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Medizin 2000

2.1.2026

 

 

Quelle: "AARP Diet and Health Study"

 

Krebs-Prophylaxe: Enttäuschung bei der Vorbeugung Prostatakrebs. Viel hilft offenbar nicht viel

 

von Dr. med. Jochen Kubitschek

 

Schon mehrere wissenschaftliche Studien konnten in der jüngsten Vergangenheit zeigen, dass die mittlerweile zu einer Art "Volksnahrungsmittel" mutierten Multi-Vitamintabletten mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind. Keineswegs trifft nämlich die im Volke weit verbreitete Vermutung zu "Wenn die Vitaminpillen schon nicht helfen sollten, dann schaden sie wenigstens nicht".

Jetzt hat eine vom nationalen US-Krebsinstitut geförderte Studie nämlich gezeigt, dass die übertrieben häufige Einnahme von Multi-Vitamintabletten offenbar doch Schaden anrichten kann. Männer die nach dem Motto "Viel hilft viel" regelmäßig täglich mehr als eine Multi-Vitamintablette einnehmen haben nicht etwa das erhoffte niedrigere Krebs-Risiko, sondern sogar eine um 100% erhöhte Chance an dem häufig auftretenden Krebs der Prostata zu sterben. Außerdem erhöht sich das Risiko, dass man bei ihnen einen weit fortgeschrittenen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse entdeckt. Die bestimmungsgemäße Einnahme der Vitaminpillen - also maximal eine Tablette pro Tag - war dagegen mit keinem erhöhten Krebs-Risiko verbunden.

 

Quelle: "AARP Diet and Health Study" 16.Mai 2007, Journal of the National Cancer Institute.

 

 

 

Einen englischsprachigen Artikel zu diesem Thema finden Sie hier


 

Auszüge:
 

Mega Multivitamin Use Risks Prostate Cancer


By Crystal Phend, Staff Writer, MedPage Today


Reviewed by Zalman S. Agus, MD; Emeritus Professor at the University of Pennsylvania School of Medicine.

 

Men who take multi-vitamin supplements more than once a day are twice as likely to die of prostate cancer as men who never take supplements, researchers confirmed.

They were also at elevated risk of advanced prostate cancer compared with never users, reported Karla A. Lawson, Ph.D., of the National Cancer Institute here, and colleagues.

The editorialists also suggested a need for further study, possibly including testing of supplements similar to pharmaceutical products.

The research was supported by the National Cancer Institute. Neither the researchers nor the editorialists reported information on financial conflicts of interest.

 

 

 

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