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2.1.2026
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Presseinformation
Schwarzwald MedicalResort Obertal

Wenn
der Sommer naht, aber die Bio-Uhr noch falsch geht
Umstellung
auf Sommerzeit erfordert Phase der Anpassung / Menschlicher
Organismus folgt biologischem Rhythmus / Kleine Verhaltensregeln
erleichtern die Umstellung des Körpers
Viele
Menschen kennen das Problem – wenn die Zeit im Frühling
eine Stunde vorgestellt wird, dann fühlen sie sich matt
und leiden an Schlafstörungen. Schuld trägt die so genannte
innere Uhr. Während der morgendliche Wecker beliebig vor-
und zurückgestellt werden kann und dennoch seinen Dienst
tadellos erfüllt, gibt die Bio-Uhr dem Körper unerlässliche
Phasen der Ruhe oder Aktivität vor. Endet am 29. März mit
dem Vorstellen der Uhren von 2.00 auf 3.00 Uhr die Winterzeit,
gerät der körpereigene Rhythmus jedoch durcheinander. „Schon
eine Stunde Zeitumstellung reicht aus, um den Wach-Schlaf-Rhythmus
vieler Menschen aus dem Takt zu bringen“, weiß Dr. med.
Joachim Dietz, ärztlicher Leiter im Schwarzwald MedicalResort
Obertal. Denn im Gegensatz zum Wecker benötigt die innere
Uhr nach der Zeitumstellung im Frühling gemeinhin eine Anpassungsphase
von zwei bis sieben Tagen –– je nach Typ: Nachtmensch oder
Frühaufsteher. Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Schlafstörungen
und depressive Verstimmungen gehören zu den Begleiterscheinungen.
Während die Zeitumstellung im Winter weder Morgenmenschen
noch Langschläfern tatsächliche Probleme bereitet, liegt
der biologische Vorteil im Sommer klar auf Seiten der Frühaufsteher.
Sie sind vergleichsweise besser in der Lage, ihren Rhythmus
einem 23-Stunden-Tag anzupassen.
Hilfe gegen Mini-Jetlag
Um die eigene Bio-Uhr und den neuen Tagesrhythmus wieder
synchron „ticken“ zu lassen, rät der Experte, für eine ausreichende
Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen zu sorgen und seine
innere Uhr schrittweise an die Zeitumstellung zu gewöhnen.
Eine Vital Plus Kombi-Packung mit Vitalstoffen in der richtigen
Zusammensetzung und in der richtigen Menge eignet sich besonders
gut für die kurmäßige Einnahme nach der Umstellungsphase
(in jeder Apotheke erhältlich) und unterstützt den Körper
bei der Anpassung. Zudem sollten Betroffene statt am ersten
Abend der Sommerzeit gleich eine ganze Stunde, lieber an
den folgenden vier Abenden jeweils um eine Viertelstunde
früher zu Bett gehen. Auch die Abendbrotzeit sollte dem
veränderten Rhythmus nur langsam angepasst und die letzte
Mahlzeit des Tages spätestens drei Stunden vor dem Zubettgehen
eingenommen werden. Idealerweise besteht das Abendessen
aus leichter Kost. Ein weiterer Ratschlag: Wer nach dem
Aufwachen noch lange liegen bleibt, ermüdet wieder unnötig.
Ein zügiges, aber nicht abruptes Aufstehen bringt den Kreislauf
in Schwung und hält den ganzen Tag fit. Vom Eingriff in
biologische Strukturen besonders betroffen: Säuglinge, Kinder,
ältere und schlafgestörte Menschen.
Innere Uhr lässt sich nicht überlisten
Verschiedene Hormone beeinflussen unseren Tagesrhythmus.
Eine besondere Rolle spielt das so genannte Schlafhormon
Melatonin. Helligkeit, ob durch künstliches oder Tageslicht
erzeugt, hemmt seine Bildung, während Dunkelphasen die Produktion
fördern und somit die Aktivität des Körpers bremsen und
müde machen. In „Bunkerexperimenten“ – mehrtägigen Versuchsreihen
in Räumen ohne Tageslicht – ermittelten Schlafforscher:
Innere Uhren von Nachtmenschen und Frühaufstehern ticken
unterschiedlich. Zu welcher Kategorie einzelne Menschen
gehören, liegt in ihren Genen begründet. So gab die innere
Uhr Frühaufstehern das Signal zum Aufwachen eine ganze Stunde
eher als Nachtmenschen. Zu Beginn der Sommerzeit schickt
der Wecker somit Millionen Langschläfer zu früh an den Start.
Warum wir im Sommer eine Stunde verlieren
Ursprüngliches Ziel der Zeitumstellung: unter dem Eindruck
der Ölkrise durch weniger Lichtverbrauch Energie sparen.
1978 verloren die Menschen bei der Umstellung auf die Sommerzeit
zum ersten Mal eine Stunde ihres Tages. Diese auf den ersten
Blick logische Theorie ging jedoch nicht auf. Denn was die
Leute abends an Lichtenergie sparen, verbrauchen sie morgens
an Heizenergie. Heute macht der Anteil des Stromumsatzes
durch Licht nur noch ein Prozent des Gesamtenergieverbrauchs
eines Haushalts aus. Verblieben ist damit nur noch die Tradition.
Die einen lieben sie, die anderen leiden darunter. Doch
Gesundheitsschäden muss keiner fürchten.
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