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Quelle: Medline Abstract

 

Alternative/additive Krebstherapie:  Krebsexperten sind sich nicht einig wenn es darum geht, ob Antioxidantien im Rahmen einer Krebstherapie eingenommen werden sollen oder lieber nicht.
Antioxidantien (auch Oxidationshemmer genannt) werden in Lebensmitteln, in Arzneimitteln und in Kunststoffen eingesetzt, um die Oxidation empfindlicher Moleküle zu verhindern, also die Reaktion mit dem Luftsauerstoff oder anderen oxidierenden Chemikalien. Meistens wirken sie als Radikalenfänger.

Antioxidativ wirksame Substanzen kommen auch natürlicherweise in der Nahrung (z.B. Traubensaft und Rotwein) und im menschlichen Organismus vor. Ob sie – wie von den Produzenten behauptet – zum Schutz vor Schädigungen von z.B. Zellkernen und –membranen dienen und somit Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und Grauem Star positiv beeinflussen, ist bisher noch umstritten
Bild Wikipedia
 

 

Radikalenfänger sind u. a. in Knoblauch, Kohl, Brokkoli, Süßholz, Ingwer, Tee, Kaffee, Kerbel, Petersilie, Zwiebel, Zitrusfrüchten, Leinsamen, Vollreis, Tomaten, Traubenkernöl, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum und Kakao enthalten und werden in der Lebensmitteltechnik als Lebensmittelzusatzstoffe eingesetzt. Antioxidantien sind auch ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Muttermilch, sie wirken im Organismus des Babys als Radikalenfänger und helfen u.a. bei der Infektionsabwehr.

Skeptiker unter den Krebsexperten (Onkologen) meinen allerdings, dass die sog. Radikalenfänger in erster Linie die Krebszellen beispielsweise vor den negativen Folgen einer Bestrahlung schützen und nicht die gesunden Zellen.

Nun wurde unter der Leitung von Professor Dr. Paul Okunieff, Chefarzt der Strahlenabteilung des James P. Wilmot Cancer Center der Universität von Rochester, U.S.A., zu diesem Thema eine Untersuchung durchgeführt.  Die Wissenschaftler studierten die Wirkung der antioxidativ wirkenden Substanz Resveratrol auf Krebszellen der Bauchspeicheldrüse.

Die als hochpotenter Radikalenfänger bewertete Substanz dringt in den Krebszellen diedog.  Mitochondrien  ein und blockiert deren Funktion. In Kombination mit einer Bestrahlungstherapie löst Resveratrol dann offenbar in den Krebszellen den kontrollierten Zelltod (sog. Apoptosis) aus.  Prof. Okunieff betonte, das Resveratrol dem Anschein nach die untersuchten Krebszellen gegen die negativen Folgen einer Bestrahlung sensibilisiert und die gesunden Zellen eher unsensibel macht - was natürlich wünschenswert ist.

Da Resveratrol  in hoher Konzentration auch in den Schalen von Weintrauben vorkommt ist es auch in Traubensaft und in Rotwein enthalten. Es deutet zur Zeit einiges darauf hin, dass der mäßige Genuss von Rotwein (2-3 Gläser pro Tag) auch während einer  Strahlen- oder Chemotherapie nicht unterbrochen werden muss.

Möglicherweise ist es aber für einen Krebspatienten eine bessere Idee so viel Traubensaft zu trinken wie er möchte. Es gibt auch Nahrungsergänzungsmittel die Resveratrol enthalten.
Dabei sollten frei verkäufliche Kapseln bevorzugt werden, die jeweils 100 mg des Wirkstoffs enthalten. In den U.S.A. kostet eine solche Kapsel rund 2o Cent.

Kritiker der Studie weisen darauf hin, dass es sich um eine reine  Laboruntersuchung handelt, die nicht an Patienten durchgeführt wurde - doch dieses Argument trifft ebenso auf die meisten Studien zu, auf die sich die Krebsexperten stützen die im Verlauf der Krebsbehandlung vor einer begleitenden Einnahme von Antioxidatien warnen.

Der bekannte Krebsexperte Dr. Ralph Moss wies in einem Bericht zum Thema darauf hin, dass bisher die meisten klinischen Studien die optimistisch stimmende These unterstützen, dass Antioxidantien im Zusammenhang mit einer Bestrahlungs- oder Chemotherapie eher nützlich als schädlich sind.  Doch das letzte Wort ist zu diesem Thema noch nicht gesprochen......

 

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De vollständigen Bericht von Dr. Moss zu diesem Thema finden
Sie hier

 

 

 

 

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