Bildnachweis: Fotolia     Logo News Medizin 2000  
        >    Zurück

   | Home | Suche | Nutzung | Impressum | Kontakt |


Themenwebsites
Medizin A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026

 

 

 

Informationen zum Thema in der freien online Enzyklopädie Wikipedia hier

Quelle: Medline Abstract

 

Alternative/additive Krebstherapie:  Krebsexperten sind sich nicht einig wenn es darum geht, ob Antioxidantien im Rahmen einer Krebstherapie eingenommen werden sollen oder lieber nicht.
Antioxidantien (auch Oxidationshemmer genannt) werden in Lebensmitteln, in Arzneimitteln und in Kunststoffen eingesetzt, um die Oxidation empfindlicher Moleküle zu verhindern, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien. Meistens wirken sie als Radikalenfänger.

Antioxidativ wirksame Substanzen kommen auch natürlicherweise in der Nahrung (z.B. Traubensaft und Rotwein) und im menschlichen Organismus vor. Ob sie – wie von den Produzenten behauptet – zum Schutz vor Schädigungen von z.B. Zellkernen und –membranen dienen und somit Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und Grauem Star positiv beeinflussen, ist bisher noch umstritten
Bild Wikipedia
 

 

Radikalenfänger sind u. a. in Knoblauch, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum und Kakao enthalten und werden in der Lebensmitteltechnik als Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt. Antioxidantien sind auch ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Muttermilch, sie wirken im Organismus des Babys als Radikalenfänger und helfen u.a. bei der Infektionsabwehr.

Skeptiker unter den Krebsexperten (Onkologen) meinen allerdings, dass die sog. Radikalenfänger in erster Linie die Krebszellen beispielsweise vor den negativen Folgen einer Bestrahlung schützen und nicht die gesunden Zellen.

Nun wurde unter der Leitung von Professor Dr. Paul Okunieff, Chefarzt der Strahlenabteilung des James P. Wilmot Cancer Center der Universität von Rochester, U.S.A., zu diesem Thema eine Untersuchung durchgeführt.  Die Wissenschaftler studierten die Wirkung der antioxidativ wirkenden Substanz Resveratrol auf Krebszellen der Bauchspeicheldrüse.

Die als hochpotenter Radikalenfänger bewertete Substanz dringt in den Krebszellen diedog.  Mitochondrien  ein und blockiert deren Funktion. In Kombination mit einer Bestrahlungstherapie löst Resveratrol dann offenbar in den Krebszellen den kontrollierten Zelltod (sog. Apoptosis) aus.  Prof. Okunieff betonte, das Resveratrol dem Anschein nach die untersuchten Krebszellen gegen die negativen Folgen einer Bestrahlung sensibilisiert und die gesunden Zellen eher unsensibel macht - was natürlich wünschenswert ist.

Da Resveratrol  in hoher Konzentration auch in den Schalen von Weintrauben vorkommt ist es auch in Traubensaft und in Rotwein enthalten. Es deutet zur Zeit einiges darauf hin, dass der mäßige Genuss von Rotwein (2-3 Gläser pro Tag) auch während einer  Strahlen- oder Chemotherapie nicht unterbrochen werden muss.

Möglicherweise ist es aber für einen Krebspatienten eine bessere Idee so viel Traubensaft zu trinken wie er möchte. Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel die Resveratrol enthalten.
Dabei sollten frei verkäufliche Kapseln bevorzugt werden, die jeweils 100 mg des Wirkstoffs enthalten. In den U.S.A. kostet eine solche Kapsel rund 2o Cent.

Kritiker der Studie weisen darauf hin, dass es sich um eine reine  Laboruntersuchung handelt, die nicht an Patienten durchgeführt wurde - doch dieses Argument trifft ebenso auf die meisten Studien zu, auf die sich die Krebsexperten stützen die im Verlauf der Krebsbehandlung vor einer begleitenden Einnahme von Antioxidatien warnen.

Der bekannte Krebsexperte Dr. Ralph Moss wies in einem Bericht zum Thema darauf hin, dass bisher die meisten klinischen Studien die optimistisch stimmende These unterstützen, dass Antioxidantien im Zusammenhang mit einer Bestrahlungs- oder Chemotherapie eher nützlich als schädlich sind.  Doch das letzte Wort ist zu diesem Thema noch nicht gesprochen......

 

Informationen zum Thema in der freien online Enzyklopädie Wikipedia hier


 


 

 

De vollständigen Bericht von Dr. Moss zu diesem Thema finden
Sie hier

 

 

 

 

  [an error occurred while processing this directive]

 

 

Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000

Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und  Unternehmen die Möglichkeit,  über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen zu informieren , bzw. für diese zu werben.  


Anzeige

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten, bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu meistern.

mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)
zum Download und zur Anmeldung (App-Website in englischer  Sprache)





Anzeige

Was Sie schon immer über die Antibabypille wissen wollten

Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit,  sich die zu ihrer Lebenssituation passende Antibabypille verordnen zu lassen.

mehr lesen (in deutscher   Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



Anzeige

Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
 
Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine, leicht zu bedienende   Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der  Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der  H2-Atemtest der eine schnelle und unkomplizierte  Diagnose einer  Laktose-Unverträglichkeit dient.

Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die  Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen  Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.

Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Atemgas Analyse Geräte

Nobreath für den FeNo-Atemtest


Gastrolyzer für den H2 Atemtest


Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






Anzeige
Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






Anzeige
Die angeblich weite Verbreitung von Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen. Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird selten überprüft und ist oft  (bis zu 90%?)   falsch.  Sie führt zum unnötigen Einsatz von teuren Reserve-Antibiotika und fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen. 
Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.


 

 

 

 

 

zum Seitenanfang

 


[an error occurred while processing this directive]

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

  

Werbung:
24 h Schlüsseldienst München

Copyright ©  LaHave Media Services Limited