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AzelastinE-News
- 3/2009
Ein herzhafter Biss in einen erntefrischen Apfel - darauf
freuen sich die Obstliebhaber im späten Sommer. Doch manche können
das wenig genießen: Kaum ist der Bissen im Mund kribbelt es auf
der Zunge. Die Atemwege schwellen an. Juckreiz folgt. Und das
geschieht ganz überraschend. Die Ursache liegt nicht am Apfel
selbst. Auslöser dieser Reaktion kann eine Pollenallergie sein.
Vor
allem bei einer Pollenallergie auf früh blühende Bäume und Sträucher,
wie Birke, Erle und Hasel, treten häufig Nahrungsmittelallergien
auf. Mehr als die Hälfte aller Pollenallergiker verträgt keine
Nüsse oder rohen Obstsorten aus der Familie der Rosengewächse.
Dazu gehören Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen und
Mandeln.
Auch die Ambrosie reagiert kreuz und quer
Auch Beifußpollenallergiker haben es oft mit einer pollenassoziierten
Nahrungsmittelallergie (pNMA), so der Fachbegriff für diese besondere
Form der Nahrungsmittelallergie, zu tun. Beifuß ist ein Leitallergen
für Kräuter- und Gewürzallergien. So leiden Beifußpollenallergiker
häufig auch an Kreuzreaktionen mit Paprika, Tomate und Sellerie,
Chili und Pfeffer. Und das ist kein besonderes Vergnügen, denn
als Gewürz werden Pfeffer und Co. gerne und überall benutzt.
Gräser lösen seltener Beschwerden aus
Etwas mehr Glück haben die Gräserallergiker. Sie können es zwar
auch mit Nahrungsmittelallergien zu tun bekommen, aber deutlich
seltener. Tomate, Pfefferminze, Soja und Erdnuss heißen bei einer
Gräserpollenallergie die Feinde des Immunsystems. Getreidesorten
sind - obwohl es sich um Gräser handelt - glücklicherweise sehr
selten Auslöser für eine Kreuzreaktion.
Wie lautet die Lösung für die Betroffenen?
Pollenallergiker wissen es: Die Beschwerden sind geringer, wenn
die Pollen gar keine Möglichkeit haben, an die Schleimhäute zu
gelangen. Doch ganze Nahrungsmittelgruppen vom Speiseplan zu streichen,
das fällt nun wirklich schwer. Es ist auch meist nicht nötig.
Oft treten die Beschwerden durch Nahrungsmittel nur dann auf,
wenn die Pollen die Allergie gleichzeitig zum Aufblühen bringen.
Wer mit einer Frühblüherallergie zu tun hat, kann den Apfel im
Herbst durchaus genießen. Außerdem lassen sich viele Nahrungsmittelallergene
durch Erhitzen zerstören. Rohkost stellt hier also das Problem
dar.
Probieren geht über Studieren
Kreuzallergien können sich ganz unterschiedlich entwickeln und
sind deshalb etwas Individuelles. Wissenschaftliche Vorhersagen
gibt es nicht. Im Zweifelsfall heißt es: Ausprobieren! Was aber
sicher hilft, ist die Grundallergie auf Pollen im Griff zu haben.
Allergene meiden und Symptome zügig bekämpfen - das hilft gegen
die Beschwerden.
Um
das Immunsystem zu entlasten, sollten Allergiker zu einer Therapie
greifen, die schnell und zuverlässig am Ort des Geschehens eingreift.
Mit dem Wirkstoff
Azelastin können Beschwerden wie Niesreiz, Fließschnupfen
und eine verstopfte Nase innerhalb von 15 Minuten bekämpft werden,
juckende und tränende Augen sogar innerhalb von 3 Minuten. Der
Wirkstoff muss erst angewendet werden, wenn die Beschwerden beginnen,
also genau dann, wenn er gebraucht wird. Die Wirkung hält zwölf
Stunden an.
Azelastin ist gut verträglich. Ein Test, der sich lohnt!
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