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Jahreskongreß
der American Diabetes Association (ADA)
Inhalierbares Insulin
senkt Hemmschwelle
Diabetes-Experten beobachten in vielen Ländern eine Zunahme der
Zuckerkrankheit.
Pessimisten gehen sogar davon aus, daß in Zukunft mehr Menschen
an den Folgen einer nicht optimalen Behandlung der chronischen
Krankheit sterben werden, als an anderen Volksleiden. Unter anderem
liegt dies daran, daß viele Diabetiker aus Furcht vor Spritzen
die notwendige Insulinbehandlung zu lange hinausschieben.
Dies
dürfte sich durch die Einführung von inhalierbaren Insulinen ändern.
„Inhalierbare
Insuline senken bei den Zuckerkranken eindeutig die Hemmschwellen“,
bestätigte Professor Richard M. Bergenstal von der University
of Minneapolis in Minnesota auf dem Jahreskongreß der American
Diabetes Association (ADA) in San Diego, Kalifornien diese Hoffnung.
Bergenstal
hatte mehr als 600 Typ-1- und Typ-2-Diabetiker jeweils sechs Monate
mit den üblichen Insulinen, bzw. mit inhalierbarem Insulin behandelt.
Dabei wurde deutlich, daß sich das inhalative Insulin als mindestens
ebenso effektiv erwies wie unter die Haut gespritztes Normalinsulin.
In einer Studie haben sogar mehr Typ-2-Diabetiker mit dem inhalierbaren
Insulin die angestrebten Stoffwechselwerte erreicht als mit Normalinsulin.
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