|
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
| ... |
Aktuelle Informationen und News zu den Themenkomplexen Medizin,
Gesundheit und Wohlfühlen
2014
Schriftgröße einstellen
A
A A

Das Prostatakrebs-Screening wird üblicherweise mit Hilfe der Bestimmung der
PSA-Werte (Erklärung weiter unten) durchgeführt. Diese bei gesunden Männern
empfohlene Früherkennungsmaßnahme ist nach wie vor sehr umstritten.
Jetzt wurden im Fachblatt
British Medical Journal die Ergebnisse der Göteborg-Studie
(Gotheburg Trial) vorgestellt, die Ärzten und Patienten
nun Entscheidungshilfe bieten soll.
Screening-Untersuchungen werden grundsätzlich bei gesunden Bevölkerungsgruppen
durchgeführt, die über keinerlei Symptome der jeweiligen
Krebserkrankung klagen. Diese Untersuchungen sind nach wie vor
sehr umstritten. Das gilt für den Prostatakrebs ebenso wie für Brust-,
Darm-
und Lungenkrebs. Zu häufig kommt es nämlich aufgrund der
Screening-Untersuchung zu einer
Überdiagnostik und danach zu unnötigen aber nebenwirkungsreichen
Therapien. Außerdem ist die Zahl derjenigen Patienten zu hoch,
die jeweils untersucht werden müssen, um einen einzigen Todesfall zu verhindern.
Für das Screening auf Prostatakrebs haben die Autoren der
Göteborg-Studie nun Empfehlungen erarbeitet und im Fachblatt
British Medical Journal veröffentlicht. Diese Empfehlungen
sollen Ärzten und Patienten bei der Entscheidung für oder gegen
die Screening-Untersuchungen helfen. Aufgrund
umfangreichen Datenmaterial kamen die Forscher zu dem Ergebnis,
dass die jeweils im Alter von 60 Jahren erhobenen PSA-Werte als
Entscheidungsgrundlage herangezogen werden können. Bei Werten
unter
1 ng/mL kann man nach Meinung der Wissenschaftler auf weitere
Screening-Maßnahmen verzichten. Deren Nutzeffekt wäre einfach zu
gering und der zu betreibende Aufwand zu groß. Im Bereich
von 1-2 ng/mL sollte hingegen jeweils individuell entschieden werden, da die
erhobenen wissenschaftlichen Daten derzeit noch keine klare
Empfehlung möglich
machen. Lediglich bei PSA-Blutkonzentrationen über 2 ng/mL ist der
Nutzen des Screenings unter medizinischen und ökonomischen
Gesichtspunkten belegt. Es müssen nämlich lediglich
23 Männer gescreent werden, um in einem Zeitraum von 15 Jahren einen
Prostatakrebs-Todesfall zu verhindern. Und auf sechs
diagnostizierte Prostatakrebs-Erkrankungen kommt ebenso ein
verhinderter Todesfall. In diesen Fällen scheint den Autoren die
Fortführung von Screening-Untersuchungen wirtschaftlich vertretbar
zu sein.
Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz
„Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie
hier.
Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum
Thema Prostatakrebs und PSA-Screening publizierten Text auch
hier abrufen. Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu
den Autoren des Beitrags finden Sie
hier.



Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen
zu informieren , bzw. für diese zu
werben.
Anzeige
Weltweit helfen viele ehrenamtlich tätige
Idealisten mit Hilfe der
kostenlosen Smartphone-App Be My Eyes sehbehinderten,
bzw. blinden Menschen - innerhalb weniger Sekunden und in über hundert Sprachen - die Tücken des Alltags besser zu
meistern.
mehr lesen
(WIKIPEDIA in deutscher Sprache)
Anzeige
Was Sie schon immer über die
Antibabypille
wissen wollten
Das Angebot an oralen Kontrazeptiva (die "Pille") ist groß. Jede Frau hat daher die Möglichkeit, sich die zu ihrer Lebenssituation passende
Antibabypille verordnen zu lassen.
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000-de, www.antibabypille.info, 2025
Nicht invasive Analysen der Ausatemluft helfen bei der Diagnostik und dem Therapie-Management
von Atemwegserkrankungen wie Asthma und COPD.
Das
Medizintechnik-Unternehmen
Specialmed hat sich auf Atemgas-Analysen spezialisiert und bietet
Therapeuten und betroffenen Patienten kleine,
leicht zu bedienende
Atemgas-Analyse-Geräte an.
Schwerpunkte der Anwendung sind der zum
Management einer Asthma- und COPD-Therapie geeignete
FeNO-Atemtest
- und
der
H2-Atemtest
der eine schnelle und unkomplizierte Diagnose einer
Laktose-Unverträglichkeit dient.
Nützlich ist auch der ToxCO-II- Atemtest,
da er die Erkennung von
leicht zu übersehenen, lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen
ermöglicht.
Dieser Test unterstützt auch die
Rauchenentwöhnung
und senkt bei
Ex-Rauchern das ständig vorhandene Rückfall-Risiko.
Wichtige Info-Links:
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
Soziale Netzwerke


> zum Seitenanfang
> zurück zum Index
 |
|
[an error occurred while processing this directive]
|
|
|
|
|
|