warentest
Jeder vierte Honig ist "mangelhaft"
Mehr als ein Kilo Honig isst jeder Deutsche pro Jahr. Laut einem Test von 36 Produkten schwankt die Qualität erheblich. Dabei schneiden die günstigen oft besser ab.
mehr lesen
Quelle: Stiftung Warentest, Spiegel online 1.2.2019
2050: Radikale Änderung der Ernährung erforderlich
In wenigen Jahren werden auf der Erde 10 Milliarden Menschen leben. Die Ernährung dieser Menschenmassen erfordert radikales Umdenken: die Menschen sollten viel mehr Obst und Gemüse essen und deutlich weniger Fleisch.
mehr lesen
Quelle:The Lancet, 16.1.2019, Science ORF
Übergewicht ist schwer zu bekämpfen
"Friss die Hälfte" empfehlen zynische Puristen übergewichtigen Mitmenschen und wollen damit letzten Endes sagen, dass jeder seines Glückes Schmied ist - und abnehmen von jedermann zu schaffen ist. Doch ist diese emotionale Kälte nachvollziehbar da sachlich berechtigt?
Das Problem ist vielschichtig und daher kompliziert. In einem langen Übersichtsartikel stellt eine Betroffene die Behauptung auf, dass nicht "in jedem Dicken ein dünner Mensch steckt" - der von willensstarken Menschen durch den Konsum von Salatblättern freigelegt werden kann. Doch es darf bezweifelt werden, dass jeder Übergewichtige mit praktikablem und auch zumutbarem Aufwand schlank werden und auf Dauer auch bleiben kann.
mehr lesen
Quelle:Süddeutsche Zeitung Magazin
Restaurants als Bakterien-Schleudern
Amtlich festgestellte
Hygienemängel sollen endlich im Internet öffentlich
gemacht werden
Hygienemängel sorgen dafür, dass viele Restaurants zu einer akuten Gesundheitsgefahr werden. Die Ergebnisse der amtlichen Hygienekontrollen werden von den für den Verbraucherschutz zuständigen Behörden aber meist als geheim eingestuft. Damit machen sich die amtlichen Verbraucherschützer aber zu Komplizen krimineller, bzw. gleichgültiger Gastwirte. Darauf reagieren die Organisationen Foodwatch und und die TranspWebsitarenzinitiative FragDenStaat mit ihrer neuen e Topf Sekret. Dort können sich Verbraucher über die Zustände beispielsweise in ihren bevorzugten Gaststätten, Imbisstuben und Bäckereien informieren.
mehr lesen
Quelle: Foodwatch und die Transparenzinitiative FragDenStaat, Januar 2019
"Teufel Alkohol"als Lebensretter
Mäßiger Alkohol-Konsum erhöht bei unter
Herzmuskelschwäche leidenden älteren Menschen die
Überlebenszeit
Nahezu jeder ärztliche Rat gipfelt bei unter Herzmuskelschwäche leidenden älteren Menschen in einem absoluten Verbot von Rauchen und Alkohol trinken. Dies bedeutet aber für viele Menschen einen deutlichen Verlust an Lebensqualität. Nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass ein solches pauschales Verbot keinen Sinn macht. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Patienten die längste Überlebenszeit hatten, die pro Woche 10 alkoholische Getränke zu sich genommen hatten. Die Überlebenszeit nach der Diagnosestellung einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) betrug bei diesen Patienten mehr als 3.381 Tage - immerhin rund neun Jahre.
mehr lesen
Quelle: JAMA Januar 2019
Was wirkt besser bei Adipositas? Eine fett- oder eine kohlehydrat-arme Diät?
Selbst Experten sind sich nicht einig. Während die einen Fett für das epidemisch weit verbreitete Übergewicht vieler Menschen verantwortlich machen, sind für andere die Kohlehydrate für die überschüssigen Pfunde verantwortlich zu machen. Um diese Schuldfrage zu beantworten, wurde nun im Fachblatt JAMA (Journal of the American Medical Association) eine an der Stanford Universität durchgeführte Studie veröffentlicht, an der 600 übergewichtige Patientinnen und Patienten teilnahmen. Die Auswertung der Gewichtsdaten ergab, dass die erzielten Gewichtsverluste bei beiden Diät-Formen in etwa gleich waren. Keine der beiden so unterschiedlichen Diäten erwies sich somit als überlegen. Es kommt wohl doch nur darauf an, dem Körper weniger Kalorien zuzuführen als er im Verlauf eines Tages verbraucht. Ob die Kalorien nun aus Fett oder Kohlehydrat freigesetzt werden, scheint unwichtig zu sein.
mehr lesen
Quelle: JAMA, Januar 2019
Ernährungsstudie: Schützen Bio-Lebensmitte vor Krebs?
Eine in Frankreich durchgeführte Studie belegt - wer sich von Bio-Lebensmitteln ernährt, dessen Risiko an Krebs zu erkranken ist vermindert. Wer Bio-Lebensmittel inverstiert denkt dabei in erster Linie an den Umweltschutz. Doch es gibt zumindest ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass der geringe Verunreinigungsgrad der Lebensmittel mit mit Pflanzenschutz-Chemikanien auch das Risiko senkt, an bösartigen Tumoren zu erkranken. Dabei haben die Forscher besonders Brustkrebs und Lymphgewebe-Tumore im Blick.
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Quelle: Spiegel online, Januar 2019
Ökobilanz: Ist Bio-Landbau schlecht fürs Klima?
Viele Verbraucher kaufen Bio-Lebensmittel ein, weil sie von deren Nachhaltigkeit überzeugt sind. Doch für den Klimaschutz könnte das kontraproduktiv sein. Pestizidfrei, gentechnikfrei und glückliche(re) Tiere: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher greifen auf Bio-Lebensmittel zurück, um der Umwelt - und damit auch sich selbst - etwas Gutes zu tun. Doch die ökologische Landwirtschaft könnte eine bisher kaum thematisierte Schattenseite haben
mehr lesen
Quellen: Spektrum, Nature,November 2018
Vitamin-D3-Einnahme in den USA vervierfacht
Die Zufuhr von Vitamin-D3 als Nahrungsergänzungsmittel hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den USA vervierfacht. Jetzt zeigte sich im Verlauf der VITAL-Studie, dass sie weder das Risiko für metastasierende Krebserkrankungen, noch das Vorkommen von Herzinfarkt und Schlaganfall vermindert. Auch die allgemeine Sterblichkeit konnte durch die Einnahme von Vitamin-D3 in der zufallsgesteuerten Doppelblind-Studie nicht erhofft gesenkt werden.
mehr lesen
Quelle: News England Journal of Medicine, November 2018
Fischöl-Kapseln (resp. Omega-3-Fettsäuren) senken das Herzinfarkt- und das Schlaganfall-Risiko nicht
Bis zum heutigen Tag liefert die Wissenschaft widersprüchliche Untersuchungs-Resultate. Doch nun scheint aufgrund der Ergebnisse der VITAL-Studie klar zu sein, dass die im Fischöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren Herz und Kreislauf nicht schützen und die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle nicht vermindern. Auch die Gesamtsterblichkeit ging nicht zurück. Die Einnahme von Fischöl-Kapseln als nahrungsergänzungsmittel hat sich in den USA innerhalb der vergangenen 10 Jahre verzehnfacht.
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Quelle: News-Meldungen Medizin 2000, Dezember 2018
Alkohol
Mythos oder Medizin: Fördert
Schnaps tatsächlich die Verdauung?
Beim Griechen gibt es nach dem Gyros einen Ouzo aufs Haus. Doch hilft der Schnaps wirklich, das fettige Essen zu verdauen? Für Mediziner ist die Antwort klar. Es sind die in einigen alkoholischen Getränken enthaltenen Bitterstoffe, die die Verdauung unterstützen. Der Alkohol selbst spielt bei der Verdauung keine hilfreiche Rolle.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Kein Fleisch ist auch keine Lösung
Haben Sie schon den Festtagsbraten bestellt? Keine Angst, den will Ihnen niemand madig machen. Aber wir müssen uns der Frage stellen: Wie können wir Fleisch nachhaltiger produzieren? Der Themenschwerpunkt auf SPIEGEL ONLINE.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Herzinfarkt-Prophylaxe
Eine neue Studie zeigt: wer viel rotes Fleisch ißt,
gefährdet seine Herz-Kreislauf-Gesundheit
Eine im Fachblatt European Heart Journal
veröffentlichte Studie bewies, dass Menschen, die
viel rotes Fleisch essen, eine dreimal so hohe
Blutkonzentration der im Darm von Darmbakterien erzeugten
Substanz Trimethylamine N-oxide (TMAO) aufwiesen als Menschen,
die weisses Fleisch oder kein Fleisch aßen.
TMAO steigert
unter anderem die Einlagerung von Cholesterin in die Wände
der Blutgefäßeund erhöht so das Herz-Risiko.
Doch es gibt auch einen positiven Aspekt: die Forscher
fanden heraus, dass sich die TMAO-Konzentration im Blut
schnell absenken ließ, sobald die Studienteilnehmer wieder
weniger rotes Fleich zu sich nahmen.
mehr lesen
Quelle: Newsmeldung der US-National Institutes of Health (NIH)
Vegetarier-Berechnungen erweisen sich als Wunschdenken - sie sind falsch
Anders als einige Umweltaktivisten behaupten, würde der Verzcht auf landwirtschaftliche Tiererzeugung und des Verzehrs von natürlich produziertem Fleisch nicht zu einer Reduktion der emitierten Treibhausgase um 50% und mehr führen, sondern lediglich von 2%. Es wäre somit viel besser, so ProfessorBjørn Lomborg, Direktor des Kopenhagener Consensus Center, wenn hohe Geld-Beträge in die Entwicklung synthetisch hergestelltem Kunst-Fleischs investiert würden.
mehr lesen
Quelle: News Medizin 2000, Project-Syndicate, Journal of Cleaner Production
Vitamine mit Biss: Wissen rund um Äpfel
Ob als Saft, im Kuchen oder zum Reinbeißen: Der Apfel ist mit Abstand das Lieblingsobst der Deutschen. Das ganze Jahr über sind die Supermarkt-Regale voll mit glänzenden Äpfeln zum Premium-Preis. Doch warum finden wir beim Einkaufen die immer gleichen Sorten? Warum sehen die Äpfel immer frisch aus und wie gesund ist das Obst? Hier finden Sie die Antworten
mehr lesen
Quelle:NDR
Omega-9-Fettsäuren wie sie in Raps- und Oliven-Öl enthalten sind, senken das Herz-Kreislauf-Risiko - aber nur, wenn sie andere, weniger gesunde Fette ersetzen.
Die FDA (Food and Drug Administration) berücksichtigte die Ergebnisse von 7 klinischen Studien von denen 6 den Nachweis erbracht hatten, dasss es eine gute Idee sein kann, gesättigte Fettsäuren durch hochkonzentrierte ungesättigte-Fettsäuren (Omega-9-Fettsäuren) zu ersetzen - wie sie unter anderem im Oliven- und Raps-Öl enthalten sind.
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Quelle: FDA Presseerklärung November 2018, News Medizin 2000
Hydrolysierte Babynahrung kann Allergierisiko nicht senken
Hydrolysierte Babynahrung wird als Allergie-Blocker beworben. Doch nun zeigte eine Datenanalyse der Cochrane-Wissenschaftsorganisation, dass hydrolysierte Babynahrung im Vergleich zu Muttermilch und den aus Kuhmilch hergestellten Standard-Babynahrungen das Risiko von Nahrungsmittelallergien nicht vermindern kann.
mehr lesen
Quelle: Cochrane Datenbank 2018, News Medizin-2000
Gluten-Unverträglichkeit durch orale Immuntherapie geheilt
Das im Weizen enthaltene Gluten wird von vielen Menschen nicht toleriert und verursacht die Symptome einer Nahrungsmittel-Allergie -gelegentlich wird sogar ein bedrphlicher anaphylaktischer Schock ausgelöst. Jetzt hat eine im Fachblatt Journal of Allergy and Immunology veröffentlichte multinationale, doppelblind und zufallsgesteuerte Qualitäts-Studie gezeigt, dass eine niedrig- oder auch hochdosierte orale Immuntherapie in der Lage ist, bestehende Nahrungsmittel-Allergie gegen Weizen/Gluten in bis zu 50% der Fälle erfolgreich zu behandeln.
Hier haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
auf ihre Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen.
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Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten kleine, leicht zu bedienende Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der H2-Atemtest, der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Atemgas Analysen
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Im Bereich des Gesundheitswesens tätige Personen und Unternehmen können hier über ihre Anliegen wie Meinungen zu gesundheitspolitischen Themen, über besondere Kompetenzgebiete, soziales Engagement sowie angebotene Produkte bzw. Dienstleistungen werbend informieren.
29.1.2025
Bio-Nutzhanf-Produkte sollen bei Mensch und Tier bei Gesundheitsstörungen die Kräfte der Natur unterstützen.
Innovative Unternehmen stellen in enger Kooperation mit engagierten Bio-Landwirten - Cannabis-Bio-Produkte her, die ausschließlich aus EU-zertifiziertem Bio-Saatgut gezogen werden.
Diese enthalten naturbelassene, stoffwechselaktive Pflanzenbestandteile wie unter anderem Cannabidiol (CBD), Cannabigerol (CBG) oder das psychoaktive Tetrahydrocanabinol (THC).
Wenn im Blut werdender Mütter zu geringe Mengen des Schutz-Vitamins Folsäure enthalten sind, können die Kinder Kinder mit schwersten, lebensgefährlichen Missbildungen zur Welt kommen.
Ein Mangel an Vitamin Folsäure muß daher unbedingt schon vor Beginn einer geplanten Schwangerschaft durch die vorbeugende Einnahme von in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlicher Folsäure-Tabletten beseitigt werden.

Unternehmen haben mit dem populären Thema "Kater nach Alkoholexzess" eine Marktlücke entdeckt. und bieten zur Vorbeugung von Schwindel, Übelkeit und quälenden Kopfschmerzen die unterschiedlichsten Wirkstoff-Kombinationen an.
Diese nicht standardisierten Wirkstoff-Mixturen enthalten u.a. Enzyme, Proteine sowie Vitamine und Spurenelemente.
Am bekanntesten ist das Nahrungsergänzungsmittel Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl ist ohne Rezept frei verkäuflich und enthält den bioaktiven Wirkstoff AB001 der nach Herstellerangaben dafür sorgt , dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm "aufgespalten" wird - bevor er Leber-Zellen schädigen und am Morgen danach den gefürchteten "Alkohol-Kater" auslösen kann.

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten sehbehinderten Menschen mit Hilfe der kostenlosen Smartphone- APP
"Be My Eyes" die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen.
Atemgas-Analysen helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von weit verbreiteten Erkrankungen der Atemwege wie chronischer Bronchitis, Asthma. oder COPD
Das angesehene Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich seit vielen Jahren auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten kleine und leicht zu bedienende Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der FeNO-Atemtest zur Asthma-Diagnose und dem schwierigen Management der Asthma-Therapie.
Der H2 Atemtest, u.a. zur Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit und der ToxCO-II Atemtest zur Erkennung von Kohlenmonoxid- Vergiftungen und zur Raucherentwöhnung.
Wichtige Links sind hier aufgelistet:
Website Specialmed
Atemgas Analysen
Nobreath für FeNo-Atemtest
Gastrolyzer für den H2 Atemtest
Smokerlyser für die Raucherentwöhnung
Anwendung von Thymus-Medikamenten in der Alternativmedizin:
Eine Behandlung mit und die Herstellung von Thymus-Peptiden ist laut zahlreicher Urteile deutscher Verwaltungsgerichte weiter legal möglich - solange die Medikamente nicht gespritzt werden.
In den Apotheken rezeptfrei erhältliche Thymus-Homöopathika sind in Form beliebter Spritzenkuren ein für die Tumor-Begleittherapien und für die Vorbeugung bzw. Behandlung einer Immunschwäche geeigneter Ersatz für Thymus-Peptid-Spritzen.



