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im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
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Quelle:
US-Food Safety Consortium
Nahrungsmittel-Sicherheit: Eine Mixtur aus grünem Tee, Jasmin-Tee
und Wildblüten-Honig ist offenbar geeignet, um frische Lebensmittel
vor der Besiedlung mit gefährlichen Krankheitserregern zu schützen
von
Dr. med. Jochen Kubitschek
Immer
mehr Menschen vergeht der Appetit sobald sie an die Qualität unserer
Lebensmittel denken. Vor allem verderben ihnen die zahllosen chemischen
Zusätze den Appetit, die beispielsweise im Fleisch krankmachende
Bakterien und andere Schädlinge bekämpfen sollen. Kein Wunder
daher, dass sich weltweit Wissenschaftler darum bemühen biologisch
unbedenkliche Substanzen zu identifizieren, die die Keimbesiedlung
der Lebensmittel auf unschädliche Weise herabsetzen können.
Jetzt
hat eine im Auftrag des US-Food Safety Consortiums durchgeführte
Studie gezeigt, dass offenbar eine wissenschaftlich ausbalancierte
Mischung aus natürlichen Tee-Extrakten und Bienen-Honig in der
Lage ist, in frischem Fleisch die Besiedlung mit schädlichen Bakterien
zu verhindern.
Professor
Daniel Fung von der Staatlichen Universität Kansas, U.S.A., wies
darauf hin, dass für die Untersuchung Extrakte aus grünem Tee,
bzw. aus Jasmin-Tee und aus Wildblumen gewonnener Bienen-Honig
verwendet wurden. "Unsere Studienergebnisse zeigten in einem
ersten Stadium der Untersuchung, dass die Mixtur aus Tee und Honig
in einer wässrigen Lösung in der Lage war, die Besiedlung mit
Listerien und dem gefährlichen Darmkeim E.coli deutlich zu reduzieren",
betonte der Wissenschaftler. In einer zweiten Stufe wurden in
der Untersuchung dann feste Nahrungsmittel mit den natürlichen
Desinfektionsmitteln behandelt. Die Versuche zeigten, dass der
mit Wildblüten-Honig vermengte Tee auch bei in Scheiben geschnittener
Truthahnbrust, bzw. bei Hot Dogs die Bakterienbesiedlung
um bis zu 20% vermindern konnte. Für die nahe Zukunft planen
die Forscher daher die Klärung der Frage, ob sich der mit Honig
gesüßte Tee vielleicht auch in industriellem Maßstab dazu verwenden
lässt, um ganze geschlachtete Tiere darin zu spülen. Auf diese
Weise könnten die heute verwendeten antibakteriell wirkenden Chemikalien
nach und nach ganz durch die Honig-Tee-Lösungen ersetzt werden.
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