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Quelle:
Fachblatt International Journal of Cancer
Fischöl:
werden mit der Nahrung viele ungesättigte Fettsäuren zugeführt,
so vermindert dies das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Wer
viel Fisch isst, nimmt ungesättigte Fettsäuren zu sich und
vermindert das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Dies lässt
eine
Reihe von Studien vermuten, ein eindeutiger Nachweis konnte jedoch
noch nicht erbracht werden.
Kiyonori Kuriki entwickelte kürzlich mit seinen Kollegen eine
neue Methode, die es ermöglicht, den tatsächlichen Fettsäureanteil
in Biomaterial zu messen. So gelang es ihnen, die Zusammensetzung
der Fettsäuren in roten Blutkörperchen bei 100 Brustkrebspatienten
und 300
gesunden Probanden zu untersuchen. Waren die Anteile an ungesättigten
Fettsäuren (EPA und DHA) hoch in den Erythrozyten, so war das
Brustkrebsrisiko signifikant verringert.
Im Gegensatz dazu stieg das Brustkrebsrisiko, wenn der Anteil
der gesättigten Fettsäuren, wie etwa der Palmitinsäure aus Fleisch,
hoch war. Das nächste Ziel der Forscher ist es, den molekularen
Mechanismus zu verstehen, mit dem ungesättigte Fettsäuren Krebs
vorbeugen und gesättigte Fettsäuren Krebs
begünstigen.
Deutsches Krebsforschungszentrum, Dr. Sibylle Kohlstädt, 13.07.2007
10:30
International Journal of Cancer, Band 121 (2),
Kuriki
et al.: Breast cancer risk and erythrocyte compositions of n-3
highly unsaturated fatty acids in Japanese
DOI 10.1002/ijc.22682
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