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Quelle:
Presse-Information Fachblatt Cancer Research
Brustkrebs-Therapie und Prophylaxe: möglicherweise kann
schon bald eine besonders bösartige Sonderform des Brustkrebs
mit Hilfe eines gentechnisch hergestellten, und im Tierexperiment
erfolgreich getesteten Impfstoffs behandelt werden.
Spiegel online berichtet
heute (15. September 2008)
über eine vielversprechende wissenschaftliche Studie, die für
die nahe Zukunft die Verhütung, bzw. Behandlung einer weitverbreiteten
Sonderform von Brustkrebs denkbar erscheinen lässt.
Forscher um Wei-Zen Wei von der Wayne State University in Detroit
konnten bei Labormäusen zeigen, dass es mit Hilfe einer gentechnisch
hergestellten Vakzine (Impfstoff) gelungen ist, im Tierorganismus
kreisende Brustkrebszellen völlig zu vernichten. Der Impfstoff
lehrt das körperliche Immunsystem der Versuchstiere die besonders
bösartigen Brustkrebszellen zu erkennen, anzugreifen und schließlich
zu vernichten.
Der
nun erfolgreich erprobte Impfstoff wurde von den Forschern zur
Behandlung der so genannten HER2-positiven Krebsform eingesetzt,
die auch in Deutschland 20 bis 30 Prozent aller Brustkrebspatientinnen
betrifft. Mit Hilfe der Gentechnik ist es den Forschern offenbar
auch gelungen auszuschließen, dass der Impfstoff selbst bösartige
Tumore auslösen kann.
Schon bald könnte daher nach dem erfolgreichen Abschluss bereits
geplanter Therapiestudien am Menschen besonders jenen Frauen geholfen
werden, die bisher auf die bei Brustkrebs üblichen Standard-Therapien
kaum, oder überhaupt nicht ansprechen. Der innovative Impfstoff
könnte nach Aussage der Autoren der im Fachblatt Cancer Research
publizierten Studie jedoch wahrscheinlich auch eingesetzt werden,
um eine Rückkehr der bereits behandelten Tumore (Rezidiv) zu verhindern
und um bei noch gesunden Frauen Brustkrebs vorzubeugen (Tumorprophylaxe).


Die kostenlose
vollständige englischsprachige Kurzversion (Abstract) dieser Studie
finden Sie
hier
Die vollständige
englischsprachige Langversion dieser Studie finden Sie
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