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Medizin 2000

2.1.2026

 

 

Quelle: Fachblatt International Journal of Cancer

Untersuchung von sog. "Mikrosatelliten-DNA" kann in Zukunft die Lebensqualität von Blasenkrebs-Patienten verbessern

Wie Blasenkrebspatienten in Zukunft die gefürchtete Blasenspiegelung
erspart bleiben könnte, ist ein Thema der neuen Ausgabe des
International Journal of Cancer (IJC).

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 26.000 Menschen an
Blasenkrebs. Bei 80 Prozent der Diagnosen handelt es sich um
"oberflächliche" Harnblasenkarzinome, die noch nicht in Muskel- und
Fettgewebe vorgedrungen sind. Diese "oberflächlichen" Tumoren können
in 80 Prozent aller Fälle operativ durch die Harnröhre entfernt
werden. Bei 40 bis 60 Prozent der Patienten treten die Blasenkarzinome
jedoch lokal wieder auf. Patienten müssen daher über vier Jahre hinweg
regelmäßige, unangenehme Harnblasenspiegelungen ertragen.

Weitaus angenehmer für die Betroffenen wäre ein DNA-analytisches
Diagnoseverfahren, das auf der Analyse von zehn verschiedenen
Mikrosatelliten-DNAs beruht. Es kostet weniger und kann an Urinproben
der Patienten durchgeführt werden.

Simona Frigerio und ihre Mitarbeiter evaluierten die DNA-analytische Methode in Kombination mit Zellstrukturanalysen. Ein solcher sensitiver und verlässlicher Nachweis für "oberflächlichen" Harnblasenkrebs könnte den Patienten bald die gefürchtete Blasenspiegelung ersparen.

 


Deutsches Krebsforschungszentrum, Dr. Sibylle Kohlstädt, 13.07.2007
International Journal of Cancer, Band 121 (2),

Frigerio et al.: Improved detection of bladder carcinoma cells in
voided urine by standardized microsatellite analysis
DOI: 10.1002/ijc.22690


Mehr Informationen zum Thema Blasenkrebs finden Sie bei Wikipedia hier

Mehr Informationen zum Thema Schutz vor Blasenkrebs finden Sie hier

 

 

 

 

 

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Preisgünstiges Penicillin könnte nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die häufige Fehldiagnose  "Penicillin-Allergie" führt zum unnötigen, kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website www.allergietherapie.de/penicillinallergie können sich Betroffene weiter informieren.


 

 

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