Schmerztherapie mit Aspirin (ASS)-Therapie
Bei allen hier wiedergegebenen Meldungen geht es um die Substanz
Acetylsalizylsäure (ASS). Diese wird in Deutschland von vielen Firmen in
Form prinzipiell gleich gut wirkender Generika vertrieben. International - und
so auch in internationalen wissenschaftlichen Studien - wird oft die Bezeichnung
Aspirin verwendet, obgleich nicht automatisch davon ausgegangen
werden kann, dass
bei der zitierten Untersuchung das Originalprodukt der
Firma Bayer mit diesem geschützten Markennamen zum Einsatz kam.
Die geschilderten medizinischen Wirkungen können im
Prinzip bei allen Medikamenten beobachtet werden, die
ASS in ausreichend hoher Konzentration enthalten.
Koronare Herzkrankheit: der Gerinnungshemmer Aspirin kann Patienten töten, die bereits einen oral anzuwendenden Gerinnungshemmer einnehmen.
Manche Ärzte und Herzpatienten sind offenbar der Meinung "Doppelt hält besser" und verordnen,
bzw. schlucken nach
Stent-Implantation zusätzlich zu den
beliebten oralen Gerinnungshemmern auch noch
Aspirin (ASS).
Den seit über 100 Jahren bewährten Wirkstoff, der
unter anderem auch die
Bildung von
Blutgerinnseln hemmt - und
so bei alleiniger Anwendung
das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko absenkt.
Nun hat eine im
Fachblatt New
England Journal of
Medicine
veröffentllchte,
in Frankreich
durchgeführte
Doppelblind und Plazebo
kontrollierte Studie an
872 Patienten gezeigt,
dass die gemeinsame
Einnahme der beiden
Wirkstoffgruppen nach
Stent-Implantation, im
Vergleich zur
Plazebo-Kontrollgruppe,
das allgemeine
Sterberisiko, bzw. das
Risiko u.a. für
Herzinfarkt bzw.
Schlaganfall sowie
systemische Embolien
deutlich erhöht.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:NEJM 27.10.2023
Aspirin senkt bei Covid-19 das Sterberisiko
Im Fachblatt European Journal of Clinical Pharmacology wurde eine Metastudie veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigte, ob eine Aspirin-Begleittherapie bei Covid-19 in der Lage ist, das Letalitätsrisiko zu vermindern. Die Daten zeigten, dass Patienten, die mit niedrig dosiertem Aspirin behandelt wurden, eine um rund ein Viertel verminderte Covid-19-Sterblichkeit hatten. Das Blutungsrisiko war trotz der gerinnungshemmenden Eigenschaften des Aspirins laut der Studien nicht erhöht.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:European Journal of Clinical Pharmacology, 22.6.2022
Das "Aspirin-Dilemma": ist der populäre Schmerzkiller
für die Primär-Vorbeugung eines ersten Herzinfarkts geeignet?
Das kommt darauf an....
Die Empfehlungen der US Preventive Services Task Force (USPSTF)
passte die im Jahr 2016 herausgegebenen Empfehlungen aufgrund der neuesten
Studien an den Wissensstand 2022 an. Heraus kamen sehr differenzierte Anregungen, die Ärzte und
Patienten eher verwirrt zurücklassen. Eine generelle Empfehlung für oder
gegen die vorbeugende Einnahme niedrig dosierter Aspirin-Mengen zur
Verhütung eines ersten Herzinfarkts, bzw. der Senkung des Darmkrebs-Risikos,
wird 2022 von komplizierten und zeitaufwändigen Risiko-Abwägungen
abhängig gemacht.
Bei Menschen in der Altersgruppe vpn 40 - 59 Jahren wird
sich ein Arzt eher für die Vorbeugung mit niedrig dosiertem Aspirin
aussprechen - bei älteren Menschen aufgrund des zunehmenden Risikos
für gefährliche Blutungen eher dagegen.
Wenn es um die Verhütung von
Darmkrebserkrankungen geht, weisen die Experten darauf hin, dass die
wissenschaftlichen Daten serzeit nicht für eine klare Entscheidung
Pro oder Kontra Aspirin-Prophylaxe ausreichen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 26.4.2022
Ein Medizin-Dogma gerät ins wanken
Seit Jahrzehnten empfiehlt die überwiegende Mehrzahl der Ärzte Menschen
mit erhöhtem Herz-Kreislaufrisiko die tägliche Einnahme
von "Baby-Aspirin" -gemeint ist eine Dosierung von 85-100 mg
(ASS= Azentylsalizilsäure) um Herzinfarkte und Schlaganfälle zu
verhindern - oder um der Entstehung von Darmkrebs vorzubeugen.
Jetzt
berichten New York Times und die Washington Post, dass
eine aus
16 hochrangigen Medizin-Experten
bestehende Task-Force einen radikalen Wechsel der
geltenden Vorbeuge-Strategie einläuten will.
Dies wird weltweit das Leben von vielen Millionen Menschen beeinflussen, die sich
zur Erhaltung ihrer Gesundheit auf Aspirin verlassen.
Grund für den ins Haus
stehenden Dogmen-Wechsel: Asprin führt selbst in
niedrigster Dosierung häufig und schnell zu lebensbedrohlichen
Magen-Darm- und Hirnblutungen.
Ausserdem wurde unter
Aspirin-Therapie eine Zunahmer von
Darmkrebs-Erkrankungen beobachtet und nicht eine
erhoffte Abnahme. Fazit der Experten: wer
noch keine Aspirin-Vorbeugung betreibt, sollte jetzt keineswegs
damit beginnen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New York Times, 12.10.21, Washinton Post, 12.12021
Nichtsteroidale Antirheumatica wie Aspirin und Ibuprofen erhöhen das Covid-19 Risiko nicht
Viele Infektiologen befürchteten in der Vergangenheit, dass die vielverwendeten Nicht-steroidalen Entzündungshemmer wie beispielsweise Aspirin, Ibuprofen oder Dicclofenac den Eintritt von SARS-CoV-2 in die Zellen erleichtern und so das Risiko für Covid-19-Erkrankungen erhöhen. Jetzt hat eine im Fachblatt Journal od Clinical Pharmacology veröffentlichte Metastudie gezeigt, dass diese Sorge offenbar unbegründet ist.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal od Clinical Pharmacology, 5.8.2021
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Medizinischer Fortschritt: die größte Erfolgsstory der vergangenen 50 Jahre
Dr. Gary H. Gibbons, Direktor des US-National Heart, Lung, and Blood Institute, informierte die öffentlichkeit in einem im New England Journal of Medicine veröffentlichten Podcast darüber, dass die Herz-Kreislaufsterblichkeit in den USA in den vergangenen 50 Jahren um 50% abgenommen hat. Das ist zum Teil auch der Einnahme von Aspirin geschuldet.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 12.3.2021
Wird Aspirin schon bald zum Covid-19-Medikament "geadelt"?
Im Rahmen des zufallsgesteuerten RECOVERY (RECOVERY COVid-19 thERapY) Studie
werden an 176 Kliniken Grossbrianniens bisher die Medikamente
Azithromycin (ein
Antibiotikum), Tocilizumab (ein
Entzündungshemmer, der injiziert wird),
Blutplasma von Covid-19-Patienten, die die
Krankheit überstanden haben, und das Antikörper
gegen SARS-CoV-2 enthält , sowie REGN-COV2: ein Antiviral wirkender
Antikörper-Mix der Firma Regeneron.
Jetzt wird auch das blutgerinnungshemmende
Aspirin (ASS= Azetylsalizylsäure) zu den getesteten
Therapie-Varianten hinzugefügt. Für
diese nach dem Zufallsprinzip konzipierte
wissenschaftliche Groß- Studie wurden in
Großbritannien bereits 16.000 Teilnehmer rekrutiert.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: RECOVERY Website, 6.11.20
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Info-Netzwerk Medizin 2000,www.aspirin-therapie.medizin-2000.de
Hilft Aspirin bei der Bekämpfung einer Depression?
Ärzte und Betroffene hofften in der Vergangenheit, dass es mit niedrig dosiertem Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäure) möglich ist, eine chronische Depression zu bessern oder gar zu heilen. Jetzt hat eine im Fachblatt JAMA Psychiatrie veröffentlichte doppelblind und zufallsgesteuerte Studie gezeigt, dass dies nicht möglich ist. Analysiert wurden in der Aspirin in Reducing Events in the Elderly (ASPREE) Studie die Daten von nahezu 20.000 Patienten, die in den USA, bzw. Australien täglich 100 mg Aspirin einnahmen bzw. einen Plazebo.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Psychiatry, 2.6.2020
Aspirin schützt bei Virus-Hepatitis vor Leberkrebs
Es gibt chronische Leberentzündungen, die durch unterschiedliche Viren (A,B,C,D und E) ausgelöst werden. Alle diese Hepatitis-Formen können in einem späteren Stadium der Erkrankung Leberkrebs auslösen. Jetzt hat eine vom National Institut of Health der USA unterstütze und im New England Journal of Medicine veröffentlichte schwedische Studie gezeigt, dass die dauerhafte Einnahme niedrigdosierten Aspirins die Häufigkeit von in späten Hepatitis-Krankheitsstadien auftretendendem Leberkrebs um bis zu 50% senken kann.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of medicine
Aspirin eignet sich nach Endoprothesen-OP´s gut für die Vorbeugung drohender Venenthrombosen.
Immer häufiger wird der Verschleiß großer
Körpergelenke wie Hüft- und Knie-Gelenk durch den operativen Einsatz von
Endoprothesen behandelt. Auch bei sehr
schneller Mobilisierung steigt das
Risiko für tiefe Venenthrombosen. Dieses
Risiko wird mit den unterschiedlichsten
Blutgerinnungshemmern vermindert. Preisgünstig ist die Thromboseprophylaxe mit
Aspirin (ASS= Azentylsalizylsäure).
Doch wie
gut wirkt einfaches Aspirin? Jetzt haben
Forscher im Fachblatt JAMA Internal
Medicine eine Studie veröffentlicht,
die zeigt, dass Aspirin bei der Thromboseprophylaxe ähnlich gut wirkt wie
die oft viele teureren Alternativ-Medikamente.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 3.2.2020
Aspirin-Herz-Prophylaxe: Bilanz weiter unklar
Weltweit stellt sich vielen Ärzten, den Medien und
betroffenen Patienten die wichtige Frage, ob die weit
verbreitete Langzeit-Einsatz niedrig dosierten Aspirins
(100mg Azetylsalizylsäure=ASS) zur Vorbeugung
lebensbedrohlicher Herz-Kreislauferkrankungen tatsächlich
eine positive Bilanz hat.
Im Rahmen ihrer
Weiterbildungsbemühungen erinnerte American Medical
Association (AMA) die Ärzte jetzt an eine im Frühjahr 2019
veröffentlichte Studie, die einem Nutzen der
Langzeit-Aspirin-Einnahme für Herz und Kreislauf von absolut 0,41%
eine gleichzeitige Erhöhung des
lebensbedrohlichen Blutungsrisikos von absolut
0,47% gegenüber gestellt hatte.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: News Medizin 2000, Januar 2019
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JN Learning , JAMA
Krankheits-Vorbeugung: Aspirin senkt Krebs-Risiko
Dass
Aspirin bei Rahmen der
Herzinfarkt-Prophylaxe nützlich ist, steht
seit Jahren fest.
Doch wie wirkt sich das beliebte
Schmerzmittel bei anderen
Gesundheitsproblemen aus? Im angesehenen US-Fachblatt JAMA wurde nun eine
Groß-Studie veröffentlicht die zeigte, dass die über Jahre
erfolgte regelmäßige Einnahme von
Aspirin (ASS= Azetylsalizylsäure) in der Lage ist,
sowohl das allgemeine, als auch das
Krebs-Sterbe-Risiko
abzusenken.
Im Rahmen dieser Untersuchung
wurden die Daten von 129.446
Frauen ausgewertet, die über
Jahre pro Woche mindestens dreimal
Asprin eingenommen
hatten. Im Vergleich zu den Frauen, die nie
den populären Schmerzdämpfer
eingenommen haben, hatten sie ein erniedrigtes allgemeines Sterbe-
und Krebs-Risiko. Aspirin eignet sich somit nach
Meinung vielerÄrzte
gerade bei älteren
Menschen gut als vorbeugendes Mittel gegen einen vorzeitigen Tod und gegen viele
Krebserkrankungen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Info-Netzwerk Medizin 2000, www.aspirin-therapie.medizin-2000.de
Schmerztherapie: Vorsicht bei der Einnahme von
Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol
Was bei diesen viel genutzten und sehr beliebten Schmerzmitteln zu beachten ist
Viele Schmerzmittel gibt es ohne Rezept in der Apotheke,
trotzdem sind sie nicht unbedingt harmlos. Wie wirken die
Mittel, wie lange sollten sie höchstens genommen werden?
Antworten auf die wichtigsten Fragen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, September 2019
Hepatitis B:
Asprin senkt das Risiko an einem Leberkrebs zu erkranken
Eine Infektion mit dem
Hepatitis-B-Virus
erhöht bei den Erkrankten das Risiko an einem
Leberkrebs (Hepatocelluläre Karzinom) zu
erkranken. Bei diesem oft übersehenen Virisinfekt
gibt es bisher keine effektiv wirkende Therapie.
Jetzt nährt eine in Taiwan durchgeführte Studie die
Hoffnung, dass eine täglich durchgeführte
Asprin-Therapie das Risiko statitisch signifikant senkt, an dem gefürchteten
Hepatozellulären Leberkrebs zu erkranken.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine
Experten warnen abermals:
Aspirin hat lebensbedrohliche Nebenwirkungen
Aspirin gilt im Bewußtsein der Öffentlichkeit als
harmlos - viele sehen den hochpotenten Wirkstoff nicht
einmal als echtes Medikament an. Die drohemden Nebenwirkungen werden daher meist ignoriert.
Dieses Missverständnis kann verhängnisvolle Auswirkungen haben. In den USA
angeblich pro Jahr deutlich mehr als 15.000
sterben Menschen an den Folgen der bekannten Aspirin
Nebenwirkungen - in erster Linie am oft schleichenden Blutverlust durch
blutende Magengeschwüre oder nach
Schlaganfällen. Insgesamt hat Aspirin
deutlich mehr Menschen getötet, als alle Kriege, an denen das Land
USA je beteiligt war.
In Deutschland können es nach
Einschätzung der Experten pro Jahr bis zu 5.000 Tote sein.
Spiegel online hat im Juli 2017 abermals
einen Link zu diesem warnenden NDR-Fensehbeitrag veröffentlicht.
Verläßliche Statistiken existieren nicht.
Erschwerend wirkt sich aus, dass die Magengeschwüre
zwar bluten - aber dabei keine Schmerzen auslösen. Gerade
ältere Menschen verlöschen dann, wie eine Kerze die
langsam herunterbrennt. "Man kann sich nämlich auch
teelöffelweise verbluten!". Das wissen viele Ärzte, und warnen
daher vor allem vor der Kombination Alkohol und Asprin.
Eine gute Zusammenfassung der dramatisch
unterschätzen Situation liefert dieser Fernseh-Film des NDR, der bereits seit zwei Jahren auch auf
www.youtube.de veröffentlicht ist. Doch
bisher ist dieser potentiell lebensrettende Beitrag erst 133 mal aufgerufen worden, obgleich viele Millionen Menschen
regelmäßig Aspirin einnehmen.
Hepatitis B:
Asprin senkt das Risiko an einem Leberkrebs zu erkranken
Eine Infektion mit dem
Hepatitis-B-Virus
erhöht bei den Erkrankten das Risiko an einem
Leberkrebs (Hepatocelluläre Karzinom) zu
erkranken. Bei diesem oft übersehenen Virisinfekt
gibt es bisher keine effektiv wirkende
Therapie.
Jetzt nährt eine in Taiwan durchgeführte Studie die
Hoffnung, dass eine täglich durchgeführte
Asprin-Therapie das Risiko statitisch signifikant senkt, an dem gefürchteten
Hepatozellulären Leberkrebs zu erkranken.
mehr lesen
Quelle: JAMA Internal Medicine
Aspirin muß in Zukunft individueller dosiert werden
Das beliebte Schmerzmittel
Aspirin kommt auch als vorbeugendes Mittel gegen
Herzinfarkt, Schlaganfall
und bestimmte Krebsarten zum Einsatz. Meist erhalten alle
Patienten eine niedrige Dosierung (100 mg pro Tag) verordnet. Jetzt haben Forscher
aber herausgefunden, dass diese Standard-Dosierung nur bei
bestimmten Patienten gut wirken
kann. Daher sollte sie in Zukunft an den individuellen Patienten engepaßt werden.
Große und schwere Menschen (über 70 kg) sollten eine höhere Dosis
Aspirin erhalten - und für kleine und leichte Patienten kann
bereits die niedrige
Standard-Dosis zu hoch sein.
mehr lesen
Quelle: News Medizin 2000, Juli 2018, Lancet
Krebsvorbeugung"Wundermittel" Aspirin?
Die Langzeiteinnahme des beliebten
Schmerzmittels Aspirin
senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem
auf Darm-,
Lungen-,
Brust- und
Prostatakrebs zu.
Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu
sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich herabgesetzt ist.Bereits seit längerem ist bekannt, dass Aspirin auch
das Herzinfarkt-Risiko senkt. Allerdings gibt es auch so,
dass es keine Rose ohne Dornen gibt. Aspirin erhöht
auch das Risiko für Blutungen. Besonders bei älteren
Menschen kann eine zu spät erkannte chronische Blutung
lebensbedrohlich werden.
mehr lesen
Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post April 2017
Schmerztherapie:
die Aspirin-Konkurrenten und Umsatzrenner Ibuprofen und Diclofenac können das
Risiko für einen plötzlichen Herzstillstand deutlich erhöhen.
Einige auch in Deutschland häufig genutzte, freiverkäufliche
Schmerzmittel aus der Gruppe der Nicht-Steroidalen
Entzündungshemmer (NSAID) erhöhen das Risiko für einen
plötzlichen Herzstillstand. Ihre Einnahme ist überraschend
riskant, obgleich sie - zumindest niedrig dosiert - in der
Apotheke ohne Rezept gekauft werden dürfen.
Eine in Dänemark durchgeführte und im Fachblatt
European Heart Journal veröffentlichte wissenschaftliche
Studie hatte gezeigt, dass insbesondere die populären
Schmerzmittel Ibuprofen und Diclofenac das Risiko für einen
plötzlichen, lebensbedrohlichen Herzstillstand im Durchschnitt um
30 - 50% erhöhten. Menschen, die ohnehin
Herzprobleme haben, sollten daher dieses Risiko beachten und
die Einnahme der beiden Schmerzmittel sorgfältig abwägen.
mehr lesen
Quelle: Eur Heart J Cardiovasc
Pharmacother (2017) 3 (2): 100-107., Spiegel online
Aspirin-Innovation nach über 100 Jahren
Bayer führt neue Generation der Aspirin® Tablette ein.
Doppelt so schnelle deutlich spürbare Schmerzlinderung
gegenüber der klassischen Aspirin Tablette
durch innovative MicroAktiv-Technologie. Diese
ermöglicht eine schnelle Auflösung der
innovativen Tablette.
mehr lesen
Quelle: werbende Presseinformation Bayer AG
Senkt Aspirintatsächlich das
Darmkrebsrisiko?
Darmkrebs gehört weltweit zu den
häufigsten Tumorleiden. Die Diagnose wird in Deutschland in jedem
Jahr mehr als 60.000 mal gestellt. Jetzt belegen aktuelle
wissenschaftliche Daten, dass
Aspirin bei einigen Menschen mit hohen
15-PGDH -Enzymkonzentrationen das Darmkrebsrisiko um bis zu 50% senkt.
Bei Menschen, die diese Besonderheit nicht aufweisen, hat
Aspirin hingegen keinen Einfluss auf das
Darmkrebs-Risiko.
mehr lesen
Quelle:
http://stm.sciencemag.org/content/6/233/233re2
Herzinfarkt-Prophylaxe:
Die regelmäßige
Einnahme kleiner Mengen von Aspirin (Baby-Aspirin) senkt das Herzinfarkt- und das
Krebs-Risiko. Doch ist die Gesamtbilanz des Medikaments positiv?
Seit mehreren Jahrzenten wird wissenschaftlich untersucht, ob die
regelmäßige Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin tatsächlich in
der Lage ist, das Herz-Kreislauf- und das Krebs-Risiko zu senken.
mehr lesen
Quelle: Health technology assessment (Winchester, England).
Aspirin erniedrigt bereits nach kurzer Anwendungszeit das
das Krebs-Erkrankungs- sowie das allgemeine Sterbe-Risiko
Nun zeigt die Auswertung von 51 zufallsgesteuert
(randomisiert) durchgeführten wissenschaftlichen Studien,
dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin auch schon nach
relativ kurzer Einnahmedauer das Risiko an Krebs zu
erkranken, bzw. daran zu sterben, deutlich absenkt.
mehr lesen
Quelle: The Lancet 2012
Aspirin wirkt sich positiv auf das Krebsrisiko aus
Schmerzmittel aus der
Aspirin-Familie sind in der Lage bei zahlreichen
weit verbreiteten Krebserkrankungen das Entstehungsrisiko
deutlich zu senken. Außerdem vermindert das beliebte
Schmerzmittel auch die Häufigkeit von lebensbedrohlichen
Tochtergeschwülsten (Metastasen). Drei Studien
beleuchten die Hintergründe.
mehr lesen
Quelle: Lancet Oncol. 2012 Mar 20. [Epub ahead of print]
Informationen zum Themenkomplex
Schmerztherapie in der Schul- bzw. Alternativmedizin
Schmerztherapie
Aktualisiert am:
29.11.25, Uhrzeit: 02.13
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Die einzelnen Textbeiträge werden aktualisiert, sobald sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben.
Umstrittene Schmerzmittel
Neben Paracetamol gerät
jetzt Diclofenac aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen ins Zwielicht.
Das in Deutschland viel
verwendete Schmerzmittel
Diclofenac gerät aufgrund zahlreicher
, bisher zu wenig beachteter Nebenwirkungs-Meldungen in den Negativ-Fokus der
kritischen Öffentlichkeit.
Das unter Markennamen wie
Voltaren, Diclox oder Diclac bekannte Schmerzmittel gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika
und wird bei Gelenkschmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt.
Während es bei orthopädischen Beschwerden oft sehr effektiv wirkt,
häufen sich die Berichte über problematische Nebenwirkungen, die Patienten und Ärzte gleichermaßen
verunsichern.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:msn,26.9.2025
Schmerztherapie mit bedrohlichen Folgen
Das häufig verwendete Schmerzmittel Paracetamol kann bei Seniorinnen und Senioren -unabhängig von der
Dosierung -lebensgefährliche Nebenwirkungen auslösen. Es sollte daher gerade bei den im Alter häufigen
Gelenkschmerzen nicht mehr als Medikament der ersten Wahl angesehen werden.
Die zum Teil lebensbedrohlichen Nebenwirkungen der Gabe von Paracetamol treten laut den britischen Forschern
unabhängig von der verabreichten Dosis auf, was die Annahme unzweideutig widerlegt,
dass Paracetamol für ältere unter Arthroseschmerzen leidende Patienten ein nebenwirkungsarmes Mittel der ersten
Wahl ist.
Viele Schmerztherapeuten bevorzugen daher
die Verwendung von Wirkstoffen aus der Familie der nicht-steroidalen Entzündungshemmer
- in erster Linie den
Wirkstoff Ibuprofen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Arthritis Care &Research ,24.11.2024
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Sports and Medicine, 7.12.2019
Wird die Schmerztherapie sicherer?
In den USA wurde jetzt von der Zulassungsbehörde FDA ein neuartiges,
ungewöhnlich wirkendes Analgetikum zugelassen. Es soll die von den Ärzten viel zu häufig selbst bei leichten bis
mittelstarken Schmerzen verordneten Opioide möglichst oft ersetzen.
Die massenhafte Einnahme von schmerzstillenden Opioiden verursacht in den USA Jahr für Jahr zehntausende von
Todesfällen. Die Ärzte suchen daher fieberhaft nach Alternativen - ähnlich stark wirkenden Schmerzmitteln, die
im Gegensatz zu den Opioiden aber keine Abhängigkeit, bzw. lebensbedrohliche Atemstillstände auslösen können.
Im Januar wurde von der FDA der oral anzuwendende Wirkstoff Suzetrigine (die Herstellerfirma Vertex
Pharmaceuticals vermarktet Suzetrigine in den USA als JOURNAVX™ ). Für Europa wurde
eine Zulassung des neuartigen Medikaments noch nicht beantragt.
Suzetrigine blockiert den sog. Natrium-Kanal 8 (NaV1.8, ) mit dessen Hilfe akute Schmerzreize in
Form elektrischerImpulse aus der Körperperipherie in Richtung Gehirn geleitet werden.
Bisher konnte in zwei klinischen Therapie-Studien, unter Beteiligung von rund 1.000 Schmerzpatienten, gezeigt werden,
dass Suzetrigine in hoher Dosierung akute Schmerzen ähnlich gut lindert wie ein zum Vergleich herangezogenes
Opioid. Anders als bei den Opioiden besteht bei Suzetrigine aber keine Suchtgefahr und das Risiko für
schwere, lebensbedrohliche Nebenwirkungen ist sehr niedrig.
Ob Suzetrigine auch bei chronischen Schmerzen wirkt, wird derzeit noch untersucht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 18.2.2025
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 2.8.2023
Der Mode-Abnehm-Wikstoff Semaglutide hilft beim Abnehmen -und
lindert gleichzeitig die bei arthrotischem Gelenksverschleiß auftretende starke Knieschmerzen
Das angesehene Wissenschaftsmagazin Nature stellte im Zusammenhang mit der Anwendung von Semaglutide
eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichte internationale Therapie-Studie vor.
Die Autoren konnten anhand der Studiendaten zeigen, dass das jetzt auch bei Adipositas zur Gewichtsreduktion eingesetzte ursprüngliche Diabetesmedikament
Semaglutide bei
einer einmal in der Woche
erfolgten Injektion nicht
nur beim Abnehmen hilft,
sondern bei bestehender
Kniegelenksarthrose auch die
zum Teil extrem starken
Gelenkschmerzen lindert
Semaglutide
bekämpft Schmerzen ähnlich gut, wie die oft eingesetzten, Opiate, die
lebensbedrohliche Nebenwirkungen haben und viele Patienten medikamentenabhängig machen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nature, 30.10.2024
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 30.10.2024
Sportverletzungen und Cannabis
Cannabis wird von vielen Sportlern im Zuge der Selbstbehandlung leichter Sportverletzungen des Trainingsalltags in Form von
nicht-psychoaktivem CBD (Canabidiol-Öle beispielsweise) als magenschonende Alternative zu den üblichen schmerzlindernden
Entzündungshemmern wie Ibuprophen eingenommen
Sportverletzungen sind ein weit verbreitetes Problem und passieren schnell - oft ohne ein akutes Unfall-Geschehen - dann
infolge von chronischen Überlastungen der Gewebestrukturen.
Lange Zeit war es für an Wettkämpfen teilnehmende Sportler problematisch CBD-Produkte zu nutzen, da diese auf den Dopinglisten standen.
Nachdem die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), Canabidiol (CBD) von den Doping-Listen strich, stellen sich auch Wettkampfathleten
zunehmend die Frage, inwiefern sich CBD bei unkomplizierten Sportverletzungen zur begleitenden Selbsttherapie von Entzündungen und
Muskelschmerzen eignet.
Doch zuverlässige wissenschaftliche Daten gibt es bisher kaum. Die Anwendung erfolgt daher asusschließlich in Eigenverantwortung
mündiger Patienten.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Hanfmagazin, 29.8.2024
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Zeitschrift für Sportmedizin,
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: WADA, 2023
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nutrients, 30.8.2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of cannabis research, Juli 2023
Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen: selbst stärkste Schmerzmittel können gefühlte Schmerzen verschlimmern
Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits
Schmerzen intensivieren.
Ein Forscherteam von der
Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären,
der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und
Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler
mit dem
Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Barbara Ritzert ProScience Communications - die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH Deutsche Gesellschaft
für Schmerztherapie e.V, 19.3.2010
Kniearthrose: die in das wirkstoffreiche Krill-Öl gesetzten Therapie-Erwartungen wurden bitter enttäuscht
Weltweit sind mindestens 654 Millionen Menschen an ener schmerzhaften Kniegelenks-Entzündung (Osteo- oder Gonarthritis) erkrankt,
Bisher ist keine Therapie bekannt, die den naürlichenn Verlauf der Erkrankung nachweisbar positiv beeinflussen kann und daher für eine ursächlich wirkende Dauertherapie
geeignet ist.
In regelmäßigen Abständen werden der Öffentlichkeit aber angebliche Wundermedikamente präsentiert, mit deren Hilfe die Gelenkschmerzen erfolgreich und dauerhaft vermindert
werden können. In letzter Zeit ist das Omega-3-reiche Krill-Öl zum großen medizinischen und kommerziellen Hoffnungsträger geworden.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA publizierte Therapiestudie allerdings, dass Krill-Öl bei Kniegelenks-Verschleiß nicht besser schmerzlindernd wirkt,
als das zum Vergleich herangezogene Scheinmedikament. Die Empfehlung Krill-Öl bei Kniearthrose als Schmerzblocker einzusetzen, ist somit zum jetzigen
Zeitpunkt wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.
Es kommt hinzu, dass der in Industriemaßstab erfolgte Fang von Krill dessen Überlebenschancen deutlich vermindert und zahllosen Meerestieren ihre Existenzgrundlage
entzieht - mit unabsehbaren Konsequenzen auch für die Menschen, deren Überleben in zunehmendem Maß vom Fischfang abhängt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 22.5.2024
Schmerztherapie bei Unfall: Ketamin vs. Opioide
Oft steht am Anfang einer Drogenabhängigkeit die ärztliche Verordnung eines verschreibungspflichtigen Schmerzmittels aus der Familie der Opioide.
In den USA sind
bereits einige hunderttausend Menschen an
den ohne Vorwarnung auftretenden Überdosierungen eines Opioids wie Fentanyl, verstorben.
Aufgrund dieser schwer zu kalkulierenden Gefahr suchen viele Notfallmediziner nach ähnlich gut wirkenden Schmerzmitteln
- aber mit einem weniger tückischen Nebenwirkungsprofil.
In einer im Fachblatt JAMA Network open veröffentlichten Studie zeigte sich, dass Ketamin starke Schmerzen
ähnlich gut lindert wie ein Opioid - aber im Gegensatz zu diesem keine lebensgefährlichen Nebenwirkungen auslöst - insbesondere den Atemreiz nicht
dämpft und die Bronchien nicht mechanisch einengt.
Da Ketamin aber die Psyche beeinflusst, wird der Wirkstoff auch von Drogenabhängigen konsumiert.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open, 2.1.2023
Verdacht der Scharlatanerie: Nach Kritik an
wissenschaftlich fragwürdigen Therapieempfehlungen wurden die selbst ernannten Schmerzspezialisten Liebscher und Bracht von der zuständigen
Verbraucherschutzzentrale erneut abgemahnt
Anti-Arthrose-Quark oder Augenübungen für mehr Sehkraft: Das und mehr haben die selbst ernannten Bad Homburger Schmerzexperten Liebscher und Bracht in
ihren Büchern und Online-Auftritten versprochen. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Kritiker sagen: Ist es auch. Das Unternehmen wurde wiederholt von der
Verbraucherzentrale abgemahnt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Hessenschau, 29.12.2023
Weltweit erste wiederherstellende Operation am zentralen Lymphsystem mit einem Mikrochirurgie-Roboter am Universitätsspital Zürich
Weil eine schwer erreichbare Aussackung am zentralen Lymphsystem nicht entfernt werden konnte, legte ein Ärzteteam der Klinik für Plastische Chirurgie
und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich einen neuen Abfluss, um den quälenden Lymphstau der Patientin zu beheben. Zum ersten Mal kam bei
einem solchen Eingriff das mikrochirurgische Operationssystem Symani des italienischen MedizinTech-Unternehmens MMI zum Einsatz.
Kurz nach dem weltweit erstmalig durchgeführten robotergestützten Eingriff verschwanden die bisher nicht behandelbaren, exctrem starken Schmerzen und die damit
einhergehenden Kreislaufstörungen der Patientin.
mehr lesen span>
(in englischer Sprache)
Quelle: Plastic and Reconstractive Surgery-Global Open, Dezember 2023
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Medienmitteilung Universitätsspital Zürich, 20.12.2023
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BusinessWire für MMI,10.8.2018
Ibuprofen-Alternativen: Die besten Medikamente gegen Migräne
Aspirin mit Paracetamol und Kaffee mischen? Wer an Migräne leidet, hat oft schon vieles ausprobiert. Mit Erfolg -
aber oft auch ohne die erhoffte Wirkung zu
erzielen.
Eine neue Vergleichsstudie zeigt, dass einige Medikamente nach
Meinung der Betroffenen besser und zuverlässiger wirkten als das vielverwendete Schmerzmittel
Ibuprofen.
In einer im Fachblatt Neurology veröffentlichten Untersuchung haben Forschungsteams der American Academy of Neurology und der Mayo Clinic
in Rochester, Minnesota, USA, die Daten von 300 000 Migräne-Patienten bei 4,7 Millionen Behandlungsversuchen analysiert.
Dabei zeigte sich, bei der Bewertung von 25 Medikamenten aus 7 Medikamentenklassen, dass Substanzen der Wirkstoffklassen Triptane, Ergotika und
Antiemetika positiv aus der Masse der eingenommenen Heilmittel herausstachen - indem sie besser und zuverlässiger wirkten als Ibuprofen.
Der Leiter der Studie, der Neurologe Chia-Chun Chiang, kommentierte die Studienergebnisse so: »Unsere Ergebnisse bestätigen, dass Triptane
bei der Behandlung von Migräne früher als bisher üblich in Betracht gezogen werden sollten, statt sie nur zögerlich bei schweren Anfällen einzusetzen«
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 30.11.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Neurology, 29.11.2023
Manche Menschen bekommen nach
Genuß von Rotwein quälende Kopfschmerzen. Jetzt vermuten Experten, dass billige Rotweine weniger Kopfschmerzen
erzeugen als teure Qualitätsweine.
Forscher vermuten, dass die durch Sonneneinstrahlung in den Schalen der Weintrauben gebildete Substanz Quercetin für die Rotwein-Kopfschmerzen
verantwortlich ist. Analysen zeigten, dass in teuren Premium-Weinen aufgrund der stärkeren Sonnenexposition der Star-Trauben mehr Querctin enthalten
ist als in billigen Massen-Weinen von Aldi & Co.
Wer demnach sehr unter "Rotwein-Kopfschmerzen" leidet, kann versuchsweise auf billige Rotweine umsteigen oder gleich zu Weissweinen wechseln,
die kaum Quercetin enthalten. Bei diesen werden beim Produktionsprozess die Traubenhüllen entfernt. Ein Versuch lohnt sich, da für viele
Rotwein-Fans wahrscheinlich Weisswein besser ist als kein Wein.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Washingtonpost, 23.11.2023
Chronische Rückenschmerzen:
Australische Studie beweist, dass
Opioide ie Schmerzen nicht besser lindern als ein
Scheinmedikament (Plazebo)
Über sechs Jahre lief in Australien eine Studie
(OPAL-Studie) die an zahlreichen Gesundheitszentren durchgeführt wurde und an der 340 unter Rückenschmerzen leidende
Patienten teilnahmen.
Sechs Wochen nach
dem jeweiligen Therapiebeginn zeigte sich, dass das Opioid Oxicodon, das die Patienten zusammen mit
Naloxon
erhalten hatten, die Rückenschmerzen nicht stärker linderte als die Plazebos, die die Patienten der Kontrollgruppe erhalten hatten.
Nach einem Jahr zeigte sich aber,
dasss doppelt so viele Patienten (20%) eine Medikamentenabhängigkeit entwickelt hatten als die Empfänger des verwendeten Scheinmedikaments (10%).
Professor Andrew McLachlan, der Leiter der Pharmakologischen Abteilung der
Universität Sydney zeigte sich von dem Studienergebnis überrascht.
Er hatte wie viele Experten angenommen, dass es unter den Opioiden zu einer deutlicheren Schmerzlinderug kommen würde als unter Plazebo.
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(in englischer Sprache)
Quelle:NPR, 29.6.2023,, nach The Lancet und BMJ
Chronische Schmerzen: Leben mit ständiger Qual
Millionen Menschen leiden an chronischen Schmerzen. Viele haben Mühe, überhaupt behandelt zu werden. Dabei könnten individuellere Therapien Betroffenen
helfen. Eine Spurensuche.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Sektrum, 25.4.2023, nach Nature
Antidepressiva bei chronischen Schmerzen: Wirksamkeit enttäuschend
Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat ein chronisches Schmerzsyndrom (CS), welches nicht tumorbedingt ist.
Nach ICD-11 liegt ein CS vor, wenn die Schmerzen ≥ 3 Monate anhalten. Ein CS kann zu einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität führen. Am häufigsten sind in Europa und den USA chronische Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von orofazialen, genitalen und abdominellen
Schmerzen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Der Arzneimittelbrief, Nur für Abonenten/Bezahlschranke, 5/2023
Ärztlich verordnetes Medizinalcannabis lindert therapieresistente, quälende Nervenschmerzen
Im Fachblatt The Americal Journal of hospice and palliative Care wurde eine Studie veröffentlicht in der die Forscher aufgrund der Daten von 56
unter schweren quälenden Nervenschmerzen leidenden Studienteilnehmern zu dem Ergebnis kamen, dass
Medizinalcannabis schwere, bisher therapieresistente Nervenschmerzen
ium durchschnittlich 50% verminderte.
Viele Patienten gaben sogar 80% an. Gleichzeitig benötigten die Schmerzpatienten weniger
abhängig machende Opiate, Schlafmittel und Antidepressiva.
Jeder Vierte Schmerzpatient berichtete von unerwünschten Nebenwirkungen -
trotzdem wollten 91% dieser Patienten die schmerzlindernde Therapie mit Medizinalcannabis
keinesfalls unterbrechen. Die Autoren der Studie empfahlen aufgrund dieser positiven Ergebnisse dringend die Durchführung weiterer und
größerer Studien die mithelfen könnten, dass in Zukunft mehr verzweifelte Schmerzpatiernten in den Genuß dieser noch immer
zu wenig angewandten Therapie mit Medizinalcannabis kommen können - Eine additive Therapie, von der Ärzte und Patienten
aufgrund eines strengen Werbeverbots noch immer zu wenig wissen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:The Americal Journal of hospice and palliative Care, 15.2.2023
Nervenschmerzen sind mit den üblichen Schmerzmitteln kaum zu lindern. Das Anti-Konvulsivum Gabapentin kann helfen.
Man unterscheidet grob zwei Arten von Schmerzen: Wenn Gewebe nach OP oder Unfall geschädigt ist, dann helfen, bei intakten Nerven, die üblichen Schmerzmittel
wie
Opioide.
Geht der Schmerz aber auf geschädigte Nerven zurück - beispielsweise nach Gürtelrose - dann wirken die Anagetika kaum. Die industriekritische Cochrane Organisation
hat die vorhandenen Studien ausgewertet und fand heraus, dass das bei Epilepsie bewährte Antikonvulsivum Gabapentin oft gut hilft - und
im Gegensatz zu Opioiden kein Suchtpotential hat. Da die Ärzte
aber nicht vorhersagen können bei wem
Gabapentin hilft und bei wem nicht, ist ein Therapieversuch
gerechtfertigt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Cochrane Organisation,9.6.2017
Pfusch am Rücken
Das Geschäft mit unnötigen
Wirbelsäulen-Operationen – und was wirklich gegen Schmerzen hilft
Die allermeisten Rücken-OPs sind überflüssig und
bestenfalls wirkungslos - oft geht es Patienten hinterher
aber sogar schlechter
– manchen für den Rest des Lebens. Trotzdem steigt die Zahl der Eingriffe in Deutschland. Dabei gibt es Alternativen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Die SPIEGEL-Titelstory,17.12.2022 Bezahlschranken
Therapieresistente Schmerzen können das Leben zur Hölle machen-
abhängig machende Schmerzmittel aber auch auch! Daher wird weltweit nach
nebenwirkungsarmen alternativen Analgetika (Schmerzmittel) geforscht.
Offenbar mit Erfolg.
Opiate lindern starke Schmerzen, machen aber oft abhängig.
Forscher haben nun einen ähnlich schmerzstillenden Wirkstoff entwickelt,
der keine gefährlichen Nebenwirkungen hat. Opiate haben
nämlich den großer Nachteil: Sie machen benommen, abhängig und können die Atmung bedrohlich
verlangsamen.
Eine internationale Forscher-Gruppe um Peter Gmeiner von der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat nun
Wirkstoffe entwickelt, die die Adrenalin- anstelle der Opioidrezeptoren
im Gehirn aktivieren.
Die neuen Verbindungen haben ähnliche
schmerzlindernde Eigenschaften, aber nicht die unliebsamen Nebenwirkungen
der Opioide.
Vermutlich
wird es noch Jahre dauern, bis sie zur Marktreife entwickelt
sind.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 18.11.2022
Schmerzmittel:
Ist Paracetamol in der Schwangerschaft weniger
sicher als gedacht?
Nehmen
Schwangere
Paracetamol (Acetaminophen), steigt laut einer
aktuellen Untersuchung das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten bei ihren Kindern.
Die Aussagekraft der im Fachblatt PLOS one veröffentlichten Studie ist
jedoch begrenzt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 30.9.2022
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS one,28.9.2022
Palliativmedizin:
Medizinisches Cannabis
kommt in erster Linie bei der
Therapie chronischer,
therapieresistenter Schmerzen zur
Anwendung - meist mit Erfolg
Seit 2017 können schwer kranke Menschen
medizinisches Cannabis auf Rezept erhalten. Nun legt das
zuständige Bundesinstitut das Ergebnis einer Begleitstudie vor.
Demnach werden Cannabisprodukte
von den Ärzten meist gegen Schmerzen und Übelkeit verschrieben. Der Bericht umfasst die Daten von
insgesamt 21 000 Behandlungen mit medizinischem Cannabis seit 2017. In nahezu 75 Prozent der Fälle
berichteten die Patienten, dass sich ihre Schmerzen durch die Anwendung
des medizinischen Cannabis gebessert haben.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 7.7.2022
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM),
7.7.2022
Kopfschmerzen:
Bei diesen Warnzeichen sollten Sie zum Arzt gehen
In seltenen Fällen können
Kopfschmerzen auf eine bedrohliche Erkrankung hinweisen.
Fünf Warnzeichen, an denen Sie den Notfall erkennen können.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 8.5.2018
US-Pharmaindustrie für viele tausend Drogentote verantwortlich
Mit unethischen Werbepraktiken für Schmerzmittel trieben US-Pharmakonzerne
wie Johnson&Johnson und Perdue Zehntausende in die
Abhängigkeit. In 2021 starben in den USA 108.000 Menschen an den Folgen des
Drogenkonsums.
Die Hauptdrogen, die zum Tod führen, sind sogenannte Opioide,
künstlich hergestellte synthetische Drogen, insbesondere Fentanyl,
das etwa 50-mal stärker wirkt als Heroin (6). Als ein Grund für den
dramatischen Anstieg in den Jahren 2020 und 2021 wurden von der
Pharmazeutischen Zeitung im Januar 2022 die Coronamaßnahmen
genannt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Pharmazeutische Zeitung, 4.1.2022,Rubikon Newsletter, 25.5.2022
15% aller Frauen haben Schmerzen beim
Geschlechtsverkehr
Das Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA)
veröffentlichte einen Übersichtsartikerl, der
Ärzte und Frauen auf das Problem Dyspareunia (Paarungsschmerz
bzw. Schmerzen beim
Geschlechtsverkehr) aufmerksam machen soll.
Diese die Lebensqualität negativ beeinflussende Erkrankung wird oft übersehen,
da die betroffenen Frauen, und oft auch ihre Ärzte, aufgrund von
Schamgefühl daran gehindert werden, über die Beschwerden zu sprechen, die
Erkrankung zu diagnostizieren und die
oft effektive
hormonelle
Therapie erfolgreich anzuwenden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American Medical Association
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(in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA, 2022
Ein Therapieversuch mit nicht-inhaliertem
Cannabis,
bzw. Cannabinoiden, ist nach Meinung führender Schmerz-Therapeuten bei
therapieresistenten chronischen Nicht-Krebsschmerzen
durchaus gerechtfertigt.
Eine internationale Gruppe von erfahrenen
Schmerz-Therapeuten veröffentlichte
im renommierten Fachblatt British Medical Journal
eine Behandlungsempfehlung, die sich
besonders an jene Therapeuten
wendet, die Patienten behandeln,
die unter chronischen,
behandlungsresistenten
Schmerzen leiden, die keinen
Bezug zu einer Krebserkrankung
haben.
Die Experten empfehlen - zusätzlich zu einer nicht
befriedigend wirksamen Standard-Schmerzbehandlung,
und trotz widersprüchlicher Studiendaten - einen
Therapieversuch mit nicht-inhaliertem
medizinischem Cannabis,
bzw. mit Cannabinoiden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 8.9.2021
Lunette x Womanizer gegen Schmerzen - Die Menstrubation Studie
Verwende Orgasmen und
sexuelles Vergnügen, um deine Menstruationsbeschwerden zu lindern - diese
Idee steht hinter „Menstrubation“. Egal, ob eine
Frau einen Eisprung hat, sich verkrampft oder einfach
nur unter einem Prämentruellen Syndrom (PMS) leidet - sexuelle Entspannung kann die Beschwerden lindern.
Orgasmen fühlen sich zweifellos großartig an, egal ob sie das Ergebnis von Sex mit der/dem Partner*in
oder von Masturbation sind.
Aber können sie wirklich helfen,
Regelschmerzen
zu lindern?
Zu Beginn der dreimonatigen
Studie gaben 27% der teilnehmenden
486 Frauen an, dass sie sich vor
ihrer Periode immer gereizt, leicht
unruhig und ungeduldig fühlten, aber
nach der dreimonatigen
Studienperiode in der die üblichen
Schmerzmittel durch Masturbationen
ersetzt wurden gaben dies nur noch
14% an
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(in deutscher Sprache)
Chronischer Schmerz: Schmerz lass nach!
Viele Faktoren tragen dazu bei, dass
Schmerzen
langfristig bestehen bleiben. Den Betroffenen helfen Medikamente meist wenig.
Neue Ansätze wie Hirnstimulation werden derzeit getestet, aber eine erfolgreiche Therapie muss auch psychische Faktoren berücksichtigen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 27.9.2020
Homöopathie gegen Schmerzen? Beginn des Endes der
Homöopathie in Deutschland?
Als erste Bezirks-Ärztekammer hat die Ärztevertretung
Bremen ihre Weiterbildungsordnung einstimmig so verändert,
dass ab dem kommenden Jahr 2020 keine anerkannte Weiterbildung in
Homöopathie mehr durchgeführt und anerkannt wird. Für die
Wirksamkeit der Homöopathie gibt es keine Beweise, meinten
die Ärzte , daher
wäre es albern, die Weiterbildung zu fördern.
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Quelle: Spiegel online
Rückenschmerzen sind mit die häufigste Ursache für einen
Arztbesuch
Immer häufiger werden Ärzte von Patienten aufgesucht,
die über akute Rücken- beziehungsweise Schulterschmerzen klagen. Es
stellt sich dann für Ärzte und Patienten die Frage,
wie den Kranken schnell und effektiv geholfen werden kann.
Eine jetzt in der Fachzeitung Journal of Pain Research
veröffentlichte Studie zeigte, dass die Kombi-Therapie des
bewährten Schmerzmittel Ibuprofen plus Koffein (dreimal täglich 400 mg
Ibuprofen
plus jeweils 100 mg Koffein) nicht besser wirkte, als die
Mono-Therapie mit Ibuprofen, bzw. nur geringfügig besser als
die Gabe eines Scheinmedikaments (Plazebo).
Daher kann man
vermuten, dass die akute Schmerzen mit und ohne spezifische
medikamentöse Behandlung schnell abklingen und daher in den
meisten Routine-Fällen ganz auf eine mit Nebenwirkungen
belastete medikamentöse Therapie verzichtet werden kann.
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Quelle:Journal of Pain Research
2019 Sep 23;12:2771-2783. doi: 10.2147/JPR.S217045. eCollection 2019.
Schmerztherapie: Ibuprofen wirkt gut - unabhängig von der Dosierung
Wenn Patienten mit akuten Schmerzen in der Notaufnahme
mit dem nicht-steroidalen Schmerzmittel Ibuprofen behandelt
werden, dann kommt es offenbar nicht auf die Dosierung des
Wirkstoffs an.
In einer im US-Fachblatt Annals of
Emergency Medicine veröffentlichten Studie zeigte sich,
dass Patienten, die Einzeldosen von 400 mg, 600 mg
oder sogar 800mg Ibuprofen erhalten hatten, eine etwa
gleich starke Schmerzlinderung angaben. Nebenwirkungen
wurden nicht beobachtet.
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Quelle: Annals of Emergency Medicine, Oktober 2019
Kortison-Injektion
LWS-Syndrom bei
schmerzhafter rheumatoider Arthritis
Bei orthopädisch bedingten chronischen
Schmerzzuständen
greifen Ärzte
viel zu häufig - wie Kritiker meinen-
auf Kortison-Injektionen direkt in Gelenke zurück. Die
wirklichen Ursachen der Beschwerden werden dann oft weder
erkannt, noch ursächlich behandelt. Doch nun machte eine in Ägypten
durchgeführte Doppelblind-Studie klar, dass die
umstrittenen Kortison-Injektionen in besonderen Fällen
durchaus sinnvoll sein können.
Wenn Menschen unter einer rheumatoiden Arthritis der
Halswirbelsäule (HWS-Syndrom) leiden, stellen sich im
Bereich der HWS, bzw. der Schulter-Arm-Region
chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ein.
Jetzt konnten die ägyptischen Ärzte
in der im Fachblatt Pain Physician
veröffentlichten Studie zeigen, dass eine Kortison-Injektionen in das zwischen dem 1. und
2. Halswirbel gelegene Gelenk in der Lage
ist, die beim Rheumabedingtem HWS-Syndrom auftretenden
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen um rund
50% zu vermindern. Zusätzlich wird die Abheilung der akuten rheumatischen Gelenkentzündung
deutlich beschleunigt.
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Quelle: Pain Physician. 2019 Jul;22(4):E295-E302. (Original study)
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Quelle: Flexikon
Schmerztherapie: Paracetamol wirkt ähnlich gut wie eine
Dreifach-Wirkstoff-Kombination.
Wenn Patienten mit akuten Muskel-Schmerzen in der Notaufnahme
mit dem nicht-steroidalen
Schmerzmittel
Paracetamol im
Verleich zu einer Kombi-Therapie aus Paracetamol, Ibuprofen
und Coffein behandelt
werden, dann zeigte sich nach einer Stunde, dasss das
Paracetamol ähnlich gut wirkte, wie die
Dreifach-Wirkstoff-Kombination. Nebenwirkungen wurden in der
im US-Fachblatt Annals of
Emergency Medicine veröffentlichten Studie nicht beobachtet.
mehr lesen
Quelle: Annals of Emergency Medicine, Oktober 2019
Neurologie: Warum Männer und Frauen Schmerzen
unterschiedlich wahrnehmen
Männlicher Schmerz,
weiblicher Schmerz - lange
gingen Wissenschaftler davon aus, dass
Schmerzempfindungen
bei Männern und Frauen auf die gleiche Weise entstehen. Doch
das ist ein Irrtum.
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Quelle. Spektrum, 20.7.201
Schmerz-Coaching
So lernen Sie, Ihren Körper zu verstehen
Gerade bei chronischen Schmerzen ist es wichtig, mit dem
Körper in Kontakt zu stehen. Zwei einfache Übungen können
helfen, seine Signale besser zu verstehen.
SPIEGEL WISSEN hat ein achtwöchiges Coaching für
Menschen mit chronischen
Schmerzen entwickelt
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Quelle: Spiegel online
Kopfschmerzen: Neues Medikament beugt bei chronischer Migräne zuverlässig Anfällen vor
Der chronische
Migräne-Kopfschmerz
ist schwer zu behandeln. Viele herkömmliche Therapien
versagen ganz - oder helfen nur wenig. Jetzt wurde im
Fachblatt Neurology eine Phase-3-Studie (REGAIN)
vorgestellt, die die Therapie der chronischen Migräne einen
Schritt voran bringt. Es zeiget sich nämlich, dass der
Monoklonale Antikörper Galcanezumab (LY2951742) bei
einer monatlich einmaligen subkutaner Injektion in der Lage
war, die Zahl der
Migräne-Attacken innerhalb der
dreimonatigen Studienhase um rund die Hälfte zu
reduzieren. Dies verbessert die Lebenqualität jener
Patienten immens, die unter einer chronischen Migräne leiden.
Die Zulassung ist noch nicht erfolgt
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Quelle: Neurology , November 2018
Alternative Schmerztherapie
Die umstrittene
"Bienen-Akupunktur" (von Experten auch Apitherapie genannt) ist wissenschaftlich nicht
gut abgesichert
und außerdem vom Prinzip her lebensgefährlich
In Spanien ist jetzt eine 55jährige Frau nach einer
"Bienen-Akupunktur" (Apitherapie) an einem anaphylaktischen Schock gestorben.
Eine Notfall-Therapie kam aufgrund einer mangelhaften Vorbereitung
des Therapeuten auf Notfälle zu spät zum Einsatz - obgleich bei
allen Heilern bekannt sein sollte, dass
Insektengiftallergien zu der Gruppe der gefährlichsten akuten
Notfälle überhaupt gehören.
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Quelle: News Medzin 2000, März 2018
FDA-Zulassung für die USA: Cluster-Kopfschmerz jetzt auch vorbeugen
Nicht invasive Vagus-Stimulation ist extrem
nebenwirkungsarm und hilft nicht nur bei der Therapie des
Cluster-Kopfschmerz, sondern auch bei der Vorbeugung
electroCore received the first FDA clearance
for a product to prevent cluster headache.
The gammaCore non-invasive vagus nerve stimulation
(nVNS) system was previously cleared for treating pain that
has already kicked in, that is related to migraines and
episodic cluster headaches. The new clearance means that
doctors can prescribe it for prevention as well.
mehr lesen und Abbildung
gammaCore sehen
Quelle:werbende Presseerklärung electroCore
mehr lesen
Quelle:Cluster Kopfschmerz Wikipedia
Schmerztherapie mit Cannabis
Cannabis-Wirkstoffe werden immer häufiger zur Therapie
chonischer Schmerzzustände eingesetzt. Beispielsweise
bei Nervenkrankheiten und bei
Multipler Sklerose. Doch jetzt hat
eine Großstudie nach Auswertung von mehr als 100
Untersuchungen gezeigt, dass Cannabis-Inhaltsstoffe aufgrund
einer nur schwachen Wirkung kaum für eine effektive
Schmerzbekämpfung geeinet sind. Der geringen
Wirksamkeit steht die Gefahr häufiger Nebenwirkungen und
Schmerzverschlimmerungen gegenüber.
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Quelle: News Medizin 2000, Pain September 2018
Asthma: an Aspirin denken kann Leben retten
Aspirin und andere
Schmerzmittel aus der Gruppe der COX-1-Hemmer können Asthma-Symptome verschlimmern.
Ungefähr 7% aller Asthma-Kranken reagieren auf die
Einnahme von Aspirin, und anderer Schmerzmittel aus der
Gruppe der COX-1-Hemmer (NSAID-Wirkstoffgruppe =nonsteroidal
anti-inflammatory drugs), mit einer starken Schwellung der
Schleimhäute der Atemwege und Nasen-Polypen und einer
teilweise dramatischen Verschlimmerung der Asthma-Symptome.
Diese akut lebensbedrohliche Situation macht den
sofortigen Einsatz von Kortison und
stark wirkender Antihistaminika erforderlich. In Frage kommt auch eine
längewrfristig wirkende Hyposensibilisierungs-Therapie gegen Aspirin.
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Quelle: N Engl J Med 2018; 379:1060-1070
Schmerztherapie: Diclofenac erhöht
im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln das
Herz-Kreislaufrisiko und löst vermehrt
Magen-Darm-Blutungen aus
Diclofenac ist das weltweit am häufigsten
angewandte Schmerzmittel. In den meisten Ländern kann es
ohne ärztliches Rezept gekauft werden. Wie bei
allen Schmerzmitteln der NSAID-Gruppe (nonsteroidal
anti-inflammatory drug), das sind Wirkstoffe,
die nicht zur Kortison-Gruppe (Steroide) gehören, wird auch
Diclofenac eine Erhöhung des
Herz-Kreislauf- und des
Magen-Darm-Blutungsrisikos nachgesagt.
Eine in Dänemark angefertigte Gross-Studie zeigte, dass das
Risiko
im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln wie
beispielsweise Ibuprofen höher als befürchtet ist.
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Quelle: British Medical Journal,September 218
Trigeminus Neuralgie: Erfolgreiche Schmerztherapie
Die gefürchtete Entzündung des Trigeminus-Gesichtsnervs betrifft meist ältere Menschen und ist
nahezu immer extrem schmerzhaft.
Viele Therapieversuche scheitern. Daher ist die nun im FachblattClinical Journal of Pain veröffentlichte Studie
für Ärzte und Betroffene sehr nützlich. In dieser
Untersuchung wurden von den Autoren 8 weit verbreitete medikamentöse
Therapien auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Die
Forscher fanden heraus, dass sich insbesondere drei medikamentöse
Behandlungsvarianten als überlegen effektiv erwiesen
hatten: es handelt sich um die Anwendung von Lidocain,
Botulinum toxin type A (BTX-A) und Carbamazepine (CBZ).
Ausgewertet wurden von den Forschern 13 Studien, an denen 672 Trigeminus Neuralgie-Patienten teilgenommen
hatten
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Quelle: Clinical journal of pain. 2018 Jul;34(7):685-690. doi: 10.1097/AJP.0000000000000577.
Cannabis als Medizin: Nüchtern betrachten!
Als Naturprodukt ist Cannabis schwierig zu standardisieren.
Es ist nahezu unmöglich, wissenschaftlich überzeugende Studien durchzuführen So segensreich die
Anwendung von Cannabis als Schmerzmittel im Einzelfall auch sein kann, so umstritten ist es auch.
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Quelle: Dr. Ulrike Röper Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2018 ,
News Medizin 2000
Eine Spritze im Monat beugt Migräneanfällen vor
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat nun
erstmalig einem Migräne-Prophylaktikum (vorbeugendes Mittel)
die Zulassung erteilt. In drei Studien konnten Wissenschaftler
nachweisen, dass der neue Wirkstoff die Aktivität des Calcitonin
gene-related Peptids blockiert, das bei Migräneanfällen eine
noch nicht genau entschlüsselte Rolle spielt.
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Quelle: FDA News Release, FDA approves novel preventive
treatment for migraine Pessenformation Food and Drug Administration, Mai 2018
Halbseiten-Kopfschmerz Migräne: in Europa ist diese belastende Krankheit
weit verbreitet
Mit der Kälte kam auch die Migräne. In nördlichen Breiten
leiden mehr Menschen unter Migräne als in südlichen.
Forscher haben dafür jetzt eine mögliche Erklärung gefunden.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Entzündungshemmende Schmerzmittel erhöhend das
Herz-Kreislaufrisiko
Menschen, die unter schweren Gelenkschmerzen leiden -
beispielsweise unter einer chronischen rheumatoiden Arthritis - sind auf
die Langzeit-Einnahme von sog. nicht-steroidalen
Antiphlogistika (z.B.
Aspirin, Ibuprofen oder Diclofenac) angewiesen. Diese werden
grob in die Gruppe der
nicht-selektiven, bzw. selektiven Antiphlogistika
unterteilt. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch die
unterschiedliche Beeinflussung des Entzündungs-Enzyms Cox-2.
Für beide Wirkstoffgruppen konnte wissenschaftlich
nachgewiesen werden, dass sie zahlreiche, zum Teil
lebensbedrohlich gefährliche, Nebenwirkungen haben.
Für welche Medikamente sollen sich nun Betroffene und ihre Ärzte
daher entscheiden, wenn die Schmerzen nicht auszuhalten sind?
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Quelle: News Medizin 2000
Aspirin und Krebs
Dass das bekannte
Schmerzmittel
Aspirin
(ASS=Azetylsalizylsäure) das Risiko vermindert, an einigen
Krebsarten zu erkranken, ist wissenschaftlich gut
belegt. Doch wie verhält es sich beim besonders gefährlichen
Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas-Karzinom) ?
Hier produzierten wissenschaftliche Studien in der Vergangenheit widersprüchliche
Ergebnisse. Um dieser die Patienten verunsichernden Frage nachzugehen,
publizierte nun eine Forschergruppe im Fachblatt
Gastroenterology eine Studie die zeigte, dass weder
Aspirin, noch ein anderer Schmerzkiller der gleichen
Wirkstofffamilie - sog. NSAIDs - wie befürchtet das
Risiko erhöhte, an einem Krebs der Bauchspeicheldrüse zu
erkranken. Diese Nachricht dürfte besonders jene Patienten beruhigen, die aufgrund chronischer
Schmerzen über viele Jahre auf
Aspirin und
ähnliche Substanzen angewiesen sind.
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Quelle: Gastroenterology April 2018
Cannabis-Präparate sind keine Wellness-Produkte
Eine Expertin hat mit der Jetzt-Autorin über die Verschreibung
von medizinischem Cannabis zur
Schmerztherapie gesprochen.
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Quelle: Jetzt März 2018
Cannabis Therapie bei chronischen
Nerven-Schmerzen weiter umstritten
Die Anwendung von Cannabis - sei es in Form von
Pflanzenbestandteilen, sei es in Form synthetisch hergestellter
Wirkkomponenten - ist aus medizinische und politischer Sicht
umstritten. Um die Frage der Therapieeffiizienz zu klären, hat jetzt die um Objektivität bemühte
Wissenschaftsorganisation Cochrane das vorliegende Datenmateriel
ausgewertet. Die Wissenschaftler gewannen den Eindruck, dass Cannabis bei der Bekämpfung
neuropathischer Schmerzen zwar etwas besser wirkt,
als die zur Kontrolle angewandten Scheinmedikamente. Doch dann warnten
sie: der geringe vermutete Nutzen wird möglicherweise durch das erhöhte
Nebenwirkungsrisiko entwertet.
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Quelle: Cochrane März 2018, News Medizin 2000
Der in der Natur in einer weit verbreiteten Pflanze vorkommende Wrkstoff
RTX macht wahrscheinlich bei starken Wundschmerzen schon bald die
Anwendung der im Gehirn wirkenden Schmerzkiller aus der Morphium-Familie überflüssig
Die derzeit suchterzeugenden und nebenwirkungsreichen
Schmerzmittel ais der Familie der Opioide werden laut einer
Presseerklärung der US-Gesundheitsbehörde NIH (National Insitute
of Health) wahrscheinlich schon bald durch
den natürlich vorkommenden Pflanzenwirkstoff RTX
ersetzt, der nicht zentral im Gehirn des Schmerzpatienten wirkt,
sondern in der Körperperipherie, wo der Schmerz in
zerstörten Geweben wie Haut, Bindegewebe und Muskulatur
verursacht wird. Eine einzige subkutane Injektion von RTX
soll ausreichen, um den Wunschmerz über längere Zeit zu
unterdrücken. Die Therapie hinterlässt nach abgeschlossener Wundheilung keine Spätfolgen.
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Quelle: Info-Netzwerk Medizin 2000 (Bild von WIKIPEDIA)
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Quelle:Anesthesiology
Schmerztherapie: mit offenen Karten spielen
Placebos (Scheinmedikamente) helfen offenbar selbst dann, wenn
den Patienten bekannt ist, dass es sich um Scheinmedikamente
handelt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass sie von dem
behandelnden Arzt über das wissenschaftlich gut dokumentierte Phänomen Placebo aufgeklärt wurden.
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Quelle: Spiegel online
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Quelle: Universität Basel/Harvard Medical School
Schmerztherapie bei Knie- und Hüftgelenksarthrose
Bei abgenutzten
Knie- und Hüftgelenken ist die Schmerztherapie
schwierig. Die meisten der eingesetzten Medikamente helfen
nicht gut. Von sieben analysierten nichtsteroidalen
Entzündungshemmern und dem Schmerzmittel Paracetamol kann derzeit
nur der auch in Deutschland vielverordnete Wirkstoff
Diclofenac aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse
empfohlen werden.
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Quelle: Lancet
Augenmigräne
Lichtblitze, Flimmern, Schmerzen Bei einem
Augenmigräne-Anfall können
Betroffene zeitweise kaum etwas sehen. Obwohl
das bedrohlich wirkt, steckt in den meisten
Fällen keine ernsthafte Erkrankung dahinter.
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Quelle: Spiegel online
Krebsvorbeugung: "Wundermittel"
Aspirin?
Die Langzeiteinnahme des beliebten
Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS)
senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf
Darm-,
Lungen-,
Brust- und
Prostatakrebs zu.
Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu
sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich vermindert ist.
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Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post
Vitamine und Spurenelemente:
Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt
Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen
Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen
Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).
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Quelle: JAMA, Februar 2017
Akupunktur hilft bei Migräne
Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird
besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die
Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine
Schmerzdämpfung schlechte
- oft entspricht die beobachtete
Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen
Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte
Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte,
dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut
wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten
der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.
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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017
Integrative Medizin hilft nicht immer
Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)
Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie
der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin
erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet,
um den Gelenkschmerz
effektiv - also besser - zu bekämpfen als ein wirkstofffreies
Scheinmedikament (Plazebo).
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Deutschland
Bei Rückenschmerzen
wird zu schnell geröntgt
Rückenschmerzen kennt fast jeder Erwachsene.
Behandelt werden sie jedoch nicht immer optimal.
Experten kritisieren, dass zu oft und zu schnell
geröntgt wird - dies kann sogar Schaden
anrichten.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online 2016
Rückenschmerzen sind ein Massenphänomen -
die meisten Menschen lernen sie im Lauf ihres
Lebens kennen. Gleichzeitig erweist sich die
Therapie als ungewöhnlich schwierig.
Auf Spiegel
online wurde einausführlicher Videobeitrag
publiziert, der die Frage untersucht, was gegen
Rückenschmerzen getan werden kann.
Video aufrufen und ansehen
Quelle: Spiegel online
Schmerztherapie
Rückenschmerzen sind durch Opiate kaum zu lindern
Rückenschmerzen quälen viele Menschen. Die
Behandlung ist oft langwierig und frustrierend.
mehr lesen
Quelle: JAMA
Chronische Schmerzen im Kniegelenk; Tai Chi hilft gut
Schmerzen im Kniegelenk basieren oft auf einem
chronischen Gelenkverschleiß und führen in vielen Fällen -
früher oder später
zu einem
Totalaustausch des Gelenks (sog.
TEP=
Totalendoprothese). Im Vorfeld der OP kann das
alternativmedizinische Heilverfahren
Tai Chi ähnlich gut helfen, wie die klassische
Physiotherapie.
In einer im Fachblatt Annals of
Internal Medicine veröffentlichten Untersuchung zeigte sich,
dass beide Therapieverfahren die vorhandenen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen deutlich lindern.
mehr lesen
Quelle: Annals of Internal Medicine
Frauenheilkunde undgesunde Ernährung
Schmerztherapie bei
Nierenkoliken:
Diclofenac hilft besser als Morphium
Nierenkoliken gehören zu den stärksten
Schmerzen, die ein Mensch erdulden muss. Um so
wichtiger ist die Antwort auf die Frage, welches
der üblichen Schmerzmittel am besten hilft.
Jetzt wurde im Fachblatt Lancet eine
Studie veröffentlicht, die statistisch eindeutig
zeigte, dass das auch in Deutschland häufig angewandte
Schmerzmittel Diclofenac,
(intramuskulär injiziert), die extremen
Kolikschmerzen am besten bekämpfte. Besser noch,
als das intravenös verabreichte Morphium oder
das ebenfalls intravenös injizierte Paracetamol,
das Patienten in zwei Kontrollgruppe erhalten hatten.
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Quelle: Lancet
Schmerztherapie: Bei schmerzenden
Arthrosen (Gelenkverschleiß) wird
von den Erkrankten sehr oft das freiverkäufliche Schmerzmittel
Paracetamol angewandt. Ist dies ein Fehler?
Jetzt berichtet das online
Magazin Spiegel online ausführlich, dass wissenschaftliche Studien immer
wieder bewiesen haben, dass Paracetamol
auch in hoher Dosierung nicht besser wirkt, als ein wirkstofffreies
Scheinmedikament (Plazebo).
Schmerztherapie bei Krebs
WHO Richtlinien der dreistufigen Therapie müssen nicht unbedingt beachtet werden
Studien zeigten, dass es in vielen
Fällen sinnvoll sein kann, die
Stufe 2 der von der WHO empfohlenen
Schmerztherapieschwach wirkende Opioide wie
z.B. Kodein und Tramadol  oft kombiniert mit Azetaminophen) zu überspringen und gleich die Stufe 3 mit
stark wirkendenden Opioiden wie
Morphium (evtl. erst in niedriger Dosierung) einzuleiten.
Quelle: Journal of Clinical Oncology
Schmerztherapie: Gele sind die besseren Tabletten
Schmerzmittel-Gele helfen bei lokal bedingten Schmerzen
(z.B. Muskeln und Gelenke) ähnlich gut, oder sogar besser als
die üblicherweise angewandten
Schmerztabletten
. Dies bestätigte eine
Analyse der industriekritischen Cochrane Organisation. Die
Medikamente verursachen, im
Gegensatz zu den Schmerztabletten, so gut wie keine ernsthaften Nebenwirkungen.
In erster Linie helfen Gele sehr gut, die die bekannten
Wirkstoffe Diclofenac, Ibuprofen oder Ketoprofen enthalten.
mehr lesen
Quelle: Evidence updates, British Medical Journal,Cochrane Database Syst Rev. 2015 Jun 11;6:CD007402.
Rücken:Die Rücken-App fürs Tablet
Die besten Therapien und Übungen für Ihren
Rücken - und alles was Sie über Muskeln und Wirbelsäule
wissen sollten, finden Sie in dieser Tablet-App von GEO WISSEN GESUNDHEIT.
mehr lesen
Quelle.: GEO.de werbende Presseinformation des Gruner und Jahr Verlags
Schmerztherapie: Die Wirkung von Paracetamol wird überschätzt
Aspirin ist Paracetamol (Acetaminophen)
eines der auch in Deutschland am häufigsten verwendeten Schmerzmittel. Doch das wird in Zukunft
nicht so bleiben. Paracetamol wirkt kaum
schmerzlindernd und hat viele gefährliche Nebenwirkungen.
mehr lesen
;BMJ 2015
Aspirin-Therapie: wirkt schnell und gut?
Aspirin (ASS) wirkt jetzt schneller als vorher üblich.
Doch ist das Medikament dadurch besser geworden? Das
online Magazin Spiegel online informiert
ausführlich über das neue Aspirin.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Schmerztherapie: Lachgas – von der Partydroge zum Medikament
Vorteilhafter Narkosezusatz wirkt sicher gegen Schmerzen -
vorausgesetzt man kennt sich aus
Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt, hat die Anwendung von
Lachgas in der Medizin eine wechselvolle Geschichte
durchlaufen. Warum es aus den Operationssälen Deutschlands
weitgehend verbannt wurde, beruht auf einem ganzen Sack voller
Missverständnisse.
Dr. med. Ulrike Röper
mehr lesen
Quelle: Medizinjournalisten-Stammtisch, München
Schmerztherapie
Schwangere sollten bei der Auswahl der
Schmerzmittel sehr vorsichtig sein
Welche Schmerzmittel können
Schwangere einnehmen und welche sollten sie
meiden? Ein Überblick über die Empfehlungen vom Beratungszentrum für
Embryonaltoxikologie in Berlin.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Schmerzmittel zweckentfremdet?
Venenthrombose mit Aspirin verhindern
Ärzte positiv überrascht: das hohe Rückfall-Risiko konnte durch eine
Aspirin-Therapie um mehr als ein Drittel vermindert werden.
Eine erste, nicht durch äußerliche Umstände provozierte
Venenthrombose wird im Regelfall mit einem
blutverdünnenden Medikament behandelt. Doch die Ärzte fragen sich, welche Rolle dabei
das preisgünstige
Aspirin spielen kann?
mehr lesen
Quelle: Circulation 2014
Kniegelenksarthrose
Akupunktur versagt bei chronischen Knieschmerzen auf ganzer Linie
Chronische Knieschmerzen werden auch in
Deutschland relativ häufig mit
Akupunktur behandelt.
Damit soll unter anderem die aufwändige und
nicht ganz risikolose
Endoprothese-Operation möglichst lange
hinausgezögert werden. Doch viele
Ärzte fragen sich, ob dies
eine gute Idee ist?
mehr lesen
Quelle: JAMA 2014
Anwendung von Cannabis (Hanf) als Medikament
USA: Senkt die sich landesweit ausbreitende
Legalisierung der Anwendung von Cannabis als Medikament das aufgrund
der Überdosierung von missbräuchlich angewandten Opiaten zu
beobachtende Sterberisiko?
In
den USA legalisieren immer mehr Bundesstaaten die Anwendung von Cannabis
als Medikament, das bei einigen schweren Erkrankungen zum Einsatz
kommt. Daher stößt die Frage auf breites öffentliches Interesse, wie
sich diese Liberalisierung auf die gesamte Drogenproblematik auswirkt.
mehr lesen
Quelle: JAMA Internal Medicine
Alternative Arthrose-Therapie
Ein
Gelenkverschleiß ist nur sehr schwer zu behandeln. Die
üblicherweise von den Ärzten bei Arthrose
der Kniegelenke angewandten
Schmerztherapien (Hyaluronsäure- und Kortikoid-Injektionen
oder Arthroskopie) wirken nämlich meist nur
sehr kurzfristig - oder überhaupt nicht
mehr lesen
Faktencheck Gesundheit
Rückenschmerzen
Schmerztherapie mit Hilfe der Pilates-Methode
Seit vielen Jahren wenden insbesondere
Alternativmediziner bei
Rückenschmerzen die Pilates-Methode an. Bei der Pilates-Methode
handelt es sich um ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der
Muskulatur, primär der
Beckenboden-,
Bauch- und
Rückenmuskulatur.
Jetzt wurde eine Studie durchgeführt mit deren Hilfe die
Ärzte
die Effizienz
der Methode feststellen wollten.
Es zeigte sich schnell, dass die der
Pilates-Gruppe zugeteilten
Patienten tatsächlich deutlich von der bisher umstrittenen
Methode profitierten.
mehr lesen
Quelle: Clin Rehabil.
Schmerztherapie bei Rückenschmerzen
Bei
Rückenschmerzen ist das beliebte
Schmerzmittel Paracetamol nicht wirksamer
als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo).
Paracetamol wird - auch bei Kindern - oft als Alternative zu
Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäure) eingesetzt.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online, The Lancet
Krebstherapie
Die üblichen Standard-Chemotherapien
sind bei den häufigsten Krebsarten unwirksam. Trotzdem kommen sie
millionenfach zum Einsatz. Es werden
Milliarden sinnlos vergeudet.
Schon seit Jahren ist bekannt, dass die als Chemotherapie
bezeichnete hochdosierte Gabe toxischer Zellgifte bei den am
häufigsten vorkommenden Krebsarten wie
Schmerztherapie bei
Migräne-Kopfschmerz
Kombi-Therapie
erweist sich als effektive und nebenwirkungsarme
Migräne-Behandlung.
Bei der Migräne handelt es sich
um eine weit verbreitete, einseitig ausgebildete
Kopfschmerz-Erkrankung unklarer Ursache, die die Betroffenen
über viele Jahre lang schwer belastet. Endlich gibt es
eine wirksame Therapie.
Quelle:Cochrane Database
Rückenschmerzen
Die Wirkung der weltweit bei Rückenschmerzen
üblichen Spritzen in den Wirbelkanal (epidurale Injektionen)
ist unbefriedigend.
mehr lesen
Quelle: JAMA The Journal of the American Medical Association
Mai 2013
Schmerztherapie
Herpes zoster (Gürtelrose): Erfolgreiche
Behandlung der bedrohlichen Komplikationen mit
Botulinumtoxin.
Extreme Schmerzen können nun
gelindert werden.
mehr lesen
Quelle:Clin J Pain. 2013 Jan 30. [Epub ahead of print]
Chronische Schmerzen:
Krebstherapie mit Cannabinoiden.
Pro und Contra.
Zahlreiche Krebspatienten leiden während der Chemotherapie unter
sehr unangenehmen Nebenwirkungen - insbesondere Übelkeit und
Erbrechen. Andere wiederum können die beispielsweise von
Knochenmetastasen ausgehenden Schmerzen mit herkömmlichen Schmerzmitteln
kaum oder nicht in den Griff bekommen. Als ergänzende
Therapie-Variante wird seit Jahren unter Experten der Einsatz von
Cannabinoiden diskutiert.
mehr lesen
Quelle: New England Journal of Medicine, 2013
Schmerztherapie mit Paracetamol
Kopfschmerzen verleiten die
Betroffenen oft zu einer gefährlichen
Übertherapie.
Ärzte warnen
seit langem: besonders das in der Apotheke ohne
Rezept frei käufliche Paracetamol verursacht bei
Überdosierung schnell lebensgefährliche Leberschäden.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online 2013
Schmerztherapie und
Weichteilschmerzen
Washilft wirklich bei Fibromyalgie
(Weichteilrheuma)? Verbraucherstudie der
Deutschen Rheuma-Liga und neue Therapieleitlinie
geben Auskunft
Eine ausgewogene
Mischung aus körperlicher Aktivität und
Entspannung, Wärmeanwendungen und
Patientenschulung, das hilft Patienten mit
Fibromyalgie-Syndrom (FMS) nach eigenen Angaben
wirklich. Als negativ bewerten die meisten
Betroffenen hingegen
medikamentöse Therapien mit
Opioden,
Antiepileptika,
Antidepressiva aber auch Kälteanwendungen.
mehr lesen
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Aspirin senkt bereits nach
kurzer Anwendungszeit das
Krebs-Erkrankungs- und -Sterbe-Risiko
Nun zeigt die Auswertung von 51 zufallsgesteuert (randomisiert)
durchgeführten wissenschaftlichen Studien, dass
die regelmäßige Einnahme von Aspirin auch schon
nach relativ kurzer Einnahmedauer das Risiko an
Krebs zu erkranken, bzw. daran zu sterben,
deutlich absenkt.
mehr lesen
Quelle: The Lancet 2012
Cannabis-Inhaltsstoffe endlich auch in Deutschland
als effizient wirkende Arzneimittel akzeptiert
Das "Deutsche
Ärzteblatt" bestätigt den therapeutischen
Zusatznutzen von Cannabis-Inhaltsstoffen. Die sog.
Cannabinoide werden derzeit erfolgreich bei
Multipler Sklerose,
Appetitlosigkeit,
Übelkeit und starken
neuropathischen
Schmerzen
eingesetzt.
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Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Schmerztherapie mangelhaft
Seit Jahrzehnten
wird in Deutschland die mangelhafte Versorgung von
Schmerzpatienten kritisiert. Im
Vergleich zu anderen Ländern, erhalten deutsche
Schmerzpatienten viel zu wenig Schmerzmittel.
Jetzt soll eine Initiative der Regierung dafür
sorgen, dass
Schmerztherapeuten ihre Patienten
in
besonderen Fällen unter Umgehung der
Apotheken direkt mit
Schmerzmitteln versorgen dürfen.
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Quelle: Spiegel online
Orthopädie und Therapie von Rückenschmerzen
Viele Rückenoperationen sind nach der Meinung von Experten überflüssig
Die Zahl der Rückenoperationen
nimmt in Deutschland aufgrund der weit verbreiteten
Rückenschmerzen explosionsartig zu. Doch Experten
warnen: viele Eingriffe sind medizinisch nicht erforderlich und
verursachen daher unnötige Kosten.
Quelle: Spiegel online
Schmerztherapie bei Rückenschmerzen
Cortisonspritzen helfen nicht bei
chronischen Rückenschmerzen
Die weltweit in
Schmerzkliniken angewandten
Cortison-Injektionen in den Wirbelkanal sind
bei Rückenschmerzen einer Therapie mit Scheinmedikamenten
(Placebo-Behandlung) nicht überlegen - also weitgehend
wirkungslos. Sie sollten daher in Zukunft nicht mehr angewandt
werden.
mehr lesen
Quelle: British Medical Journal
Schmerzmittel (Analgetika) erhöhen das Risiko für Darmblutungen
Die
Langzeiteinnahme von ASS ( z.B.
Aspirin) oder einem
nicht-steroidalen Entzündungshemmer erhöht wahrscheinlich
das Risiko für die Entwicklung einer
Divertikulitis, bzw. dem Auftreten von Blutungen
aus diesen Divertikeln. (Weitere Informationen
WIKIPEDIA
hier)
mehr lesen
Quelle: Gastroenterology. 2011 May;140(5):1427-33. Epub 2011 Feb 12
Schmerztherapie bei Migräne-Kopfschmerzen
Süßigkeiten und Migräne - Was ist dran an den viel
zitierten "Auslösern" für Migräneanfälle ?
Schlechter Ruf von Süßigkeiten wie Schokolade oder
Gummibärchen bei Migräne wissenschaftlich nicht
gerechtfertigt.
mehr lesen
Schmerztherapie leicht gemacht
Eine hervorragende Zusammenstellung der bekannten
wissenschaftlichen Fakten zur Frage der Evidenz
basierten Schmerztherapie finden Nutzer
hier
(in englischer Sprache und nach kostenloser
Registrierung)
Quelle: Website Pulse
Schmerztherapie bei Migräne mit Aura
Migräne-Behandlung mit der transkranialen
Magnetfeldstimulation
Die transkraniale
Magnetfeldstimulation hilft oft jenen
Migränepatienten mit Aura bei denen die derzeit
verfügbaren Schmerzmittel entweder nicht helfen,
oder aber aufgrund starker Nebenwirkungen
oder Kontraindikationen nicht eingesetzt werden
können.
mehr lesen
Quelle: Fachblatt The Lancet Neurology
Stärkste Schmerzen Nierenkolik
Nicht alle
Schmerzmittel sind gleich wirksam.
Eine akute Nierenkolik - ausgelöst durch einen
Nierenstein - gehört zu den schmerzhaftesten und
daher traumatischsten Erlebnissen denen sich
Menschen ausgesetzt sehen.
mehr lesen
Quelle: Fachblatt British Medical Journal
Cannabinoide in der Schmerztherapie
Umstrittenes "Wundermittel" mit Nebenwirkungen
Cannabinoide - Substanzen, die auch in der
Hanfpflanze vorkommen, und die der Körper z. T.
selbst produziert - gehören gegenwärtig zu den
umstrittensten Wirkstoffen in der Medizin: Die
einen schwören auf ihre unter anderem
schmerzstillende und appetitanregende Wirkung, die
anderen blicken skeptisch auf zahlreiche
Nebenwirkungen wie Desorientierung und Herzrasen.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Schmerzen nach Operationen
Schmerzen nach Operationen werden in
Österreich noch immer viel zu oft unzureichend
behandelt“, kritisiert der Schmerzexperte
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Primar der
Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und
Schmerztherapie am Krankenhaus der Barmherzigen
Brüder in Wien, anlässlich der 3. Österreichischen
Schmerzwoche. „Aus einer Reihe von Untersuchungen
geht zweifelsfrei hervor, dass das postoperative
Schmerz-Management oft weit hinter dem zurück
bleibt, was Patienten als ausreichend betrachten.“
mehr lesen
Quelle: 3. Österreichische Schmerzwoche der Österreichischen Schmerzgesellschaft
Kreuzschmerzen: Röntgenuntersuchungen haben wenig Aussagekraft
Schmerzen der
Lendenwirbelsäule (LWS) stehen nicht zwangsläufig
mit auf Röntgenaufnahmen nachweisbaren
Wirbelverschiebungen oder degenerativen
Veränderungen in Zusammenhang, berichten
Radiologenvon der Universität Jena auf dem
Deutschen Röntgenkongress. Die
Magnetresonanz-Tomografie (MRT) könnte die
herkömmliche Röntgenaufnahmenin der Zukunft
ersetzen und somit Strahlenbelastung und Kosten
für die Mehrfach-Diagnostik senken.
mehr lesen
Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen,
Operationsschmerzen
Die Erkennung und erfolgreiche Behandlung, dies alles
sind die Themen des Deutschen Schmerzkongresses in
Berlin. Zu den Pressemitteilungen des Kongresses.
mehr lesen
Quelle: Deutscher Schmerzkongress Berlin
Ältere Menschen leiden zu viel
Ältere Menschen sind oft nicht mehr gut in der
Lage, ihre Schmerzen so zu beschreiben, dass Ärzte
sie ernst nehmen. Deshalb erhalten sie oft eine
mangelhafte Therapie.
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Quelle: 12. Deutscher Schmerztag
Was tun gegen Kopfschmerzen?
Häufig ist es möglich, die Ursachen von
Kopfschmerzen herauszufinden
und zu beseitigen - sei es durch eine Änderung der
Lebensführung oder durch die Behandlung einer
bisher übersehenen Grundkrankheit. Wenn dies nicht
ausreicht oder nicht möglich ist, helfen
Entspannungstechniken, die man sich selbst
beibringen kann, oder Medikamente.
mehr lesen
Quelle: Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
Brustkrebs-Behandlung mit populärem Schmerzmittel
Azetylsalizylsäure (ASS= u.a. Aspirin)
Der seit über hundert Jahren beliebte Schmerzkiller verbessert
bei regelmäßiger Einnahme (an den meisten Tagen
der Woche) nach der
Brustkrebs-Diagnose
und der erfolgreichen
Standard-Ersttherapie die Überlebenschancen
der erkrankten Frauen.
mehr lesen
Quelle: Fachblatt Journal of Clinical Oncology
Neurologen
und Kopfschmerzexperten haben häufiger Migräne als
Bevölkerung und andere
Ärzte
Studie zeigt:
Fachärzte zwischen 15 und 35 Prozent häufiger
betroffen. Migräne ist bei Neurologen und
insbesondere bei Kopfschmerzexperten viel weiter
verbreitet als in der normalen Bevölkerung und bei
anderen Arztgruppen. Dies haben Wissenschaftler
der Klinik für Neurologie des
Universitätsklinikums Münster jetzt in einer
großen Studie mit rund 950 Teilnehmern
herausgefunden.
mehr lesen
Quelle: Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
Schmerztherapie: Morphin, die
Schmerzbremse
Starke Schmerzen
verringern die Lebensqualität dramatisch. Daher
sind Menschen, die unter starken Schmerzen leiden
(Beispiele: postoperative Schmerzen,
Tumorschmerzen) auf eine
Schmerztherapie angewiesen, die rasch, zuverlässig
und anhaltend wirkt.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Pro Generika e.V
Behandlung ist zu oft von gestern - Ärzte
verordnen zu viel passive Therapie
Rückenschmerzen
hat fast jeder einmal, und in den meisten Fällen
sind sie harmlos, kommen und gehen wir eine
Erkältung. Die besten Chancen auf schnelles
Wohlbefinden haben Patienten, die ganz normal
weiterleben, sich bewegen und in der schlimmen
Phase höchstens kurzzeitig Schmerzmittel
einnehmen. Diese Erkenntnis schlägt sich zwar in
den aktuellen Behandlungsleitlinien nieder; Ärzte
befolgen diese allerdings nur selten, wie eine
Heidelberger Studie zeigt.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Schmerzen und Depressionen bei HIV-Infektion
IDS-Patienten sind schmerztherapeutisch
unterversorgt. Abhängig vom Krankheitsstadium
leiden bis zu 97 Prozent aller HIV- und
AIDS-Patienten unter Schmerzen - hervorgerufen
durch die Krankheit selbst und häufig auch durch
damit verbundene Depressionen. 85 Prozent von
ihnen erhalten keine ausreichende Schmerztherapie.
Diese Zahlen stellte Prof. Dr. Ingo W. Husstedt
(Universität Münster) jetzt beim Deutschen
Schmerzkongress in Berlin vor.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum tudium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Bandscheiben-OP
Die in Deutschland pro Jahr durchgeführten 30.000
Bandscheiben-Operationen sind offenbar oft "für
die Katz". Diese aufwändigen und risikobehafteten
Wirbelsäulen-Operationen sind heute selbst bei vielen
orthopädischen Chirurgen
umstritten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen
Analyse der weltweiten Literatur, die in Berlin
beim diesjährigen Kongress für Orthopädie und
Unfallchirurgie von Düsseldorfer Orthopäden
vorgestellt wurde.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Zentrum für Molekulare Orthopädie
Akute Rückenschmerzen
Die Wirkung der
international empfohlenen Standardtherapie
(Paracetamol und Beratung durch den Allgemeinarzt)
lässt sich bei unkomplizierten Fällen von akutem
Rückenschmerz nicht durch zusätzliche und mit
Nebenwirkungen belastete Behandlungsmethoden
(Rheumamittel wie Diclofenac und/oder
Chirotherapie durch Physiotherapeuten) weiter
beschleunigen. Auf diese teuren und mit
Nebenwirkungen behafteten Therapien kann daher
nach Meinung der Experten im Regelfall verzichtet
werden.
mehr lesen
Quelle: The Lancet
Schmerztherapie bei
Wirbelkanalstenose: Titanstift lindert
Rückenschmerzen nachhaltig
Ein kleiner Stift aus Titan hilft langfristig und sicher bei der
schmerzhaften Verengung des Wirbelkanals. Dies ist
das Ergebnis einer klinischen Multicenter-Studie
bei 292 Patienten, die unter der so genannten
Wirbelkanalstenose litten.
mehr lesen
Quelle: Ergebnis
einer klinischen Multicenter-Studie Zentrum für MolekulareOrthopädie Düsseldorf
Akupunktur hilft bei Migräne und Rückenschmerzen
Akupunktur hilft bei chronischen Rückenschmerzen und
Migräne-Kopfschmerz - allerdings zeigte
sich auch, dass die "echte
Akupunktur" einer
"Schein-Akupunktur" nicht überlegen ist.
Dadurch konnte die komplizierte
Akupunktur-Lehre der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM) abermals als
wissenschaftlich nicht haltbar entlarvt werden.
mehr lesen
Quellen: The Lancet Neurology; Arch Intern Med.
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Doch wie wirkt sich das beliebte Schmerzmittel bei anderen Gesundheitsproblemen aus? Im angesehenen US-Fachblatt JAMA wurde nun eine Groß-Studie veröffentlicht die zeigte, dass die über Jahre erfolgte regelmäßige Einnahme von Aspirin (ASS= Azetylsalizylsäure) in der Lage ist, sowohl das allgemeine, als auch das Krebs-Sterbe-Risiko abzusenken.
Im Rahmen dieser Untersuchung wurden die Daten von 129.446 Frauen ausgewertet, die über Jahre pro Woche mindestens dreimal Asprin eingenommen hatten. Im Vergleich zu den Frauen, die nie den populären Schmerzdämpfer eingenommen haben, hatten sie ein erniedrigtes allgemeines Sterbe- und Krebs-Risiko. Aspirin eignet sich somit nach Meinung vielerÄrzte gerade bei älteren Menschen gut als vorbeugendes Mittel gegen einen vorzeitigen Tod und gegen viele Krebserkrankungen.
Was bei diesen viel genutzten und sehr beliebten Schmerzmitteln zu beachten ist
Asprin senkt das Risiko an einem Leberkrebs zu erkranken
In Deutschland können es nach Einschätzung der Experten pro Jahr bis zu 5.000 Tote sein. Spiegel online hat im Juli 2017 abermals einen Link zu diesem warnenden NDR-Fensehbeitrag veröffentlicht.
die Aspirin-Konkurrenten und Umsatzrenner Ibuprofen und Diclofenac können das Risiko für einen plötzlichen Herzstillstand deutlich erhöhen.
Eine in Dänemark durchgeführte und im Fachblatt European Heart Journal veröffentlichte wissenschaftliche Studie hatte gezeigt, dass insbesondere die populären Schmerzmittel Ibuprofen und Diclofenac das Risiko für einen plötzlichen, lebensbedrohlichen Herzstillstand im Durchschnitt um 30 - 50% erhöhten. Menschen, die ohnehin Herzprobleme haben, sollten daher dieses Risiko beachten und die Einnahme der beiden Schmerzmittel sorgfältig abwägen.
Bayer führt neue Generation der Aspirin® Tablette ein.
gegenüber der klassischen Aspirin Tablette durch innovative MicroAktiv-Technologie. Diese ermöglicht eine schnelle Auflösung der innovativen Tablette.
Die regelmäßige Einnahme kleiner Mengen von Aspirin (Baby-Aspirin) senkt das Herzinfarkt- und das Krebs-Risiko. Doch ist die Gesamtbilanz des Medikaments positiv?
Schmerztherapie in der Schul- bzw. Alternativmedizin
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Die einzelnen Textbeiträge werden aktualisiert, sobald sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse ergeben.
Umstrittene Schmerzmittel
Neben Paracetamol gerät
jetzt Diclofenac aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen ins Zwielicht.
Das in Deutschland viel
verwendete Schmerzmittel
Diclofenac gerät aufgrund zahlreicher
, bisher zu wenig beachteter Nebenwirkungs-Meldungen in den Negativ-Fokus der
kritischen Öffentlichkeit.
Das unter Markennamen wie
Voltaren, Diclox oder Diclac bekannte Schmerzmittel gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika
und wird bei Gelenkschmerzen, Entzündungen und Fieber eingesetzt.
Während es bei orthopädischen Beschwerden oft sehr effektiv wirkt,
häufen sich die Berichte über problematische Nebenwirkungen, die Patienten und Ärzte gleichermaßen
verunsichern.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:msn,26.9.2025
Schmerztherapie mit bedrohlichen Folgen
Das häufig verwendete Schmerzmittel Paracetamol kann bei Seniorinnen und Senioren -unabhängig von der Dosierung -lebensgefährliche Nebenwirkungen auslösen. Es sollte daher gerade bei den im Alter häufigen Gelenkschmerzen nicht mehr als Medikament der ersten Wahl angesehen werden.
Die zum Teil lebensbedrohlichen Nebenwirkungen der Gabe von Paracetamol treten laut den britischen Forschern
unabhängig von der verabreichten Dosis auf, was die Annahme unzweideutig widerlegt,
dass Paracetamol für ältere unter Arthroseschmerzen leidende Patienten ein nebenwirkungsarmes Mittel der ersten
Wahl ist.
Viele Schmerztherapeuten bevorzugen daher
die Verwendung von Wirkstoffen aus der Familie der nicht-steroidalen Entzündungshemmer
- in erster Linie den
Wirkstoff Ibuprofen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Arthritis Care &Research ,24.11.2024
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Sports and Medicine, 7.12.2019
Wird die Schmerztherapie sicherer?
In den USA wurde jetzt von der Zulassungsbehörde FDA ein neuartiges,
ungewöhnlich wirkendes Analgetikum zugelassen. Es soll die von den Ärzten viel zu häufig selbst bei leichten bis
mittelstarken Schmerzen verordneten Opioide möglichst oft ersetzen.
Die massenhafte Einnahme von schmerzstillenden Opioiden verursacht in den USA Jahr für Jahr zehntausende von
Todesfällen. Die Ärzte suchen daher fieberhaft nach Alternativen - ähnlich stark wirkenden Schmerzmitteln, die
im Gegensatz zu den Opioiden aber keine Abhängigkeit, bzw. lebensbedrohliche Atemstillstände auslösen können.
Im Januar wurde von der FDA der oral anzuwendende Wirkstoff Suzetrigine (die Herstellerfirma Vertex
Pharmaceuticals vermarktet Suzetrigine in den USA als JOURNAVX™ ). Für Europa wurde
eine Zulassung des neuartigen Medikaments noch nicht beantragt.
Suzetrigine blockiert den sog. Natrium-Kanal 8 (NaV1.8, ) mit dessen Hilfe akute Schmerzreize in
Form elektrischerImpulse aus der Körperperipherie in Richtung Gehirn geleitet werden.
Bisher konnte in zwei klinischen Therapie-Studien, unter Beteiligung von rund 1.000 Schmerzpatienten, gezeigt werden,
dass Suzetrigine in hoher Dosierung akute Schmerzen ähnlich gut lindert wie ein zum Vergleich herangezogenes
Opioid. Anders als bei den Opioiden besteht bei Suzetrigine aber keine Suchtgefahr und das Risiko für
schwere, lebensbedrohliche Nebenwirkungen ist sehr niedrig.
Ob Suzetrigine auch bei chronischen Schmerzen wirkt, wird derzeit noch untersucht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 18.2.2025
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 2.8.2023
Der Mode-Abnehm-Wikstoff Semaglutide hilft beim Abnehmen -und lindert gleichzeitig die bei arthrotischem Gelenksverschleiß auftretende starke Knieschmerzen
Das angesehene Wissenschaftsmagazin Nature stellte im Zusammenhang mit der Anwendung von Semaglutide
eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichte internationale Therapie-Studie vor.
Die Autoren konnten anhand der Studiendaten zeigen, dass das jetzt auch bei Adipositas zur Gewichtsreduktion eingesetzte ursprüngliche Diabetesmedikament
Semaglutide bei
einer einmal in der Woche
erfolgten Injektion nicht
nur beim Abnehmen hilft,
sondern bei bestehender
Kniegelenksarthrose auch die
zum Teil extrem starken
Gelenkschmerzen lindert
Semaglutide
bekämpft Schmerzen ähnlich gut, wie die oft eingesetzten, Opiate, die
lebensbedrohliche Nebenwirkungen haben und viele Patienten medikamentenabhängig machen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Nature, 30.10.2024
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 30.10.2024
Sportverletzungen und Cannabis
Cannabis wird von vielen Sportlern im Zuge der Selbstbehandlung leichter Sportverletzungen des Trainingsalltags in Form von
nicht-psychoaktivem CBD (Canabidiol-Öle beispielsweise) als magenschonende Alternative zu den üblichen schmerzlindernden
Entzündungshemmern wie Ibuprophen eingenommen
Sportverletzungen sind ein weit verbreitetes Problem und passieren schnell - oft ohne ein akutes Unfall-Geschehen - dann
infolge von chronischen Überlastungen der Gewebestrukturen.
Lange Zeit war es für an Wettkämpfen teilnehmende Sportler problematisch CBD-Produkte zu nutzen, da diese auf den Dopinglisten standen.
Nachdem die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), Canabidiol (CBD) von den Doping-Listen strich, stellen sich auch Wettkampfathleten
zunehmend die Frage, inwiefern sich CBD bei unkomplizierten Sportverletzungen zur begleitenden Selbsttherapie von Entzündungen und
Muskelschmerzen eignet.
Doch zuverlässige wissenschaftliche Daten gibt es bisher kaum. Die Anwendung erfolgt daher asusschließlich in Eigenverantwortung
mündiger Patienten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Hanfmagazin, 29.8.2024
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Zeitschrift für Sportmedizin,
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: WADA, 2023
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Nutrients, 30.8.2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of cannabis research, Juli 2023
Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen: selbst stärkste Schmerzmittel können gefühlte Schmerzen verschlimmern
Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits
Schmerzen intensivieren.
Ein Forscherteam von der
Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären,
der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und
Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler
mit dem
Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Barbara Ritzert ProScience Communications - die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V, 19.3.2010
Kniearthrose: die in das wirkstoffreiche Krill-Öl gesetzten Therapie-Erwartungen wurden bitter enttäuscht
Weltweit sind mindestens 654 Millionen Menschen an ener schmerzhaften Kniegelenks-Entzündung (Osteo- oder Gonarthritis) erkrankt,
Bisher ist keine Therapie bekannt, die den naürlichenn Verlauf der Erkrankung nachweisbar positiv beeinflussen kann und daher für eine ursächlich wirkende Dauertherapie
geeignet ist.
In regelmäßigen Abständen werden der Öffentlichkeit aber angebliche Wundermedikamente präsentiert, mit deren Hilfe die Gelenkschmerzen erfolgreich und dauerhaft vermindert
werden können. In letzter Zeit ist das Omega-3-reiche Krill-Öl zum großen medizinischen und kommerziellen Hoffnungsträger geworden.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA publizierte Therapiestudie allerdings, dass Krill-Öl bei Kniegelenks-Verschleiß nicht besser schmerzlindernd wirkt,
als das zum Vergleich herangezogene Scheinmedikament. Die Empfehlung Krill-Öl bei Kniearthrose als Schmerzblocker einzusetzen, ist somit zum jetzigen
Zeitpunkt wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.
Es kommt hinzu, dass der in Industriemaßstab erfolgte Fang von Krill dessen Überlebenschancen deutlich vermindert und zahllosen Meerestieren ihre Existenzgrundlage
entzieht - mit unabsehbaren Konsequenzen auch für die Menschen, deren Überleben in zunehmendem Maß vom Fischfang abhängt.
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Quelle:JAMA, 22.5.2024
Schmerztherapie bei Unfall: Ketamin vs. Opioide
Oft steht am Anfang einer Drogenabhängigkeit die ärztliche Verordnung eines verschreibungspflichtigen Schmerzmittels aus der Familie der Opioide.
In den USA sind
bereits einige hunderttausend Menschen an
den ohne Vorwarnung auftretenden Überdosierungen eines Opioids wie Fentanyl, verstorben.
Aufgrund dieser schwer zu kalkulierenden Gefahr suchen viele Notfallmediziner nach ähnlich gut wirkenden Schmerzmitteln
- aber mit einem weniger tückischen Nebenwirkungsprofil.
In einer im Fachblatt JAMA Network open veröffentlichten Studie zeigte sich, dass Ketamin starke Schmerzen
ähnlich gut lindert wie ein Opioid - aber im Gegensatz zu diesem keine lebensgefährlichen Nebenwirkungen auslöst - insbesondere den Atemreiz nicht
dämpft und die Bronchien nicht mechanisch einengt.
Da Ketamin aber die Psyche beeinflusst, wird der Wirkstoff auch von Drogenabhängigen konsumiert.
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Quelle: JAMA Network open, 2.1.2023
Verdacht der Scharlatanerie: Nach Kritik an wissenschaftlich fragwürdigen Therapieempfehlungen wurden die selbst ernannten Schmerzspezialisten Liebscher und Bracht von der zuständigen Verbraucherschutzzentrale erneut abgemahnt
Anti-Arthrose-Quark oder Augenübungen für mehr Sehkraft: Das und mehr haben die selbst ernannten Bad Homburger Schmerzexperten Liebscher und Bracht in ihren Büchern und Online-Auftritten versprochen. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Kritiker sagen: Ist es auch. Das Unternehmen wurde wiederholt von der Verbraucherzentrale abgemahnt.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Hessenschau, 29.12.2023
Weltweit erste wiederherstellende Operation am zentralen Lymphsystem mit einem Mikrochirurgie-Roboter am Universitätsspital Zürich
Weil eine schwer erreichbare Aussackung am zentralen Lymphsystem nicht entfernt werden konnte, legte ein Ärzteteam der Klinik für Plastische Chirurgie
und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich einen neuen Abfluss, um den quälenden Lymphstau der Patientin zu beheben. Zum ersten Mal kam bei
einem solchen Eingriff das mikrochirurgische Operationssystem Symani des italienischen MedizinTech-Unternehmens MMI zum Einsatz.
Kurz nach dem weltweit erstmalig durchgeführten robotergestützten Eingriff verschwanden die bisher nicht behandelbaren, exctrem starken Schmerzen und die damit
einhergehenden Kreislaufstörungen der Patientin.
mehr lesen span> (in englischer Sprache)
Quelle: Plastic and Reconstractive Surgery-Global Open, Dezember 2023
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Quelle:Medienmitteilung Universitätsspital Zürich, 20.12.2023
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Quelle:BusinessWire für MMI,10.8.2018
Ibuprofen-Alternativen: Die besten Medikamente gegen Migräne
Aspirin mit Paracetamol und Kaffee mischen? Wer an Migräne leidet, hat oft schon vieles ausprobiert. Mit Erfolg -
aber oft auch ohne die erhoffte Wirkung zu
erzielen.
Eine neue Vergleichsstudie zeigt, dass einige Medikamente nach
Meinung der Betroffenen besser und zuverlässiger wirkten als das vielverwendete Schmerzmittel
Ibuprofen.
In einer im Fachblatt Neurology veröffentlichten Untersuchung haben Forschungsteams der American Academy of Neurology und der Mayo Clinic
in Rochester, Minnesota, USA, die Daten von 300 000 Migräne-Patienten bei 4,7 Millionen Behandlungsversuchen analysiert.
Dabei zeigte sich, bei der Bewertung von 25 Medikamenten aus 7 Medikamentenklassen, dass Substanzen der Wirkstoffklassen Triptane, Ergotika und
Antiemetika positiv aus der Masse der eingenommenen Heilmittel herausstachen - indem sie besser und zuverlässiger wirkten als Ibuprofen.
Der Leiter der Studie, der Neurologe Chia-Chun Chiang, kommentierte die Studienergebnisse so: »Unsere Ergebnisse bestätigen, dass Triptane
bei der Behandlung von Migräne früher als bisher üblich in Betracht gezogen werden sollten, statt sie nur zögerlich bei schweren Anfällen einzusetzen«
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Quelle:Spektrum, 30.11.2023
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Quelle:Neurology, 29.11.2023
Manche Menschen bekommen nach Genuß von Rotwein quälende Kopfschmerzen. Jetzt vermuten Experten, dass billige Rotweine weniger Kopfschmerzen erzeugen als teure Qualitätsweine.
Forscher vermuten, dass die durch Sonneneinstrahlung in den Schalen der Weintrauben gebildete Substanz Quercetin für die Rotwein-Kopfschmerzen
verantwortlich ist. Analysen zeigten, dass in teuren Premium-Weinen aufgrund der stärkeren Sonnenexposition der Star-Trauben mehr Querctin enthalten
ist als in billigen Massen-Weinen von Aldi & Co.
Wer demnach sehr unter "Rotwein-Kopfschmerzen" leidet, kann versuchsweise auf billige Rotweine umsteigen oder gleich zu Weissweinen wechseln,
die kaum Quercetin enthalten. Bei diesen werden beim Produktionsprozess die Traubenhüllen entfernt. Ein Versuch lohnt sich, da für viele
Rotwein-Fans wahrscheinlich Weisswein besser ist als kein Wein.
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Quelle: Washingtonpost, 23.11.2023
Chronische Rückenschmerzen:
Australische Studie beweist, dass
Opioide ie Schmerzen nicht besser lindern als ein
Scheinmedikament (Plazebo)
Über sechs Jahre lief in Australien eine Studie
(OPAL-Studie) die an zahlreichen Gesundheitszentren durchgeführt wurde und an der 340 unter Rückenschmerzen leidende
Patienten teilnahmen.
Sechs Wochen nach
dem jeweiligen Therapiebeginn zeigte sich, dass das Opioid Oxicodon, das die Patienten zusammen mit
Naloxon
erhalten hatten, die Rückenschmerzen nicht stärker linderte als die Plazebos, die die Patienten der Kontrollgruppe erhalten hatten.
Nach einem Jahr zeigte sich aber,
dasss doppelt so viele Patienten (20%) eine Medikamentenabhängigkeit entwickelt hatten als die Empfänger des verwendeten Scheinmedikaments (10%).
Professor Andrew McLachlan, der Leiter der Pharmakologischen Abteilung der
Universität Sydney zeigte sich von dem Studienergebnis überrascht.
Er hatte wie viele Experten angenommen, dass es unter den Opioiden zu einer deutlicheren Schmerzlinderug kommen würde als unter Plazebo.
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Quelle:NPR, 29.6.2023,, nach The Lancet und BMJ
Chronische Schmerzen: Leben mit ständiger Qual
Millionen Menschen leiden an chronischen Schmerzen. Viele haben Mühe, überhaupt behandelt zu werden. Dabei könnten individuellere Therapien Betroffenen helfen. Eine Spurensuche.
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Quelle:Sektrum, 25.4.2023, nach Nature
Antidepressiva bei chronischen Schmerzen: Wirksamkeit enttäuschend
Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat ein chronisches Schmerzsyndrom (CS), welches nicht tumorbedingt ist.
Nach ICD-11 liegt ein CS vor, wenn die Schmerzen ≥ 3 Monate anhalten. Ein CS kann zu einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität führen. Am häufigsten sind in Europa und den USA chronische Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von orofazialen, genitalen und abdominellen
Schmerzen.
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Quelle:Der Arzneimittelbrief, Nur für Abonenten/Bezahlschranke, 5/2023
Ärztlich verordnetes Medizinalcannabis lindert therapieresistente, quälende Nervenschmerzen
Im Fachblatt The Americal Journal of hospice and palliative Care wurde eine Studie veröffentlicht in der die Forscher aufgrund der Daten von 56
unter schweren quälenden Nervenschmerzen leidenden Studienteilnehmern zu dem Ergebnis kamen, dass
Medizinalcannabis schwere, bisher therapieresistente Nervenschmerzen
ium durchschnittlich 50% verminderte.
Viele Patienten gaben sogar 80% an. Gleichzeitig benötigten die Schmerzpatienten weniger
abhängig machende Opiate, Schlafmittel und Antidepressiva.
Jeder Vierte Schmerzpatient berichtete von unerwünschten Nebenwirkungen -
trotzdem wollten 91% dieser Patienten die schmerzlindernde Therapie mit Medizinalcannabis
keinesfalls unterbrechen. Die Autoren der Studie empfahlen aufgrund dieser positiven Ergebnisse dringend die Durchführung weiterer und
größerer Studien die mithelfen könnten, dass in Zukunft mehr verzweifelte Schmerzpatiernten in den Genuß dieser noch immer
zu wenig angewandten Therapie mit Medizinalcannabis kommen können - Eine additive Therapie, von der Ärzte und Patienten
aufgrund eines strengen Werbeverbots noch immer zu wenig wissen.
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Quelle:The Americal Journal of hospice and palliative Care, 15.2.2023
Nervenschmerzen sind mit den üblichen Schmerzmitteln kaum zu lindern. Das Anti-Konvulsivum Gabapentin kann helfen.
Man unterscheidet grob zwei Arten von Schmerzen: Wenn Gewebe nach OP oder Unfall geschädigt ist, dann helfen, bei intakten Nerven, die üblichen Schmerzmittel
wie
Opioide.
Geht der Schmerz aber auf geschädigte Nerven zurück - beispielsweise nach Gürtelrose - dann wirken die Anagetika kaum. Die industriekritische Cochrane Organisation
hat die vorhandenen Studien ausgewertet und fand heraus, dass das bei Epilepsie bewährte Antikonvulsivum Gabapentin oft gut hilft - und
im Gegensatz zu Opioiden kein Suchtpotential hat. Da die Ärzte
aber nicht vorhersagen können bei wem
Gabapentin hilft und bei wem nicht, ist ein Therapieversuch
gerechtfertigt.
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Quelle:Cochrane Organisation,9.6.2017
Pfusch am Rücken
Das Geschäft mit unnötigen
Wirbelsäulen-Operationen – und was wirklich gegen Schmerzen hilft
Die allermeisten Rücken-OPs sind überflüssig und bestenfalls wirkungslos - oft geht es Patienten hinterher aber sogar schlechter – manchen für den Rest des Lebens. Trotzdem steigt die Zahl der Eingriffe in Deutschland. Dabei gibt es Alternativen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Die SPIEGEL-Titelstory,17.12.2022 Bezahlschranken
Therapieresistente Schmerzen können das Leben zur Hölle machen- abhängig machende Schmerzmittel aber auch auch! Daher wird weltweit nach nebenwirkungsarmen alternativen Analgetika (Schmerzmittel) geforscht. Offenbar mit Erfolg.
Opiate lindern starke Schmerzen, machen aber oft abhängig. Forscher haben nun einen ähnlich schmerzstillenden Wirkstoff entwickelt, der keine gefährlichen Nebenwirkungen hat. Opiate haben nämlich den großer Nachteil: Sie machen benommen, abhängig und können die Atmung bedrohlich verlangsamen.
Eine internationale Forscher-Gruppe um Peter Gmeiner von der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat nun
Wirkstoffe entwickelt, die die Adrenalin- anstelle der Opioidrezeptoren
im Gehirn aktivieren.
Die neuen Verbindungen haben ähnliche
schmerzlindernde Eigenschaften, aber nicht die unliebsamen Nebenwirkungen
der Opioide.
Vermutlich
wird es noch Jahre dauern, bis sie zur Marktreife entwickelt
sind.
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Quelle:Spektrum, 18.11.2022
Schmerzmittel:
Ist Paracetamol in der Schwangerschaft weniger
sicher als gedacht?
Nehmen Schwangere Paracetamol (Acetaminophen), steigt laut einer aktuellen Untersuchung das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten bei ihren Kindern.
Die Aussagekraft der im Fachblatt PLOS one veröffentlichten Studie ist jedoch begrenzt.
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Quelle:Spektrum, 30.9.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:PLOS one,28.9.2022
Palliativmedizin:
Medizinisches Cannabis
kommt in erster Linie bei der
Therapie chronischer,
therapieresistenter Schmerzen zur
Anwendung - meist mit Erfolg
Seit 2017 können schwer kranke Menschen
medizinisches Cannabis auf Rezept erhalten. Nun legt das
zuständige Bundesinstitut das Ergebnis einer Begleitstudie vor.
Demnach werden Cannabisprodukte
von den Ärzten meist gegen Schmerzen und Übelkeit verschrieben. Der Bericht umfasst die Daten von
insgesamt 21 000 Behandlungen mit medizinischem Cannabis seit 2017. In nahezu 75 Prozent der Fälle
berichteten die Patienten, dass sich ihre Schmerzen durch die Anwendung
des medizinischen Cannabis gebessert haben.
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Quelle:Spektrum, 7.7.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), 7.7.2022
Kopfschmerzen:
Bei diesen Warnzeichen sollten Sie zum Arzt gehen
In seltenen Fällen können Kopfschmerzen auf eine bedrohliche Erkrankung hinweisen. Fünf Warnzeichen, an denen Sie den Notfall erkennen können.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 8.5.2018
US-Pharmaindustrie für viele tausend Drogentote verantwortlich
Mit unethischen Werbepraktiken für Schmerzmittel trieben US-Pharmakonzerne wie Johnson&Johnson und Perdue Zehntausende in die Abhängigkeit. In 2021 starben in den USA 108.000 Menschen an den Folgen des Drogenkonsums. Die Hauptdrogen, die zum Tod führen, sind sogenannte Opioide, künstlich hergestellte synthetische Drogen, insbesondere Fentanyl, das etwa 50-mal stärker wirkt als Heroin (6). Als ein Grund für den dramatischen Anstieg in den Jahren 2020 und 2021 wurden von der Pharmazeutischen Zeitung im Januar 2022 die Coronamaßnahmen genannt.
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Quelle:Pharmazeutische Zeitung, 4.1.2022,Rubikon Newsletter, 25.5.2022
15% aller Frauen haben Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
Das Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA)
veröffentlichte einen Übersichtsartikerl, der
Ärzte und Frauen auf das Problem Dyspareunia (Paarungsschmerz
bzw. Schmerzen beim
Geschlechtsverkehr) aufmerksam machen soll.
Diese die Lebensqualität negativ beeinflussende Erkrankung wird oft übersehen,
da die betroffenen Frauen, und oft auch ihre Ärzte, aufgrund von
Schamgefühl daran gehindert werden, über die Beschwerden zu sprechen, die
Erkrankung zu diagnostizieren und die
oft effektive
hormonelle
Therapie erfolgreich anzuwenden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American Medical Association
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA, 2022
Ein Therapieversuch mit nicht-inhaliertem Cannabis, bzw. Cannabinoiden, ist nach Meinung führender Schmerz-Therapeuten bei therapieresistenten chronischen Nicht-Krebsschmerzen durchaus gerechtfertigt.
Eine internationale Gruppe von erfahrenen
Schmerz-Therapeuten veröffentlichte
im renommierten Fachblatt British Medical Journal
eine Behandlungsempfehlung, die sich
besonders an jene Therapeuten
wendet, die Patienten behandeln,
die unter chronischen,
behandlungsresistenten
Schmerzen leiden, die keinen
Bezug zu einer Krebserkrankung
haben.
Die Experten empfehlen - zusätzlich zu einer nicht
befriedigend wirksamen Standard-Schmerzbehandlung,
und trotz widersprüchlicher Studiendaten - einen
Therapieversuch mit nicht-inhaliertem
medizinischem Cannabis,
bzw. mit Cannabinoiden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 8.9.2021
Lunette x Womanizer gegen Schmerzen - Die Menstrubation Studie
Verwende Orgasmen und
sexuelles Vergnügen, um deine Menstruationsbeschwerden zu lindern - diese
Idee steht hinter „Menstrubation“. Egal, ob eine
Frau einen Eisprung hat, sich verkrampft oder einfach
nur unter einem Prämentruellen Syndrom (PMS) leidet - sexuelle Entspannung kann die Beschwerden lindern.
Orgasmen fühlen sich zweifellos großartig an, egal ob sie das Ergebnis von Sex mit der/dem Partner*in
oder von Masturbation sind.
Aber können sie wirklich helfen,
Regelschmerzen
zu lindern?
Zu Beginn der dreimonatigen
Studie gaben 27% der teilnehmenden
486 Frauen an, dass sie sich vor
ihrer Periode immer gereizt, leicht
unruhig und ungeduldig fühlten, aber
nach der dreimonatigen
Studienperiode in der die üblichen
Schmerzmittel durch Masturbationen
ersetzt wurden gaben dies nur noch
14% an
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Chronischer Schmerz: Schmerz lass nach!
Viele Faktoren tragen dazu bei, dass Schmerzen langfristig bestehen bleiben. Den Betroffenen helfen Medikamente meist wenig. Neue Ansätze wie Hirnstimulation werden derzeit getestet, aber eine erfolgreiche Therapie muss auch psychische Faktoren berücksichtigen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 27.9.2020
Homöopathie gegen Schmerzen? Beginn des Endes der Homöopathie in Deutschland?
Als erste Bezirks-Ärztekammer hat die Ärztevertretung Bremen ihre Weiterbildungsordnung einstimmig so verändert, dass ab dem kommenden Jahr 2020 keine anerkannte Weiterbildung in Homöopathie mehr durchgeführt und anerkannt wird. Für die Wirksamkeit der Homöopathie gibt es keine Beweise, meinten die Ärzte , daher wäre es albern, die Weiterbildung zu fördern.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Rückenschmerzen sind mit die häufigste Ursache für einen Arztbesuch
Immer häufiger werden Ärzte von Patienten aufgesucht,
die über akute Rücken- beziehungsweise Schulterschmerzen klagen. Es
stellt sich dann für Ärzte und Patienten die Frage,
wie den Kranken schnell und effektiv geholfen werden kann.
Eine jetzt in der Fachzeitung Journal of Pain Research
veröffentlichte Studie zeigte, dass die Kombi-Therapie des
bewährten Schmerzmittel Ibuprofen plus Koffein (dreimal täglich 400 mg
Ibuprofen
plus jeweils 100 mg Koffein) nicht besser wirkte, als die
Mono-Therapie mit Ibuprofen, bzw. nur geringfügig besser als
die Gabe eines Scheinmedikaments (Plazebo).
Daher kann man
vermuten, dass die akute Schmerzen mit und ohne spezifische
medikamentöse Behandlung schnell abklingen und daher in den
meisten Routine-Fällen ganz auf eine mit Nebenwirkungen
belastete medikamentöse Therapie verzichtet werden kann.
mehr lesen
Quelle:Journal of Pain Research 2019 Sep 23;12:2771-2783. doi: 10.2147/JPR.S217045. eCollection 2019.
Schmerztherapie: Ibuprofen wirkt gut - unabhängig von der Dosierung
Wenn Patienten mit akuten Schmerzen in der Notaufnahme
mit dem nicht-steroidalen Schmerzmittel Ibuprofen behandelt
werden, dann kommt es offenbar nicht auf die Dosierung des
Wirkstoffs an.
In einer im US-Fachblatt Annals of
Emergency Medicine veröffentlichten Studie zeigte sich,
dass Patienten, die Einzeldosen von 400 mg, 600 mg
oder sogar 800mg Ibuprofen erhalten hatten, eine etwa
gleich starke Schmerzlinderung angaben. Nebenwirkungen
wurden nicht beobachtet.
mehr lesen
Quelle: Annals of Emergency Medicine, Oktober 2019
Kortison-Injektion
LWS-Syndrom bei
schmerzhafter rheumatoider Arthritis
Bei orthopädisch bedingten chronischen
Schmerzzuständen
greifen Ärzte
viel zu häufig - wie Kritiker meinen-
auf Kortison-Injektionen direkt in Gelenke zurück. Die
wirklichen Ursachen der Beschwerden werden dann oft weder
erkannt, noch ursächlich behandelt. Doch nun machte eine in Ägypten
durchgeführte Doppelblind-Studie klar, dass die
umstrittenen Kortison-Injektionen in besonderen Fällen
durchaus sinnvoll sein können.
Wenn Menschen unter einer rheumatoiden Arthritis der
Halswirbelsäule (HWS-Syndrom) leiden, stellen sich im
Bereich der HWS, bzw. der Schulter-Arm-Region
chronische Schmerzen und Bewegungseinschränkungen ein.
Jetzt konnten die ägyptischen Ärzte
in der im Fachblatt Pain Physician
veröffentlichten Studie zeigen, dass eine Kortison-Injektionen in das zwischen dem 1. und
2. Halswirbel gelegene Gelenk in der Lage
ist, die beim Rheumabedingtem HWS-Syndrom auftretenden
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen um rund
50% zu vermindern. Zusätzlich wird die Abheilung der akuten rheumatischen Gelenkentzündung
deutlich beschleunigt.
mehr lesen
Quelle: Pain Physician. 2019 Jul;22(4):E295-E302. (Original study)
mehr lesen
Quelle: Flexikon
Schmerztherapie: Paracetamol wirkt ähnlich gut wie eine Dreifach-Wirkstoff-Kombination.
Wenn Patienten mit akuten Muskel-Schmerzen in der Notaufnahme mit dem nicht-steroidalen Schmerzmittel Paracetamol im Verleich zu einer Kombi-Therapie aus Paracetamol, Ibuprofen und Coffein behandelt werden, dann zeigte sich nach einer Stunde, dasss das Paracetamol ähnlich gut wirkte, wie die Dreifach-Wirkstoff-Kombination. Nebenwirkungen wurden in der im US-Fachblatt Annals of Emergency Medicine veröffentlichten Studie nicht beobachtet.
mehr lesen
Quelle: Annals of Emergency Medicine, Oktober 2019
Neurologie: Warum Männer und Frauen Schmerzen unterschiedlich wahrnehmen
Männlicher Schmerz, weiblicher Schmerz - lange gingen Wissenschaftler davon aus, dass Schmerzempfindungen bei Männern und Frauen auf die gleiche Weise entstehen. Doch das ist ein Irrtum.
mehr lesen
Quelle. Spektrum, 20.7.201
Schmerz-Coaching
So lernen Sie, Ihren Körper zu verstehen
Gerade bei chronischen Schmerzen ist es wichtig, mit dem Körper in Kontakt zu stehen. Zwei einfache Übungen können helfen, seine Signale besser zu verstehen. SPIEGEL WISSEN hat ein achtwöchiges Coaching für Menschen mit chronischen Schmerzen entwickelt
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Kopfschmerzen: Neues Medikament beugt bei chronischer Migräne zuverlässig Anfällen vor
Der chronische Migräne-Kopfschmerz ist schwer zu behandeln. Viele herkömmliche Therapien versagen ganz - oder helfen nur wenig. Jetzt wurde im Fachblatt Neurology eine Phase-3-Studie (REGAIN) vorgestellt, die die Therapie der chronischen Migräne einen Schritt voran bringt. Es zeiget sich nämlich, dass der Monoklonale Antikörper Galcanezumab (LY2951742) bei einer monatlich einmaligen subkutaner Injektion in der Lage war, die Zahl der Migräne-Attacken innerhalb der dreimonatigen Studienhase um rund die Hälfte zu reduzieren. Dies verbessert die Lebenqualität jener Patienten immens, die unter einer chronischen Migräne leiden. Die Zulassung ist noch nicht erfolgt
mehr lesen
Quelle: Neurology , November 2018
Alternative Schmerztherapie
Die umstrittene "Bienen-Akupunktur" (von Experten auch Apitherapie genannt) ist wissenschaftlich nicht gut abgesichert und außerdem vom Prinzip her lebensgefährlich
In Spanien ist jetzt eine 55jährige Frau nach einer "Bienen-Akupunktur" (Apitherapie) an einem anaphylaktischen Schock gestorben. Eine Notfall-Therapie kam aufgrund einer mangelhaften Vorbereitung des Therapeuten auf Notfälle zu spät zum Einsatz - obgleich bei allen Heilern bekannt sein sollte, dass Insektengiftallergien zu der Gruppe der gefährlichsten akuten Notfälle überhaupt gehören.
mehr lesen
Quelle: News Medzin 2000, März 2018
FDA-Zulassung für die USA: Cluster-Kopfschmerz jetzt auch vorbeugen
Nicht invasive Vagus-Stimulation ist extrem nebenwirkungsarm und hilft nicht nur bei der Therapie des Cluster-Kopfschmerz, sondern auch bei der Vorbeugung
electroCore received the first FDA clearance for a product to prevent cluster headache.
The gammaCore non-invasive vagus nerve stimulation (nVNS) system was previously cleared for treating pain that has already kicked in, that is related to migraines and episodic cluster headaches. The new clearance means that doctors can prescribe it for prevention as well.
mehr lesen und Abbildung
gammaCore sehen
Quelle:werbende Presseerklärung electroCore
mehr lesen
Quelle:Cluster Kopfschmerz Wikipedia
Schmerztherapie mit Cannabis
Cannabis-Wirkstoffe werden immer häufiger zur Therapie chonischer Schmerzzustände eingesetzt. Beispielsweise bei Nervenkrankheiten und bei Multipler Sklerose. Doch jetzt hat eine Großstudie nach Auswertung von mehr als 100 Untersuchungen gezeigt, dass Cannabis-Inhaltsstoffe aufgrund einer nur schwachen Wirkung kaum für eine effektive Schmerzbekämpfung geeinet sind. Der geringen Wirksamkeit steht die Gefahr häufiger Nebenwirkungen und Schmerzverschlimmerungen gegenüber.
mehr lesen
Quelle: News Medizin 2000, Pain September 2018
Asthma: an Aspirin denken kann Leben retten
Aspirin und andere Schmerzmittel aus der Gruppe der COX-1-Hemmer können Asthma-Symptome verschlimmern.
Ungefähr 7% aller Asthma-Kranken reagieren auf die Einnahme von Aspirin, und anderer Schmerzmittel aus der Gruppe der COX-1-Hemmer (NSAID-Wirkstoffgruppe =nonsteroidal anti-inflammatory drugs), mit einer starken Schwellung der Schleimhäute der Atemwege und Nasen-Polypen und einer teilweise dramatischen Verschlimmerung der Asthma-Symptome. Diese akut lebensbedrohliche Situation macht den sofortigen Einsatz von Kortison und stark wirkender Antihistaminika erforderlich. In Frage kommt auch eine längewrfristig wirkende Hyposensibilisierungs-Therapie gegen Aspirin.
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Quelle: N Engl J Med 2018; 379:1060-1070
Schmerztherapie: Diclofenac erhöht im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln das Herz-Kreislaufrisiko und löst vermehrt Magen-Darm-Blutungen aus
Diclofenac ist das weltweit am häufigsten angewandte Schmerzmittel. In den meisten Ländern kann es ohne ärztliches Rezept gekauft werden. Wie bei allen Schmerzmitteln der NSAID-Gruppe (nonsteroidal anti-inflammatory drug), das sind Wirkstoffe, die nicht zur Kortison-Gruppe (Steroide) gehören, wird auch Diclofenac eine Erhöhung des Herz-Kreislauf- und des Magen-Darm-Blutungsrisikos nachgesagt. Eine in Dänemark angefertigte Gross-Studie zeigte, dass das Risiko im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln wie beispielsweise Ibuprofen höher als befürchtet ist.
mehr lesen
Quelle: British Medical Journal,September 218
Trigeminus Neuralgie: Erfolgreiche Schmerztherapie
Die gefürchtete Entzündung des Trigeminus-Gesichtsnervs betrifft meist ältere Menschen und ist
nahezu immer extrem schmerzhaft.
Viele Therapieversuche scheitern. Daher ist die nun im FachblattClinical Journal of Pain veröffentlichte Studie
für Ärzte und Betroffene sehr nützlich. In dieser
Untersuchung wurden von den Autoren 8 weit verbreitete medikamentöse
Therapien auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Die
Forscher fanden heraus, dass sich insbesondere drei medikamentöse
Behandlungsvarianten als überlegen effektiv erwiesen
hatten: es handelt sich um die Anwendung von Lidocain,
Botulinum toxin type A (BTX-A) und Carbamazepine (CBZ).
Ausgewertet wurden von den Forschern 13 Studien, an denen 672 Trigeminus Neuralgie-Patienten teilgenommen
hatten
mehr lesen
Quelle: Clinical journal of pain. 2018 Jul;34(7):685-690. doi: 10.1097/AJP.0000000000000577.
Cannabis als Medizin: Nüchtern betrachten!
Als Naturprodukt ist Cannabis schwierig zu standardisieren. Es ist nahezu unmöglich, wissenschaftlich überzeugende Studien durchzuführen So segensreich die Anwendung von Cannabis als Schmerzmittel im Einzelfall auch sein kann, so umstritten ist es auch.
mehr lesen
Quelle: Dr. Ulrike Röper Medizinjournalisten-Stammtisch, München 2018 , News Medizin 2000
Eine Spritze im Monat beugt Migräneanfällen vor
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat nun erstmalig einem Migräne-Prophylaktikum (vorbeugendes Mittel) die Zulassung erteilt. In drei Studien konnten Wissenschaftler nachweisen, dass der neue Wirkstoff die Aktivität des Calcitonin gene-related Peptids blockiert, das bei Migräneanfällen eine noch nicht genau entschlüsselte Rolle spielt.
mehr lesen
Quelle: FDA News Release, FDA approves novel preventive treatment for migraine Pessenformation Food and Drug Administration, Mai 2018
Halbseiten-Kopfschmerz Migräne: in Europa ist diese belastende Krankheit weit verbreitet
Mit der Kälte kam auch die Migräne. In nördlichen Breiten leiden mehr Menschen unter Migräne als in südlichen. Forscher haben dafür jetzt eine mögliche Erklärung gefunden.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Entzündungshemmende Schmerzmittel erhöhend das Herz-Kreislaufrisiko
Menschen, die unter schweren Gelenkschmerzen leiden - beispielsweise unter einer chronischen rheumatoiden Arthritis - sind auf die Langzeit-Einnahme von sog. nicht-steroidalen Antiphlogistika (z.B. Aspirin, Ibuprofen oder Diclofenac) angewiesen. Diese werden grob in die Gruppe der nicht-selektiven, bzw. selektiven Antiphlogistika unterteilt. Sie unterscheiden sich in erster Linie durch die unterschiedliche Beeinflussung des Entzündungs-Enzyms Cox-2. Für beide Wirkstoffgruppen konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass sie zahlreiche, zum Teil lebensbedrohlich gefährliche, Nebenwirkungen haben. Für welche Medikamente sollen sich nun Betroffene und ihre Ärzte daher entscheiden, wenn die Schmerzen nicht auszuhalten sind?
mehr lesen
Quelle: News Medizin 2000
Aspirin und Krebs
Dass das bekannte Schmerzmittel Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäure) das Risiko vermindert, an einigen Krebsarten zu erkranken, ist wissenschaftlich gut belegt. Doch wie verhält es sich beim besonders gefährlichen Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreas-Karzinom) ? Hier produzierten wissenschaftliche Studien in der Vergangenheit widersprüchliche Ergebnisse. Um dieser die Patienten verunsichernden Frage nachzugehen, publizierte nun eine Forschergruppe im Fachblatt Gastroenterology eine Studie die zeigte, dass weder Aspirin, noch ein anderer Schmerzkiller der gleichen Wirkstofffamilie - sog. NSAIDs - wie befürchtet das Risiko erhöhte, an einem Krebs der Bauchspeicheldrüse zu erkranken. Diese Nachricht dürfte besonders jene Patienten beruhigen, die aufgrund chronischer Schmerzen über viele Jahre auf Aspirin und ähnliche Substanzen angewiesen sind.
mehr lesen
Quelle: Gastroenterology April 2018
Cannabis-Präparate sind keine Wellness-Produkte
Eine Expertin hat mit der Jetzt-Autorin über die Verschreibung von medizinischem Cannabis zur Schmerztherapie gesprochen.
mehr lesen
Quelle: Jetzt März 2018
Cannabis Therapie bei chronischen Nerven-Schmerzen weiter umstritten
Die Anwendung von Cannabis - sei es in Form von Pflanzenbestandteilen, sei es in Form synthetisch hergestellter Wirkkomponenten - ist aus medizinische und politischer Sicht umstritten. Um die Frage der Therapieeffiizienz zu klären, hat jetzt die um Objektivität bemühte Wissenschaftsorganisation Cochrane das vorliegende Datenmateriel ausgewertet. Die Wissenschaftler gewannen den Eindruck, dass Cannabis bei der Bekämpfung neuropathischer Schmerzen zwar etwas besser wirkt, als die zur Kontrolle angewandten Scheinmedikamente. Doch dann warnten sie: der geringe vermutete Nutzen wird möglicherweise durch das erhöhte Nebenwirkungsrisiko entwertet.
mehr lesen
Quelle: Cochrane März 2018, News Medizin 2000
Der in der Natur in einer weit verbreiteten Pflanze vorkommende Wrkstoff RTX macht wahrscheinlich bei starken Wundschmerzen schon bald die Anwendung der im Gehirn wirkenden Schmerzkiller aus der Morphium-Familie überflüssig
Die derzeit suchterzeugenden und nebenwirkungsreichen Schmerzmittel ais der Familie der Opioide werden laut einer Presseerklärung der US-Gesundheitsbehörde NIH (National Insitute of Health) wahrscheinlich schon bald durch den natürlich vorkommenden Pflanzenwirkstoff RTX ersetzt, der nicht zentral im Gehirn des Schmerzpatienten wirkt, sondern in der Körperperipherie, wo der Schmerz in zerstörten Geweben wie Haut, Bindegewebe und Muskulatur verursacht wird. Eine einzige subkutane Injektion von RTX soll ausreichen, um den Wunschmerz über längere Zeit zu unterdrücken. Die Therapie hinterlässt nach abgeschlossener Wundheilung keine Spätfolgen.
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Quelle: Info-Netzwerk Medizin 2000 (Bild von WIKIPEDIA)
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Quelle:Anesthesiology
Schmerztherapie: mit offenen Karten spielen
Placebos (Scheinmedikamente) helfen offenbar selbst dann, wenn den Patienten bekannt ist, dass es sich um Scheinmedikamente handelt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass sie von dem behandelnden Arzt über das wissenschaftlich gut dokumentierte Phänomen Placebo aufgeklärt wurden.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
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Quelle: Universität Basel/Harvard Medical School
Schmerztherapie bei Knie- und Hüftgelenksarthrose
Bei abgenutzten Knie- und Hüftgelenken ist die Schmerztherapie schwierig. Die meisten der eingesetzten Medikamente helfen nicht gut. Von sieben analysierten nichtsteroidalen Entzündungshemmern und dem Schmerzmittel Paracetamol kann derzeit nur der auch in Deutschland vielverordnete Wirkstoff Diclofenac aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse empfohlen werden.
mehr lesen
Quelle: Lancet
Augenmigräne
Lichtblitze, Flimmern, Schmerzen Bei einem Augenmigräne-Anfall können Betroffene zeitweise kaum etwas sehen. Obwohl das bedrohlich wirkt, steckt in den meisten Fällen keine ernsthafte Erkrankung dahinter.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Krebsvorbeugung: "Wundermittel" Aspirin?
Die Langzeiteinnahme des beliebten Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS) senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf Darm-, Lungen-, Brust- und Prostatakrebs zu. Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich vermindert ist.
mehr lesen
Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post
Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt
Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).
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Quelle: JAMA, Februar 2017
Akupunktur hilft bei Migräne
Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine Schmerzdämpfung schlechte - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.
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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017
Integrative Medizin hilft nicht immer
Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)
Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo).
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Deutschland
Bei Rückenschmerzen
wird zu schnell geröntgt
Rückenschmerzen kennt fast jeder Erwachsene. Behandelt werden sie jedoch nicht immer optimal. Experten kritisieren, dass zu oft und zu schnell geröntgt wird - dies kann sogar Schaden anrichten.
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Quelle: Spiegel online 2016
Rückenschmerzen sind ein Massenphänomen - die meisten Menschen lernen sie im Lauf ihres Lebens kennen. Gleichzeitig erweist sich die Therapie als ungewöhnlich schwierig.
Auf Spiegel online wurde einausführlicher Videobeitrag publiziert, der die Frage untersucht, was gegen Rückenschmerzen getan werden kann.
Video aufrufen und ansehen
Quelle: Spiegel online
Schmerztherapie
Rückenschmerzen sind durch Opiate kaum zu lindern
Rückenschmerzen quälen viele Menschen. Die Behandlung ist oft langwierig und frustrierend.
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Quelle: JAMA
Chronische Schmerzen im Kniegelenk; Tai Chi hilft gut
Schmerzen im Kniegelenk basieren oft auf einem
chronischen Gelenkverschleiß und führen in vielen Fällen -
früher oder später
zu einem
Totalaustausch des Gelenks (sog.
TEP=
Totalendoprothese). Im Vorfeld der OP kann das
alternativmedizinische Heilverfahren
Tai Chi ähnlich gut helfen, wie die klassische
Physiotherapie.
In einer im Fachblatt Annals of
Internal Medicine veröffentlichten Untersuchung zeigte sich,
dass beide Therapieverfahren die vorhandenen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen deutlich lindern.
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Quelle: Annals of Internal Medicine
Frauenheilkunde undgesunde Ernährung
Schmerztherapie bei Nierenkoliken: Diclofenac hilft besser als Morphium
Nierenkoliken gehören zu den stärksten Schmerzen, die ein Mensch erdulden muss. Um so wichtiger ist die Antwort auf die Frage, welches der üblichen Schmerzmittel am besten hilft. Jetzt wurde im Fachblatt Lancet eine Studie veröffentlicht, die statistisch eindeutig zeigte, dass das auch in Deutschland häufig angewandte Schmerzmittel Diclofenac, (intramuskulär injiziert), die extremen Kolikschmerzen am besten bekämpfte. Besser noch, als das intravenös verabreichte Morphium oder das ebenfalls intravenös injizierte Paracetamol, das Patienten in zwei Kontrollgruppe erhalten hatten.
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Quelle: Lancet
Schmerztherapie: Bei schmerzenden Arthrosen (Gelenkverschleiß) wird von den Erkrankten sehr oft das freiverkäufliche Schmerzmittel Paracetamol angewandt. Ist dies ein Fehler?
Jetzt berichtet das online Magazin Spiegel online ausführlich, dass wissenschaftliche Studien immer wieder bewiesen haben, dass Paracetamol auch in hoher Dosierung nicht besser wirkt, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo).
Schmerztherapie bei Krebs
WHO Richtlinien der dreistufigen Therapie müssen nicht unbedingt beachtet werden
Studien zeigten, dass es in vielen
Fällen sinnvoll sein kann, die
Stufe 2 der von der WHO empfohlenen
Schmerztherapieschwach wirkende Opioide wie
z.B. Kodein und Tramadol  oft kombiniert mit Azetaminophen) zu überspringen und gleich die Stufe 3 mit
stark wirkendenden Opioiden wie
Morphium (evtl. erst in niedriger Dosierung) einzuleiten.
Quelle: Journal of Clinical Oncology
Schmerztherapie: Gele sind die besseren Tabletten
Schmerzmittel-Gele helfen bei lokal bedingten Schmerzen
(z.B. Muskeln und Gelenke) ähnlich gut, oder sogar besser als
die üblicherweise angewandten
Schmerztabletten
. Dies bestätigte eine
Analyse der industriekritischen Cochrane Organisation. Die
Medikamente verursachen, im
Gegensatz zu den Schmerztabletten, so gut wie keine ernsthaften Nebenwirkungen.
In erster Linie helfen Gele sehr gut, die die bekannten Wirkstoffe Diclofenac, Ibuprofen oder Ketoprofen enthalten.
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Quelle: Evidence updates, British Medical Journal,Cochrane Database Syst Rev. 2015 Jun 11;6:CD007402.
Rücken:Die Rücken-App fürs Tablet
Die besten Therapien und Übungen für Ihren Rücken - und alles was Sie über Muskeln und Wirbelsäule wissen sollten, finden Sie in dieser Tablet-App von GEO WISSEN GESUNDHEIT.
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Quelle.: GEO.de werbende Presseinformation des Gruner und Jahr Verlags
Schmerztherapie: Die Wirkung von Paracetamol wird überschätzt
Aspirin ist Paracetamol (Acetaminophen) eines der auch in Deutschland am häufigsten verwendeten Schmerzmittel. Doch das wird in Zukunft nicht so bleiben. Paracetamol wirkt kaum schmerzlindernd und hat viele gefährliche Nebenwirkungen.
mehr lesen
;BMJ 2015
Aspirin-Therapie: wirkt schnell und gut?
Aspirin (ASS) wirkt jetzt schneller als vorher üblich. Doch ist das Medikament dadurch besser geworden? Das online Magazin Spiegel online informiert ausführlich über das neue Aspirin.
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Quelle: Spiegel online
Schmerztherapie: Lachgas – von der Partydroge zum Medikament Vorteilhafter Narkosezusatz wirkt sicher gegen Schmerzen - vorausgesetzt man kennt sich aus
Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckt, hat die Anwendung von Lachgas in der Medizin eine wechselvolle Geschichte durchlaufen. Warum es aus den Operationssälen Deutschlands weitgehend verbannt wurde, beruht auf einem ganzen Sack voller Missverständnisse. Dr. med. Ulrike Röper
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Quelle: Medizinjournalisten-Stammtisch, München
Schmerztherapie Schwangere sollten bei der Auswahl der Schmerzmittel sehr vorsichtig sein
Welche Schmerzmittel können Schwangere einnehmen und welche sollten sie meiden? Ein Überblick über die Empfehlungen vom Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie in Berlin.
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Quelle: Spiegel online
Schmerzmittel zweckentfremdet? Venenthrombose mit Aspirin verhindern
Ärzte positiv überrascht: das hohe Rückfall-Risiko konnte durch eine Aspirin-Therapie um mehr als ein Drittel vermindert werden.
Eine erste, nicht durch äußerliche Umstände provozierte Venenthrombose wird im Regelfall mit einem blutverdünnenden Medikament behandelt. Doch die Ärzte fragen sich, welche Rolle dabei das preisgünstige Aspirin spielen kann?
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Quelle: Circulation 2014
Kniegelenksarthrose
Akupunktur versagt bei chronischen Knieschmerzen auf ganzer Linie
Chronische Knieschmerzen werden auch in Deutschland relativ häufig mit Akupunktur behandelt. Damit soll unter anderem die aufwändige und nicht ganz risikolose Endoprothese-Operation möglichst lange hinausgezögert werden. Doch viele Ärzte fragen sich, ob dies eine gute Idee ist?
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Quelle: JAMA 2014
Anwendung von Cannabis (Hanf) als Medikament
USA: Senkt die sich landesweit ausbreitende Legalisierung der Anwendung von Cannabis als Medikament das aufgrund der Überdosierung von missbräuchlich angewandten Opiaten zu beobachtende Sterberisiko?
In
den USA legalisieren immer mehr Bundesstaaten die Anwendung von Cannabis
als Medikament, das bei einigen schweren Erkrankungen zum Einsatz
kommt. Daher stößt die Frage auf breites öffentliches Interesse, wie
sich diese Liberalisierung auf die gesamte Drogenproblematik auswirkt.
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Quelle: JAMA Internal Medicine
Alternative Arthrose-Therapie
Ein Gelenkverschleiß ist nur sehr schwer zu behandeln. Die üblicherweise von den Ärzten bei Arthrose der Kniegelenke angewandten Schmerztherapien (Hyaluronsäure- und Kortikoid-Injektionen oder Arthroskopie) wirken nämlich meist nur sehr kurzfristig - oder überhaupt nicht
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Faktencheck Gesundheit
Rückenschmerzen
Schmerztherapie mit Hilfe der Pilates-Methode
Seit vielen Jahren wenden insbesondere Alternativmediziner bei Rückenschmerzen die Pilates-Methode an. Bei der Pilates-Methode handelt es sich um ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur, primär der Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Jetzt wurde eine Studie durchgeführt mit deren Hilfe die Ärzte die Effizienz der Methode feststellen wollten.
Es zeigte sich schnell, dass die der Pilates-Gruppe zugeteilten Patienten tatsächlich deutlich von der bisher umstrittenen Methode profitierten.
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Quelle: Clin Rehabil.
Schmerztherapie bei Rückenschmerzen
Bei Rückenschmerzen ist das beliebte Schmerzmittel Paracetamol nicht wirksamer als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). Paracetamol wird - auch bei Kindern - oft als Alternative zu Aspirin (ASS=Azetylsalizylsäure) eingesetzt.
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Quelle: Spiegel online, The Lancet
Krebstherapie
Die üblichen Standard-Chemotherapien
sind bei den häufigsten Krebsarten unwirksam. Trotzdem kommen sie
millionenfach zum Einsatz. Es werden
Milliarden sinnlos vergeudet.
Schon seit Jahren ist bekannt, dass die als Chemotherapie
bezeichnete hochdosierte Gabe toxischer Zellgifte bei den am
häufigsten vorkommenden Krebsarten wie
Schmerztherapie bei
Migräne-Kopfschmerz
Kombi-Therapie
erweist sich als effektive und nebenwirkungsarme
Migräne-Behandlung.
Bei der Migräne handelt es sich
um eine weit verbreitete, einseitig ausgebildete
Kopfschmerz-Erkrankung unklarer Ursache, die die Betroffenen
über viele Jahre lang schwer belastet. Endlich gibt es
eine wirksame Therapie.
Quelle:Cochrane Database
Rückenschmerzen
Die Wirkung der weltweit bei Rückenschmerzen
üblichen Spritzen in den Wirbelkanal (epidurale Injektionen)
ist unbefriedigend.
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Quelle: JAMA The Journal of the American Medical Association
Mai 2013
Schmerztherapie bei
Migräne-Kopfschmerz
Kombi-Therapie
erweist sich als effektive und nebenwirkungsarme
Migräne-Behandlung.
Bei der Migräne handelt es sich um eine weit verbreitete, einseitig ausgebildete Kopfschmerz-Erkrankung unklarer Ursache, die die Betroffenen über viele Jahre lang schwer belastet. Endlich gibt es eine wirksame Therapie.
Quelle:Cochrane Database
Rückenschmerzen
Die Wirkung der weltweit bei Rückenschmerzen üblichen Spritzen in den Wirbelkanal (epidurale Injektionen) ist unbefriedigend.
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Quelle: JAMA The Journal of the American Medical Association
Mai 2013
Mai 2013
Schmerztherapie
Herpes zoster (Gürtelrose): Erfolgreiche
Behandlung der bedrohlichen Komplikationen mit
Botulinumtoxin.
Extreme Schmerzen können nun
gelindert werden.
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Quelle:Clin J Pain. 2013 Jan 30. [Epub ahead of print]
Chronische Schmerzen:
Krebstherapie mit Cannabinoiden.
Pro und Contra.
Zahlreiche Krebspatienten leiden während der Chemotherapie unter sehr unangenehmen Nebenwirkungen - insbesondere Übelkeit und Erbrechen. Andere wiederum können die beispielsweise von Knochenmetastasen ausgehenden Schmerzen mit herkömmlichen Schmerzmitteln kaum oder nicht in den Griff bekommen. Als ergänzende Therapie-Variante wird seit Jahren unter Experten der Einsatz von Cannabinoiden diskutiert.
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Quelle: New England Journal of Medicine, 2013
Schmerztherapie mit Paracetamol
Kopfschmerzen verleiten die Betroffenen oft zu einer gefährlichen Übertherapie.
Ärzte warnen seit langem: besonders das in der Apotheke ohne Rezept frei käufliche Paracetamol verursacht bei Überdosierung schnell lebensgefährliche Leberschäden.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online 2013
Schmerztherapie und
Weichteilschmerzen
Washilft wirklich bei Fibromyalgie
(Weichteilrheuma)? Verbraucherstudie der
Deutschen Rheuma-Liga und neue Therapieleitlinie
geben Auskunft
Eine ausgewogene
Mischung aus körperlicher Aktivität und
Entspannung, Wärmeanwendungen und
Patientenschulung, das hilft Patienten mit
Fibromyalgie-Syndrom (FMS) nach eigenen Angaben
wirklich. Als negativ bewerten die meisten
Betroffenen hingegen
medikamentöse Therapien mit
Opioden,
Antiepileptika,
Antidepressiva aber auch Kälteanwendungen.
mehr lesen
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Washilft wirklich bei Fibromyalgie (Weichteilrheuma)? Verbraucherstudie der Deutschen Rheuma-Liga und neue Therapieleitlinie geben Auskunft
Eine ausgewogene Mischung aus körperlicher Aktivität und Entspannung, Wärmeanwendungen und Patientenschulung, das hilft Patienten mit Fibromyalgie-Syndrom (FMS) nach eigenen Angaben wirklich. Als negativ bewerten die meisten Betroffenen hingegen
medikamentöse Therapien mit Opioden, Antiepileptika, Antidepressiva aber auch Kälteanwendungen.Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Aspirin senkt bereits nach kurzer Anwendungszeit das Krebs-Erkrankungs- und -Sterbe-Risiko
Nun zeigt die Auswertung von 51 zufallsgesteuert (randomisiert) durchgeführten wissenschaftlichen Studien, dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin auch schon nach relativ kurzer Einnahmedauer das Risiko an Krebs zu erkranken, bzw. daran zu sterben, deutlich absenkt.
mehr lesen
Quelle: The Lancet 2012
Cannabis-Inhaltsstoffe endlich auch in Deutschland als effizient wirkende Arzneimittel akzeptiert
Das "Deutsche Ärzteblatt" bestätigt den therapeutischen Zusatznutzen von Cannabis-Inhaltsstoffen. Die sog. Cannabinoide werden derzeit erfolgreich bei Multipler Sklerose, Appetitlosigkeit, Übelkeit und starken neuropathischen Schmerzen eingesetzt.
mehr lesen
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
Schmerztherapie mangelhaft
Seit Jahrzehnten wird in Deutschland die mangelhafte Versorgung von Schmerzpatienten kritisiert. Im Vergleich zu anderen Ländern, erhalten deutsche Schmerzpatienten viel zu wenig Schmerzmittel. Jetzt soll eine Initiative der Regierung dafür sorgen, dass Schmerztherapeuten ihre Patienten in besonderen Fällen unter Umgehung der Apotheken direkt mit Schmerzmitteln versorgen dürfen.
mehr lesen
Quelle: Spiegel online
Orthopädie und Therapie von Rückenschmerzen
Viele Rückenoperationen sind nach der Meinung von Experten überflüssig
Die Zahl der Rückenoperationen nimmt in Deutschland aufgrund der weit verbreiteten Rückenschmerzen explosionsartig zu. Doch Experten warnen: viele Eingriffe sind medizinisch nicht erforderlich und verursachen daher unnötige Kosten.
Quelle: Spiegel online
Schmerztherapie bei Rückenschmerzen
Cortisonspritzen helfen nicht bei
chronischen Rückenschmerzen
Die weltweit in
Schmerzkliniken angewandten
Cortison-Injektionen in den Wirbelkanal sind
bei Rückenschmerzen einer Therapie mit Scheinmedikamenten
(Placebo-Behandlung) nicht überlegen - also weitgehend
wirkungslos. Sie sollten daher in Zukunft nicht mehr angewandt
werden.
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Quelle: British Medical Journal
Schmerzmittel (Analgetika) erhöhen das Risiko für Darmblutungen
Die Langzeiteinnahme von ASS ( z.B. Aspirin) oder einem nicht-steroidalen Entzündungshemmer erhöht wahrscheinlich das Risiko für die Entwicklung einer Divertikulitis, bzw. dem Auftreten von Blutungen aus diesen Divertikeln. (Weitere Informationen WIKIPEDIA hier)
mehr lesen
Quelle: Gastroenterology. 2011 May;140(5):1427-33. Epub 2011 Feb 12
Schmerztherapie bei Migräne-Kopfschmerzen
Süßigkeiten und Migräne - Was ist dran an den viel zitierten "Auslösern" für Migräneanfälle ? Schlechter Ruf von Süßigkeiten wie Schokolade oder Gummibärchen bei Migräne wissenschaftlich nicht gerechtfertigt.
mehr lesen
Schmerztherapie leicht gemacht
Eine hervorragende Zusammenstellung der bekannten wissenschaftlichen Fakten zur Frage der Evidenz basierten Schmerztherapie finden Nutzer
hier (in englischer Sprache und nach kostenloser Registrierung)
Quelle: Website Pulse
Schmerztherapie bei Migräne mit Aura Migräne-Behandlung mit der transkranialen Magnetfeldstimulation
Die transkraniale Magnetfeldstimulation hilft oft jenen Migränepatienten mit Aura bei denen die derzeit verfügbaren Schmerzmittel entweder nicht helfen, oder aber aufgrund starker Nebenwirkungen oder Kontraindikationen nicht eingesetzt werden können.
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Quelle: Fachblatt The Lancet Neurology
Stärkste Schmerzen Nierenkolik
Nicht alle Schmerzmittel sind gleich wirksam. Eine akute Nierenkolik - ausgelöst durch einen Nierenstein - gehört zu den schmerzhaftesten und daher traumatischsten Erlebnissen denen sich Menschen ausgesetzt sehen.
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Quelle: Fachblatt British Medical Journal
Cannabinoide in der Schmerztherapie
Umstrittenes "Wundermittel" mit Nebenwirkungen Cannabinoide - Substanzen, die auch in der Hanfpflanze vorkommen, und die der Körper z. T. selbst produziert - gehören gegenwärtig zu den umstrittensten Wirkstoffen in der Medizin: Die einen schwören auf ihre unter anderem schmerzstillende und appetitanregende Wirkung, die anderen blicken skeptisch auf zahlreiche Nebenwirkungen wie Desorientierung und Herzrasen.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Schmerzen nach Operationen
Schmerzen nach Operationen werden in Österreich noch immer viel zu oft unzureichend behandelt“, kritisiert der Schmerzexperte Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Primar der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien, anlässlich der 3. Österreichischen Schmerzwoche. „Aus einer Reihe von Untersuchungen geht zweifelsfrei hervor, dass das postoperative Schmerz-Management oft weit hinter dem zurück bleibt, was Patienten als ausreichend betrachten.“
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Quelle: 3. Österreichische Schmerzwoche der Österreichischen Schmerzgesellschaft
Kreuzschmerzen: Röntgenuntersuchungen haben wenig Aussagekraft
Schmerzen der Lendenwirbelsäule (LWS) stehen nicht zwangsläufig mit auf Röntgenaufnahmen nachweisbaren Wirbelverschiebungen oder degenerativen Veränderungen in Zusammenhang, berichten Radiologenvon der Universität Jena auf dem Deutschen Röntgenkongress. Die Magnetresonanz-Tomografie (MRT) könnte die herkömmliche Röntgenaufnahmenin der Zukunft ersetzen und somit Strahlenbelastung und Kosten für die Mehrfach-Diagnostik senken.
mehr lesen
Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen, Operationsschmerzen
Die Erkennung und erfolgreiche Behandlung, dies alles sind die Themen des Deutschen Schmerzkongresses in Berlin. Zu den Pressemitteilungen des Kongresses.
mehr lesen
Quelle: Deutscher Schmerzkongress Berlin
Ältere Menschen leiden zu viel
Ältere Menschen sind oft nicht mehr gut in der Lage, ihre Schmerzen so zu beschreiben, dass Ärzte sie ernst nehmen. Deshalb erhalten sie oft eine mangelhafte Therapie.
mehr lesen
Quelle: 12. Deutscher Schmerztag
Was tun gegen Kopfschmerzen?
Häufig ist es möglich, die Ursachen von Kopfschmerzen herauszufinden und zu beseitigen - sei es durch eine Änderung der Lebensführung oder durch die Behandlung einer bisher übersehenen Grundkrankheit. Wenn dies nicht ausreicht oder nicht möglich ist, helfen Entspannungstechniken, die man sich selbst beibringen kann, oder Medikamente.
mehr lesen
Quelle: Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
Brustkrebs-Behandlung mit populärem Schmerzmittel Azetylsalizylsäure (ASS= u.a. Aspirin)
Der seit über hundert Jahren beliebte Schmerzkiller verbessert bei regelmäßiger Einnahme (an den meisten Tagen der Woche) nach der Brustkrebs-Diagnose und der erfolgreichen Standard-Ersttherapie die Überlebenschancen der erkrankten Frauen.
mehr lesen
Quelle: Fachblatt Journal of Clinical Oncology
Neurologen und Kopfschmerzexperten haben häufiger Migräne als Bevölkerung und andere Ärzte
Studie zeigt: Fachärzte zwischen 15 und 35 Prozent häufiger betroffen. Migräne ist bei Neurologen und insbesondere bei Kopfschmerzexperten viel weiter verbreitet als in der normalen Bevölkerung und bei anderen Arztgruppen. Dies haben Wissenschaftler der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster jetzt in einer großen Studie mit rund 950 Teilnehmern herausgefunden.
mehr lesen
Quelle: Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
Schmerztherapie: Morphin, die Schmerzbremse
Starke Schmerzen verringern die Lebensqualität dramatisch. Daher sind Menschen, die unter starken Schmerzen leiden (Beispiele: postoperative Schmerzen, Tumorschmerzen) auf eine Schmerztherapie angewiesen, die rasch, zuverlässig und anhaltend wirkt.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Pro Generika e.V
Behandlung ist zu oft von gestern - Ärzte
verordnen zu viel passive Therapie
Rückenschmerzen
hat fast jeder einmal, und in den meisten Fällen
sind sie harmlos, kommen und gehen wir eine
Erkältung. Die besten Chancen auf schnelles
Wohlbefinden haben Patienten, die ganz normal
weiterleben, sich bewegen und in der schlimmen
Phase höchstens kurzzeitig Schmerzmittel
einnehmen. Diese Erkenntnis schlägt sich zwar in
den aktuellen Behandlungsleitlinien nieder; Ärzte
befolgen diese allerdings nur selten, wie eine
Heidelberger Studie zeigt.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Schmerzen und Depressionen bei HIV-Infektion
IDS-Patienten sind schmerztherapeutisch
unterversorgt. Abhängig vom Krankheitsstadium
leiden bis zu 97 Prozent aller HIV- und
AIDS-Patienten unter Schmerzen - hervorgerufen
durch die Krankheit selbst und häufig auch durch
damit verbundene Depressionen. 85 Prozent von
ihnen erhalten keine ausreichende Schmerztherapie.
Diese Zahlen stellte Prof. Dr. Ingo W. Husstedt
(Universität Münster) jetzt beim Deutschen
Schmerzkongress in Berlin vor.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum tudium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Bandscheiben-OP
Die in Deutschland pro Jahr durchgeführten 30.000
Bandscheiben-Operationen sind offenbar oft "für
die Katz". Diese aufwändigen und risikobehafteten
Wirbelsäulen-Operationen sind heute selbst bei vielen
orthopädischen Chirurgen
umstritten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen
Analyse der weltweiten Literatur, die in Berlin
beim diesjährigen Kongress für Orthopädie und
Unfallchirurgie von Düsseldorfer Orthopäden
vorgestellt wurde.
mehr lesen
Quelle: Presseinformation Zentrum für Molekulare Orthopädie
Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Schmerzen und Depressionen bei HIV-Infektion
IDS-Patienten sind schmerztherapeutisch unterversorgt. Abhängig vom Krankheitsstadium leiden bis zu 97 Prozent aller HIV- und AIDS-Patienten unter Schmerzen - hervorgerufen durch die Krankheit selbst und häufig auch durch damit verbundene Depressionen. 85 Prozent von ihnen erhalten keine ausreichende Schmerztherapie. Diese Zahlen stellte Prof. Dr. Ingo W. Husstedt (Universität Münster) jetzt beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin vor.
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Quelle: Presseinformation Deutsche Gesellschaft zum tudium des Schmerzes e.V. (DGSS)
Bandscheiben-OP
Die in Deutschland pro Jahr durchgeführten 30.000 Bandscheiben-Operationen sind offenbar oft "für die Katz". Diese aufwändigen und risikobehafteten Wirbelsäulen-Operationen sind heute selbst bei vielen orthopädischen Chirurgen umstritten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse der weltweiten Literatur, die in Berlin beim diesjährigen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie von Düsseldorfer Orthopäden vorgestellt wurde.
Quelle: Presseinformation Zentrum für Molekulare Orthopädie
Akute Rückenschmerzen
Die Wirkung der international empfohlenen Standardtherapie (Paracetamol und Beratung durch den Allgemeinarzt) lässt sich bei unkomplizierten Fällen von akutem Rückenschmerz nicht durch zusätzliche und mit Nebenwirkungen belastete Behandlungsmethoden (Rheumamittel wie Diclofenac und/oder Chirotherapie durch Physiotherapeuten) weiter beschleunigen. Auf diese teuren und mit Nebenwirkungen behafteten Therapien kann daher nach Meinung der Experten im Regelfall verzichtet werden.
mehr lesen
Quelle: The Lancet
Schmerztherapie bei
Wirbelkanalstenose: Titanstift lindert
Rückenschmerzen nachhaltig
Ein kleiner Stift aus Titan hilft langfristig und sicher bei der
schmerzhaften Verengung des Wirbelkanals. Dies ist
das Ergebnis einer klinischen Multicenter-Studie
bei 292 Patienten, die unter der so genannten
Wirbelkanalstenose litten.
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Quelle: Ergebnis
einer klinischen Multicenter-Studie Zentrum für MolekulareOrthopädie Düsseldorf
Quelle: Ergebnis einer klinischen Multicenter-Studie Zentrum für MolekulareOrthopädie Düsseldorf
Akupunktur hilft bei Migräne und Rückenschmerzen
Akupunktur hilft bei chronischen Rückenschmerzen und Migräne-Kopfschmerz - allerdings zeigte sich auch, dass die "echte Akupunktur" einer "Schein-Akupunktur" nicht überlegen ist. Dadurch konnte die komplizierte Akupunktur-Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) abermals als wissenschaftlich nicht haltbar entlarvt werden.
mehr lesen
Quellen: The Lancet Neurology; Arch Intern Med.
Hier haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
auf ihre Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen.
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Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten kleine, leicht zu bedienende Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der H2-Atemtest, der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Atemgas Analysen
Atemgas Analyse Geräte
Nobreath für den FeNo-Atemtest
Gastrolyzer für den H2 Atemtest
Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






