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Neue
Studie bestätigt Effizienz und Verträglichkeit der Grastablette
Die
spezifische Immuntherapie mithilfe der von ALK-Abelló (Hørsholm,
Dänemark) entwickelten innovativen Grastablette reduziert
die Symptome einer allergischen Rhinitis um 30% und den Bedarf
symptomlindernder Medikamente um 38%. Das sind die Ergebnisse
einer neuen klinischen Studie (GT-08). Die Daten bestätigen,
dass die Immuntherapie mit der Grastablette eine wirksame, sehr
gut verträgliche und bequeme Behandlungsoption für Patienten
mit allergischer Rhinitis ist. Die Ergebnisse werden jetzt den
schwedischen Behörden übermittelt, die derzeit den Zulassungsantrag
überprüfen. Mit einer europaweiten Markteinführung
wird Ende 2006 gerechnet.
An der GT-08-Studie nahmen 634 Patienten mit einer Allergie auf
Gräserpollen teil. Ziel der Studie war die Bewertung der
klinischen Wirksamkeit und Sicherheit im Vergleich zum Placebo.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Grastablette eine hochwirksame
Behandlung mit gutem Sicherheitsprofil ist. Die Studie bestätigt
zudem die optimale Dosis von 75.000 SQ-T-Einheiten. Bereits während
der ersten Behandlungsperiode verminderte die Immuntherapie mit
der Grastablette die Symptome einer allergischen Rhinitis um 30%
und reduzierte den Bedarf an symptomlindernden Medikamenten um
38% im Vergleich zum Placebo. Die mit der Grastablette behandelten
Patienten stellten zudem eine Verbesserung ihrer Lebensqualität
fest. Die Ergebnisse waren hoch signifikant (p < 0,0001).
Es freut uns sehr, dass ALK-Abelló die optimale Dosis
für das neue Immuntherapie-Produkt ermittelt hat. Auf diese
Studienergebnisse haben wir Ärzte lange gewartet. Die Grundlage
für die guten Ergebnisse war ein umfassendes Studienprogramm
zur Dosisfindung. Damit hat ALK-Abelló neue Maßstäbe
für die weitere Entwicklung der Allergen-Immuntherapie gesetzt,
sagt Professor G. Walter Canonica (Universität Genua, Italien).
Die GT-08-Ergebnisse sind die neuesten einer Reihe positiver Studienergebnisse,
die im Laufe der letzten Jahre gezeigt haben, dass die Grastablette
eine optimale Kombination aus hoher Wirksamkeit und Sicherheit
für Heuschnupfenpatienten bietet. Inzwischen haben mehr als
1.700 Patienten mit einer Gräserpollenallergie an insgesamt
sechs klinischen Studien teilgenommen.
Mehr Pollenallergiker können zukünftig ursächlich
behandelt werden
Die Ergebnisse aus der GT-08-Studie sind überzeugender
als alle bisherigen. Wir haben einmal mehr festgestellt, dass
durch die innovative Tabletten- Immuntherapie deutlich mehr Patienten
mit einer Gräserpollenallergie von einer sehr gut wirksamen
und verträglichen Kausaltherapie profitieren können.
Diese Methode bekämpft vor allem die Ursache der Allergie
und nicht nur die Symptome. Gleichzeitig haben wir eindeutig zeigen
können, dass keine Dosissteigerungsphase erforderlich ist.
Damit ist die Grastablette eine praktische und leicht anzuwendende
neue Behandlungsoption für Patienten und Ärzte,
so Jens Bager, Direktor und Vorstandsvorsitzender von ALK-Abelló.
In Deutschland ist das Unternehmen durch ALK- SCHERAX in Hamburg
präsent, einem Gemeinschaftsunternehmen von ALK-Abelló
und der Schering AG, Berlin.
Die Behandlung mit der neuen Grastablette beginnt mindestens acht
Wochen vor der Pollensaison. Die schnelllösliche Tablette
wird einmal täglich unter die Zunge gelegt und schmilzt dort
innerhalb weniger Sekunden ohne Rückstände. Die Tabletten-Immuntherapie
ist eine Basistherapie, denn sie induziert die Toleranzentwicklung
des Immunsystems gegenüber Gräserallergenen. Die allergische
Reaktion auf Gräserpollen wird vermindert und in einigen
Fällen sogar völlig gestoppt. Die Patienten profitieren
bereits in der ersten Gräserpollensaison. Die allergischen
Symptome und der Bedarf an herkömmlichen symptomlindernden
Medikamenten werden signifikant reduziert. Die Behandlung mit
der Grastablette sollte über einen Zeitraum von drei Jahren
fortgeführt werden, um die für eine spezifische Immuntherapie
typische lang anhaltende Wirkung auch nach Beendigung der Therapie
zu erzielen. Der Zulassungsantrag für die innovative Grastablette
wurde im Juni 2004 bei den schwedischen Behörden gestellt,
denen jetzt auch die neuen Ergebnisse aus der GT-08-Studie übermittelt
werden. ALK-Abelló rechnet damit, dass die Grastablette Ende
2006 in Europa eingeführt werden kann.
Informationen zur GT-08-Studie
Bei
der GT-08-Studie handelt es sich um eine doppelblinde, randomisierte
und Placebokontrollierte Multizenter-Studie der Phase IIIb. Ziel
der Studie ist in erster Linie die Evaluierung der klinischen
Wirksamkeit und Sicherheit der spezifischen Immuntherapie mit
der Grastablette im Vergleich zu Placebo. Die Studie startete
Ende 2004 und umfasst 634 Gräserpollenallergiker in 51 Krankenhäusern
in Dänemark, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien,
Großbritannien/Nordirland, Österreich und Schweden.
Alle Patienten leiden an leichter bis starker allergischer Rhinitis
aufgrund von Gräserpollen. Die Teilnehmer erhielten täglich
entweder eine aktive Behandlung mit 75.000 SQ-T-Einheiten Gräserallergen
in Form der Grastablette oder Placebo.
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