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im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
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30.000 Bandscheiben-OP´s pro Jahr sind meist "für die
Katz": Orthopäden betonen, dass die Vorteile von Bandscheiben-Operationen
wissenschaftlich nicht belegt sind
Wirbelsäulen-Operationen sind auch bei Fachleuten
umstritten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der
weltweiten Literatur, die Orthopäden aus Düsseldorf beim diesjährigen
Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin vorstellten.
"Kurzfristig können Operationen bei Bandscheibenvorfällen
an der
Lendwirbelsäule helfen, mittel- und langfristig sind die Ergebnisse
von operierten und nicht-operierten Patienten gleich", sagte
Prof. Dr. med. Peter Wehling vom Zentrum für Molekulare Orthopädie
in Berlin nach Auswertung von circa 1.200
Publikationen. Zu diesem Schluss kommt zum Beispiel die
weltweit größte klinische Studie bei 1.244 Bandscheibenpatienten.
"Die verschiedenen Studien machen deutlich,
dass es beim Bandscheibenvorfall keine Standardtherapie
gibt. Vielmehr ist ein individuell auf jeden Patienten
abgestimmtes
Behandlungskonzept auf Basis einer gründlichen Diagnostik gefragt",
sagte Wehling.
Rückenschmerzen - Ein Therapie-Mix führt zum Erfolg
Bei Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall sind eine gründliche
Diagnostik mit MRT (Magnetresonanz-Tomographie) und eine genaue
Schmerzmessung erforderlich. "Durch das Verständnis des Schmerzes
kann
eine fundierte Entscheidung für die voraussichtlich optimale Therapie
gemeinsam mit dem Patienten getroffen werden", erklärte Wehling.
Eine
Operation sei immer dann notwendig, wenn eine akute Blasen-Mastdarm-
Störung oder schwere Nervenausfälle vorliegen. Ansonsten führt
eine
Kombination aus medikamentöser Therapie,
Physiotherapie und Akupunktur
zur Besserung.
"Bei der nicht-operativen Behandlung hat die Injektionstherapie
an der
Nervenwurzel einen hohen Stellenwert", betonte Wehling. Zur
Schmerzlinderung, die im Vordergrund steht, können verschiedene
schmerz- und entzündungshemmende Medikamente (z.B. Diclofenac,
Kortison) sowie körpereigene Proteine, wie die Orthokin-Therapie,
eingesetzt werden.
Bei der Orthokin-Therapie werden aus dem Blut des Patienten
entzündungs- und schmerzhemmende Proteine gewonnen und an die
betroffenen Nerven injiziert. Hierbei handelt es sich unter anderem
um
das Protein Interleukin-1-Rezeptorantagonist. Das körpereigene
Serum
lindert die Schmerzen nachhaltig und stoppt die Entzündung der
Nerven.
Damit tritt eine deutliche Besserung der Rückenschmerzen ein.
Die
Wirksamkeit und Sicherheit der Orthokin-Rückentherapie ist durch
eine
klinische Studie an der Ruhruniversität Bochum belegt, die kürzlich
in
der Fachzeitschrift Spine veröffentlicht wurde.
Rückenschmerzen - eine häufige Erkrankung
In Deutschland werden jährlich circa 30.000 Bandscheibenoperationen
vorgenommen, bei der die Bandscheibe entfernt wird. - Mindestens
einmal im Leben leidet fast jeder Mensch unter Rückenschmerzen.
Das
Kreuz mit dem Kreuz kann je nach Alter verschiedene Gründe haben.
Im
mittleren Alter sind häufig Bandscheibenvorfälle die Ursache des
Leidens. Besonders häufig sind Männer im Alter von 35 bis 45 Jahren
betroffen. Älteren Menschen machen oft Veränderungen der Wirbelsäule
und Abnutzungserscheinungen zu schaffen. Auch Fehlhaltungen,
genetische Faktoren oder seelische Belastungen spielen eine Rolle.
Gemeinsam ist vielen Rückenleiden, dass Bandscheibe oder Knochen
auf
die empfindlichen Nerven drücken, die zwischen den Wirbeln austreten.
Schmerzen und manchmal Gefühlsstörungen der betroffenen Bereiche
sind
die Folgen.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:
Zentrum für Molekulare Orthopädie
Prof. Dr. med. Peter Wehling
Königsallee 53-55
40212 Düsseldorf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Antje Kassel, Dipl.-Journ.
E-Mail
a.kassel@gmx.de
Informationen zum
Thema Bandscheibendegeneration in WIKIPEDIA
hier
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