Bildnachweis: Fotolia     Logo News Medizin 2000
 
        >    Zurück

   | Home | Suche | Nutzung | Impressum| Kontakt |


Themenwebsites
Medizin A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026

 

 

 

 

 Quelle: British Medical Journal

Einige im Zusammenhang mit Krebserkrankungen allgemein empfohlene Früherkennungsmaßnahmen sind nach Meinung von Experten nicht nur wertlos, sondern richten sogar erheblichen Schaden an.  In einem im British Medical Journal publizierten Studie weist Professor Malcolm Law, from the Wolfson Institute of Preventive Medicine in London, darauf hin, dass insbesondere der älteren Männern empfohlene PSA-Test (prostate specific antigen) zu unzuverlässig ist, um tatsächlich Prostata-Krebs-Erkrankungen zuverlässig in einem frühen Stadium zu entdecken.

Die Untersuchung löst vielmehr zahllose unnötige diagnostische Folgeeingriffe aus oder ist sogar die Ursache für viele unnötige Prostataoperationen. Da die Entfernung der Prostata in vielen Fällen zu Impotenz und der Unfähigkeit führt,  die Harnblase zu kontrollieren, ist der Schaden immens groß. Professor Law erinnert in seinem Artikel auch daran, dass sich bisher der Wert der Selbstuntersuchung auf Brustkrebs oder Hodenkrebs nicht wissenschaftlich belegen ließ.

"Das einzige was bisher zweifelsfrei feststeht ist die Tatsache, dass der PSA-Test Schaden verursacht" sagte der Experte.

    zur Originalquelle (British Medical Journal)

 



Prostate test 'of little value' - The PSA test can reveal the presence of cancer


A screening test which can reveal prostate cancer is too unreliable to be recommended to patients, it is claimed.

PSA, or prostate specific antigen testing, is often offered to older men as part of private health assessments.

However, a UK expert writing in the British Medical Journal says it should not be widely used as it is not clear whether it actually benefits patients.

Men testing positive do not fare better than those whose cancer is only spotted when symptoms emerge, it is claimed.

The prostate gland is found in men near the bladder, and makes an ingredient of semen.

Prostate cancer is the most common in men, and often, by the time symptoms arise in aggressive cases, it has spread beyond the gland itself.

This makes it far harder to treat successfully.

Cancer hint

The PSA blood test looks for a protein produced by prostate cells - higher levels suggest either a benign prostate enlargement, or perhaps the presence of a cancer.

However, it does not confirm cancer - a man needs to have a biopsy operation to make sure - and the test is often wrong.


At present the one certainty about PSA testing is that it causes harm
Professor Malcolm Law, Wolfson Institute of Preventive Medicine
Another problem is that prostate cancer is often a relatively slow-growing disease of older men - who, if left untreated, would die with the disease rather than of it.

A positive PSA test can mean that many cancers which could easily have been left untreated with no ill effects for the man are removed by surgeons, creating unnecessary risk - and a chance of disabling side-effects such as incontinence and loss of sexual function.

'Unproven value'

Many experts in the UK are unconvinced that the PSA test is worth giving to apparently healthy men.

However, some firms routinely offer the test to men over 50 years old.

Professor Malcolm Law, from the Wolfson Institute of Preventive Medicine in London, wrote in the BMJ that public health authorities should not advocate tests of "unproven value".

He said: "At present the one certainty about PSA testing is that it causes harm.

"Some men will receive treatment that is unnecessary - and the treatment will cause incontinence, impotence and other complications.

"In one study over two-thirds of men receiving either radical prostatectomy (surgical prostate removal) or radiotherapy were affected."

Breast advice

He is also critical of breast and testicle self-examination advice - suggesting that this advice also leads to unnecessary treatments.

Self-examination advice has now been dropped in favour of breast and testicle "awareness", in which people are urged to be alert for changes, rather than actively seek them out.

Dr Chris Hiley, Head of Policy and Research at The Prostate Cancer Charity, agreed that PSA screening was not worthy of recommendation by doctors.

She said: "We're not in favour of PSA screening.

"We can measure the harm caused by prostate testing - unfortunately we can't measure the benefits.

"Men considering taking a test like this should think very hard and get good advice about whether it is suitable."

    zur Originalquelle (British Medical Journal)

 

[an error occurred while processing this directive]

 

Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000

Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und  Unternehmen die Möglichkeit,  über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen zu informieren , bzw. für diese zu werben.  


Anzeige

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten, bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu meistern.

mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)
zum Download und zur Anmeldung (App-Website in englischer  Sprache)





Anzeige

Was Sie schon immer über die Antibabypille wissen wollten

Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit,  sich die zu ihrer Lebenssituation passende Antibabypille verordnen zu lassen.

mehr lesen (in deutscher   Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



Anzeige

Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
 
Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine, leicht zu bedienende   Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der  Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der  H2-Atemtest der eine schnelle und unkomplizierte  Diagnose einer  Laktose-Unverträglichkeit dient.

Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest, da er die  Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen  Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.

Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Atemgas Analyse Geräte

Nobreath für den FeNo-Atemtest


Gastrolyzer für den H2 Atemtest


Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






Anzeige
Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






Anzeige
Die angeblich weite Verbreitung von Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen. Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird selten überprüft und ist oft  (bis zu 90%?)   falsch.  Sie führt zum unnötigen Einsatz von teuren Reserve-Antibiotika und fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen. 
Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.


 

 

 

 

 

zum Seitenanfang

 

[an error occurred while processing this directive]

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

  

Werbung:
24 h Schlüsseldienst München

Copyright ©  LaHave Media Services Limited