Bildnachweis: Fotolia     Logo News Medizin 2000  
        >    Zurück

   | Home | Suche | Nutzung | Impressum| Kontakt |


Themenwebsites
Medizin A - Z

im Info-Netzwerk
Medizin 2000

2.1.2026

 

 

Werbung


Insektengift-Allergie: Eine neue Studie beweist, dass insbesondere bei einer Wespengift-Allergie schneller Schutz möglich ist. Eine in einer Spezialklinik durchgeführte sog. "Schnellhyposensibilisierung" bietet innerhalb weniger Tage einen guten Schutz vor den manchmal lebensgefährlichen Folgen eines Wespenstichs

Bei einer Insektengiftallergie gibt es nur eine sinnvolle Behandlung: die spezifische subkutane Immuntherapie (SIT) - früher auch Hyposensibilisierung genannt. Diese seit Jahrzehnten bewährte Standardtherapie besteht normalerweise aus einer über mehrere Wochen durchgeführten Aufdosierungsphase und einer sich daran anschließenden mehrjährigen Erhaltungstherapie mit der in der Aufdosierungsphase erreichten Dosis des Bienen- oder Wespen-Allergens. 

Wie kürzlich in der Ärzte Zeitung zu lesen war, haben Wissenschaftler an der Uniklinik Rostock 93 Wespengift-Allergiker innerhalb von drei Tagen einer Schnell-Aufdosierung unterzogen, so dass diesen Patienten innerhalb kürzester Zeit ein wirksamer Schutz vor den gelegentlich lebensgefährlichen Folgen eines Wespenstichs geboten werden konnte.

Diese sog. "Rush-Hyposensibilisierung" wurde mit 11subkutane Injektionen mit dem bewährten ALK-Insektengift (ALK-Scherax Arzneimittel, Hamburg) in lyophilisierter Form bis zur Erhaltungsdosis von 100 µg /ml durchgeführt. In den folgenden drei Jahren bestätigte sich der Nutzen und die gute Verträglichkeit dieses Vorgehens.

Dr. Andrea Bier und Professor J. Christian Virchow vom Universitätsklinikum Rostock berichten im Fachblatt Allergologie (4, 2007, 125), dass die meisten Patienten  auf die rasche Abfolge der Injektionen in der Aufdosierungsphase nur mit leichten Rötungen und Schwellungen an der Injektionsstelle oder leichten Allgemeinreaktionen reagierten.

Bei zwölf der 93 Patienten mussten Medikamente verabreicht werden, um systemische Reaktionen zu mildern. Die Ärzte Zeitung berichtete, dass Bier und Virchow darauf hinwiesen,  dass bei Bienengift-Allergikern häufiger als bei Patienten mit Wespengift-Allergie mit systemischen Reaktionen während der Immuntherapie zu rechnen ist.  Innerhalb von drei Jahren waren 29 der 93 Patienten erneut gestochen worden. Davon hatten lediglich drei eine leichte systemische allergische Allgemeinreaktion, zwei von ihnen wendeten ihre Notfallmedikamente an.

Ein weiterer Umstand dürfte die Motivation für die mehrjährige Immun-Therapie steigern: Besonders bei Kindern wurde nach Beendigung der SIT ein lang anhaltender Schutz über 10 bis 20 Jahre nachgewiesen.

 

Weitere Infos zum Thema SIT finden Sie hier      

            
KOMMENTAR: Keine Angst vor Wespenstichen! Von Ingrid Kreutz
(Ärzte Zeitung) hier


 


 

 

 

[an error occurred while processing this directive]

 

Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000

Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und  Unternehmen die Möglichkeit,  über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen zu informieren , bzw. für diese zu werben.  


Anzeige

Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige Idealisten mit Hilfe der kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten, bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu meistern.

mehr lesen (WIKIPEDIA in deutscher  Sprache)
zum Download und zur Anmeldung (App-Website in englischer  Sprache)





Anzeige

Was Sie schon immer über die Antibabypille wissen wollten

Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit,  sich die zu ihrer Lebenssituation passende Antibabypille verordnen zu lassen.

mehr lesen (in deutscher   Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025



Anzeige

Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
 
Das Medizintechnik-Unternehmen Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet Therapeuten und betroffenen Patienten  kleine, leicht zu bedienende   Atemgas-Analyse-Geräte an.

Schwerpunkte der  Anwendung sind der zum Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete FeNO-Atemtest - und der  H2-Atemtest der eine schnelle und unkomplizierte  Diagnose einer Laktose-Unverträglichkeit dient.

Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest,
da er die  Erkennung von leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen  Kohlenmonoxid-Vergiftungen ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die Rauchenentwöhnung und senkt bei Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.

Wichtige Info-Links:

Website Specialmed

Atemgas Analysen

Atemgas Analyse Geräte

Nobreath für den FeNo-Atemtest


Gastrolyzer für den H2 Atemtest


Smokerlyser u.a. für die Raucherentwöhnung






Anzeige
Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und die Ansichten variieren erheblich.   Auf der Website www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen,  sich trotz des vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

 

Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt
Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl  ist ein probiotisches Nahrungsergänzungsmittel, das die generische Wirksubstanz AB001  enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt,  dass der im Blut gelöste Alkohol bereits im Darm  durch Aufspaltung in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die natürlichen Spaltprodukte einen mit Kopfschmerzen und Übelkeit bzw. Sodbrennen  verbundenen "Alkohol-Kater" auslösen können.






Anzeige
Die angeblich weite Verbreitung von Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen. Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird selten überprüft und ist oft  (bis zu 90%?)   falsch.  Sie führt zum unnötigen Einsatz von teuren Reserve-Antibiotika und fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen. 
Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.


 

 

zum Seitenanfang

 

w

[an error occurred while processing this directive]

 



Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000 
(13.12.2009)
 

  

Werbung:
24 h Schlüsseldienst München

Copyright ©  LaHave Media Services Limited