 |
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
|
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle Virologie und Immunologie
an der Universität Hamburg (HPI),
Wirkstoff aus Grünem Tee schützt vor HIV-Übertragung aus Samen
Hamburger Forscher entdeckten, dass ein Wirkstoff aus Grünem Tee die
Infektiosität von HIV-1 im Laborexperiment drastisch senkt. Ilona
Hauber und ihre Kollegen vom Heinrich-Pette-Institut (HPI; <www.hpi-
hamburg.de>) in Hamburg postulieren, dass dieser Hemmstoff, wenn er in
konzentrierter Form in mikrobiziden Vaginalcremes enthalten ist, vor
der sexuellen Übertragung von HIV schützen könnte. Die Ergebnisse
ihrer Studie veröffentlichten die Virologen jetzt im renommierten
Fachjournal PNAS (online Early Edition 18. Mai 2009).
Ulmer Wissenschaftler hatten vor 2 Jahren erkannt, dass im
menschlichen Samen feinste Fäden, so genannte amyloide Fibrillen,
enthalten sind, die mit HIV und der Zelloberfläche wechselwirken. Dies
geschieht, in dem sich HIV in das Proteinnetz der Fibrillen einlagert,
dadurch nah an die Zelloberflächen gelangt und so eine effektive
Infektion von Zellen ermöglicht wird. Die Fibrillen heißen abgekürzt
SEVI (Semen-derived Enhancer of Viral Infection) und sind
Abbauprodukte eines Proteins, das in hohen Mengen im Samen enthalten
ist. Mit Hilfe von SEVI erhöht sich die Infektiosität von HIV
drastisch. Ein Hemmstoff, der SEVI im Samen abbaut und unschädlich
macht, könnte somit auch die Ansteckung mit HIV bei der sexuellen
Übertragung verringern, so war die Idee der Hamburger Forscher.
Ilona Hauber wurde hellhörig, als sie Studien über einen Wirkstoff im
Grünen Tee las, der Proteinablagerungen und feinste Fibrillen in
Blutgefäßen abbauen kann. "Wir testeten diesen Wirkstoff in hochreiner
und konzentrierter Form an Zellen in Anwesenheit von SEVI und stellten
fest, dass die Infektion von Zellen mit HIV-1 dramatisch sank",
erklärt Hauber. Das Catechin EGCG, so heißt der Wirkstoff im Grünen
Tee, verhindert die Bildung der Fibrillen und baut diese auch
innerhalb mehrerer Stunden ab. Mit dem Elektronenmikroskop konnten die
Hamburger Kollegen am Heinrich-Pette-Institut diese dynamischen
Prozesse verfolgen.
Ilona Hauber warnt jedoch vor falschen Vorstellungen: "Es nutzt
nichts, große Mengen an Grünem Tee zu trinken und dann zu glauben,
damit sei man vor HIV geschützt! Der Wirkstoff EGCG muss in höherer
Konzentration mit Samen in Berührung kommen, und das ist als Wirkstoff
in Vaginalcremes vermutlich am besten zu erreichen. Wir hoffen, dass
sich so vielleicht verbesserte Cremes entwickeln lassen, die auch für
den afrikanischen Markt als kostengünstige Prophylaxe geeignet wären!"
Weitere Informationen:
Dr. Ilona Hauber
Prof. Dr. Joachim Hauber
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.hpi-hamburg.de - Heinrich-Pette-Institut für Experimentelle
Virologie und Immunologie, Hamburg
http://www.leibniz-gemeinschaft.de - Leibniz-Gemeinschaft e.V.
|
|
|
|
[an error occurred while processing this directive]
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen
zu informieren , bzw. für diese zu
werben.
Anzeige
Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige
Idealisten mit Hilfe der
kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten,
bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu
meistern.
mehr lesen
(WIKIPEDIA in deutscher Sprache)
Anzeige
Was Sie schon immer über die
Antibabypille
wissen wollten
Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit, sich die zu ihrer Lebenssituation passende
Antibabypille verordnen zu lassen.
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025
Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management
von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
Das
Medizintechnik-Unternehmen
Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet
Therapeuten und betroffenen Patienten kleine,
leicht zu bedienende
Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum
Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete
FeNO-Atemtest
- und
der
H2-Atemtest
der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer
Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest,
da er die Erkennung von
leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen
ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die
Rauchenentwöhnung
und senkt bei
Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Wichtige Info-Links:
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
|
|
|
|
zum Seitenanfang
|
|
[an error occurred while processing this directive] |
|