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15.11.2017





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Brustkrebs-Screening hat offenbar mehr Nach- als Vorteile

Fragwürdige Vorurteile entwerten oft die ärztlichen Aufklärungsgespräche

Jetzt hat eine in den USA unter Teilnahme von rund 1.500 Frauen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren durchgeführte Studie gezeigt, dass die online befragten Frauen die Vorteile des Mammographie-Screenings nach wie vor über- und die mit der Screening-Untersuchung verbundenen erheblichen Risiken unterschätzen. Die Autoren der im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichten Studie führen dies auf eine skandalös einseitige Informationspolitik zurück.
Ärzte, Medien und viele Gesundheitsorganisationen informieren die am Screening interessierten Frauen einseitig und manche Mediziner drängen diese sogar auf subtile Weise, am umstrittenen Screeningprogramm teilzunehmen. Den Schaden tragen dann die naiv gläubigen Frauen. Dies ist ein Skandal, da wissenschaftlich längst bewiesen wurde, dass das Mammographie-Screening kaum zur Senkungen der Brustkrebs-Sterblichkeit beitragen kann.
Gleichzeitig wurde mit Hilfe zahlloser Studien gezeigt, dass der von den Screening-Untersuchungen unter anderem durch eine Überdiagnostik und gefährliche, aber überflüssige Nachuntersuchungen verursachte körperliche und seelische Schaden den nachweisbaren Nutzen bei weitem überwiegt.
Nach allem was zum Thema bekannt ist, dürften die Verhältnisse in Deutschland jenen in den USA gleichen. Auch hierzulande werden die Vorteile der Brustkrebs-Screening-Untersuchungen von den Ärzten und den Medien übertrieben positiv dargestellt, während die Nachteile von vielen Ärzten oft selbst auf gezielte Nachfrage durch die Frauen im Aufklärungsgespräch eher unterschlagen werden.  Daher fehlt bei den meisten Frauen ein Verständnis für die Situation.

Viele Frauen wissen auch nicht, dass sog. Screening-Untersuchungen, ohne das Vorliegen von verdächtigen Symptomen, an gesunden Frauen einer bestimmten Altersgruppe durchgeführt werden.  Nach wie vor ist eine Mammographie natürlich dann medizinisch sinnvoll, wenn die Frauen, bzw. ihre Ärztinnen und Ärzte,  bei einer Brustuntersuchung einen auffälligen Knoten tasten können. 

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Quelle: JAMA Internal Medicine
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