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2.1.2026

 

 

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Rettet der Betablocker Carvedilol (Dilatrend ® ) signifikant  mehr Leben als Metoprolol-Tartrat ?

 

Das COMET Steering Committee gab die Ergebnisse dieser ersten Head-to-Head-Mortalitätsstudie bekannt. Hierbei wurden erstmalig zwei Betablocker bezüglich ihres Einflusses auf die Mortalität von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz miteinander verglichen. Es zeigte sich, dass der Betablocker Carvedilol  dem konventionellen Betablocker Metoprolol-Tartrat in der Senkung der Mortalität überlegen ist. Patienten unter Carvedilol hatten also einen deutlichen Überlebensvorteil gegenüber Patienten unter Metoprolol-Tartrat.

Mittlerweile meldeten sich aber Kritiker der COMET-Studie zu Wort, die die Frage in den Raum stellten, ob  Metoprolol-Tartrat in der COMET-Studie adäquat hoch dosiert wurde. da diese Frage nicht leicht zu beantworten ist, verweise ich auf den sehr ausführlichen Artikel

 


Pro & Kontra

Disput nach der COMET-Studie
Welcher Betablocker ist der beste bei Herzinsuffizienz?

von Dr. med. Carsten Tschöpe, Charité – Universitätsmedizin Berlin

 


der diese Frage erschöpfend - und überzeugend - so beantwortet:

 

Zitat Dr. Tschöpe:"  Das Ergebnis der COMET-Studie ist eindeutig: Carvedilol (42 mg/Tag) ist Metoprolol-Tartrat (85 mg/Tag) bei der Behandlung der Herzinsuffizienz überlegen. Es mag sein, dass die gewählte Metoprolol-Dosis und -Galenik dabei eine Rolle gespielt hat, dass pleiotrope Effekte von Carvedilol entscheidend waren oder beide Gründe zum Nettoeffekt beigetragen haben.

Ob das COMET-Studienergebnis auch unter Metoprolol-Succinat Bestand gehabt hätte, ist trotz zahlreicher „Pro- und Kontra-Argumente“ zurzeit nicht vorauszusagen. Bedenkt man aber, dass viel zu wenig herzinsuffiziente Patienten sowohl mit ACE-Hemmern/AT1-Antagonisten als auch Betablockern behandelt werden, liefert COMET eher ein Argument pro Carvedilol als kontra Carvedilol. Dies wird besonders im Zusammenhang mit der Stoffwechselneutralität deutlich und macht Carvedilol zumindest bei herzinsuffizienten Patienten mit einer Dyslipidämie inkl. Diabetikern zu einem „primus inter pares“.

 

 

 


Website Hoffmann-La Roche International

Website Hoffmann-La Roche Deutschland

Website Carvedilol (Roche)

Mehr Informationen zu Carvedilol

 

 

 

 

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Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






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