Bildnachweis: Fotolia     Logo News Medizin 2000  
        >    Zurück

   | Home | Suche | Nutzung | Impressum | Kontakt |


Themenwebsites
Medizin A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026

 

 

WERBUNG

Quelle: www.grippe-info.de (Glaxo-Smith-Kline)

 

Grippeimpfung aller Altersgruppen führt zu weniger Todesfällen

Die Grippeimpfung ist die wichtigste vorbeugende Maßnahme, um sich alljährlich von Dezember bis April vor den zirkulierenden Influenza-Viren zu schützen. „Um Grippewellen und ihren gefährlichen Folgen wirksam vorzubeugen, sollte eine hohe Impfrate in allen Altersgruppen angestrebt werden“, erläutert Prof. Dr. med. Peter Wutzler vom Institut für Virologie und Antivirale Therapie der Universitätsklinik in Jena und verweist auf eine aktuelle kanadische Studie, die jetzt in der medizinischen Fachzeitschrift PLoS Medicine veröffentlicht wurde. „Ältere Menschen und chronisch Kranke sind durch die Influenza zwar besonders stark gefährdet und sollten unbedingt geimpft sein. Doch auch die Impfung von jüngeren und gesunden Personen führt zu deutlich weniger grippebedingten Todesfällen und Krankenhausbehandlungen.“ Wissenschaftler der Universität von Toronto hatten in einer Untersuchung festgestellt, dass sich nach der Einführung eines allgemeinen Grippeimpfprogramms in der kanadischen Provinz Ontario im Jahr 2000 die Zahl der grippebedingten Todesfälle insgesamt um 40 Prozent verringerte. Die Zahl der Arztbesuche, Notfallbehandlungen und Krankenhauseinweisungen ging sogar um 40 bis 60 Prozent zurück. „Diese Ergebnisse belegen die hohe Effektivität der Grippeimpfung“, erklärt Wutzler, der auch Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten (DVV) ist. „Ein wichtiger Effekt ist dabei die so genannte Herdimmunität. Das bedeutet: Je mehr Menschen sich gegen Grippe impfen lassen, umso stärker wird auch die Zahl der Ansteckungen und der damit verbundenen Erkrankungsrisiken verringert.“

Seit dem Jahr 2000 ist in Ontario die Grippeimpfung für alle ab einem Alter von 6 Monaten kostenfrei. Die Grippeimpfkampagne der Provinzregierung hat dazu geführt, dass die Immunisierung speziell bei den jüngeren Altersgruppen stark angestiegen ist. In anderen kanadischen Provinzen hingegen wurde die Grippeimpfung weiter insbesondere bei älteren Menschen und chronisch Kranken gezielt beworben. In ihrer Untersuchung verglichen die Wissenschaftler die Zahl der Todesfälle, Notfallbehandlungen und Krankenhauseinweisungen sowie der Arztbesuche durch Grippe vor und nach Einführung des allgemeinen Grippeimpfprogramms in Ontario miteinander. Zum Vergleich wurden auch die Daten aus allen anderen 9 kanadischen Provinzen herangezogen. Der Untersuchungszeitraum lag zwischen den Jahren 1997 und 2004. Durch die deutlich gestiegene Grippeimpfrate in der Gesamtbevölkerung konnten jedes Jahr durchschnittlich 300 Todesfälle, 1.000 Krankenhauseinweisungen, 30.000 Konsultationen bei Notärzten und 200.000 Arztbesuche in Ontario verhindert werden. „Von einer hohen Grippeimpfrate in allen Altersgruppen profitieren alle – ganz besonders aber ältere Menschen, chronisch kranke Patienten und Kinder, deren Immunsystem geschwächt oder noch nicht vollständig ausgebildet ist. Deshalb sollte zumindest jeder, der Kontakt zu diesen Risikogruppen hat, gegen Grippe geimpft sein“, empfiehlt Prof. Wutzler. „Auch die Jüngeren können dadurch das Erkrankungsrisiko von Eltern, Großeltern, kranken Angehörigen und Kindern erheblich verringern.“

Quelle: PLoS Medicine

 

 

 

  [an error occurred while processing this directive]

 

 

Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000

Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und  Unternehmen die Möglichkeit,  über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen zu informieren , bzw. für diese zu werben.  


Anzeige

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten, bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu meistern.

mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)
zum Download und zur Anmeldung (App-Website in englischer  Sprache)





Anzeige

Was Sie schon immer über die Antibabypille wissen wollten

Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit,  sich die zu ihrer Lebenssituation passende Antibabypille verordnen zu lassen.

mehr lesen (in deutscher   Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



Anzeige

Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
 
Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine, leicht zu bedienende   Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der  Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der  H2-Atemtest der eine schnelle und unkomplizierte  Diagnose einer  Laktose-Unverträglichkeit dient.

Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die  Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen  Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.

Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Atemgas Analyse Geräte

Nobreath für den FeNo-Atemtest


Gastrolyzer für den H2 Atemtest


Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






Anzeige
Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






Anzeige
Die angeblich weite Verbreitung von Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen. Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird selten überprüft und ist oft  (bis zu 90%?)   falsch.  Sie führt zum unnötigen Einsatz von teuren Reserve-Antibiotika und fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen. 
Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.


 

 

 

 

 

zum Seitenanfang

 


[an error occurred while processing this directive]

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

  

Werbung:
24 h Schlüsseldienst München

Copyright ©  LaHave Media Services Limited