|
Themenwebsites Medizin A - Z
im Info-Netzwerk Medizin 2000
2.1.2026
|
|
Soziale Netzwerke

| ....... |
Aktuelle Informationen und News zu den Themenkomplexen
Medizin, Gesundheit und Wohlfühlen
2013
Schriftgröße einstellen
A
A A
Saisonal auftretender Heuschnupfen - auch als allergische Rhititis bezeichnet - vermindert
vorübergehend die Lebensqualität der betroffenen
Pollenallergiker. Da die eingesetzten
Medikamente (Antihistaminika) häufig müde machen und die kausal
wirkende spezifische Immuntherapie über mehrere Jahre durchgeführt
werden muss, suchen allergologisch tätige Ärzte
nach Behandlungs-Alternativen. Relativ häufig kommt eine
Akupunktur zum Einsatz. Doch es ist nach wie vor umstritten, ob
die traditionelle Nadeltherapie überhaupt wirkt.
Jetzt wurde im Fachblatt "Annals of Internal Medicine" eine
wissenschaftliche Studie publiziert, die diese Frage untersucht
hat. An der Untersuchung nahmen
422
Patienten teil, die an einer saisonal auftretenden allergischen
Rhitis litten und die IgE Antikörper gegen Birken- oder Graspollen
aufwiesen. Verglichen wurde die Anwendung von
Akupunktur zusätzlich zur Therapie mit einem Antihistaminikum
(rescue medication Ceterizine ), mit einer
Scheinakupunktur
plus Antihistaminikum , bzw. der alleinigen medikamentösen
Therapie. Untersucht wurde die Lebensqualität der Betroffenen
anhand genormter Fragebögen (Rhinitis Quality of Life Questionnaire
(RQLQ) ).
Nach Auswertung der Fragebögen zeigte sich, dass die "echte"
Akupunktur die Lebensqualität der
Pollenallergiker am deutlichsten gebessert
hatte. Auch die Nutzung der Antihistaminika war im Vergleich zu
den Kontrollgruppen zurück gegangen. Doch die Unterschiede waren
so klein, dass die Autoren der Studie bezweifelten, ob diese
geringfügigen erfragten Verbesserungen der Symptome des
Heuschnupfens überhaupt eine klinische
Relevanz haben.
Quelle: Ann
Intern Med. 2013 Feb 19;158(4):225-34. doi:
10.7326/0003-4819-158-4-201302190-00002.
Zur Originalquelle
hier
(kostenlose
Zusammenfassung in englischer Sprache)

Der nachfolgend dargestellte Text wurde in der werbefreien online Enzyklopädie WIKIPEDIA unter der Lizenz
„Creative Commons Attribution/Share Alike“ für die freie Weiterverbreitung publiziert. Nähere Angaben zu dieser Lizenz finden Sie
hier.
Sollte Ihr Browser keine Frames darstellen, so können Sie den zum
Thema Akupunktur und
Pollenallergie publizierten Text auch
hier abrufen. Angaben zu früheren Versionen dieses Textes und zu
den Autoren des Beitrags finden Sie
hier.




[an error occurred while processing this directive]
Werbung im Info-Netzwerk Medizin 2000
Anzeige Es gibt keine allgemein wissenschaftlich anerkannten Regeln welche Lebensmittel
in welcher Kombination, bzw. Menge gesund sind - und welche nicht. Man kann den Eindruck gewinnen, dass jeder "Experte" eine individuell unterschiedliche Auffassung
von bestimmten Themen hat . Die wissenschaftlichen Erkenntnisse widersprechen einander und
die Ansichten variieren erheblich. Auf der Website
www.medizin-2000.de/gesunde-ernaehrung versuchen wir unsere Besucher durch unvoreingenommene Informationen in die Lage zu versetzen, sich trotz des
vorherrschenden Datenchaos ein praxistaugliches eigenes Urteil zu bilden.
Anzeige
Immer mehr im Gesundheitsssektor
engagierte Unternehmen haben die Marktlücke "Kater nach Alkoholexzess" entdeckt und vermarkten Produkte, die angeblich den Kater verhindern sollen.
Am bekanntesten ist das Produkt Myrkl des schwedischen Probiotika-Herstellers
De Faire Medical.
Myrkl ist ein
probiotisches
Nahrungsergänzungsmittel, das die
generische Wirksubstanz
AB001
enthält, die nach Angabe des Herstellers dafür sorgt, dass der im Blut
gelöste Alkohol bereits im Darm durch Aufspaltung
in seine Bestandteile "entschärft" wird - also bevor er die sensiblen Leberzellen erreichen und schädigen kann - und bevor die
natürlichen Spaltprodukte einen mit
Kopfschmerzen und Übelkeit
bzw. Sodbrennen verbundenen "Alkohol-Kater"
auslösen können.

Anzeige Die angeblich weite Verbreitung von
Penicillin-Allergien, behindert die medikamentöse Behandlung von bakteriell bedingten Infektionen.
Die vom Patienten erinnerte Diagnose wird
selten überprüft und ist oft (bis
zu 90%?) falsch.
Sie führt zum unnötigen Einsatz
von teuren Reserve-Antibiotika und
fördert die Entwicklung weiterer Antibiotika-Resistenzen.
Preisgünstiges Penicillin könnte
nach erfolgtem Test, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen, verordnet werden. Die
häufige Fehldiagnose
"Penicillin-Allergie"
führt zum unnötigen,
kontraproduktiven Einsatz teurer Reserve-Antibiotika. Auf der Website
www.allergietherapie.de/penicillinallergie
können sich Betroffene weiter informieren.
|
|
|
|
|

> /span>zum Seitenanfang
> zurück zum Index
 |
|
[an error occurred while processing this directive]
|
|
|