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Quelle:
Medline Abstract Fachblatt BJOG.
Vorbeugende
Anämie-Behandlung in der Schwangerschaft: Die verbreitete
routinemäßige Gabe von Eisen erhöht bei Schwangeren die
keine Blutarmut haben
das Schwangerschaftsrisiko. Viele Schwangere werden in den westlichen
Industrienationen auch dann vorbeugend mit Eisen behandelt, wenn
sie keine nachweisbare Eisenmangel-Anämie haben. Jetzt zeigt eine
an der Universität Teheran durchgeführte Studie, dass diese
medizinisch nicht indizierten Eisengaben offenbar für Mutter
und Kind eher schädlich sind. Sie führen nämlich bei der
Mutter zu einer deutlichen Zunahme von Bluthochdruck und erhöhen
die zahl jener Neugeborenen die bei der Geburt zu klein sind.

Eine
englischsprachige Kurzversion dieser Studie (sog. MEDLINE Abstract)
finden Sie
hier

Auszüge
aus dem Abstract:
BJOG.
2007 Jun;114(6):684-8.
A randomised placebo-controlled trial to determine the effect
of iron supplementation on pregnancy outcome in pregnant women
with haemoglobin > or = 13.2 g/dl.
Ziaei S, Norrozi M, Faghihzadeh S, Jafarbegloo E.
Department of Obstetrics and Gynecology, Faculty of Medical Science,
Tarbiat Modarres University, Tehran, Iran. ziaei_99@yahoo.com
CONCLUSIONS: Our finding proves that routine iron supplementation
in nonanaemic women is not rational and may be harmful.
PMID: 17516958 [PubMed - indexed for MEDLINE]
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